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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berauschende Fundgrube, 21. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Archive 1967-75 (Audio CD)
Was für eine geniale Box!
Endlich mal eine Compilation die weniger nach "abzocke" riecht sondern wiklich und wahrhaftig eine tolle Ergänzung für Fans ist. Sicherlich: Das ein oder andere Stück gibt es bereits in Live-Fassungen auf anderen Genesis Scheiben. Hier ist aber -grösstenteils- DIE Band zusammensetzung schlechthin am Werk:
Banks Collins Gabriel Hackett Rutherford.
Endlich gibt es eine (fast) komplette LIVE-Aufnahme von "TheLambLiesDown..." in der Mr.Collins durchgehend das tut was er am allerbesten kann: Schlagzeug spielen. Hier kann man hören, wie Mike Rutherford es in einem Interview über die LIve-Aufnahmen sagte "...what it ment to be". So genial gut auch Chester Thompson später bei Konzerten spielt: Collins gehört an die Drums.
Die komplette "The Lamb" in einer Live Version hören zu dürfen ist atemberaubend, diese Live-Aufnahme kraftvoller, der Gesang intensiver, ein altbekanntes Musikstück wirkt wesentlich "frischer" lebendiger.
Toll auch die CD3 mit einer vollständigen Aufnahme des Genesis-Stücks schlechthin "Suppers Ready" mit der Stimme des Meisters: PG. Auch die anderen Aufnahmen auf dieser CD sind ein Schmankerl.
Für echte HardcoreFans ist wohl die CD4 gemacht. Rauh klingende Demos und Proberaumaufnahmen sind nicht unbedingt etwas für jedermann aber wenns dabei ist warum nicht. Der Preis geht alleine schon für die CDs 1-3 in Ordnung.
Schön das sich Genesis-Mitglieder für diese CD nocheinmal zusammengefunden haben und die fehlenden Stücker ergänzt/neu aufgenommen haben. Vor allem Peter Gabriel hatte lange damit zu kämpfen als Solo-Künstler ernst genommen zu werden und nicht nur der "ehemalige Genesis-Fontmann" zu sein.Das Ergenbis spricht für sich.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese Box raubt Fans den Atem!, 8. März 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Archive 1967-75 (Audio CD)
Ja, das ist es worauf ich als Fan (seit 1973) gewartet habe. Nur durch ein Video der damaligen Zeit wäre dieses akustische Erlebnis zu steigern. "Twilight Alehouse" und"Pacidy" lassen einem einen Schauer über den Rücken laufen. Als ob "Trespass" plötzlich noch eine LP-Seite 3 bekommen hätte. Genial ist auch das neu eingepielte Ende der "Lamb" Aufnahme. War doch seinerzeit das Tonband vor Konzertende zu Ende und nun mußte es nachträglich ergänzt werden. Es ist absolut nicht feststellbar, an welcher Stelle die Neueinspielung einsetzt. Als Besitzer von Amando Gallos Buch "Genesis" (erschienen 1978), kannte ich all die Lieder der 4. CD vom Lesen und ich wußte, daß diese Demos noch existierten. Und jetzt stehen alle diese Werke in meinem CD-Regal. Super! Nicht richtig ist die Aussage, daß die Kurzversion von "Watcher Of The Skies" bis dato unveröffentlich sei. Sie befindet sich auf der 1973 erschienenen LP: "Genesis-Rock Theatre", die mittlerweile auch als CD auf dem Markt ist. Ich wünsche den Personen die dieses Werk geschaffen haben, daß es die Anerkennung bekommt, die es verdient!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erlesene Progkunst, 8. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Archive 1967-75 (Audio CD)
Die Archive 1 von Genesis beinhalten eine Liveeinspielung von ,The Lamb Lies Down On Broadway', einige Livestücke früherer Alben sowie haufenweise Raritäten.

