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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen total unterbewertet
Ich muß gestehen...Als ich anno 95 die Scheibe zum erstenmal hörte war mein Gedanke:"Was für ein Dreck"! Die Songs klangen überwiegend monoton,der Sänger war nicht der Bringer,die Prduktion staubtrocken und bis auf "Sign of the Cross" war der Rest einfach scheiße..Aber nachdem man sich etwas mit der Scheibe beschäftigte machte es...
Veröffentlicht am 3. September 2010 von Sebastian Biwo

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mit etwas Abstand betrachtet ...
Ich muss zugeben, ich habe diese Scheibe gehasst, als sie damals 1995 auf den Markt kam. IRON MAIDEN ohne Bruce klangen für mich im Prinzip wie ihre eigene Coverband und das wollte ich einfach nicht hören. Heute, viele Jahre später und etwas altersmilde gestimmt, ist die Scheibe zwar immer noch meilenweit davon entfernt, als Highlight der Bandgeschichte...
Vor 21 Monaten von TNT veröffentlicht


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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen total unterbewertet, 3. September 2010
Rezension bezieht sich auf: The X Factor (Audio CD)
Ich muß gestehen...Als ich anno 95 die Scheibe zum erstenmal hörte war mein Gedanke:"Was für ein Dreck"! Die Songs klangen überwiegend monoton,der Sänger war nicht der Bringer,die Prduktion staubtrocken und bis auf "Sign of the Cross" war der Rest einfach scheiße..Aber nachdem man sich etwas mit der Scheibe beschäftigte machte es Klick:Songs wie "Lord of the Flies,Fortunes of War,The Aftermath oder The Unbeliever" konnten mich dann doch begeistern...Vom Aufbau sind die meisten Songs,wie bei der neuen Scheibe,ruhig aufgebaut um dann in Fahrt zu kommen..Natürlich konnte Blaze seinem Vorgänger nicht das Wasser reichen (Live) aber die Shows der X Factor & Virtual XI Tour haben mir,bis auf ein paar Songs (bei einigen Dickinson Songs),doch gefallen...Und wenn man mich steinigt:Bis auf das "Brave New World" Album kann keiner der Nachfolger Scheiben gegen X Factor anstinken..Aber ist halt alles Geschmackssache...Up the Irons..
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel besser als der Ruf, 11. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: The X Factor (Audio CD)
Wenn irgendeine andere Band ein Album wie THE X FACTOR veröffentlicht hätte, wäre sie dafür in den Himmel gelobt worden.
Fans sind von Maiden aber andere Sachen gewohnt, als solche düsteren, trostlosen und nachdenklichen Halbballaden und Mini-Epen, wie sie auf dem Album zu finden sind. Zugegeben: Blaze Baley kann nicht wirklich singen. Und anfangs habe ich dieses Album gehasst. Inzwischen aber, wo ich nicht mehr ausschliesslich Metal höre und mich unterdessen auch an Genesis, Jethro Tull, Led Zeppelin und Yes herangewagt habe, gefällt mir diese Scheibe sehr. Denn die Einflüsse der besagten Bands sind stellenweise unüberhörbar, insbesondere was die Tempiwechsel und die Akustikgitarren betrifft. Metal-Riffsalven wie auf den alten Alben aus den 80ern sind hier in der Tat nicht mehr vorhanden, dafür spielen Janick Gers und Dave Murray überraschend oft mit cleanem, also unverzerrten Gitarrensound, mit Akustik-Gitarren oder mit abgedämpften Seiten. Dabei legen die Musiker eine ungeahnte Virtuosität an den Tag und auch, wenn es dem Album an Hits wie aus den 80ern mangelt, muss man doch die musikalische Ausgereiftheit der Songs bewundern. Mal ruhig und kontemplativ, d.h. in sich gekehrt, dann mal wieder agressiv und wütend; Ruhe, Nachdenklichkeit und seismischer Rock treffen hier kontrapunktisch aufeinander. Anspieltips sind der monumentale Brecher SIGN OF THE CROSS, der glücklicherweise auch auf ROCK IN RIO vertreten ist, das akustisch-unplugged eingeleitete FORTUNES OF WAR mit seinem unterhaltsamen, kurzem Bass-Intermezzo, das dramatische BLOOD ON THE WORLDS HANDS mit seinem virtuos gespielten Akustik-Bass-Intro, das recht progressive THE AFTERMATH und das vertrackte und rhytmisch ungewöhnlich arrangierte, hektisch-expressive THE UNBELIEVER. Musik und Texte sprechen das aus, was jeder über die Welt denkt, musikalisch aber kaum so effektiv umgesetzt wird. Maiden sind hier erwachsen geworden.
Die Atmosphäre ist gedämpft und bedrückt und bei Weitem nicht mehr so farbenfroh, wie in den 80ern. Dennoch aber eine Scheibe voller Stimmungen, die sich allerdings nur nicht so schnell erschliessen lassen. Es ist in der Tat eine sehr trostlose und traurige Scheibe, in der sich aber auch stellenweise enorme Wut versteckt hält. Lasst euch nicht von den Banausen täuschen, die diese Scheibe unterschätzen und musikalisch noch immer in den frühen 80ern steckengeblieben sind! EINE DER DURCHDACHTESTEN UND EINSTUDIERTESTEN ROCKSCHEIBEN !
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Godlike!, 22. März 2012
Rezension bezieht sich auf: The X Factor (Audio CD)
Ich muss zugeben, ein eingefleischter Bruce Dickinson Fan zu sein, der sein einstiges Idol sogar mal am Hauptbahnhof in Bremen traf nach der No Prayer for the Dying Tour (schlechtes Album btw.) ...

