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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen zwischen whisky, blues und eifersucht ...
ich bin froh, dass es diese sammel-cd des vaters der blues-musik gibt. in dem beigelegten wunderbar ausführlichen booklet sind nicht nur alle texte der songs zu finden, sondern auch mehrere interessante texte über robert johnson, so u.a. von eric clapton oder keith richards. clapton schreibt, er war richtig geschockt, als er begriff: johnson spielt für kein...
Veröffentlicht am 21. März 2004 von FrizzText

versus
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Doppelt hält bessere?
S. Rezension zu fast gleichlaufender cd "complete Collection". Ich finde es ist eine Frechheit, den Kunden zu zwingen, die fehlenden 12 Wörter auch noch zu schreiben! Na jetzt sind es dadurch ein paar mehr geworden. Schlechter Kundenservice!
Vor 11 Monaten von Peter Spekowius veröffentlicht


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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen zwischen whisky, blues und eifersucht ..., 21. März 2004
Von 
FrizzText "frizz" (Wuppertal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Complete Recordings (Audio CD)
ich bin froh, dass es diese sammel-cd des vaters der blues-musik gibt. in dem beigelegten wunderbar ausführlichen booklet sind nicht nur alle texte der songs zu finden, sondern auch mehrere interessante texte über robert johnson, so u.a. von eric clapton oder keith richards. clapton schreibt, er war richtig geschockt, als er begriff: johnson spielt für kein publikum, er spielt einfach für sich selbst: ein schwieriges ziel für einen gegenwarts-menschen, selbst dorthin zu gelangen. für clapton trug johnson (almost like a religious experience) nicht nur zur musikalischen, sondern auch zur seelischen orientierung bei. mit MALTED MILK, CROSSROADS oder STEADY ROLLING MAN übernahm er johnson-songs in sein repertoire. keith richards erzählt in seinem beitrag, dass er einst brian jones besucht habe, der damals nicht mehr besessen habe als einen stuhl, einen schallplattenspieler und wenige LP's - die wichtigste: die von robert johnson. er habe gefragt: "wer sind die, die da spielen?" "robert johnson." "ja, aber wer spielt die zweite gitarre?" "das spielt er alleine." mein gott, resümiert keith richards, dieser mann musste drei gehirne haben, eins für den unzerstörbar stabilen rhythmus, eins für den text und ein drittes für die dabei-geworfenen melodie-läufe. die stones nahmen, wie man weiß, LOVE IN VAIN in ihr programm auf - und die ideen, das gesamte lebensgefühl des robert johnson - und transportierten es in unsere gegenwart. man kann sich richards nur anschließen, wenn er schreibt: "hey, check this cat out ..."
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hatte der wirklich nur zehn Finger?, 1. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Complete Recordings (Audio CD)
Es gibt Legenden, die sind glaubwürdig. Zum Beispiel die, dass Robert Johnson seine Seele dem Teufel verkauft haben soll, um so Gitarre spielen zu können. Wenn man diese CDs gehört hat, vorbildlich restaurierte historische Aufnahmen, dann nickt man: Das ist keine Legende: Robert Johnson m u s s einen Pakt mit dem Teufel geschlossen haben.

