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5.0 von 5 Sternen MARILLION - SEASON'S END - Steve Hogarth läutet eine neue Ära ein
Nach der Trennung von Frontmann und Sympathieträger FISH sahen nicht wenige MARILLION-Fans ihre Lieblingsband, den nicht selten zitierten Bach runter gehen. Zum Glück versuchte die Band dann auch nicht einen zweiten FISH zu finden, sondern nahm einen ganz anderen Typ Sänger und Frontmann - STEVE HOGARTH, der mit einer wesentlich vielseitigeren,...
Veröffentlicht am 21. Februar 2008 von Marc Langels

versus
0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht Fish nicht Fleisch
Nun die Band klang immer wie ein Plagiat der Prog-Rock Lieblinge
Genesis in den 70ern. Aber, wer keine Originale liebt wird hier ordentlich versohlt. Außerdem gehts immer noch schlimmer: Uriah Heep, Atomic Rooster etc.
Vor 8 Monaten von womp veröffentlicht


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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen MARILLION - SEASON'S END - Steve Hogarth läutet eine neue Ära ein, 21. Februar 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Season's End (Audio CD)
Nach der Trennung von Frontmann und Sympathieträger FISH sahen nicht wenige MARILLION-Fans ihre Lieblingsband, den nicht selten zitierten Bach runter gehen. Zum Glück versuchte die Band dann auch nicht einen zweiten FISH zu finden, sondern nahm einen ganz anderen Typ Sänger und Frontmann - STEVE HOGARTH, der mit einer wesentlich vielseitigeren, wandlungsfähigeren Stimme ausgestattet ist und der mit seinem Aussehen den ein oder anderen weiblichen Fan für die Band gewinnen konnte (ich alleine kenne gleich vier). Auf der anderen Seite war FISH ein solch großer Bestandteil des Erfolgs, das sich auch einige Fans von der Band abwandten, zumal der große Schotte zur gleichen Zeit mit VIGIL IN A WILDERNESS OF MIRRORS ein hervorragendes Solo-Album veröffentlichte.

Musikalisch ändert sich eigentlich nicht viel. Und auf der anderen Seite eben doch. Vergangen sind die düsteren Sounds, die den Hintergrund für FISHs Selbstzweifel und Klagen waren. Das heißt aber nicht, dass sich die Musik grundlegend geändert hätte. Die Gitarre von STEVE ROTHERY verzaubert immer noch mit ihren wunderbaren und elegischen Melodien. Bassist PETE TREWAVAS sorgt immer noch im musikalischen Untergrund für krumme Rhythmen. MARK KELLY legt mit seinen Keyboard-Sounds das Fundament und IAN MOSLEY an den Drums spielt immer noch locker jeden Rhythmuswechsel, den sich die anderen überlegen. Also alles beim Alten - nur etwas heiterer. Dies kann man vielleicht auch als Beleg dafür nehmen, wie anstrengend das gemeinsame Musizieren am Ende für MARILLION mit FISH war.

Textlich verändert sich nicht viel. Und auf der anderen Seite eben doch. Vergangen sind die Zeiten der egozentrierten Trinklieder und der Songs über kaputte oder unheilbare Beziehungen. Das heißt aber nicht, dass die Themen leichter" sind. Auf SEASON'S END beschäftigen sich MARILLION mit den Themen Nordirland-Konflikt (EASTER), globale Erwärmung (SEASON'S END) und deutsch-deutsche Teilung (BERLIN). Dazwischen finden sich nun aber auch einfache" Liebeslieder wie HOOKS IN YOU und AFTER ME oder aber das leicht obskure THE UNINVITED GUEST - ein Song über das schlechte Gewissen, das man nicht abschütteln kann.