Zuerst schloss ich dieses Album für mich aus, dann hörte ich es irgendwann doch bewusst, als Bruce längst wieder bei Maiden war.
Der Text des Albums ist einfach Hammer und der Gesang ebenfalls! Ich kann und mag mir DIESES Album nicht mit Bruce Dickinson vorstellen, weil Blaze Bayley die 100% Besetzung des Albums war! Es passt unglaublich gut zusammen und am Ende ist dieses Album unter den TOP 1-3 Maiden Alben (welcher Platz wird nicht verraten). Ja, ich habe sie auch ALLE ;)
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sträflichst unterbewertet!!!, 26. Januar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The X Factor (Audio CD)
Was wurde nicht schon alles über dieses Album spekuliert, Leute unsicher gemacht durch verrissene Kritiken. Hätte "Bruce Dickinson" dieses Album eingesungen, wäre es garantiert eingeschlagen wie eine Bombe. Hört euch nur mal "Sign Of The Cross" an. Ein 12 Minuten Werk im Stil von "Rime Of The Ancient Mariner". Wahnsinn! Dadurch das dieses Album eine sehr düstere Stimmung ausstrahlt, passt der Gesang von Blaze hervorragend zur Musik. Auch wenn ich froh bin das Maiden sich wieder eines besseren belehren liessen und Bruce wieder ins Boot gehohlt haben, hatte ich an "The X-Factor" mehr und vor allem länger Freude, als an "Brave New World", auch Mann muß sich in das Album reinhören. Am Anfang wirkt es ziemlich sperrig. Mit Bruce wär's hundertprozentig ein Klassiker geworden. Anspieltipps: "Sign Of The Cross", "Man On The Edge", "Lord Of The Flies", "Look For The Truth" und "The Aftermath".
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mit etwas Abstand betrachtet ..., 19. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: The X Factor (Audio CD)
Ich muss zugeben, ich habe diese Scheibe gehasst, als sie damals 1995 auf den Markt kam. IRON MAIDEN ohne Bruce klangen für mich im Prinzip wie ihre eigene Coverband und das wollte ich einfach nicht hören. Heute, viele Jahre später und etwas altersmilde gestimmt, ist die Scheibe zwar immer noch meilenweit davon entfernt, als Highlight der Bandgeschichte durchzugehen, aber der eine oder andere Song ist tatsächlich gar nicht mal so übel.

