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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Byrds breakaway group starts brilliantly, 18. Juni 2004
Von 
Peter Durward Harris "Pete the music fan" (Leicester England) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Gilded Palace Of Sin / Burrito Deluxe (Audio CD)
The Byrds underwent many line-up changes but the line-up that recorded the classic Sweethearts of the rodeo album didn't last long even by Byrds' standards. Two of its key members, Gram Parsons and Chris Hillman, quit and formed the Flying Burrito Brothers. This twofer contains their first two albums.
The first album, Gilded Palace of Sin, is regarded as a landmark album in the evolution of country-rock, almost as important as Sweethearts of the rodeo. Despite the label country rock, this album actually contains a few soulful ballads. On this album, the group comprised Gram Parsons, Chris Hillman, Sneeky Pete Kleinow and Chris Ethridge. Most of the songs are originals, though the album also includes brilliant covers of Dark end of the street and Do right woman.
Even if you haven't heard the Flying Burrito Brothers before, you may be familiar with some of the songs, particularly because Emmylou Harris (a staunch fan of Gram's music) has covered some of these songs - her versions of Wheels and Sin city can be found on her Elite Hotel album. The album begins with the rocking Christine's tune (sometimes titled Devil in disguise, but that confuses it with the Elvis song of that title). Other great tracks here include Juanita and the two Hot Burrito songs.
Burrito Deluxe does not match the exceptional standard of Gilded palace of sin, but it is a far better album than some people would have you believe, and its style is very different. The soulful ballads are gone (apart from Image of me), replaced by rock'n'roll - but that's fine by me. The album was difficult to record, partly because Gram became a bit wayward and partly because of further line-up changes. Chris Ethridge had left, replaced by Bernie Leadon (who went on to greater fame as a member of the Eagles) and Michael Clarke. This album also featured a few guest musicians. Like its predecessor, many of the songs are originals but there are some covers - in this case, the traditional gospel song Farther along, the Rolling Stones' Wild horses and the Bob Dylan classic If you gotta go, which was a huge British hit for Manfred Mann.
Neither of these albums sold well upon original release but their influence has been profound. This collection will appeal to country fans who also enjoy rock music, but will also appeal to many who do not like (or think they do not like) country music, including fans of the Eagles' early work.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Gram Parsons Ära der FBB, 1. Januar 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Gilded Palace Of Sin / Burrito Deluxe (Audio CD)
Gram Parsons, der zusammen mit Chris Hillman, die Byrds hinter sich ließ, 1968 die Flying Burrito Brothers als stilgebende Country-Rock Formation gründete, blieb nur zwei Alben lang. Dass die FBB keine stabile Formation waren unterstreicht schon die Tatsache, dass die beiden Alben in veränderter Besetzung eingespielt wurden.
Das erste Album, das grandiose "The Gilded Palace of Sin", erschien 1969, sah die Burrito Besetzung mit Parsons, Gitarre, Klavier, Orgel und Gesang, Hillman, Gitarre, Manoline und Gesang, Chris Ethridge am Bass und Sneaky Pete Kleinow an der Steel ohne festen Schlagzeuger. Die auf diesem Album enthaltene Musik gilt als richtungsweisend für den Country-Rock (was auch "Sweetheart of the Rodeo" von den Byrds ein Jahr zuvor auch schon war, aber auch hier war Parsons die treibende Kraft). Parsons und Hillman teilten sich den Gesang, meistens Parsons Lead und Hillman Harmonie, aber bei einigen Nummern sangen sie auch im Duett, während Sneaky Pete auf der Steel, mal rein, mal verzerrt, die solistischen Akzente setzte. Die Umsetzung seines Traums einer "Cosmic American Music" gelang Parsons am besten mit den beiden R&B Cover "Do Right Woman" und "Dark End of the Street" und mit den beiden mit Chris Ethridge zusammen geschriebenen "Hot Burrito" Nummern. Eindringlich und intensiv ist Parsons Gesang durchgehend im gesamten Album, egal ob bei der flotten Eröffnungsnummer "Christine's Tune" über die vergeudete Zeit mit leichten Mädchen, "Sin City" über die Stadt L.A.,"My Uncle" über einen Wehrdienstverweigerer, wo Hillman auf der Mandoline glänzt, oder "Wheels", wo die Steel so richtig schön verzerrt durch die Lautsprecher surrt. Was besonderes ist "Hippie Boy", welches das Album abschließt. Hillman (und nicht Parsons, wie an anderer Stelle zu lesen ist) rezitiert die Geschichte eines Hippies, der letztendlich den Tod findet, bis am Schluss der Chor "Peace in the Valley" anstimmt. Ein fantastisches Album, welches das Publikum seinerzeit links liegen ließ.
