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Kundenrezensionen

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am 2. August 2001
Einen Vorgeschmack auf die 1998 erschienene CD "Neapolis" gaben die Simple Minds 1997 auf dem Loreley-Festival. Was zu hören war, ließ die Herzen der Fans höherschlagen: Im Vordergrund standen die vom Kommerz verschüttet geglaubten Urgesteine "Thirty Frames a Secon" und "I Travel" aus dem 81er Album "Empires and Dance". Damit kehrte die Band zu ihren Wurzeln, dem elektronischen Experimentierfel, zurück. Viel Elektronik kennzeichnet dann auch das Album "Neapolis". Das Stück "War Babies" wird ferner von klassischen Streicheinlagen untermalt. "War Babies" handelt von Scheidungskindern, die Frontmann Jim Kerr nach zwei gescheiterten Ehen auch selbst hinterlassen hat. Es ist das ausdruckstärkste Stück. Der Versuch, mit "Glitterball" einen Hit zu landen, ging hingegen gründlich daneben. So eingehend das Stück komponiert ist, so wenig paßt es zum selbstmitleidigen Geheul, das Kerr hierzu aufbietet. Die Simple Minds präsentieren sich mit "Neapolis" im elektronischen Trance, teilweise gefühlsstark, teilweise unentschlossen, wär da nicht das Stück "Lightning". Aufgeschreckt von kreischendem Stahl, als zerbreche die Titanic, setzen die Glasgow-Rocker einen Rhythmus wie in einem Maschinenraum eines Ozeanriesen in Gang. - Ein Album aus Licht und Schatten.
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TOP 500 REZENSENTam 25. Februar 2010
Hier klingen Sie wie eine Band, die versucht die Simple Minds nachzuahmen, und das nicht einmal gut macht. Extrem schwache songs werden durch den Versuch, den Sound an die Clubmusik, die Ende der 90er aktuell war, anzupassen, noch belang- und höhepunktsarmer. Was besonders schmerzt - wie Burchill hier erfolglos versucht mit seinem flächigen und filigranen Gitarrenspiel Akzente zu setzen, aber wegen der Arrangements und seiner eigenen(!) Produktion daran scheitert.

Erwähnenswert sind hier eigentlich nur ,Killing Andy Warhol', auf dem Sie noch am ehesten den alten 80er Jahre SM ähneln und das instrumental ,Androgyny', das die frühen New Wave Alben heraufbeschwört.

So unspannend und nichtssagend klangen Sie bis dahin nie und wie groß die Schreibkrise war, konnte man dann über das nächste - ausschliesslich aus cover songs bestehende - Album nachvollziehen.
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TOP 500 REZENSENTam 19. Dezember 2013
Neapolis ist für mich das Top-Beispiel (neben Medazzaland von Duran Duran oder Masque von The Mission) für eine Platte, die einer Band die komplette weitere Karriere ruiniert hat.

Die Platte ist ein Totalausfall mit der sich die Band ihr eigenes Grab schaufelte. So richtig erholt haben sie sich von diesem musikalischen Absturz nicht mehr. Die Band geriet nach Neapolis ziemlich ins trudeln. Eine Platte (Our Secrets Are The Same) wurde überhaupt nicht veröffentlicht (nur später auf der Silver Box). Es folgte eine uninspirierte CD mit Coverversionen. Mit Cry erschien dann wieder ein halbwegs respektables Album. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Band aber ihr Publikum schon verloren. Die Alben Black & White und Graffiti Soul haben musikalisch wieder steigende Tendenz. Das Lostboy Album von Jim Kerr ist das beste Simple Minds Album der letzten 20 Jahre.

Auf Neapolis klingt aber so gut wie überhaupt nichts nach Simple Minds, noch nicht einmal die Stimme von Jim Kerr. Nach dem ersten Hören der Platte konnte ich damals nicht glauben wie schlecht diese Platte ist und dass sie überhaupt von der Plattenfirma abgesegnet wurde. Nach weiteren Höreinheiten wurde die Platte auch nicht besser.

Musikalisch ist das Album eher elektronisch angelegt. Die Gitarren sind im Hintergrund. Echtes Schlagzeug ist auch kaum zu hören. Drummer Mel Gaynor ist nur an einem Song beteiligt. Es hat den Anschein, dass die Band wieder an ihre experimentelle Zeit Anfang der 80er anknüpfen wollte. Dagegen ist auch nichts zu sagen. Aber die wenigen guten Songs gehen unter der Produktion vollkommen verloren. Mit War Babies, Killing Andy Warhol und Lightning gibt es für mich nur 3 erwähnenswerte Songs zu hören. Wirkliche Highlights sind das im Katalog der Band aber nicht. War Babies fängt zum Beispiel gut an, gerät dann aber ab der Mitte vollkommen aus den Fugen. Die restlichen 6 Songs kann ich als solche kaum bezeichnen.
Die Rückkehr von Ur-Bassist Derek Forbes macht sich nicht bemerkbar. In den 90ern waren die Simple Minds sowieso keine echte Band mehr, sondern nur noch Kerr und Burchill mit irgendwelchen Ersatzmusikern.
Das Traurige an Neapolis ist auch, dass die Band Ewigkeiten an diesem Album rumgebastelt hat und dabei nur ein solcher Schrott herauskam.