Im Grunde konnte einem der gute Blaze Baley ja tatsächlich nur leid tun: bei einer Ikone des Heavy Metal den nahezu vergötterten Bruce Dickinson am Mikro zu ersetzen, war wohl eine von vornherein zum Scheitern verurteilte Aufgabe. Zwar kann man ihm keinesfalls mangelnden Einsatz vorwerfen und er war und ist ja auch ein überaus sympathischer Zeitgenosse, aber gegen die stimmliche Urgewalt eines Dickinson wirkt er halt doch ziemlich blass.

Aber die mäßige Qualität der Scheibe alleine Blaze Baley anzulasten, ist nicht wirklich fair. Schon der Vorgänger, bei dem noch Dickinson an Bord war, hatte erhebliche kompositorische Schwächen und neben dem Übersong „Fear of the Dark“ recht wenig zu bieten. Außerdem trägt auch die meiner Meinung nach zu dünne und drucklose Produktion nicht gerade zur Steigerung des Hörerlebnisses bei.

Dabei ist der Einstieg mit den ersten paar Songs bis „Fortunes of war“ noch erfreulich gut, gerade „Sign of the cross“ ist sogar ein echtes Highlight, aber auch „Lord of the flies“ und „Man on the edge“ sind großartig. Danach geht es aber leider rapide bergab und der Scheibe mehr und mehr die Luft aus. Klar gibt es auch noch den einen oder anderen gelungenen Songabschnitt, aber insgesamt überwiegt, wie schon bei den beiden Vorgängern, eher biederes Durchschnittsmaterial ohne echte Höhepunkte.

Somit ist IRON MAIDEN damals auch mit Blaze Baley als neuem Sänger kein wirklicher Neustart gelungen und THE X FACTOR reiht sich nahtlos in die Reihe der nicht ganz schlechten aber auch nicht rundum gelungenen Werke seit SEVENTH SON ein. Und wer konnte damals schon ahnen, dass der Karrieretiefpunkt erst noch kommen sollte …
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Man sollte dem Album eine Chance geben, 20. Februar 2014
Von 
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: The X Factor (Audio CD)
X-Factor bzw. X Factor bezeichnet:

allgemein eine unbekannte Variable
eine US-amerikanische Mystery-Fernsehserie
ein Album von Iron Maiden
einen Ableger der X-Men aus den Marvel Comics
eine sog. Castingshow

(Quelle: Wikipedia)