Das gleiche Schicksal teilte das Nachfolgealbum "Burrito de Luxe", das ein Jahr später erschien. Die Burritos hatten sich gewandelt, Ethridge war gegangen, Hillman wechselte zum Bass und als Ersatz kam Bernie Leadon, der eine richtige Leadgitarre spielte. Als festen Schlagzeuger verpflichtete man den Ex-Byrd Michael Clarke. Aber es gab schon Spannungen innerhalb der Band. "Burrito de Luxe" hat einige starke Passagen, aber insgesamt kam es an die Geschlossenheit seines Vorgängers nicht heran. Auch der Stil hatte sich gewandelt, die FBB wurden mehr zu einer Country-Rock Band, die ohne "kosmische" Töne auskam. Stark waren jene Stücke, bei denen Parsons als Autor, entweder alleine oder in Zusammenarbeit mit Hillman und Leadon aufschien, wie "Lazy Days", "Older Guys" (beide ganz schön rockig), "Cody, Cody", "High Fashion Queen" oder "Down in the Churchyard" und wo er noch mit vollem Einsatz dabei war. Er hatte nämlich Keith Richards kennen gelernt und hing oft lieber mit ihm ab, als sich um die FBB zu kümmern. Allerding brachte er aus dieser Freundschaft "Wild Horses" für die Band mit, die es in einer über sechs Minuten langen und beeindruckenden Version ein Jahr vor den Stones veröffentlichen konnte. Eigenwillig mutet "Man in the Fog" mit Akkordeon und Tuba an. Bernie Leadon's "God's Own Singer" weiß auch zu gefallen, allerdings ist sein Gesang doch etwas dünn. Eher als Albumfüller, obwohl nicht schlecht interpretiert, werte ich die Hinzunahme von "Farther Along" und Dylan's "If You Gotta Go".
Die Zusammenlegung beider Alben auf eine CD ist an sich keine schlechte Idee, nur hätte sie von Seiten des Labels besser ausgeführt gehört. Das Remastering ist gegenüber den zuvor erschienen Einzel-CD's nur geringfügig besser, fiel streckenweise aber zu basslastig aus. Als großes Ärgernis bezeichne ich jedoch das Booklet. Selten habe ich etwas derart liebloses gesehen. Vorn drauf ein aus beiden Originalhüllen zusammengschustertes Etwas, aber nirgendwo ein Abruck dieser Hüllen. Die Autorenangabe findet sich auf der CD, wo sie mir wenig nützt, wenn die Scheibe im Player ist. Störend empfinde ich auch die spanische Ankündigung des zweiten Albums zwischen den beiden Alben. Positiv zu werten ist natürlich der Preis und die Verfügbarkeit auf einer CD.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beiden Alben mit Gram Parsons, 31. März 2008
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Gilded Palace Of Sin / Burrito Deluxe (Audio CD)
Nachdem "The Byrds" ihr epochales "Sweetheart of the Rodeo" (1968) veröffentlicht hatten und eine Tournee im damaligen Apartheitstaat Südafrika planten, beendete der "spiritus rector" des Albums, Gram Parsons (1946-1973) seine einmalige Zusammenarbeit mit der Gruppe. Bassist Chris Hillmann, der bisher unauffällig im Hintergrund agierte, folgte seinem musikalisch Seelenverwandten wenige Wochen später nach "Burrito Manor", einem Haus im San Fernando Valley. Dort begannen sie ihre Visionen zu verwirklichen und gründeten mit dem Pedal Steel Gitarristen "Sneaky" Pete Kleinow (1934-2007) und dem Pianisten und Bassisten Chris Ethridge "The Flying Burrito Brothers".

