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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen15
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am 14. Februar 2007
Mit ihrem dritten Longplayer vollziehen My Dying Bride - zumindest im Vergleich zum Vorgänger - eine doch ziemlich radikale Veränderung und beweisen, dass jedes ihrer Alben ein in sich geschlossenes Werk darstellt und jede ihrer Veröffentlichungen völlig anders und eigenständig klingt.

Der zweite Output "Turn Loose The Swans" war eine Perfektionierung des Debüts (bei welchem die Band noch ein wenig auf der Suche nach ihrem Stil war), bei "My Angel And The Dark River" jedoch wird auf Death-Metal-Elemente größtenteils verzichtet. Statt Growls regiert ein scheinbar den ganzen Weltschmerz auf sich nehmender Klagegesang und statt Heaviness macht sich pure Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit breit.

Schon wenn die ersten sechs Töne zu Beginn des ersten Stückes "The Cry Of Mankind" erklingen, wird man in einem Meer der Depressionen ertränkt. Schließlich jaulen dazu verstörende, spannungsgeladene Klampfensounds auf, die erst im einsetzenden Klavier, das die Tristesse allerdings nur noch verstärkt, ihre Auflösung finden.

Schwermütig schleppt sich das ganze Stück dahin, untermalt von Aarons gleichzeitig beruhigenden, durch die tiefen Gesangslinien aber natürlich sehr düsteren Vocals.

Gerade die Tatsache, dass die anfangs erklungenen sechs Töne auf der Gitarre sich durch die gesamten zwölf Minuten des Stücks ziehen, macht den Song, dessen zweite Hälfte durch eine Art Chill-out-Part gekennzeichnet ist, nur noch verstörender und beunruhigender.

Und bereits der Anfang von Track Nummer zwei, "From Darkest Skies" beweist, dass es genauso weitergeht: Trauer und Hoffnungslosigkeit und kein Entkommen daraus. Dadurch, dass zunächst nur Bass, Geige und Gesang erklingen, wird die Intensität und die Beklommenheit nur gesteigert und die härtere Passage danach mit der Orgel und den gnadenlosen E-Gitarren ist erneut pure Verzweiflung. Ein wirklich grandioser Songaufbau!

Düster geht es weiter: "Black Voyage" wartet in der Mitte mit einer Art hypnotischem Sprechgesang von Aaron auf, untermalt von im Hintergrund flirrenden Gitarrensounds - Doom at its best!

"A Sea To Suffer In" hingegen bietet durch - zumindest im Vergleich zu den vorigen Songs - ein paar etwas schnellere Parts ein wenig Auflockerung, während das tieftraurige, von einer ruhigen Gitarre wunderschön eingeleitete "Two Winters Only" einen zunächst in eine sehnsüchtige und träumerische Stimmung versetzt, bevor sich schließlich - angekündigt durch vereinzelte Schläge auf die Toms -, alles erneut in purer Trauer und Weltschmerz entlädt.

Martin Powells Geige markiert dann mit einer einsamen Elegie den Beginn des auf dem regulären Album letzten Song "Your Shameful Heaven", in dem man schließlich doch noch einmal endgültig in härtere Gefilde vordringt.

Doch auch dies ist äußerst passend, da die freudlose Stimmung des Albums in diesem letzten aggressiveren Part dennoch genauso transportiert wird und die Verzweiflung so ein letztes Mal in aller Deutlichkeit auflebt.

Als Bonustracks gibt es dann noch "The Sexuality Of Bereavement" zu hören, das, im Gegensatz zu den vorigen Stücken, zäher Doomdeath mit Growls ganz im Stil des ersten Albums ist, und drei Live-Mitschnitte vom Dynamo-Festival. Absolut kultig, allein schon Aarons Ansagen: "This is your last chance to get fucking moving... this is 'The Forever People'!"...

Doch um noch einmal auf das reguläre Album zurückzukommen: Depressionen und Trauer waren wohl selten so authentisch und extrem wie auf vorliegender CD. Traurige Musik ist eben doch die schönste, da man sich am besten in sie hineinfallen lassen kann. Jedoch muss man selbstverständlich in der richtigen Stimmung sein, um in der Lage zu sein, sich darauf einzulassen.