Die Songs kennt man von x anderen Großmeistern, Keith Richards bzw. den Rolling Stones, Eric Clapton, Fleetwood Mac...: "Malted Milk", "Ramblin' on My Mind", "Cross Road Blues", "Sweet Home Chicago", "Little Queen of Spades"...
Hier meldet sich ihr großer alter Meister, von dem sie's abgeschaut haben, der's ihnen vorgemacht hat, was eine alte Gitarre alles hergibt. Die typische Blues-Akkordfolge, Subdominante, Dominante, Tonika... Aber was er dann mit seinen Fingern dazuteufelt an angedeuteten und durchgezogenen Melodien und Läufen, mal bis an die Schmerzgrenze hingezogen, mal in atemberaubendem Tempo über alle Saiten gefegt... Hatte der Kerl wirklich nur zehn Finger?
Zunächst auch der typische Blues-Rhythmus. Aber den gleich doppelt, mindestens. Einmal auf der Gitarre, wenn's denn nur einmal ist, und wenn er nicht schon da zwei verschiedene Rhythmen gleichzeitig von der Kette lässt. Und zum zweiten mit dem Gesang. Wie hielt er das durch, ohne sich zu verheddern? Den mindestens einen Rhythmus in den Fingern, den andern in der Stimme, und alle zusammen scheinbar gegen- und in Wirklichkeit doch miteinander?
Und dann der Gesang selber. Quer durch alle Oktaven hindurch, wenn man denn mit traditionellen musikalischen Begriffen über Robert Johnson reden will. Noch vor allem Wort erzählt die Melodie selber, verbreitet Stimmungen bar aller Romantik, klagt vom harten Südstaaten-Leben der 1930er Jahre, von Einsamkeit, untreuen Geliebten, von nie endenden Wanderungen, breitet regelrechte Dialoge aus.
Manchmal jault und kreischt, grantelt, bellt, knurrt Johnson sich selber ins Wort, aber nicht um des Jaulens und Kreischens willen, sondern weil es so sein muss. Dann wieder kommentiert er schnell mal selber ganz lakonisch all seine Dramatik, fast überhört man's. Und wie gesagt -- die Gitarre führt unterdessen ihr wildes Eigenleben.
Mal dominiert getragener Rhythmus mit allen Finessen und allem Elend dieser Welt, nicht nur in "Kindhearted Woman Blues", "Ramblin' on My Mind", "Love in Vain Blues", "Cross Road Blues" oder "Dead Shrimp Blues" zum Beispiel, wo der Blues so unendlich blue ist, wie Blues nur sein kann, und wo Johnson seine Zuhörer schwindlig spielt und singt und jault. Und mal geht der ungezähmte Blues mit Turbo zur Sache: Den unerbittlich vorwärts stampfenden "32-20 Blues" und "Traveling Riverside Blues" wagt sich so schnell kein Hindernis in den Weg zu stellen, "Preaching Blues" steigert sich nach verhaltenem Beginn immer wilder einem Blues-Finale entgegen, einer Art Blues-Inferno auf Speed. "They're Red Hot" verstößt schon fast gegen die reine Lehre des Blues mit seinem souveränen Ragtime-Einschlag, und "From Four 'till Late" wirkt zwischen all dem geknurrten virtuosen Elend nachgerade unwirklich, so unbeschwert klingt diese liebenswürdige Ballade -- freilich auch mit Blues.
Robert Johnson starb mit gerade mal 27 Jahren; die musikalische Hinterlassenschaft passt auf gerade mal zwei CDs, hinterlässt die Zuhörer offenen Mundes -- und lässt nach über 70 Jahren immer noch so manchen hoch gehandelten "King" reichlich blass aussehen, Teufel hin oder her.

Wie es der Titel bereits verspricht, enthält die Box auf zwei CDs alle greifbaren Aufnahmen von Robert Johnson, incl. verschiedener Aufnahmen eines Songs, soweit vorhanden. Und nicht nur beim "Cross Road Blues" ist es unmöglich zu entscheiden, welche Version die eindringlichere ist -- die etwas schnoddrige erste, oder die zweite, bei der Johnson nun wirklich alle Register zieht und singt, knurrt, jault, Akkorde schlägt, und aus Akkorden Melodien aufbaut, und mindestens drei verschiedene Rhythmen gleichzeitig hält. Nein, das mit dem Teufel, also, an dem Gerücht könnte was dran sein.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen besessen...., 22. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: The Complete Recordings (Audio CD)
robert johnson, ein junger, schwarzer baumwollpflücker aus dem hinterwäldlerischen mississippi würde alles dafür geben der beste bluesgitarrist aller zeiten zu werden.
jemand gibt ihm den tipp um mitternacht an einer bestimmten kreuzung nahe der dockery-plantage aufzukreuzen und dort trifft er den teufel,der sich die gitarre des jungen mannes schnappt,sie stimmt und ihm zurückgibt.

der deal: innerhalb eines jahres wird robert johnson zum könig des delta-blues aufsteigen und songs voller verstörender magie schreiben, dafür verpfändet er dem gehörnten seine seele.der teufel hält tatsächlich sein wort.
johnson wird zu legende, seine kompositionen zu klassikern. zeit seines lebens hat johnson mit dämonen zu kämpfen die in seiner geschwärzten seele wüten.