Hierbei geht es um den mittleren Punkt, nur zur Erklärung. Viel gescholten wurde es, das Maiden-Album aus dem Jahr 1995. Es war das erste von zwei Studioalben mit Blaze Bayley als Sänger, der den abgewanderten Bruce Dickinson ersetzte, welcher Ende der 90er wieder zurückkehrte. Die meisten Fans konnten sich mit dem im Vergleich zu Dickinson tiefen und weniger umfangreichen Gesang Bayleys nicht anfreunden. Außerdem ist "The X Factor" das wahrscheinlich düsterste Album der Briten. Das bezieht sich nicht nur auf die Kompositionen, sondern auch auf das Cover-Artwork. Nichtsdestotrotz sind hier ein paar ausgezeichnete Songs vertreten, zum Beispiel gleich die ersten vier ("Sign of the Cross", "Lord of the Flies", "Man on the Edge" und "Fortunes of War"). Auch im weiteren Verlauf des Albums findet sich die eine oder andere Perle. Ja, es ist kein zweites "Number Of The Beast" oder "Seventh Son Of A Seventh Son". Aber ich gebe zu Bedenken, dass Maiden vorher mit Dickinson schon deutlich schwächere Alben als dieses hier veröffentlicht haben, wie etwa "No Prayer For The Dying". Der Sound auf "The X Factor" hat, vom gewöhnungsbedürftigen Gesang mal abgesehen, jedenfalls zahlreiche Maiden-Trademarks, obwohl er leider ein wenig dumpf geworden ist. Legt man als Fan die Scheuklappen ab, kann man an der Platte durchaus Gefallen finden. Der Nachfolger "Virtual XI" ist dann allerdings tatsächlich eher mau.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viel zu gut, um es zu ignorieren., 20. November 2013
Von 
Gregson "eurozentrisch" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The X Factor (Audio CD)
Ab '89 Trennung von Smith, Dickinsons Abgang, dazu Harris' private Probleme (Scheidung) - auf "The X Factor" herrscht Katerstimmung vor, es ist ein dunkles, melancholisches Album.
Blaze Bayley hat eine gute Stimme (zuweilen der von Rock 'n' Rolf, manchmal, wenn er ruhiger singt, der Dickinsons ähnelnd), verfügt aber nur über etwa 60% der gesanglichen Bandbreite seines Vorgängers. Streckenweise scheint er sich regelrecht durch das (nicht einfache) Material hindurchzuquälen, was schon beim an sich grandiosen Auftakt "Sign Of The Cross" wenig positiv auffällt - der allerdings von Harris auch auf Dickinsons Möglichkeiten zugeschnitten wurde. Beim schnellen Rocker "Man On The Edge" hinterlässt Bayley einen besseren Eindruck - kein Wunder, der Titel wurde von Bayley (und Gers) komponiert. Dennoch, man vermisst klar Dickinson Gesangsleistung (und Smith' Beitrag!) - Maiden sind für mich nur mit Adrian Smith und Dickinson/ Di'Anno Maiden.
Nachdem ich mir aber dieses durchaus vielfältige Album, welches manchmal an früheste Tage erinnern möchte, viel öfter aber schon mit recht progressivem Material aufwartet (eine Vorschau auf die Maiden der Gegenwart), einige Male angehört hatte, musste ich zugeben, dass es kompositorisch sehr stark und tiefgründig ist - und in seiner Gesamtheit auch besser als "Fear Of The Dark".
Nur vier Sterne, weil es an die legendären Acht (und auch "Brave New World") nicht heranreicht und Bayleys Vortrag oft nicht überzeugt. - Andere Bands würden für so ein Album morden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mit Abstand am besten produziert, 30. März 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: The X Factor (Audio CD)
The X Factor war 1995 erst meine zweite Maiden Scheibe. Bald darauf hatte ich alle bisherigen Alben im Besitz und sofort war klar, einem Bruce Dickinson kann kein anderer Sänger das Wasser reichen. Und doch ist The X Factor wohl das Maiden Album welches ich bisher am meisten im CD Player hatte. Die ganze Stimmung der Scheibe, die perfekte Produktion, die musikalische Präzision...was es auch sein mag, ich kann mich nicht satt hören. Kein einziges Album danach kann hier musikalisch und soundmäßig mithalten...abgesehen von Dickinson. Nie klang McBrains Schlagzeug härter und besser. Ich kann heute noch nicht verstehen was drei Gitarren bringen sollen, denn auf den Alben kommen die ja kaum zur Geltung. Live ist Maiden heute noch eine Größe, aber wenn ich allein an das überflüssige Intro auf The Final Frontier denke, frag ich mich wo sie ihre Kreativität aus den 90ern gelassen haben. Naja, ist eben Geschmackssache.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... die Zeit heilt Wunden ..., 15. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: The X Factor (Audio CD)
... dieser Spruch kann einem in punkto "The X-Factor" schon mal in den Sinn kommen. Er passt im Großen und Ganzen und doch auch wieder nicht.

Gut, Bruce Dickinson hatte damals kurz zuvor die Band verlassen und viele trauerten diesem nach. Aber was soll's. Er war halt nicht mehr da.

Trotzdem konnten sich die meisten (mich eingeschlossen) Iron Maiden ohne Bruce Dickinson nicht so recht vorstellen.

Aber mal ganz ehrlich, war denn ohne Bruce alles so schlecht bzw. ist seit dem Wiedereinsteig von Bruce denn wieder alles so wie es einmal war. Ich denke heute nach gut 15 Jahren würde ich diese Frage ganz klar mit NEIN beantworten.

