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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Gewinn für jede CD-Sammlung, 24. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Don't Call Me Buckwheat (Audio CD)
Eher zufällig gekauft stellte sich 'Dont Call Me Buckwheat' als ein Glückskauf heraus. Selten trifft man einen Künstler der sich auf einer CD so wandlungsfähig zeigt und so viele verschiedene Stile zu einem harmonischen Ganzen fügt. Die Texte und die dazugehörigen Übersetzungen als CD-Beilage machen die CD zu einem herausragenden Werk, das wegen der vorhandenen Hits viele Geschmäcker trifft. Eine CD die man beliebig oft hören kann, ohne sich abzuhören.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Totgeglaubte leben länger..., 28. März 2014
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
9 Jahre nach seinem - künstlerisch wie kommerziell - traurigen Abgesang bei Epic Records (,Guts For Love`) schaffte Jeffreys es dann doch noch einen Plattenvertrag zu bekommen und veröffentlichte bei RCA/BMG ein Comeback-Album. Und was für eines! Gut gewappnet für die 90er klang er auf ,Don't Call Me Buckwheat` frisch und motiviert. Das songwriting war wieder voll intakt und auch der Sound, den er sich selbst verordnete, klang absolut zeitgemäß, ohne - im Rückblick - dabei jedoch zu sehr in dieser Dekade verhaftet zu sein.

Wie immer bei Jeffreys war es ein Stil Misch-Masch aus Reggae tracks, R&B Nummern, Latin u. Folk und Country Songs. Den Rock u. New Wave den er kurze Zeit auch im Programm hatte (siehe ,Escape Artist`) liess er hier (bis auf den Rock'n'Roll ,I Was Afraid Of Malcolm`) zwar aussen vor, dadurch gelang ihm aber auch eine, ein wenig homgenere Platte.

Auch das chart-Glück war ihm Hold und mit dem formidablen ,Hail Hail Rock'n'Roll`, das mit seiner Hip-Hop Anmutung sehr gut in die damalige Zeit passte, gelang ihm auch wieder ein kleiner Hit (inkl. heavy rotation auf MTV). Wer ihn nach ,Guts For Love` abgeschrieben hatte, der hatt die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Die zweite single ,The Answer` lief zwar nicht so gut, das aber völlig zu unrecht, denn mit seiner pumpenden Synthie-Bass Line, der guten hook und dem coolen beat hätte die eigentlich ein floorfiller werden können. Dass er ausgerechnet beim Titelsong musikalisch auf einen country shuffle zurückgreift, sagt - beim Text dieses Liedes - auch sehr viel über Jeffreys besonderen Humor aus.

Auf der Liste der Musiker die dieses Album einspielten finden sich große Namen - Living Colour Gitarrist Vernon Reid (spielt die Sologitarre auf ,Hail Hail Rock'n'Roll`) war ebenso dabei wie Michael Brecker, Sly & Robbie, Steve Jordan, drummer Legende Bernard ,Pretty` Purdie oder Hugh McCracken. Die immer wieder ergänzten drum computer- und Synthiespuren harmonieren mit dem übrigen Arrangement hier auch in einer Art u. Weise, die diese Scheibe damals modern, heute kaum angestaubt und insgesamt auch nie zu anbiedernd wirken liessen/lassen.

,Don't Call Me Buckwheat` zählt neben ,Ghost Writer`, ,One Eyed Jack' u. ,Escape Artist` zu Jeffreys besten Alben und wer sich mit dem Mann näher beschäftigen will, der kann hier bedenkenlos zugreifen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anspruch, Eingängigkeit und Vielfalt in Vollendung, 25. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Don't Call Me Buckwheat (Audio CD)
Es gibt sie noch, die glücklichen Zufälle im Leben, die einem großartige Musik näherbringen. Irgendwann im Jahre 1992 oder 1993 saß ich in einer heute schon längst nicht mehr existierenden Kneipe und lauschte einer im Hintergrund abgespielten CD, die mir ungemein gut gefiel, deren Interpreten ich allerdings nicht so recht einzusortieren wusste. Ja, das war immer die gleiche Stimme, dennoch hatte jedes Stück einen komplett anderen Stil zu bieten. Hier mal etwas Gospel ("Moonshine In The Cornfield") und da groovte ein Boogie-Woogie ("Don't Call Me Buckwheat") durch die Boxen. Erst als der damalige Singlehit "Hail Hail Rock 'N' Roll" erklang, konnte ich dieses Sammelsurium dem 1980 durch den Chartserfolg "Matador" zu Bekanntheit gelangten Garland Jeffreys zuordnen.

Dieses Album hat einen textlich roten Faden: Rassismus in der US-Gesellschaft und die damit verbundenen privaten Erfahrungen des Sängers, eines Mischlings. So fröhlich die Musik (z.B. die im Reggae-Sound gehaltenen "Color Line", "Bottle Of Love" und "Murder Jubilee") stellenweise wirken mag, die bitteren Zeilen gehen oftmals schwer an die Nieren, saß doch Jeffreys aufgrund seiner Herkunft oftmals zwischen allen Stühlen.