Der Sinn eine CD schon 4 Jahre nach ihrer Veröffentlichung als Remaster wieder zu veröffentlichen erschließt sich mir nicht so ganz. Wer schon die CD-Erstveröffentlichung besitzt, braucht das Remaster nicht zu kaufen. Der klangliche Mehrwert ist gleich Null (genauso beim Remaster von Good New From The Next World, allen anderen SM Remasters sind aber empfehlenswert). Ich möchte bezweifeln, dass dort überhaupt etwas passiert ist. Einen Bonus gibt es bei der CD auch nicht.

Fazit:
Neapolis ist für mich zusammen mit Neon Lights das schlechteste Simple Minds Album. Kaufen muss man es sich nicht. Die aktuellen Best Of CDs (Celebrate oder The Best Of) der Band bieten mit Glitterball und War Babies (in der besseren Single Version) 2 Tracks dieses Albums. Mehr braucht man auch nicht unbedingt, es sei denn man will hören wie eine Band nahezu komplett scheitert, dann ist man hier gut bedient.
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am 29. Juni 2015
Ja. Mühsam ist das vollständige Er-Hören von Néapolis. Das Album eröffnet mit dem fluffigen "Song for the Tribes". Ein wahrlich guter Opener dem leider kein besserer Song mehr folgt. Mit der gruseligen Vorabsingle "Glitterball" und der schwachen 2. Auskoppelung schliddert die Band ins Niemandsland der bedeutungslosen Musik ab. Es pluckert und blubbert so vor sich hin. Im elektronischen Bombast Sound verkleistern sich die Songs ineinander zu einem grossen Brei. Ein Sound der in der Musikszene bereits Jahre zuvor ad Acta gelegt wurde. Zum Ende hin dann wieder Hoffnungsvolles. "Killing Andy Warhol" und das Instrumental "Androgyny" geben die Erinnerung und die Hoffnung auf eine grossartige Band frei. Das Album dürfte die SM bis heute verfolgen. Der Ruf war mit Néapolis deutlich beschädigt.

Dass mit und nach CRY (2002) wieder vieles besser wurde darf nicht unerwähnt bleiben.
Es lohnt sich inzwischen wieder Simple Minds zu hören.
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am 8. August 2003
Wie alle Simple Minds Alben hat auch dieses seine Berechtigung und steht für einen Abschnitt in der Bandgeschichte. Nach dem 2-Mann-Projekt "Good news..." wurde hier die Band reaktiviert, was sich in grosser Vielfalt des Songmaterials zeigt. Absolut hörenswerte CD!
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am 15. September 2001
Die Band um Sänger Jim Kerr hat sich wieder mächtig ins Zeug gelegt: eindrucksvolle Power-Grooves, vermischt mit industriellen Störgeräuschen, ebenso Ambient und Trance-Einflüssen, machen Neapolis zu einem Highlight! Absolute Ausnahme-Aufnahme: Der meisterhafte Endzeit-Song "War Babies". Wer "War Babies" wie ich live auf dem Loreley/Rockpalast Konzert gehört hat, weiß,was ich meine! U2 hören sich dagegen an wie Autisten!
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am 9. April 2001
Da haben die Simple Minds mit ihrem Album "Good news from the next world" nach vielen Jahren Arbeit wieder ein sehr gutes Album abgeliefert und dann kommt das. Mit "Neapolis" haben sie meines Erachtens ihr mit Abstand schwächstes Album abgeliefert. All ihre Stärken aus früheren Jahren - eingängige Melodien, Folkelemente, Jim Kerrs charismatisch wirkender Gesang - scheint auf diesem Album vergessen zu sein. Selbst die erste Singleauskopplung "Glitterball" ist meiner Erachtens ein Titel, der auf früheren Alben nicht einmal Erwähnung gefunden hätte. Einziger Titel, welchen ich nicht ganz so schlecht finde: Track 8: "Killing Andy Warhol". Ansonsten ein durchwegs enttäuschendes Album, das nach allem anderen klingen mag, aber nicht mehr nach den Simple Minds.
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am 13. Juni 2002
Viele sagen, "Neapolis" sei schlecht und "Good News..." sei gut. Ich sehe das eigentlich umgekehrt. "Good News..." hat zwar mehr energie, aber "Neapolis" hat eindeutig das bessere Songmaterial. Und besser als "Cry" ist es allemal.
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am 27. Januar 2007
Was haben Simple-Minds für Supermusik gemacht! Und jetzt solch eine musikalische Bankrotterklärung! Lustlos leiern Kerr & Co. die neun Titel runter, uninspiriert, seelenlos, ohne Höhepunkte, ohne Gefühl - ein musikalischer Brei, der völlig kalt lässt. Hier ist eine großartige Band der 80er dabei, sich selbst zu demontieren. Ich habe die CD blind gekauft - jetzt muss ich meine Gehörgänge erst einmal mit "Street Fighting Years" wieder reinigen.

P. S.: Warum kann man eigentlich keine Minus-Sterne vergeben?
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