Und gerade im Vergleich (ja ich weiß, diese Vergleiche nerven) mit dem aktuellen Werk "The Final Frontier" bzw. dem letzten Album vor Blaze Bayleys Einstieg "Fear Of The Dark", gefällt mir "The X-Factor" um Längen besser als besagte Alben.

Auch wenn "Fear Of The Dark" ganz sicher kein schlechtes Album war, so besticht es doch eigentlich nur durch einen Übersong, nämlich dem Titelsong selbst. Neben anderen ganz gelungenen Nummern, wie etwa "Judas Be My Guide" enthält es doch einige Füller bzw. Langweiler.

Mit dem aktuellen Werk "The Final Frontier" kann ich eigentlich gar nicht viel anfangen. Viele Songs (wie der Opener) sind einfach nur brutal in die Länge gezogen worden und Stücke mit Wiedererkennungswert oder "Iron Maiden-pur-Songs" fehlen fast gänzlich.

Auch wenn viele beim ersten Output mit Blaze diesem ein recht "hartes" Urteil bescherten, so finde ich, hat gerade dieses Album vieles von dem, was ich bei "Fear Of The Dark" vermisste und bei "The Final Frontier" fast gar nicht fand; und ich könnte mir vorstellen, wäre Bruce damals zu Stelle gewesen, wäre "The X-Factor" abgefeiert worden.

Denn dieses Album besitzt ... Wiedererkennungswert ... schöne und eingängige Melodien ... den Maiden-typischen Stil; einfach Songs, die einem nach dem ersten (und nicht nach dem x-ten Mal (wie einige sagen, man muss "The Final Frontier" ZEIT geben)) direkt gefallen und im Ohr hängen bleiben und die man nach kürzester Zeit "mitträllern" kann.

Hier war Maiden noch Maiden ... und im übrigen fand ich Blaze Bayleys Gesang gar nicht mal so schlecht. Dass Blaze kein Bruce sein konnte, war doch wohl klar und ich meine, es hätte weitaus schlimmer kommen können.

Ich finde, Blaze hat seine Sache sehr gut gemacht; besser wahrscheinlich als ein Bruce Dickinson, der damals keinen "Bock" mehr hatte.

Ich fand es damals übrigens für Iron Maiden ziemlich unrühmlich, Blaze einfach wieder so "frei zu setzen", nur weil Bruce sich dann doch wieder zu MAIDEN bekannt hat.

"The X-Factor" ist ein superbes Maiden-Album.

5 Punkte und die volle Kaufempfehlung.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starke CD ohne Bruce, 7. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: The X Factor (Audio CD)
Eine neue Ära bei Iron Maiden beginnt: Bruce Dickinson ist weg und die Band hat live schon ein paar Sets mit dem neuen Sänger Blaze Bayley eingespielt. Danach ging es ins Studio und Steve Harris und Co. haben ein Jahr an dieser Scheibe gearbeitet. Man wollte sich akribisch auf dieses Werk vorbereiten. Es war keine einfache Zeit für die True-Metal-Bands wie Iron Maiden, der Grunge war geboren und der klassische Hard Rock war eigentlich tot. Außerdem hatte sich der Hauptkomponist Harris gerade von seiner Frau getrennt, mit der er auch Kinder hat.

Somit ergibt sich eine dunkle Grundstimmung des Albums, was durch die oben erwähnten Ereignisse auch kein Wunder ist. Dennoch, eine düstere Stimmung ist für ein Metal-Album erst ein Mal nichts Schlechtes. Meine Einzelkritik der Lieder stellt sich folgendermaßen dar:

,The sign of the cross' beschäftigt sich mit dem Stoff aus Ecos ,Der Name der Rose' und beginnt mit sakralen leisen Mönchgesängen - eine gute Idee, dann kommt der ruhige Beginn, nach ca. 3 Minuten rockt der Song so richtig ab und richtig gut. Der Titel dauert insgesamt über 11 Minuten und ab der Mitte etwas zu lang geraten. Nach ca. 8 Minuten beginnt ein sehr schönes, melodisches Gitarrensolo. Das Ende ist wieder ruhiger. Blaze Bayley singt gut. Ein sehr gutes episches Maiden-Werk: 5 / 5 Punkten.

