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46
3,3 von 5 Sternen
Virtual XI
Format: Audio CDÄndern
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nach den ersten zwei Durchläufen von "Virtual XI" war ich konsterniert - manches auf dem elften Studioalbum wirkt etwas holprig, die Produktion ist zu lasch, und das nicht enden wollende "The Angel And The Gambler" (Refrain in Endlosschleife) lässt einen am Urteilsvermögen aller Beteiligten zweifeln.
Doch mittlerweile erscheint mir auch dieses Maiden-Album als unentbehrlich: Die Melancholie und Düsternis des Vorgängers ist hier einer gewissen Lässigkeit gewichen, es ist ein warmes, unaufgeregtes, abgeklärtes Album, dass zwei, drei großen Melodien bietet (vom Klassiker "The Clansman" nicht zu reden) und eine Atmosphäre, in die man immer wieder gerne abtaucht...
Keine Ahnung, ob ich mir dieses Album schöngehört habe, weil ich dies unbedingt erreichen wollte (als eingefleischter Maiden-Fan wollte ich vielleicht nicht zulassen, dass mir ein Album nicht gefällt), aber letztlich muss man doch feststellen, dass, bei aller anzuwendenden Kritik, Maiden auch hier auf einem Niveau musizieren, welches die meisten anderen Bands nicht erreichen.
Bayley kann nichtsdestotrotz erneut nicht bzw. nur bedingt überzeugen. Minimal wackerer als auf "The X Faktor", dessen Material teilweise noch für Dickinson geschrieben war, schlägt er sich zwar (und fraglos hat er eine starke, charakteristische Stimme), aber als Maiden-Sänger mangelt(e) es ihm deutlich an Bandbreite.
Mit Weltkulturerbe wie "Somewhere In Time" hat "Virtual XI" aber sicherlich nur wenig gemeinsam.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. April 2015
Auch über 15 Jahre nach seiner Veröffentlichung ist "Virtual XI" ein Album, das polarisiert und selbst vielen beinharten Unterstützern der Band sauer aufstößt. Viele schrieben Iron Maiden nach dem Ausstieg von Bruce Dickinson ab und auch rückblickend wird die Blaze Bayley-Ära (und das sicherlich nicht ganz ohne Grund) als Talsohle betrachtet.

Man kann selbstverständlich nicht in Abrede stellen, dass Bayley völlig unterschiedlich wie sein Vorgänger klang beziehungsweise klingt. Seine Stimme tönt etwas tiefer und trockener und der Gute ist Dickinson in punkto Technik möglicherweise deutlich unterlegen.
ABER - und das ist des Pudels Kern - deshalb kann man nicht per se behaupten, dass Bayley "schwächer" als Dickinson zu werten ist, "anders" trifft es meiner Meinung nach eher. Und so ist es auch nicht der Gesang und/oder der Sänger, der "Virtual XI" zu einer zwiespältigen Angelegenheit macht. Das liegt an folgenden Knackpunkten:

Die Produktion (an den Reglern saß Steve Harris himself) ist ziemlich kraftlos und hat kaum Wucht. Dies führt dazu, dass ein eigentlich gutklassiger Song wie der Opener "Futureal", der durchaus Erinnerungen an Maiden-Nummern aus den 80ern weckt, nahezu keinerlei Durchschlagskraft entwickelt.

Die Songs sind teilweise äußerst durchschnittlich, wenn nicht sogar richtig schwach (besonders nachzuhören bei "The Educated Fool" und "Don't Look To The Eyes Of A Stranger"). Das soll nicht heißen, dass es einige starke Momente gibt (vor allem "The Clansman" und die gelungene Ballade "Como Estais Amigos" sind echt super!). Dennoch kranken fast sämtliche Stücke daran, dass sie - und diese Tradition hat sich bis ins Hier und Jetzt fortgesetzt - viel zu lange sind. Ein Song wie "The Angel And The Gambler" ist mit seinem rockigen Flair und seinen Keyboard-Sounds richtig originell, da maiden-untypisch. Jedoch wird er durch das permanente Wiederholen des Refrains dermaßen künstlich in die Länge gezogen, dass man kaum gewillt ist, ihn bis zum Ende zu hören.