Die zweite Single-Auskopplung "The Answer" wurde ebenfalls noch zum mittleren Hit, so dass dieses Album Anspruch und kommerziellen Erfolg sehr gut miteinander zu verbinden weiß. Dazu eine beeindruckende Mischung aus karibischen, lateinamerikanischen und gängigen Popklängen sowie einer äußerst wandlungsfähigen Stimme - volle Punktzahl!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen auch 20 Jahre später noch sehr gut, 7. Juni 2012
Von 
Rocker - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Don't Call Me Buckwheat (Audio CD)
Nachdem 2012 endlich mal wieder eine neue Platte von Garland Jeffreys erschienen ist, darf man dies zum Anlass nehmen, und an sein vor 20 Jahren erschienenes Album Don't Call Me Buckwheat erinnern.

Auf diesem Album bekommt man hauptsächlich zweierlei:
Erstens den anderen größeren Charthit neben Matador, nämlich Hail Hail Rock & Roll.
Und zum Zweiten ein Album, auf dem mit Reggae, Gospel, Funk & Soul vorwiegend Musik der Farbigen (oder darf man auch Schwarzen sagen ?)die Songs dominieren.

Das hat sicherlich auch damit zu tun, dass Jeffreys sich auf dieser Platte hauptsächlich mit dem Thema Rassismus, Diskriminierung ethnischer Minderheiten und Vorurteilen gegenüber farbigen Einwanderern beschäftigt.

Rein thematisch mag das eine etwas einseitige Ausrichtung gewesen sein, aber da Garland Jeffreys selbst Vorfahren bei Afroamerikanern, Puerto Ricanern, Weißen und sogar Cherokee-Indianern hat, kann man sich vorstellen, welche bedeutende Rolle diese Thematik in seinem Leben gespielt hat (und bis heute spielt).

Durch seinen charakteristischen Stilmix gelingt Jeffreys aber wiederum eine unterhaltsame Form der Darbietung. Schnellere Up-Tempo Songs mit dominantem Reggaerhythmus wechseln sich immer wieder mit langsamern Songs ab und so entwickelt dieses Album einen sehr schönen Flow, bei dem man allerdings immer auch wieder über den Text stolpern kann, der den Easy-Listening-Effekt der Musik teilweise mit seinem Sarkasmus unterläuft.

So arbeitet Jeffreys auch mit noch einigen weiteren Tricks:
das kurze Moonshine In The Cornfield hätte sehr gut in Alan Parkers Film Mississippi Burning gepasst. Spanish Blood hat eine süßliche Flamencogitarre im Intro, die immer wieder im Hintergrund mitspielt. Lonelyville ist eine fast schwülstige Ballade mit einer wabernden Orgel und Streichern. Und I'm Not A Know It All kopiert (oder karikiert ?) den 50er Jahre Sound, wie man ihn z.B. von The Platters kennt.

Dass der einzige echte Rocksong auf diesem Album den Titel I Was Afraid Of Malcom hat, ist für mich auch kein Zufall, sondern absichtlich gewähltes Kalkül. Und wohl auch nicht ganz ohne Grund spielt Living Colour Gitarrist Vernon Reid bei diesem Song alle Gitarrenparts.

Zudem sorgen weitere prominente Gäste dafür, dass die hohe Qualität des Songwritings auch musikalisch entsprechend gewürdigt wird. Es spielen z.B. mit: Michael Brecker, Sly Dunbar, Steve Jordan, Robbie Shakespeare und G.E. Smith.

Jeffreys Gesangsleistung ist gewohnt souverän und auf hohem Niveau. Zudem konnte ich mich erst vor kurzer Zeit davon überzeugen, dass er auch aktuell noch abendfüllende und sehr kurzweilige Konzerte spielen kann, auch wenn er inzwischen schon 68 Jahre alt ist.

Die CD Ausgabe hier ist von 2008, wird im haptischen Digipak geliefert und im Booklet befindet sich ein journalistischer Beitrag über Garland Jeffreys Karriere und die Entstehung dieser CD. Songtexte finden sich indes leider nicht.
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4.0 von 5 Sternen Garlan Jeffereys in Top-Form, 6. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sein bestes Album seit Escape Artist. Sehr persönlich und nie wieder von Ihn erreicht.Ich höre dieses Album schon siet 1991. Auf CD, aber die LP klinkt viel besser!
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 20 Jahre alt und kein bischen an Kraft verloren!!!, 15. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Don't Call Me Buckwheat (Audio CD)
Bin vor kurzem erst auf einer Party auf dieses Album gestoßen und konnte es mir nicht verkneifen, dieses sofort zu kaufen. Extrem gute Musik, die gute Laune produziert.
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Don't Call Me Buckwheat
Don't Call Me Buckwheat von Garland Jeffreys (Audio CD - 1996)
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