Der Hauptgrund für den Kauf der Box liegt natürlich in der Konzertversion von ,The Lamb'. Und des Hörers Ohren werden nicht enttäuscht. Satt klingt das Album, die Band scheint vor Spielfreude zu sprühen, und die Songs klingen deutlich besser als ihre Analoga auf dem 94er Studio-Remaster. Hier dürften aber von der 2007er SACD/CD/DVD-Veröffentlichung einige Verbesserungen zu erwarten sein. Allerdings wurde auch bei diesem Livealbum 'geschummelt', es wurden einige Parts neu eingespielt, aber wenn das Album dadurch besser klingt, ist das auch in Ordnung. Der Schluss ist gar komplett neu aufgenommen worden, da anno dazumal vor Konzertende das Aufnahmeband zu Ende war, hier kann man Genesis also keine Vorwürfe machen. Positiv ist allerdings, dass man diesen Übergang nicht hört, und da es sich um das einzige erhaltene Konzertdokument dieses Jahrhundertalbums handelt, drücken wir hier auch beide Augen zu.

Die dritte CD enthält Liveversionen von 'Dancing With The Moonlit Knight', ,Firth Of Fifth', ,More Fool Me',dem unvergleichlichen Epos ,Supper's Ready' und ,I Know What I Like', ferner, live bei der BBC aufgenommen, 'Stagnation', Single-B-Seiten und die Single-Version von ,Watcher Of The Skies'. Besonders interessant sind natürlich die atembraubend druckvollen Livedokumente, die eine sehr gute Ergänzung zu ,Genesis - Live' darstellen, lediglich eine Liveversion von ,Cinema Show' mit Gabriel wäre noch wünschenswert gewesen.

Der vierten Silberling schließlich ist den Raritären gewidmet, eine Fundgrube voller unveröffentlichter oder zumindest in dieser Urfassung unbekannter Stücke, in der sicher auch der akribischste Genesis-Sammler noch unbekanntes Material entdecken dürfte.

Verpackt sind die CDs in einer stabilen, aufklappbaren Papp-Box, die außerdem ein äußerst informatives 80-seitiges Büchlein enthält.

Es steht also außerhalb jeder Diskussion, dass man hier zwingend eine Kaufempfehlung aussprechen muss. Sieben Sterne ;-).
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Zusammenstellung aus der besten Zeit, 14. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Archive 1967-75 (Audio CD)
Genesis und Peter Gabriel - lang ist es her. Und noch immer hat man das Gefühl. dass es nie ohne dem jeweils anderen gegangen ist. Zwar haben Genesis und Gabriel danach jeweils äußert erquickliche Alben zusammengestellt, so richtig schön aber war es in den Jahre 1967 - 75, wo es noch die Zusammenarbeit gab, die auf diesem Box-Set so wunderbar zusammegefasst wurde. In umgekehrter Reihenfolge sozusagen, denn CD 1 und CD 2 sind ein kompletter Mitschnitt eines Konzertes im Rahmen der letzten Gabriel-Tour. Das komplette Lamb-Album live, ein Traum wird wahr. Zwar wurden etliche Stücke nachträglich bearbeitet, diverse Parts sogar komplett neu eingespielt, bzw. -gesungen, doch wenn es der guten Klangqualität dient, sei diese Arbeit erlaubt. CD 3 ist ein Ausschnitt eines Konzertes ein Jahr früher. Fast sämtliche Klassiker der Band sind darauf enthalten: Dancing with the moonlight knight, I know what I like und eine großartige Version des eh schon großartigen "Supper's Ready". (Die mediokre Version von More Fool me mit Phil Collins zum ersten Mal als Lead-Sänger hätte man sich sparen können). Alles in allem, die Band in 100%iger Spiellaune. CD 4 bietet dann einen Blick in die wahren Archive. Seltene Aufnahmen, unveröffentlichte Tracks aus der Anfangszeit, sowie B-Sides, alternative Mixe bekannter Songs, ein Fest für Genesis-Fans. Diese vier CDs machen so einmalig deutlich, wie großartige diese Band mal war (und wie schlimm die ersten Jahre nach dem Weggang Gabriels war!!) Erst mit Invisible Touch konnte die Band wieder einigermaßen an das Niveau der frühen Jahre anschließen. Der Rest mit Volkswagen und so ist ja bekannt.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergänzendes...., 2. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Archive 1967-75 (Audio CD)
Dass vieles neu aufgenommen wurde, ist leicht untertrieben.Peter Gabriel hat nahezu die komplette Live Show von The Lamb neu eingesungen, Steve Hackett hat neue Soli`s eingespielt und auch sonst wurde der Sound fetter als damals live möglich war, gemacht. Eigentlich klingts wie eine Neuaufnahme der alten Songs, sozusagen eine späte Reunion der alten Freunde.Auch Suppers Ready wurde durch Stimme und Solo`s aufpoliert.Das soll jetzt niemanden vom Kauf abhalten,es klingt fantastisch und es ist sehr gut gemacht. Aber eben halt nicht live....