Insgesamt hat man bei "Virtual XI" das Gefühl, das bei diesem Album wesentlich mehr drin gewesen wäre, aber ich behaupte einfach mal, dass es, wäre es denn von Bruce Dickinson eingesungen worden, auch nicht zu den Highlights in der beeindruckenden Karriere von Iron Maiden zählen würde.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Juni 2003
Muss ich dieses völlig zu unrecht verrissene Album in Schutz nehmen? Nein, denn einzelne Kritikpunkte sind berechtigt, wie die Tatsache, dass die Refrains von THE ANGEL AND THE GAMBLER (zwei drittel dieses Songs scheinen nur aus Refrain zu bestehen!), THE EDUCATED FOOL und DON'T LOOK TO THE EYES OF A STRANGER viel zu oft wiederholt werden und einen auf den Wecker fallen, weil sie einen in ihrer Unablässigkeit den Nerv rauben. Hätte man an den Refrains gespart, denn weniger ist manchmal mehr, so wären diese Songs dadurch noch immerhin dem oberen Mittelmaß zuzuordnen. Ignoriert man diesen Aspekt, so findet man auf VIRTUAL XI immerhin eine tolle Uptempogranate mit Namen FUTUREAL und einen epischen Alltime-Klassiker, nämlich THE CLANSMAN, der alleine schon den Kauf des Albums rechtfertigt, weil Steve Harris das volle Register seiner kompositorischen Fähigkeit zieht und ich mich um so mehr freute, dass Maiden diesen phantastischen Song bei Rock in Rio spielten. Ausserdem weiß ich nicht, was an Songs wie LIGHTNING STRIKES TWICE (mit Infinite Dreams von Seventh Son vergleichbar) oder WHEN TWO WORLDS COLLIDE schlecht sein soll. Sicher, über Blaze Baileys Stimme kann man streiten, dennoch: Dass THE CLANSMAN einer der besten Maiden Songs der 90er ist, sollte kein Maiden-Fan leugnen.
Wenn man auf die unablässige Wiederholung einzelner Refrains verzichtet hätte, und man das Album von über fünfzig Minuten runter auf etwa 45 Minuten gekürzt hätte, so wäre gegen VIRTUAL XI nicht viel einzuwenden. Bleibt nur noch der relativ schwache und schmalbrüstige Sound, der von Steve Harris selbst inszeniert wurde; Kevin Shirley (Brave New World, Rock in Rio) oder Martin Birch (die alten Klassiker aus den Achtzigern) wären sicherlich bessere Produzenten gewesen. Stünde Bruce Dickinson hier am Micro oder würden drei Gitarristen das Album eispielen, haätten sich die Kritiker überschlagen, so wie bei BRAVE NEW WORLD, umgekehrt würden alle BRAVE NEW WORLD schlecht finden, wenn der Sänger Bayley hieße und es den selben schwachen Sound wie Virtual XI hätte. Also denkt mal nach, und hört euch VIRTUAL XI vorurteilsfrei an!!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. März 2010
1998 erschien das 2. Album der Jungfrauen mit Blaze Bayley als Sänger. Neben Blaze waren wieder Steve Harris (Bass), Dave Murray und Janick Gers (Guitars) und Nicko McBrain (Drums) am Start. Während beim Vorgänger "X-Factor" (1995) noch einige Songs für Bruce Dickinson gedacht waren, so wurde "Virtual XI" auf die Stimme von Blaze zugeschnitten.

Direkt zu den Songs:
Futureal: Kurz, knackig und gut. So knackige Stücke gab es von Maiden in den letzten 15 Jahren zu wenig. 4*
The angel and the gambler: Eigentlich gar nicht so schlecht, wenn das Stück 4 oder 5 Minuten lang wäre. Es ist aber fast 10 Minuten lang und künstlich aufgebläht. Die ständigen Wiederholungen sind ein Ärgernis. 2*
Lightning strikes twice: Startet geheimnisvoll, guter Song. 4*
The clansman: Sehr gut, eins der besten Maiden-Stücke der 90er. 5*
When two worlds collide: Toller Bass von Steve, wie so häufig. Die Melodie setzte sich fest. 4*
The educated fool: Typischer Anfang, Mitgröhl-Refrain, typische Maiden-Gitarren. 4*
Don`t look to the eyes of a stranger: Gut, aber zu lang das Stück, zu viele Wiederholungen. 3-4*
Como estais amigos: Sehr schöne Ballade, Blaze kann tatsächlich singen. 4-5*