SEASON'S END ist in seiner Gesamtheit mit Sicherheit eines der fünf besten Alben der Bandgeschichte, da es alle Stärken der Band vereint und ein neues Mitglied der MARILLION-Familie auf fulminante Weise begrüßt. Auf der Zusatz-CD der Special Edition gibt es neben der Maxi-Version von THE UNINVITED GUEST noch Demos von fünf Album-Stücken und die unveröffentlichten THE BELL IN THE SEA (warum eigentlich unveröffentlicht?) und THE RELEASE - zwei Stücke, die in keiner MARILLION-Sammlung fehlen sollten - ebenso wie dieses Album. Und wenn man es mal so betrachtet: nach dem Ausstieg von FISH hat man jetzt zwei sehr gute Bands.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gelungener Neuanfang, 20. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Season's End (Audio CD)
Nach nur vier(richtig starken)Studioalben hatte der charismatische Sänger "Fish" die Rock-Band Marillion,die man damals sicherlich noch dem eher ungeliebten Begriff "Neo-Prog" zuordnen konnte,im Streit verlassen.
"Season`s End" ist nun das erste Album mit dem neuen (1989) Sänger Steve Hogarth,der ebenso,wie sein Vorgänger,über eine unverwechselbare Stimme verfügt,die sich von dessen Stimme jedoch extrem unterscheidet.Ebenso das Auftreten und die Statur,sodaß man Marillion auf keinen Fall vorwerfen kann,sie hätten sich für eine Fish-Kopie entschieden.
Genesis,welche (die frühen )Marillion extrem "inspiriert" hatten (das häßliche Wort Plagiat war auch gefallen),hatten nach dem Weggang von Peter Gabriel viele Fans verloren,mit Phil Collins aber auch neue dazugewonnen.Das gleiche passierten Marillion;es bildeten sich geradezu zwei Lager,was sehr schade ist,da beide Schaffensperioden tolle Musik hervorbrachten.
Ich höre die Musik aus beiden Zeiten sehr gerne,bevorzuge aber deutlich die Hogarth-Ära,da die Band sich in dieser Zeit unglaublich weiterentwickelt hat,sich nicht selbst kopiert und mich immer wieder überrascht.
"Season`s End",welches Material enthält,das teilweise noch mit Fish erarbeitet wurde,ist ein wirklich starkes,gefühlvolles Album,welches den Vergleich mit den Vorgänger-Alben nicht zu scheuen braucht;es klingt halt nur anders,da durch den neuen Sänger völlig anders interpretiert.Vielen Kritikern ist Steve Hogarths Stimme zu weinerlich,dünn,anstrengend.
Das ist eindeutig Geschmackssache,wie Musik insgesamt.Andere empfinden seine sehr gefühlsbetonte,eindringliche Art zu singen,als ungemein schön und doch rockig.
Tatsache ist,daß das Album Klasse-Kompositionen enthält, "Berlin" und "Season`s End" sind meine Highlights,nur "Hooks In You" fällt für mich deutlich ab,da arg simpel und "geradeaus" aufgebaut.Wer es extrem dramatisch mag,wird mit "The Space" viel Freude haben.
Insgesamt ein Spitzen-Album,ein Start in eine neue Marillion-Zeit,welche unfaßbar schöne Musik,wie "This Strange Engine","Brave",und so vieles mehr hervorgebracht hat.
Die Aufnahmequalität ist sehr gut.Die CD-Erstauflage klingt deutlich besser,als die jetzt erhältliche Remaster-Serie.
Peter Mew (Abbey Road) hat es tatsächlich geschafft,beim Remastering den Klang deutlich zu verschlechtern.Die Bässe wurden massiv angehoben,das ganze Klangbild wirkt jetzt eigenartig eingeengt,gepresster.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Seasons change, 7. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Seasons End (+Bonus CD) (Audio CD)