einen teil seiner qualen verarbeitet er in seinen songs, den rest in zerstörerischen liebesaffären. sein letzter seitensprung mit der frau eines barbesitzers aus greenwood/mississippi endet tödlich für den jungen mann. der schankmeister vergiftet johnson und nach tagelangen ringen auf dem krankenbett muss dieser seine seele an den breitgrinsenden gitarrenstimmer von der kreuzung nahe der dockery plantage abtreten.

so weit zu den zahlreichen mythen und legenden die diesen ausnahme-gitarristen umnebeln. fakt ist aber das über johnsons leben eher wenig bekannt ist, es von diesem mann grade mal zwei fotos gibt.
eher der wahrheit entspricht wohl das johnson ein großer fan von lonnie johnson war, die slides von son house liebte. er geht für ein jahr lang bei ike zinnemann in die lehre, ein lokaler musiker von dem es keinerlei fotos oder aufnahmen gibt und tourt quer durchs land, absolviert auftritte in kleinen jazz-bars und kneipen und bekommt bald einen guten ruf und den beinamen "hellboy".

johnson entwickelt einen originellen stil der sich vor allem durch die perkussiven boogie-basslinien auf den untersten saiten und die verwendung von umkehrungen und wiederholungen von den spielweisen seiner zeitgenossen absetzte. slides schiebt er lässig mit offenen stimmungen und einem abgebrochenen flaschenhals auf dem kleinen finger. hammer-ons bereichern seine anschlagtechnik. seine virtuose art zu spielen lässt oft annehmen das hier zwei gitarristen am werk sind, so füllend und bahnbrechend bearbeitete er sein instrument, übrigens eine kalamazoo. man sagt auch er spiele auch eine gibson L-1, was ich aber nicht glaube weil die aufnahmen nicht der qualität einer L-1 eintsprechen.

seine einzigen aufnahmen stammten aus grade mal zwei sessions! die er 1936 und 1937 in dallas und texas unter primitiven bedingungen absolvierte. die legende besagt johnson spielte für aufnahmen immer auf einem stuhl sitzend, in einer ecke mit dem gesicht zur wand. das würde den sehr mittigen sound jedenfalls erklären und klingt für mich plausibel.

diese compi bietet den einzigen kompletten überblick über das schaffen des teufelblusers und ist somit geschichte und unabkömmlich.

wie auch immer der mitzwanziger zum teufel gestanden haben mag, lieder vom schlage eines "terraplane blues", "heel hound on my trail", "me and the devil blues", " crossroad blues", oder "traveling riverside blues" drücken eine getriebenheit und einen schmerz aus wie man ihn nur selten in töne gefasst zu hören bekommt.

diese einzigartige veröffentlichung bietet dazu auch noch die beiden einzigen fotos dieses mannes.

die tonqualität ist natürlich nicht audiophil, die aufnahmen sind immerhin fast 75 jahre alt und man muss bedenken das johnson auf einer ziemlich billigen kalamzoo-gitarre spielt weil das geld nicht reichte. aber welch mystischen, zauberhaften sound er hier erzeugt ist unglaublich. er ist ehrlich und authentisch und das ist großartig!!

fazit: tolle sache um wenig geld. die box beleuchtet das kurze schaffen dieses ausnahmekönners. ein must have. weder über den gitarristen noch über seinen einfluss kann man streiten-legendär!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Mann, der den modernen Blues erfand..., 27. April 2011
Von 
Michael Krautschneider "Filmfan & Musikliebhaber" (Scheiblingkirchen, Niederösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Complete Recordings (Audio CD)
...wurde erst Anfang der 90er-Jahre richtig wiederentdeckt. Mitschuld daran sind vor allem Keith Richards, der einmal gesagt haben soll, dass man sich diese Sessions anhören soll, wenn man wissen will, wie gut Blues sein kann und Eric Clapton.