"Virtual XI" ist besser als sein Ruf. Es hat den Anschein, als wäre Blaze in der Gruppe angekommen. Ein Ärgernis sind bei einigen Songs die ständigen Wiederholungen (das gibt es aber auch bei einigen von Bruce gesungenen Songs). Ich würde die Platte qualitativ auf einer Stufe mit der "No Prayer" setzen und ich finde sie etwas besser als "X-Factor", daher sind knappe 4 Sterne zu vertreten.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Mai 2000
Ich habe zwar eine "rosarote" Maiden-Brille auf, aber dies Album war für einen Fan echt schwer verdaulich. Maiden haben hier bewiesen, daß sie durchaus die "härteste Popband Englands" sein können, wenn sie sich (keine) Mühe geben...Steve Harris sagte mal in einem Interview, daß er beim Komponieren von "Virtual XI" die Inspiration hatte, in einem Fußballstadion zu sein, und alle Leute singen/gröhlen mit der Band zusammen Songs...so sind auch die Lieder hier zugeschnitten: Kurze Strophen, einfacher Chorus (The Angel and the Gambler", "The Clansman"...) und geradezu zum Mitgröhlen verleitende Harmonien ! Live waren die Songs übrigens ziemlich genial (eben aus den o.g. Gründen). Diese Platte kann ich getrost denjenigen empfehlen, die zum Geburtstag eines Bekannten müssen und nicht wissen, welche CD er noch nicht hat. Denn "Virtual XI" bestimmt noch nicht.... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Dezember 2004
Also, dasss dieses album schlechtgeredet wird, ist noch milde gesagt. Was der Sinn dahinter ist, kann ich beim besten Willen nicht verstehen, mit zwei Ausnahmen: Ja, Blaze Bayley ist nicht Bruce Dickinson ( Wer hätte das gedacht?), Ja, The Angel and The Gambler ist gnadenlos überzogen und dies Synth-Passagen ( Sollen das ORGELN sein?!?!?) nerven übelst. Aber nun mal Schritt für Schritt durchs Album.
Es fängt an mit Futureal, der wohl einzige Track auf diesem Album, den ich als überbewertet bezeichnen würde. Und auch überflüssig. Nicht dass er schlecht sei, aber er ist unspeltakulär, zu kurz, und Lieder wie dieses haben Maiden schon X-mal gehabt. Weiter zu The Angel und The Gambler. Dies hätte das Potenzial zu einem guten Lied gehabt - aber der Refrain ist gnadenlos überzogen, die Synths nerven. So bleibt für mich nur ein ordentliches, aber viel zu langes und weiliges Lied. Also, nicht der beste Start. Aber danach geht es richtig los: Lightning Strikes Twice ist ein potenzielles Hammerlied, das vom Intro über brilliante Passagen von Mr Bayley's Gesang ( mal wieder ein Beweis für die Kraft und Emotion, die er ausdrücken kann) und klasse riffs, besonders um den refrain herum, bis zu einem 1a Maiden-solo, wie wir es gewohnt sind. Nur: Der Refrain selbst ist enttäuschend, er gibt nicht mal ansatzweise Blaze's Gesangspotenzial wieder und verschenkt zu viel.
Weiter zu The Clansman. Muss man hierzu noch was sagen? Killertitel, frisst die meisten anderen Maidentitel zum Frühstück, von vorne bis hinten klasse - und wie später bewiesen, passt er auch heutzutage perfekt zu Bruce Dickinson.
Two Worlds Collide ist der nächste strake Titel. Absolut nichts daran auszusetzen, von nettem Intro über Hauptpassagen, Refrain und Solos bis hin zum Schluss. Allerdings nicht ganz so stark wie die beiden vorherigen Titel.
Mit The Educated Fool folgt direkt noch ein richtig, richtig starker Track, noch dazu mit intelligentem Text und klasse Refrain, und auch einem schönene Schluss.
Dann, Don't Look to the Eyes of A Stranger. Wieder einmal häufig wiederholter Refrain, aber nicht annähernd so schlimm wie bei TAatG. Und auch keine nervigen Synths, nur starker, moderner aber doch klassisch instrumentalisierter Metal. Im Prinzip passt die Geliche Beschreibung wie auf die beiden vorherigen Tracks, und doch wiederholt sich nichts.