Musik ist eine Frage des Geschmacks. Aufgrund dessen sollte man jede Rezension als subjektiv betrachten. Marillion ohne Fish - wie würde das wohl werden. Für viele damals unvorstellbar. Heute würde ich sagen, für Marillion kein Verlust (vielleicht kommerziell, aber ob man mit Fish weiterhin kommerziell genauso erfolgreich geblieben wäre, ist ja auch nur hypothetisch), für Fish schon (bei dem sich der kommerzielle Erfolg ja auch in Grenzen hielt und hält). Steve Hogarth kann man durchaus als hervorragende Neubesetzung betrachten. Was Stimmqualität und -umfang betrifft schlägt er Fish sowieso, und wenn man ihn mal live gesehen hat weiß man, Hogarth hat mindestens soviel Charisma wie Fish. Natürlich anders als Fish, aber Menschen sind ja bekanntlich unterschiedlich. Was die Fähigkeiten als Textschreiber betrifft, hat Fish vielleicht knapp die Nase vorn. Musikalisch liegt das erste Marillion Album der Nach-Fish-Ära doch um ein paar Längen vor Fishs erstem Solowerk VIGIL IN A WILDERNESS OF MIRRORS von 1990. Wobei sich auf SEASONS END durchaus noch Anklänge an die vergangenen Zeiten zeigen. Allerdings auch erste Tendenzen zur Loslösung und Weiterentwicklung. Zum letzten Mal taucht auf dem Cover der von Mark Wilkinson entwickelte Marillion-Schriftzug auf, vor einem tosendem Meer, in dem er wohl verschlungen wurde. Und ein Coverausschnitt (Clowngesicht) des FUGAZI-Covers versinkt im Wasser. Auch der Titel SEASONS END hat ja etwas von Ende und Neubeginn. Interessant ist nun, das man sich bei vielen Titeln wie z.B. THE KING OF SUNSET TOWN, THE UNINVITED GUEST, HOLLOWAY GIRL durchaus auch gut noch Fish als Sänger vorstellen kann. Liegt wohl auch daran, dass musikalisch schon das meiste vorlag, als Steve Hogarth dazukam. So klingt Seve Rotherys markantes Gitarrenspiel sehr vertraut, was sich in den folgenden Jahren etwas veränderte. Steve Hogarth mit seiner warmen, klagenden, verletzlich klingenden Stimme ist hier schon gut, aber man merkt, dass er sich noch freischwimmen musste. Alles in allem ist es auch das letzte richtig typische Neo-Progressive-Rock Album von Marillion, da durch Steve Hogarth in den Folgejahren andere Einflüsse dazukamen, die Marillion nach und nach vom typischen Neoprog wegführten. Mit SEASONS END ist Marillion jedenfalls ein sehr gutes Album gelungen, mit teilweise hervorragenden und atmosphärisch dichten Songs. Einzig HOOKS IN YOU fällt aus der Linie heraus. Zwar auch ein guter Song, aber kein Neoprog sondern eher etwas gepfefferter Melodic Rock a la TOTO. 4 Sterne: Exzellent - sollte in keiner guten Sammlung fehlen.
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5.0 von 5 Sternen Beginn einer neuen Ära, 15. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Season's End (Audio CD)
Mit dem Ausstieg von Derek W. Dick, besser bekannt als Fish, war eine Ära zu Ende gegangen und mit dem Einstieg von Steve Hogarth (H) wurde eine neue begonnen. Und es gibt heute noch Leute, die H als den Neuen" bei Marillion bezeichnen - fast 25 Jahre später.