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese Box raubt Fans den Atem !!!, 12. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Archive 1967-75 (Audio CD)
Ja, das ist es worauf ich als Fan (seit 1973) gewartet habe. Nur durch ein Video der damaligen Zeit wäre dieses akustische Erlebnis zu steigern. "Twilight Alehouse" und"Pacidy" lassen einem einen Schauer über den Rücken laufen. Als ob "Trespass" plötzlich noch eine LP-Seite 3 bekommen hätte. Genial ist auch das neu eingepielte Ende der "Lamb" Aufnahme. War doch seinerzeit das Tonband vor Konzertende zu Ende und nun mußte es nachträglich ergänzt werden. Es ist absolut nicht feststellbar, an welcher Stelle die Neueinspielung einsetzt. Als Besitzer von Amando Gallos Buch "Genesis" (erschienen 1978), kannte ich all die Lieder der 4. CD vom Lesen und ich wußte, daß diese Demos noch existierten. Und jetzt stehen alle diese Werke in meinem CD-Regal. Super! Nicht richtig ist die Aussage, daß die Kurzversion von "Watcher Of The Skies" bis dato unveröffentlich sei. Sie befindet sich auf der 1973 erschienenen LP: "Genesis-Rock Theatre", die mittlerweile auch als CD auf dem Markt ist. Ich wünsche den Personen die dieses Werk geschaffen haben, daß es die Anerkennung bekommt, die es verdient!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein muss für jeden Fanatiker!, 29. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Archive 1967-75 (Audio CD)
Die Live Aufnahmen stellen alles in den Schatten. Roh und direkt vom Mischpult. Schade, dass die damaligen Shows nicht auf Video mitgeschnitten wurden!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniestreich - Genesis Archive 1, 29. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Archive 1967-75 (Audio CD)
Jeder, der die etwas verrückt- verspielte Genesis-Musik der Peter Gabriel- Zeit mag, muß diese Box haben. Großartige Liveaufnahmen von überzeugender Qualität, feinster Genesis- Sound, herrliche Texte und Geschichten lassen die 5- Sterne- Bewertung eigentlich eine Beleidigung sein. Wer die Studioalben schätzt, wird hier die Steigerung erleben.
Ein absoluter Leckerbissen für jeden Fan von guter Musik!!!
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wahnsinn! aber nur zum Teil..., 21. Oktober 2008
Von 
Polter, Rainer - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Archive 1967-75 (Audio CD)
Nach so viel Begeisterung der meisten anderen Rezensenten muss ich doch
einige kritische Worte verlieren:
CD 1-3 sind für mich nahezu ungeniessbar, weil sie durch Gabriels
"Neueinsingung" und Hacketts "Neueinspielung"
von (sagen wir) 80 % ihrer Parts jegliche Authentizität verloren haben.
Da hilft auch Collins` in der Tat zumindest manchmal
kraftvolles Trommeln wenig, und das diese ansonsten doch eher laue und
uninspirierte Live-Fassung besser
sein soll als die Studio-Einspielung?! Darüber kann ich nur lachen, aber
eigentlich muß ich weinen.
"The Lamb" neu einzusingen, Peter, hätte nix dagegen, aber dann als
Solo-CD von Dir oder offizielle Genesis-
Neu-Fassung mit neu eingespielter Musik - aber so?! Just a fake...