Dann, die Abschluss-Ballade Como Estas Amigos. Diese ist einfach nur wundervoll. Blaze hat werder vorher noch nachher etwas vergleichbar tolles im Balladenfeld gesungen - und ganz ehrlich, selbst die besten Bruce-Ära-Balladen können dieses Lied nicht klar schlagen. Di'Anno's Balladen frisst CEA ohnehin zum Frühstück, doch wenn es Blood Brothers, Face in the Sand und Journeyman nicht gäbe, würden auch Bruce-Maiden hiergegen schwach wirken.
Zum formelleren Aspekt: Die Produktion ist eben Maiden, Weltspitzenklasse.
Nach all diesen guten Worten: Warum doch nicht fünf Sterne? Nun, der schwache Beginn ist der erste Grund. Der Zweite ist, dass nach den beiden ersten Titeln nur noch 40 Minuten Qualitätsmusik bleiben. Der Dritte ist das bei Lightning Strikes Twice verschenkte Potenzial - ein besserer Refrain hätte drin sein MÜSSEN, dann wär das der ultimative Kracher des Albums geworden.
Auch kann dieses Album schlussendlich doch nicht mit Hammerwerken von Maiden wie Fear of The Dark, Number of The Beast, Powerslave oder Brave New World mithalten, bei aller Qualität.
Zuletzt sei noch bemerkt: Dieses Album ist im Gegensatz zu seinem Vorgänger wieder wirklich Maiden, hat jedoch gleichzeitig sein ganz eigenes Gefühl, Wiederholung oder Ideenlosigkeit kann man ihm nicht vorwerfen. Auch kann man hier spätestens nach den ersten beiden Titeln ( die unspektakulär, aber doch verträglich sind) direkt durchhören - Fear of the Dark wurde seinerzeit alle 3-4 Lieder von den unerträglichen "Fear is the Key" und "The Apparition" zerhackt, auch die meisten anderen Maiden Alben hatten irgendwo in der Mitte mindestens einen Skip-Track - außer The X-Factor, doch das kann ich durch seine enorme Dunkelheit nur ab und an hören.
Ganz ehrlich: Dieses Album verfehlt nur knapp meine Top 5 der Maiden Studio-Alben, die Top 10 erreicht es locker - wenn auch das folgende Brave New World ebenso wie sämtliche B L A Z E Alben mit ihrer Überlegenheit klar zeigen, warum es trotz diesem Album richtig war, dass MAiden Und Bayley getrennte Wege gingen.
Dennoch: Ein starkes Werk, weniger experimentell und längst nicht so drastisch entfernt von den früheren Maiden-Alben wie The X-Factor, und schlicht und einfach genießbar. Maiden-Fans, die sich endlich damit abfinden können, dass eine Bruce-Kopie nicht möglich war und es darum auch gar nicht erst versucht wurde, einen neuen Dickinson als Sänger heranzuschaffen, sondern vielmehr ein vollkommen anderer Sänger gewählt wurde ( der sich auf seine eigene Gesangsart nicht im Geringsten vor Bruce verstecken muss, wie ich finde), müssen eigentlich zugreifen. Und hört endlich auf herumzujammern, versucht erst mal selbst auf Bayley's Niveau zu singen, bevor ihr beklagt was für ein mieser Sänger er doch sei - ich selbst verbeuge mich vor seinem Talent.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Februar 2001
Das Album hat zwar paar gute Titel, wie "The Clansman" und "Futureal" ist aber insgesamt zu unausgegoren und einfach überhaupt nicht nach Maiden-Standard zu bemessen. Wenn eine Band 20 Jahre auf dem Buckel hat, sollte man doch meinen das da absolute Profis am Werk sind. Die Lieder sind in ihrer Frühphase schon anspruchsvoller gewesen, wobei bei diesem Werk hier viele Lieder im Refrain einfach totgedudelt werden. (bestes Beispiel "The Angel And The Gambler". Hat mal einer nachgezählt wie oft Blaze den Refrain singt? Warum dieses Lied über 9 Minuten gehen muß entzieht sich meiner Kenntnis!). Also nach "No Prayer..." mit das schlechteste Maiden Album!
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am 20. August 2009
... das es mit NO PRAYER FOR THE DYING oder FEAR OF THE DARK (den letzten beiden Alben vor Bruce Dickinsons Abgang) locker aufnehmen kann. Besagte Alben, erschienen mir uninspiriert bzw. manchmal auch etwas zu routiniert.
Auch wenn das NO PRAYER-Album nicht wirklich schlecht ist, so zähle ich es doch eher zu den schwächeren Outputs; FEAR OF THE DARK hingegen empfand ich (bis auf den Titelsong, der wirklich grandios ist) recht müde bis langweilig.