Als Seasons End auf den Markt kam, habe ich lange gezögert mir diese Scheibe zuzulegen. Ich konnte mir die Musik von Marillion ohne Fish am Mikrofon nicht vorstellen. Schließlich habe ich mich doch zum Kauf entschieden und bin nicht enttäuscht worden. Beim ersten Hören dachte ich noch, wie das wohl klingen würde, wenn Fish das singen würde. Und letztlich wurde ein Teil der Songs noch zusammen mit Fish entwickelt (auf der Bonus-CD zu Clutching at Straws" gibt es ein Stück "Story from a thin Wall" mit der Musik von Berlin" und dem Text von Family Business (von Fishs Solo-Debüt)). Marillion klingen musikalisch auf diesem Album noch mehr nach den alten" Marillion. Nur der Sänger ist ein ganz anderer Typ. Nach mehrmaligem Hören habe ich schließlich meinen Zugang zu dieser Scheibe gefunden. Lieder wie der Titelsong, Easter, Berlin und The Space zählen auch 20 Jahre später zu meinen All-Time-Favorites von Marillion. Auch die kürzeren Stücke "After me", "Uninvited Guest" oder das rockige "Hooks in you" sind zu Klassikern geworden. Ich kann diese Scheibe daher nur wärmstens empfehlen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Ende einer Jahreszeit, oder der Beginn einer neuen Ära, 14. Mai 2011
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Seasons End (+Bonus CD) (Audio CD)
Ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass sehr viele Musikkritiker Marillion 1989 bei der Veröffentlichung des Hogarth-Debüts - Seasons End - regelrecht in der Luft zerrissen, aber vor allem ihre Enttäuschung über die musikalische Stil- und Richtungsänderung in Worten wie "Schmalspur-Fish oder Süßwasserschwimmer" ganz heftig zum Ausdruck brachten. Ich hingegen fand Marillion damals nicht nur erfrischend neu, sondern vor allem erfrischend anders. Natürlich war ich anfangs genauso skeptisch, aber im Gegensatz zu den gerade besagten Kritikern, war ich in meinem Leben immer offen für Neues, und - Seasons End - war zu diesem Zeitpunkt für mich definitiv etwas Neues und völlig anderes, als die vier Alben der Fish-Ära.