Für ein neues, rebellisches Outfit bedienten sie sich aus Elementen der Country- und Rockmusik, sowie der Hippiekultur Kaliforniens. Vom Schneider der Country & Western Szene, Nudie Cohn (1902-1984), ließen sie sich eine neue Garderobe verpassen, bei der u. a. gestickte Marihuanablätter als Applikationen dienten. Auch musikalisch schritten sie auf dem eingeschlagenen Pfad weiter voran. Der ursprünglichen Hybridisierung von Rock 'n' Roll und Country folgte eine weitergehende Synthese, die sich auch anderer Quellen, wie Folk und Gospel und Soul bediente. Hillmann, der sich mit Parsons zu einem Songschreiber-/Sängerduo zusammengefunden, und dem gesamten Projekt eine gewisse Disziplin verliehen hatte, wechselte zur Rhythmusgitarre und übernahm als ursprünglicher Bluegrass-Musiker auch das Banjospiel.

"Gilded Palace Of Sin" ist das im Februar 1969 erschienene erste Album der Gruppe, mit sechs gemeinsamen Kompositionen von Parsons und Hillmann, die sich mit den Leadvovcals abwechseln, bzw. auch zweistimmig singen. "Christine's Tune" (Track 1), das auch unter dem Titel "Devil in Disguise" besticht durch sein Akustikgitarren-Intro und ein markantes Slidegitarrenspiel, das an spätere Werke der Allman Brothers erinnert. (das bei "You Tube" zu sehende Video ist zu einer Art Markenzeichen der "FBB" geworden.) Der Slowwaltz "Sin City" (2), der von Grams späterer Sangespartnerin Emmylou Harris (1975) und Alison Kraus gecovert (2005) werden sollte, ist zu einem weiteren Klassiker geworden. "My Uncle" (5) und Parsons (an Mick Jagger erinnernder) Sprechgesang "Hippie Boy" (11) trugen der zeitgenössischen Gegenkultur Rechnung, indem sie die Unruhen anlässlich des "Democratic National Convention" im Jahre 1968 thenmatisierten. "Wheels" (6) und "Juanita" (7) sind zwei von Sehnsucht geprägte Country-Balladen, die durch die Instrumentierung einen besonderen Drive bekommen. Mit den Stücken "Hot Burrito #1" (8) und "Hot Burrito #2" (9), die von Chris Ethridge und Gram Parsons geschrieben wurden, bewegte sich die Gruppe weiter in Richtung Rhythm & Blues. Beim Countrysong "Do You Know How It Feels" (10), den Parsons zusammen mit Barry Goldberg, dem Keyboarder der Blues-Rock Formation "The Electric Flag", geschrieben hatte ist neben dem zweistimmigen Harmoniegesang besonders der getragene Rhythmus des Honky-Tonk Pianos auffällig. Die beiden für das Album gecoverten R&B Standards "Do Right Woman" (3) und "Dark End Of The Street" sind nicht nur Paradebeispiele für die Fusion von Country und Soul sondern auch für das, was Gram Parsons unter "Cosmic American Music" zu verstehen wusste.....Gleichwohl "Gilded Palace Of Sin" keinen kommerziellen "Goldstatus" erlangte, nahm seine Bedeutung für die populäre Musik im Laufe von vier Jahrzehnten beständig zu. Der "Hippie-Country" mit seinen Songs von "hart arbeitenden Honky Tonk Helden", Drogen und einem alternativen Gesellschaftsentwurf nahm nicht nur maßgeblichen Einfluss auf Bewegungen wie "Outlaw Country" der 1970er, die "New Traditionalist" der 1980er bis zum heutigen "Alternative Country", er sollte auch zum Wegbereiter neuer Stilrichtungenwerden werden. Neben den EAGLES, Beck, Dwight Yoakam; Steve Earl, Emmylou Harris wandelten und wandeln bis heute auch erklärte Non-Countrymusiker wie Elvis Costello auf den Spuren des "vergoldeten Sündenpalastes".....