Sicherlich vermisst man auf VIRTUAL XI Bruce Dickinsons geile Stimme; nur war er einfach nicht mehr da. Und ich finde, dass Blaze Bayley gerade in dieser Schaffenszeit der Band eher genützt als geschadet hat.

Ich meine, dass er seine Sache sehr gut gemacht hat. Vor allem finde ich gut, dass er nicht versucht hat, Bruce zu kopieren, sondern seine eigene Note mit eingebracht hat. Das Album nur deshalb abzustrafen, weil Bruce nicht mehr mit an Bord war, empfinde ich daher als unfair.

Auch wenn es an Taten wie POWERSLAVE oder PIECE OF MIND nicht heranreichen kann, so hat es doch alles, was ein Maiden-Album braucht.

MELODIEN, DRUCK, GESCHWINDIGKEIT, WIEDERERKENNUNGSWERT (all dies vermisse ich beispielsweise auf THE FINAL FRONTIER).

(waren die Songs zum Vorgänger THE X-FACTOR wohl noch eher auch Bruce Dickinson ausgerichtet, so kann sich Blaze mit den Werken von VITUAL XI viel besser in Szene setzen und der Band seinen Stempel aufdrücken)

Hier meine Einzelbewertung:

1. FUTUREREAL - 5 Punkte
ein grandioser Opener, schnell, eingängig, powert wie INVADERS vom TNOTB

2. THE ANGEL AND THE GAMBLER - 4 Punkte
interessant, recht melodisch, jedoch etwas zu lang geraten

3. LIGHTNING STRIKES TWICE - 5 Punkte
starker Maiden-Brecher, einfach nur schön

4. THE CLANSMAN - 5 Punkte
ein toller Mid-Tempo-Song, hier sieht man, dass Blaze nicht die schlechteste Wahl war

5. WHEN TWO WORLDS COLLIDE
ebenfalls ein grandioser Song, Maiden pur, gefällt mir

6. THE EDUCATED FOOL - 3 Punkte
es wird wieder etwas ruhiger, nicht ganz so eingängig, aber dennoch gut

7. DON'T LOOK TO THE EYES OF A STRANGER - 5 Punkte
mein heimlicher Favorit, es fängt langsam an und wird immer besser, UP THE IRONS

8. COMO ESTAIS AMIGOS - 5 Punkte
einer der schönsten Balladen von Maiden; ein starker Abschluss

Ein durch und durch herausragendes Werk. Es geht auch ohne Bruce Dickinson.

4 von 5 Punkten scheinen mir mehr als gerechtfertigt.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. April 2003
Was haben die Leute bloß gegen diese CD? Gut, es ist das zweite Maiden-Album mit Blaze Bayley als Sänger anstatt des großen Bruce - na und? Also, bevor wir uns auf irgendwelche Hasstiraden einlassen von wegen einfallsloser Texte und Melodien oder mangelnder Gesangskünste, schlage ich doch vor, diesem Album eine faire Chance zu geben.
"Virtual XI" ist immer noch Maiden und wie jedes ihrer Alben ist es einzigartig. Dieses hier bietet die Kombination der dunklen Bayley-Stimme mit Liedern, die heiterer und eingängiger sind als auf "X-Factor", dem ersten Album mit Blaze.
Es ist vom Kracher ("Futureal") bis zur Halbballade (das äußerst geniale "Como Estais Amigos") wieder alles dabei - inklusive des epischen "The Clansman" und des Hammer-Ohrwurms "When Two Worlds Collide".
Ein Album, das die Qualität bietet, die man von Maiden gewohnt ist. Ich behaupte nicht, dass es DAS Maiden-Meisterwerk ist, aber es ist schon seine 4 Sternchen wert - und ich höre es immer wieder gern!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. September 2006
...für Iron Maiden, wenn sie so weitergemacht hätten. Zum grauenhaften Gesang kommt noch die Schreibblockade von Harris, dem seine Kreativ-Counterparts Dickinson und Smith deutlich fehlen. Als einzige Nummer, die mir gefällt, kann man "Clansman" nennen. Und hier ist die Dickinson-Version auf Rock in Rio dieser Studio-Version deutlich überlegen.

Man hat das Gefühl, dass hier kleine Ideen auf Überlänge ausgewalzt werden, um das Album auf akzeptable Spiellänge zu bringen. Refrains werden unzählige Male wiederholt. Endgültig verleidet wird mir diese CD wieder durch den Gesang von Blaze, der sich gegenüber X-Factor nur wenig gesteigert hat.

Wenn man alles haben will von Maiden, kann man sie kaufen. Wenn man noch nichts hat, soll man mit den Klassikern oder den neuen Veröffentlichungen anfangen. Ein super Einstieg in die Maiden Welt wären auch die Live CD's oder DVD's.
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