Für die alten Fans, die vor allem die Stimme des großen Derek W. Dick liebten, war - Seasons End - wahrscheinlich eine große Enttäuschung, da Steve Hogarths Stimme eine völlig Andere war. Dementsprechend machen Marillion das einzig Richtige, nämlich, sie ändern nicht nur ihren Sound, sondern drehten auch ihre Songstrukturen um 180 Grad, und verabschieden sich mit diesem mutigen Schritt gleichzeitig komplett aus der Neo-Prog-Szene, ohne dabei jedoch ihre musikalische Identität gänzlich zu verlieren.

Sich für Steve Hogarth als Sänger zu entscheiden, erwies sich schon bald als Glücksgriff, denn mit ihm erweiterte sich nicht nur das musikalische Spektrum der Band um ein Vielfaches, sondern es tauchten fortan auch immer mehr persönlichere und emotionsgeladenere Songs auf den Alben auf. Heute spielen Marillion in keiner Schublade mehr, sondern bieten Prog, Rock, Art-Rock, Melodic-Rock, und Alternativ- bzw. Independent-Rock. So ist die Musik von Marillion für mich heute wesentlich interessanter, fasettenreicher, moderner, spannender und überraschender als noch zu Fishs Zeiten.

Seasons End - war 1989 der Beginn einer mittlerweile über 22-jährigen Reise mit dem gleichen Line-Up, das von Jahr zu Jahr auch live immer besser wurde. Auf - Seasons End - befinden sich die vier atemberaubenden Klassiker - Easter, Berlin, Seasons End und The Space - sowie das nicht minder großartige - The King of Sunset Town. Auf der remasterten Version befinden sich noch alle B-Seiten aus dieser Zeit, sowie die Maxiversion von - The Uninvited Guest - die mir persönlich wesentlich besser gefällt als die Albumversion, und alle Demoversionen.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen die beste marillion mit steve hogarth, 2. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Seasons End (+Bonus CD) (Audio CD)
"seasons end" ist meiner meinung die überzeugendste platte der hogarth ära, da die platte neben "brave" durch konstant gute songs besticht ohne Ausfälle.Steve Rothery hat nie bessere soli gespielt und "seasons end" glänzt durch eine ganz eigene atmosphäre.man sollte sich auf jeden fall die 2 CD edition holen, da auf der zweiten das überragende stück "the bell inthe sea"ist!
anspieltipps:easter,seasons end,the space
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen THANK YOU FOR THE MUSIC !!!, 21. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Season's End (Audio CD)
Wer hätte Ende der 80er noch einen Pfifferling auf diese Gruppe gegeben?Zu gross waren die Fussstapfen die ein ehemaliger Holzfäller aus Schottland hinterlies.Aber erstens kommt es anders,und zweitens als man denkt.Die Band zauberte ein wunderbares Stück Musik aus dem Hut hervor.Mit einem klasse Rockalbum lies die Band alle Kritiker verstummen.Und oh Wunder der Sänger,dieses kleine Männlein aus England zeigte allen was eione Harke ist.Körperlich genau das Gegenteil von Fish,ABER gesegnet mit einer Stimme die seinesgleichen sucht(wer auf der Tour den Anfang des Stückes "SEASONS END" gehört hat,weiss was ich meine.).Ob Progrockperlen wie "KING OF SUNSET TOWN" oder"BERLIN" oder Balladen wie"EASTER"(geniales Gitarrensolo)nur vom feinsten.Die ganze Band klingt als würde sie schon ewig so zusammen spielen.Produktion wieder einmal gelungen nur von den tollen Coverdesigns musste man sich verabschieden.Alles in allem ein klasse Album und jedem Rockfan nur zu empfehlen.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen MARILLION - SEASON'S END - Steve Hogarth läutet eine neue Ära ein, 21. Februar 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Seasons End (+Bonus CD) (Audio CD)
Nach der Trennung von Frontmann und Sympathieträger FISH sahen nicht wenige MARILLION-Fans ihre Lieblingsband, den nicht selten zitierten Bach runter gehen. Zum Glück versuchte die Band dann auch nicht einen zweiten FISH zu finden, sondern nahm einen ganz anderen Typ Sänger und Frontmann - STEVE HOGARTH, der mit einer wesentlich vielseitigeren, wandlungsfähigeren Stimme ausgestattet ist und der mit seinem Aussehen den ein oder anderen weiblichen Fan für die Band gewinnen konnte (ich alleine kenne gleich vier). Auf der anderen Seite war FISH ein solch großer Bestandteil des Erfolgs, das sich auch einige Fans von der Band abwandten, zumal der große Schotte zur gleichen Zeit mit VIGIL IN A WILDERNESS OF MIRRORS ein hervorragendes Solo-Album veröffentlichte.

Musikalisch ändert sich eigentlich nicht viel. Und auf der anderen Seite eben doch. Vergangen sind die düsteren Sounds, die den Hintergrund für FISHs Selbstzweifel und Klagen waren. Das heißt aber nicht, dass sich die Musik grundlegend geändert hätte. Die Gitarre von STEVE ROTHERY verzaubert immer noch mit ihren wunderbaren und elegischen Melodien. Bassist PETE TREWAVAS sorgt immer noch im musikalischen Untergrund für krumme Rhythmen. MARK KELLY legt mit seinen Keyboard-Sounds das Fundament und IAN MOSLEY an den Drums spielt immer noch locker jeden Rhythmuswechsel, den sich die anderen überlegen. Also alles beim Alten - nur etwas heiterer. Dies kann man vielleicht auch als Beleg dafür nehmen, wie anstrengend das gemeinsame Musizieren am Ende für MARILLION mit FISH war.

Textlich verändert sich nicht viel. Und auf der anderen Seite eben doch. Vergangen sind die Zeiten der egozentrierten Trinklieder und der Songs über kaputte oder unheilbare Beziehungen. Das heißt aber nicht, dass die Themen leichter" sind. Auf SEASON'S END beschäftigen sich MARILLION mit den Themen Nordirland-Konflikt (EASTER), globale Erwärmung (SEASON'S END) und deutsch-deutsche Teilung (BERLIN). Dazwischen finden sich nun aber auch einfache" Liebeslieder wie HOOKS IN YOU und AFTER ME oder aber das leicht obskure THE UNINVITED GUEST - ein Song über das schlechte Gewissen, das man nicht abschütteln kann.