Damit nichts falsches stehen
bleibt: Der Titel "It" ist keine
Neueinspielung, wie andere rezensierten, sondern eine alternative Studio-Aufnahme von den Lamb-Sessions in Wales 1974!! Übrigens: Es gibt eine Live-Aufnahme von genau dieser hier fehlenden Live-Version von "It" vom 24.01.1975
aus dem Shrine-Auditorium Los Angeles auf der inoffiziellen CD
"Lamb Stew" (und einigen anderen CD`s), und diese Version hat plötzlich
alle Kraft und Power, die ich auf der hier vorliegenden Version
des gleichen Konzertes schmerzlich vermisse - entscheidend dabei
ist für mich nicht der zweifellos gute Klang, sondern die fehlende
Passion im Spiel an diesem Abend. Also - entweder stimmt bei "It" das Aufnahme-Datum und -Ort nicht; oder es gibt eine gewaltige Diskrepanz
zwischen der Mischpult-Version des Genesis-Technikers (der ja bei "It" am Mischpult schon eihgeschlafen war laut Tony Banks) und der damaligen Radio-Übertragungs-Abmischung, von der das "Lamb Stew"- "It" stammt...
Das hier zu hörende Konzert vom Shrine-Auditorium Los Angeles mag die
einzige Multi-Tape-Aufnahme
der Lamb-Tour sein, aber es gibt genug andere Mitschnitte der Tor in
Stereo in zumindest leidlicher Qualität (als sogenannte
Story-Board-Tapes);und wer "The Lamb" in einer wirklich guten
Live-Fassung hören will, sei hier auf den leider
fragmentarischen Mitschnitt der englischen Erstaufführung der Show vom
15. April 1975 in der Wembley Arena verwiesen (vollständig leider nur in sehr schlechter Qualität auf der Doppel-CD "This Is the One!" zu haben,
ansonsten fragmentarisch in guter Qualität auf den CD`s "The Waiting Room", "Lamb Stew" und "Awed Man Out" u.a zu
hören). Hört euch da mal die Power und Passion von Gabriels Gesang an
und Steve`s zum ersten und letzten Mal sagenhaft laut abgemischte Gitarre, vor allem bei "The Carpet Crawl" - es gibt nichts besseres!
Auf CD 3 hat Hackett das berühmte Solo von "Firth of Fifth" neu
eingespielt (warum? ès ist grauenvoll, klingt eben wie der
moderne Vamyr-Kult-Hackett und zerstört das Lied) und Gabriel sang zumindest
große Teile von "Suppers Ready" neu ein, und das klingt, mit Verlaub,
ebenfalls grauenvoll, dieser ständige Wechsel
zwischen seiner jungen (hohen) und alten (tiefen) Stimme; über weite
Strecken ist der Sound Mono; und auch
das gibt es auf dem "schwarzen" Markt alles authentischer in Stereo und
erträglicher Qualität....
Einzig die bislang offiziell nicht zu habenden Titel "Happy The Man"
(Single A-Seite von 1971) und der Single-Fassung von
"Watcher of the Skies" (mit verkürzter Einleitung und verändertem,
ausgeblendeten Schluss) und der B-Seite "Twilight Alehouse"
rechtfertigen für mich die Existenz der CD 3. Richtig, die
"Watcher-Single" gab es schon auf dem deutschen Vinyl "Rock Theatre",
von desssen Existenz Genesis aber vermutlich gar nichts (mehr) wissen...
Es ist sehr gut, dass es diese (und die 2.) Box gibt, aber gelohnt hat
sich für mich der Kauf (beinah) nur durch
den Ewerb von CD 4, der CD mit den Demos von 1966 - 1970. Als Besitzer
von Amandos Gallos leider
vergriffenen Buch "Genesis - I Know what I like" wußte auch ich
jahrzehntelang von der Existenz dieser
Bänder, deren "stolzer Wächter Tony Banks ist". In der deutschen Ausgabe
(nicht aber in der englischen!) gibt es
auf Seite 2 ein Foto mit einem variierten Set-List der Songs im
Live-Repertoire der Band um 1970.