,Lord of the Flies' ist ein Lied über Wiliam Goldings gleichnamigen Roman. Das beste Lied des Albums und schon ein richtiger Klassiker. Tolles Lied mit eingängigem Refrain - ein echter Kracher - wirklich super, ganz klar 5 / 5 Punkten.

,Man on the edge' ist ein weiteres starkes Lied, das richtig abrockt. Der Refrain ist sehr eingängig. Es geht um den Film mit Michael Douglas "Falling down". 5/5 Punkten

,Fortunes of war' beginnt sehr ruhig kommt dann aber mit einem sehr rockigem, schweren Riff daher. Vielleicht ein paar Wiederholungen zu viel, aber trotzdem 5 von 5.

,Look fort he truth' beginnt auch sehr ruhig, Blaze Bayley singt es gut. Nach ca. 2 Minuten geht es wieder voll ab mit super Riffs und guten Soli, Murray und Gers liefern die gewohnt solide Arbeit ab. Die Ohohohoh-Fraktion kommt auch auf ihre Kosten. Schon wieder 5 von 5, wo führt das noch hin?

,Aftermath' ist ein solider Rocker im Midtempo und zeigt die perfekte Technik von allen. Nicko McBrain spult hier sein volles Können ab. Der Text handelt von der Sinnlosigkeit des Krieges v. a. aus Sicht der Soldaten. 4 von 5

,Judgement of Heaven' fängt ein wenig merkwürdig an, kommt dann aber richtig in Fahrt mit schöner Melodieführung und einem traumhaften Solo. Blaze macht es auch wieder gut. 5 von 5 Punkten.

,Blood on the world's hands' hat ein für Maiden ungewöhnliches Bassintro und der Song kommt einem dann etwas langweilig vor. Thema des Liedes ist der Krieg in Bosnien. Hier nur 3 von 5 Punkten.

,The edge of Darkness' beschäftigt sich textlich mit ,Apocalypse now', das ja wiederum auf Joseph Conrad's ,Heart of Darkness' beruht, wo wir schon wieder fast beim Titel wären. Es gibt kein anderes Maiden Album, zu dem dieses Thema besser passen könnte. Musikalisch geht es wieder ruhig los, aber so nach 2 Minuten kommt eine stakkatohafte Begleitung, danach ein schönes Riff, das Solo rockt richtig ab. Maiden macht hier richtig Druck, was die klare Stärke der Band ist. 5 von 5 Punkten

,2 a. m.': Mit balladeskem Beginn geht es in die erste Strophe, Heavy Rock im Refrain. Blaze ist hier wirklich stark, muss mal gesagt werden! Der Text handelt von einem trostlosen, einsamen Leben. Sehr, sehr melodisches Solo gegen Ende. 5 von 5 Punkten.

,The Unbeliever' beginnt gewöhnungsbedürftig, nicht sehr melodisch, sperrig fast unrhythmisch. Aber immer Geduld bei Maiden: am Ende wird es noch mal stark - finale furioso, ergibt immer noch 4 von 5 Punkten.

Ich finde die Schelte, die Blaze Bayley bekommen hat, nicht berechtigt. Er ist nicht der beste Metal-Sänger aller Zeiten, aber er hat seine Sache bei Maiden sehr gut gemacht. Er wurde in Schumis Ferrari gesetzt mit Autopilot, Automatic und ohne Kurven - nach zwei Platten kam Schumi zurück. Diese Scheibe ist sehr gelungen und hat alles, was eine IM-Scheibe braucht: epische Longplayer, Rockkracher und echte Hits, die heute noch im Liveset sind. Also, es gibt von mir 5 von 5 Punkten.
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The X Factor
The X Factor von Iron Maiden (Audio CD - 1995)
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