"Burrito Deluxe" ist das im April 1970 veröffentlichte, zweite Studioalbum der Gruppe. Die Aufnahme des Longplayers gestaltete sich schwierig. Neben Gram Parsons wachsendem Eigensinn hatte es, seit dem ein Jahr zuvor erschienenen "Gilded Palace of Sin", auch einige personelle Umbesetzungen gegeben.Aus Frustration über den mangeldem Erfolg hatte Bassist Chris Ethridge die Band verlassen. Sein Platz wurde von Bandmitglied Chris Hillman eingenommen, der von der Gitarre zu jenem Instrument zurückwechselte, das er schon bei "The Byrds" gespielt hatte. Der Gitarrenpart wurde nun von Multiinstrumentalist (Banjo, Mandoline, Steel Guitar & Dobro) Bernie Leadon übernommen, der Hillmann aus der gemeinsamen Zeit bei "The Scottsville Squirrel Barkers" bekannt war. Mit Leadon verfügte die Band neben Parsons und Hillman nun über einen dritten Leadsänger. Nachdem die Band sich verschiedener Drummern bedient hatte hatte, wurde mit Michael Clark ein weiteres Exmitglied der Byrd aufgenommen, so dass "The Flying Burrito Brothers" fortan als Quintett firmierten.

"Lazy Days" (1) ist eine stiltypische, von Parsons geschriebene R'n'R_Nummer mit leichtem Countrytouch. Ein weiteres Beispiel hiefür ist "Down in the Churchyard" (10), das einer Zusammenarbeit von Hillman und Parsons entstammt. Das neue Bandmitglied Leadon wirkte bei der Entstehung von vier Songs mit und machte das bewährte Schreiber-/Sängerduo damit zu einem Trio. "High Fashion Queen" (3) klingt wie ein "Rockebilly" aus den ausgehenden 1950er Jahren. "Man in the Fog" ist durch seine Harmonicabegleitung nicht nur "Cayun-angehaucht", sondern hat darüber hinaus einige Passagen, die auf Grund eines "Zitherspiels" geradezu alpinesk wirken. Older Guys" (7) und "Cody, Cody" (8) mit seinen Mandolinenparts sind Klassiker des Countryrocks. "God's Own Singer" (9) ist ein Beitrag des neuen Bandmitgliedes Bernie Leadon, der 1974 als EAGLE seinem Idol Gram Parsons, den Song "My Man" widmen sollte.Neben Eigenkompositionen bietet die CD fünf bemerkenswerte Coverversionen: Mit der von Harlan Howard stammenden, Fiddle begleiteten, Dreivierteltakt-Ballade "Image of Me" (2) landete bereits Conway Twitty im Jahre 1965 einen TOP10 Hit, der dann 19 Jahre später erneut von "Tom Petty & The Heartbreakers" aufgenommen wurde. Bob Dylan's flott intoniertes "If You Gotta Go, Go Now" (4) war bereits 1965 von Manfred Mann aufgenommen ein Hit in Großbritannien. Das Traditional "Farther Along" (6) wurde mit Piano, akustischen Instrumenten und Chorgesang hervorragend arrangiert. Nach dem berüchtigten "Altamont Speedway Free Festival" am 6. Dezember 1969, als "The Flying Burrito Brothers" vor "The Roling Stones" aufgetreten waren, wurde Parsons ein enger Freund von Keith Richard. Die Aufnahme des Jagger/Richard Songs "Wild Horses" (11) ist ein Ergebnis dieses geistigen Austausches....

.....der nach zwei Alben jedoch auch das Abwandern Gram Parsons auf Solopfaden bedeuten sollte.5 Amazonsterne für 22 Songs und Parsons Vision einer "Cosmic American Music".
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5.0 von 5 Sternen Gilded Palace of Sin; das Country-Rock-Album für die Ewigkeit., 10. Mai 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gilded Palace Of Sin / Burrito Deluxe (Audio CD)
Mit diesem grandiosen Werk hat Graham Parson schon einige Jahre vor seinem tragischen Tod ein musikalisches Denkmal erster Güte geschaffen. Jeder Song ist genial und mit den hochkarätigen Gästen (u.a. E. Harris)wirkt diese geniale Scheibe noch besser. Atemberaubende und wunderschöne Musik; gehört in jede Musiksamnmlung!
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Gilded Palace Of Sin / Burrito Deluxe
Gilded Palace Of Sin / Burrito Deluxe von The Flying Burrito Brothers (Audio CD - 2007)
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