Natürlich klingen die Aufnahmen alt und schon etwas angestaubt (die Aufnahmen stammen ja immerhin auch aus den 30ern!). Nichtsdestotrotz ist es überraschend wie fingerfertig und authentisch sich all diese Sachen auch heute noch anhören. Vermutlich kann man Mr. Johnsons Leistungen gar nicht hoch genug würdigen. Sein Nachlass hat praktisch die gesamte Rock-Blues-Nachwelt beeinflusst! Es ist auch erstaunlich wie viele bekannte Stücke von Mr. Johnson stammen. Aber hören Sie selbst!!

"The Complete Recordings" ist als Musiksammler ein Muss, als Bluesfreund sowieso. Eigentlich sind alle Stücke nicht wirklich schwer zugänglich und sie verstehen es immer noch zu verzücken. Das ist Musik für Sonntagmorgen nach einer durchzechten Nacht...

Jedem, der sich für die Ursprünge von moderner Musik im Allgemeinen und Blues im Besonderen interessiert, würde ich dieses Doppelalbum wärmsten ans Herz legen! Hören Sie sich den wahren Godfather des Blues an! Sie werden's nicht bereuen!

P.S. Dass häufig dasselbe Lied zweimal hintereinander kommt (2 Versionen von jeweils 2 verschiedenen Aufnahmesessions) stört meiner Meinung nach auch überhaupt nicht. Es macht die Songs irgendwie noch schneller und leichter zugänglich!

Also, wenn man hier und da in Stimmung für Blues ist, dann bitte ZUGREIFEN!!
Das ist wie ein guter Schwarzweißfilm zum ImmerimmerwiederHÖREN...
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassige Gesamtausgabe, 13. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: The Complete Recordings (Audio CD)
Mit dieser CD hat Sony ganze Arbeit geleistet. Die Tonqualität ist für das Alter der Aufnahmen schlicht hervorragend. Darauf enthalten sind alle offiziellen Songs plus der bisher unveröffentlichten Zweitaufnahmen. Das Booklet enthält viele Photos und alle verfügbaren Informationen über die Person, sein Leben und sein Umfeld. Selbst sein Totenschein ist abgebildet. Ein absolut gelungenes Gesamtwerk.
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Urvater des modernen Blues und des Bluesrock, 8. Juli 2005
Von Ein Kunde
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Rezension bezieht sich auf: The Complete Recordings (Audio CD)
Was hier in erstaunlich guter Soundqualität dokumentiert ist, ist sicherlich die Quelle des modernen Blues. Viele Hörer werden "Love in Vain" zuerst in der Version der Rolling Stones kennengelernt haben, ebenso "Stop Breaking Down". Eine der schönsten Textzeilen des Blues stammt von diesem Künstler und zwar aus "Love in Vain": "When the train, it left the station, with two lights on behind, well, the blue light was my blues and the red light was my mind". Johnson spielt virtuos akustische Gitarre. Sein Gesang und seine Texte gehen unter die Haut. Man kann verstehen, daß Keith Richards ihn als einen seiner musikalischen Väter bezeichnet. Der Aha-Effekt ist fast bei jedem Song gegeben, man hat ihn zumeist schon in anderer Version gehört. Das Großartige ist, daß die Urversionen ihre eigene Kraft und Atmosphäre haben. Z.B. "Love in Vain" von Johnson und der gleiche Song bei den Stones sind praktisch zwei großartige Songs, auch das spricht für die Klasse der Kompositionen Johnsons (und für das Bluesfeeling der Stones). Absolute Highlights sind der 32-20 Blues, They're Red Hot, From Four until Late, in denen Johnson das Bluesschema virtuos erweitert. Die Ausstattung der Box entspricht der Qualität der Musik. Eine gescheite Lebensgeschichte Johnsons und alle Texte sind in dem Begleitheft enthalten. Rundum gelungen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blues-Legende, 1. Juli 2013
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Rezension bezieht sich auf: The Complete Recordings (Audio CD)
Die Doppel-CD umfasst 29 Lieder, die teilweise in zwei verschiedenen Versionen mit unterschiedlicher Spieldauer verfügbar sind (Gesamtumfang 41 Lieder). Aus heutiger Sicht ist die Musik als spartanisch zu bezeichnen; eine Stimme und eine akustische Gitarre, aber absolut beeindruckend. Und zwar deswegen, weil Robert Johnson nur von 1911 bis 1938 gelebt hat und wir nahezu alle seine Songs, z. B. Sweet Home Chicago, Rambling On My Mind, Walkin' Blues, von anderen Gitarristen, wie z. B. Peter Green oder Eric Clapton, bestens kennen. Und dafür, dass die Originlaufnahmen vor über 70 Jahren entstanden sein müssen, finde ich auch die Aufnahmequalität hervorragend. Fazit für richtige Blues-Fans: Uneingeschränkt empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hey, check this cat out, 8. März 2003
Von 
FrizzText "frizz" (Wuppertal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
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Rezension bezieht sich auf: Complete Recordings,the (Audio CD)
ich bin froh, dass es diese sammel-cd des vaters der blues-musik gibt. in dem beigelegten wunderbar ausführlichen booklet sind nicht nur alle texte der songs zu finden, sondern auch mehrere interessante texte über robert johnson, so u.a. von eric clapton oder keith richards. clapton schreibt, er war richtig geschockt, als er begriff: johnson spielt für kein publikum, er spielt einfach für sich selbst: ein schwieriges ziel für einen gegenwarts-menschen, selbst dorthin zu gelangen. für clapton trug johnson (almost like a religious experience) nicht nur zur musikalischen, sondern auch zur seelischen orientierung bei. mit MALTED MILK, CROSSROADS oder STEADY ROLLING MAN übernahm er johnson-songs in sein repertoire. keith richards erzählt in seinem beitrag, dass er einst brian jones besucht habe, der damals nicht mehr besessen habe als einen stuhl, einen schallplattenspieler und wenige LP's - die wichtigste: die von robert johnson. er habe gefragt: "wer sind die, die da spielen?" "robert johnson." "ja, aber wer spielt die zweite gitarre?" "das spielt er alleine." mein gott, resümiert keith richards, dieser mann musste drei gehirne haben, eins für den unzerstörbar stabilen rhythmus, eins für den text und ein drittes für die dabei-geworfenen melodie-läufe. die stones nahmen, wie man weiß, LOVE IN VAIN in ihr programm auf - und die ideen, das gesamte lebensgefühl des robert johnson - und transportierten es in unsere gegenwart. man kann sich richards nur anschließen, wenn er schreibt: "hey, check this cat out ..."
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blues für die Ewigkeit!, 3. Januar 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Complete Recordings (Audio CD)
Es gibt in meiner Plattensammlung einige Künstler, deren Musik niemals an Atmosphäre und Emotion verliert - egal wie oft man sie bereits gehört hat!