Einige Songs werden uns also immer noch vorenthalten; auf Seite 39 von
"Das Buch Genesis", deutsche Ausgabe,
sehen wir ein Foto eines Original-Master-Tapes von 1968 mit den Titel:
"Hey", "I'm Here", "2-30 Punktime (am.p.m)", "There was a movement" -
von denen leider nur der erste Titel auf dieser
Box zu finden ist. Seite 38 vom Archives-Buch zeigt uns, dass ein hier
verwendetes Band auch noch den Titel
"Lost In A Drawer" hergegeben hätte. Viele andere Titel aus diesen
passionierten Tagen wurden natürlich nie aufgenommen
oder gingen verloren, wie uns Tony Banks in der Vorrede zum
Archives-Booklet "for those interested in Trivia" mitteilt.
Für mich wäre das Anhören dieser Titel durchaus nicht trivial,
Tony...Natürlich bin ich dankbar für das, was ich hier
erstmalig hören darf.
Mein Lieblings-Album von Genesis ist mit großem Abstand das
passionierte, ehrliche, rauhe, noch-nicht-versponnene
große und majestätische "Trespass", und in der Tat sind "Pacidy", "The
Shepherd" und "Let Us Now Make Love" (die ich natürlich schon lange kannte. Hier sind die Abmischungen etwas rauschunterdrückt und dumpfer als beispielsweise auf der inoffiziellen CD "The Shepherd", aber der drop-out
im rechten Sterokanal von "Let Us Now Make Love" im Mittelteil wurde repariert...
Titel, die mir von der ersten Sekunde an das Mark erschüttern und Tränen
in die Augen treiben - für mich die 3 besten
Genesis-Titel aller Zeiten. Obwohl ich überglücklich bin, das sie
wenigstens in diesen Mono-Live-Fassungen des BBC-
Nighride-Tapes existieren, hätte ich mir zumindest noch ein weiteres
Album mit Anthony Phillips als Genesis-Gitarrist
gewünscht - mit genau diesen Songs (Let Us Now Make Love sollte sogar
eine Single werden) und anderen, verlorenen
Titel wie "Stranger und "Little Leaf". Dann hätten es sicher auch "Going
Out To Get You" und "Twilight Alehouse" auf diesen
Album geschafft (hat übrigens jemals einer bemerkt, das wir eine kurze
Version dieses Titels, ohne Gesang, auf "From Genesis
To Revelation" hören können, als Übergang zwischen "Fireside Song" und
"The Serpent"?!). In der hier auf der Box veröffentlichten
Fassung als B-Seite von "I Know What I Like" hat "Twilight Alehouse"
(als ein Titel der Foxtrot-Sessions, der es nicht auf das
Album schaffte) für mich schon viel von der ursprünglichen Kraft
verloren, die "betrunkene" Orgel wird (sehr unpassend) durch
das Mellotron ersetzt, aber zum Glück gibt es zahlreiche gute
Live-Aufnamen von "Alehouse" zwischen 1971 und 1973 auf
dem "schwarzen" Markt...da gibt es auch das komplette BBC-Nightride-Tape
von 1970 mit zwei (uns hier auch vorenthaltenen)
Live-Versionen von "Stagnation" (mit verändertem Schluß) und "Looking
for Someone", beide in guter Qualität.
Auf dem "schwarzen" Markt kann man zumindest noch einige andere Titel
finden, die auch gut hier auf die Box gepasst hätten:
Live 1971 (mit Hackett und Collins): "Going Out To Get You" (Orgel statt
Klavier und andere Lyrics bzw. veränderte Strophen,
bedeutend besser als die hier veröffentlichte, frühere Fassung) und "The
Light" (eine frühe Fassung
von "Lillywhite Lilith") - beide jedoch in kaum akzeptabler Qualität.
Aber auf Seite 18 der deutschen Ausgabe von "I Know
what I Like" behauptet der Autor und Fotograf Amando Gallo, das ihm Tony
Banks ein am 20. August 1969 ein von einem
Brian Roberts erstelltes Tape mit Studio-Einspielungen von "Dusk"
-damals noch unter dem Namen "Family"
(die wunderbare Version, die wir nun auf dieser Box hören; jedoch leider
mit der überflüssigen Metronom-Spur) , "White Mountain"
(fehlt uns hier leider, hätte mich sehr interessiert),"Going Out To Get
You" (die Fassung mit Klavier und "alten" Strophen und Lyrics,
die wir auf dieser Box hören) und "Pacidy" (in Stereo? als
Studio-Einspielung? ich wäre überglücklich, es zu hören)- vorgespielt hat.