SEASON'S END ist in seiner Gesamtheit mit Sicherheit eines der fünf besten Alben der Bandgeschichte, da es alle Stärken der Band vereint und ein neues Mitglied der MARILLION-Familie auf fulminante Weise begrüßt. Auf der Zusatz-CD der Special Edition gibt es neben der Maxi-Version von THE UNINVITED GUEST noch Demos von fünf Album-Stücken und die unveröffentlichten THE BELL IN THE SEA (warum eigentlich unveröffentlicht?) und THE RELEASE - zwei Stücke, die in keiner MARILLION-Sammlung fehlen sollten - ebenso wie dieses Album. Und wenn man es mal so betrachtet: nach dem Ausstieg von FISH hat man jetzt zwei sehr gute Bands.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auch ohne Fish geht es weiter..., 7. Mai 2007
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Seasons End (+Bonus CD) (Audio CD)
...könnte die entscheidene Aussage zu "Seasons End" sein. Alle Fans der Gruppe waren entsetzt, als es Ende 1988 hieß, dass Fish die Gruppe verlassen hat. Der neue Sänger Steve Hogarth hatte es von Anfang an nicht leicht, gegen den übermächtigen Schatten von Fish anzukommen. Umsomehr überrascht es mich, dass hier alle so begeistert von dem Album sind, da viele Fans sich ab hier von der Gruppe abgewendet haben.

Ich finde "Seasons end" auch ganz stark. Der Sound und Stil erinnert noch ein wenig an die vorherigen Platten. Kein Wunder, einige Songs waren schon in Arbeit, als man sich von Fish trennte. Steve Hogarth hat aber schon wichtige Akzente setzen können. Das Resultat ist wieder alles andere als fröhlich, also typisch für die Gruppe. Ein sehr nachdenkliches Album ist "Seasons end" von `89 geworden und längst noch nicht so poppig wie der Nachfolger "Holidays in Eden". Eigendlich finde ich alle 9 ursprünglichen Songs gut bis sehr gut. Hervorheben möchte ich `Easter` und `The space`, diese Songs liebe ich.

Trotzdem kann ich mich nicht zu 5 Sternen durchringen. Vielleicht liegt es daran, dass ich damals doch Fish nachgetrauert habe. Auch live fand` ich die Darbietung damals gut, aber nicht besser. Aber ganz starke 4 Sterne sind verdient.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen grandioses Album, 17. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Season's End (Audio CD)
Ich will es kurz halten: Die beiden besten Alben von Marillion sind das vor und das nach der Trennung von Fish, also "Clutching At Straws" und "Seasons End". Warten wir kurz ab, bis die Frühmarillionfans aufgeheult haben, dass das Debütalbum sowieso am besten sei. Sagen Fans immer. Stimmt aber selten, in diesem Fall auf keinen Fall.
Doch wir schweifen ab: Auf SE gibt es mindestens fünf Songs für die Insel - "King Of Sunset Town", "Easter", "Seasons End", "Berlin" und "The Space". Und es ist kein einziger wirklich schwacher Song drauf, auch "Hooks In You" nicht, obwohl schnelle Rocksongs normalerweise nicht zu den Stärken Marillions zählen.
Die Platte hat eine Atmosphäre und Intensität, die den, der Ohren und Herz nicht zu weit auseinander hat, in den Sessel drücken wird. Und sie hat einen tollen Sound mit seeeehr viel Dynamik. Und ja: sie enthält Popelemente. Das gilt in unterschiedlichem Maße übrigens für alle Marillion-Platten.
Nie wieder wird Steve Hogarth so geil singen wie hier.
Ich wünsche "The Space..." auf meiner Beerdigung zu hören. Punkt!
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Season's End
Season's End von Marillion (Audio CD - 2001)
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