Im Bluesbereich gehören ganz sicher Blind Willie Johnson, Blind Willie McTell, James Booker und Blind Blake dazu!

Robert Johnson steht in der selben Reihe dieser Ausnahme-Künstler! Kraftvoll, mystisch - Musik aus tiefster Seele, die bewegt und einen nicht mehr los läßt!

Hier spüre ich das ungebremste Bedürfnis, die innersten Gefühle über Musik nach außen zu bringen, gewissermaßen eine Überlebensstrategie in einer Zeit, in der es für schwarze Musiker alles andere als einfach in den USA war!

Inspiriert von Charlie Patton, Son House aber auch Lonnie Johnson, brachte Robert Johnson den Blues in eine sehr persönliche Form, die viele Impulse für nachfolgende Generationen an Musikern setzte!

Er ist zurecht eine der großen Legenden der Musikgeschichte und ich denke mir oft, wie er sich wohl weiterentwickelt hätte, wären ihm mehr Lebensjahre vergönnt gewesen!

Edwin Kimmler
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein muß für jeden Blues und Gitarren Fan., 31. Januar 2000
Rezension bezieht sich auf: The Complete Recordings (Audio CD)
Muddy Waters und Eric Clapton haben mich zum Blues geführt. Beide hatten Lieder aufgenommen von einem gewissen Robert Johnson. Deshalb mußte ich irgendwann etwas von ihm hören. Das erste mal hat es mich geschockt und überrascht woher der Blues kam. Bei jedem Anhören hört man neue Feinheiten aus dem genialen Gitarrenspiel und traumhaften Gesang dieses Mannes der vor ca. 80 Jahren sein Glück suchte.
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The Complete Recordings
The Complete Recordings von Robert Johnson (Audio CD - 1996)
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