Abschließend noch ein "Set" aller mir bekannten, frühen Genesis-Songs,
die wir wohl nie hören werden (etwas Hoffnung gibt es;
es existiert noch irgendwo ein Live-Film von einem Genesis-Konzert von
1970 mit Phillips und Mayhew, das uns vielleicht
Titel wie "Little Leaf", "Stranger" und "Grandma" in den Live-Versionen
bieten könnte (neben "The Knife", "Stagnation", "In The Beginning",
"Looking For Someone" und "Visions of Angels").

"Babies"
"Barnabys Advantage"
"Black Sheep"
"Chobham Chords"
"C. P. Song"
"Digby"
"Don`t Wash Your Back"
"Eastern Magic Boogie"
"Family" (später zu: "Dusk", auf Trespass)
"Going Out To Get You", 1971 mit Hackett und Collins, Orgel statt Klavier
"Grandma"
"I`m Here"
"In The Meanwhile"
"I`ve been travelling all night long"
"Jamaican Longboat"
"Key To Love"
"Little Leaf" (zu hören in einer Version für klassische Gitarre, leider
ohne Gesang, von Anthony Phillips
unter dem Titel "Old Wives Tale" auf PrivateParts and.Pieces Vol. III
und seiner "Archive Collection Vol.2)
"Listen On Five"
"Lost In A Drawer"
"Masochistic Man"
"Moss"
"Peace" (kommt jetzt bald wenigstens instrumental als Stück 4 des
sogennannten "Jackson-Tape")
"Pennsylvania Flickhouse (die Charterhouse Band "Anon", also
Phillips, Rutherford, Richard McPhail, Rivers Job und Rob Tyrell)
"Rainbow"
"Sitting On The Top Of The Waves"
"Stranger" (bekannt durch die Solo-Version von Anthony Phillips auf
PrivateParts and.Pieces Vol.I )
"Stumble"
"Silver Song" - kennen wir nur in den beiden Versionen mit Collins (diese ohne den Mittelteil bzw. "Bridge") und der Solo-Version von Anthony Phillips
"The Light", später zu "Lillywhite Lilith" auf "The Lamb"
"The Nice", später zu "The Knife" auf Trespass.
"There Was A Movement" (von Genesis "ausgeschlachtet", Teile davon auf
Foxtrot bzw. Trespass zu hören)
"Think Again"
"Twilight Alehouse" frühere Version, 1968 oder 1969, Intro zu hören
auf "From Genesis To Revelation", als Übergang zwischen "Fireside Song" und "The Serpent"
"2-30 Punktime (am.p.m)
"Wandering"

Möglicherweise gab es auch Live-Versionen bei frühen Genesis-Auftritten
(vor 1971)von folgendenSongs, die Anthony Phillips später Solo einspielte:
The Beggar and The King, Lucy (An Illusion), Child Song, Queen Bettine, Beside The Waters Edge, Farewell, Master of Time

PS. Man soll ja nicht auf andere Rezensenten eingehen - und jeder kann
seine eigene Meinung haben- aber ein Fan der Gabriel-Ära
behauptet weiter unten, dass nach dessen Ausstieg erst "Invisible Touch"
das nächste gute Album gewesen sei!!! Gabriel selbst wäre entsetzt...Hören Sie mal "Wind &
Wuthering" un(d "Duke" mit offener Seele und offenen Ohren....
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5.0 von 5 Sternen Uhr Sound von Genesis, 22. Januar 2014
Von 
M. Wölfel "Maiyo" (Burgdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Archive #1 (1967-1975) (MP3-Download)
So muss Genesis klingen. Nicht dieses moderne kommerzielle Zeug. Es sind wirklich alle wichtigen Tracks aus der frühen Zeit wo Peter noch der Liedsänger war auf diesem Album. TOP
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