Allerdings sollte man lieber kein zu Selbstmitleid neigender Alkoholiker sein und im Zusammenhang mit illegalen Substanzen vorsichtig sein, wenn man dieses Meisterwerk hört, damit man nicht durch ungeplante Selbstmordversuche noch zu Schaden kommt...
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am 9. Januar 2003
Ich kann mich nur anschliessen, als diese Platte damals auf den Markt kam, hätte man mich als Tester (wie oft kann eine CD benutzt werden) einstellen können, keine Platte die je auf den Markt kam, hat diese Wirkung auf den Zuhörer, obwohl My Dying Bride ja eher "schöne" Musik machen, also keinen Death Metal oder ähnliches (zumindestens auf dieser Platte) spielen, ist es doch die extremste Musik die ich kenne, den die Wirkung auf den Zuhörer ist relativ stark, eigentlich kann man diese Platte nicht beschreiben, entweder man hört Sie und denkt das selbe oder eben nicht, wie schrieb damals der Rockhard so treffend: "Definitiv nichts für Suizidgefährdete" Wie wahr!
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am 12. März 2009
In der vorhergehenden Rezension ist schon fast alles gesagt worden , ich kann mich dem nur anschließen . Auf dieser CD regieren tiefste Verzweiflung und abgrundtiefe Trauer . Wahrlich keine CD für Selbstmordkandidaten . Diese remasterte CD bietet zu den 6 ursprünglichen Songs noch 4 Bonustracks , womit die CD eine Spielzeit von 79 (!) Minuten aufweist . Hier wird für einen kleinen Preis wirklich viel geboten . Wie auf fast allen My Dying Bride Alben gibt es auch hier keinen einzigen Schwachpunkt , zudem besitzt dieses Album eine durchgehend intensive , fast hypnotische Atmosphäre . Im Gegensatz zu dem Vorgängeralbum "Turn Loose The Swans" gibt es hier keine Growls , nur die Bonustracks weisen Growls auf . Leider kann ich kein Stück hervorheben , denn sie sind alle qualitativ hervorragend.Somit herrscht für diese (wie für die meisten My Dying Bride) CD "Kaufzwang" !
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am 20. Dezember 2011
Noch vertrakter und verschrobener als das Nachfolgewerk Like Gods of the Sun/Digi, aber nicht ganz so Eigenbrödlerisch wie die Vorgängeralben ist The Angel and the Dark River entgegen Aaron Stainthorpes Meinung mein Lieblingsalbum der Band. Evtl. weil es das Album war, welches sie 1995 auf dem Dynamo promoteten und mich damit in den Abgrund rissen und in ihren Bann schlugen, aber vielleicht auch weil es einfach eines ihrer besten ist.
The Cry of Mankind eröffnet mit kreisenden Gitarreklängen, doomig treibenden Drums und schweren schleppenden Riffs die von einem sanft tänzelndem Piano kontrasitert werden. Bis Stainthorpe mit seinem bedacht klagendem Sprechgesang einsetzt vergehen gute zwei der zwölf Minuten des Openers. Der Song endet nach ca 6:50 eigentlich und verklingt langsam in Leere. Ein solcher Anfang ist schon ein ziemlicher Gewaltakt an einem Album, sodenn ist der geneigte Hörer dazu gezwungen das Album erneut im Kopf Beginnen zu lassen, besonder da Cry of Mankind ein ziemlich guter Song ist, erschweren My Dying Bride ihrem Hörer hier noch einmal den Einstieg. The Angel and the Dark River lässt sich sodenn schon durch diesen Bruch nicht einfach nebenbei hören.
From Darkest Skies intoniert dann nur mit einem leise und langsam Angeschlagenem Bass und einer sich hinendrängenden Geige bis Stainthorpe wieder die Stimme erhebt. Gitarren und Schlagzeug kommen erst langsam hinzu und nehmen nie eine herausragende Rolle ein. Der Song baut sich um Stainthorpe(Voc) und Powell(Geige/Keyboard) auf. Sie halten fast ein Zwiegespräch und wenn die Geige Aussetzt übernimmt ein Orgelklang aus Powells Keyboard diesen Part. Hier zeichnet sich der tatsächliche Weg des Albums ab: Powell und Stainthorpe stehen im Zentrum des Albums, der Rest des Werks arangiert sich um diese beiden zentralen Stellen.
Bester Song des Albums: Two Winters Only.
Ausfall? keiner
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am 13. August 2002
Dieses Album hat damals meine ganze Welt verändert und meinen Musikgeschmack entscheidend geprägt!!!! Auch heute noch gehört dieses Album zu meinen absoluten Lieblingsplatten aller Zeiten!!! My dying Bride haben noch nie ein schlechtes ALbum rausgebracht, aber diese Platte ist gebündelte Emotion, so stark, dass man manchmal meint von ihr erschlagen zu werden!!! Selten konnte man sich so in ein Album fallen lassen wie in "The Angel & the dark River".
Fazit: HABEN MÜSSEN DU!!! HURRA!!! :-)
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am 13. Dezember 2015
Keiner mir bekannten Band gelingt die Verbindung von Doom und Prog Metal so gut wie den Engländern. Man höre dazu den Endteil von "The Cry of Mankind", wo eine zunächt leicht nervende Wiederholung durch verschiedene Ambient-und Melodie-Schnipsel angereichert wird, oder den Mittelteil von "Black Voyage". Jeder Song steckt voller unerwarteter Wendungen und großartiger Melodien-nur "The Sexuality of Bereavement" fällt im Vergleich etwas ab. Die Live-Mitschnitte im Bonus-Teil sind Geschmackssache, stören aber nicht wirklich. Nach soviel geballter Trauer tut ein wenig Live-Feeling gut.
Fazit: ein weiteres gelungenes Album der Doom-Barden, das seine fünf Punkte verdient!
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am 21. Dezember 2001
Donnerwetter, eine derartige Novemberstimmung voller Nebel und verwitterter Grabsteine zu produzieren, ist eine Meisterleistung. Man nehme die Vergänglichkeitslyrik eines Andreas Gryphius, die morbiden Schauergeschichten eines E.A.Poe, mache ein Passionsspiel daraus und spiele das ganze mit den Mitteln des Heavy Metal. Wahnsinn, kein Sänger der Welt kann schöner jammern, kein Instrument beklemmender heulen. Ein Muß für alle, die sich von dem Partygehopse der zurechtoperierten Pop-Beauties angewidert fühlen. Aber Vorsicht: nix für Leute mit Depressionen!
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am 15. November 2001
Zweifellos das beste Album der Doom-Götter. Es gab noch nie ein Album dieser Band, das mit mehr depressiven Emotionen gespickt ist. Allein schon das geniale "A sea to suffer in", vielleicht einer der typischsten und besten My Dying Bride-Songs überhaupt, macht dieses Album zum Pflichtkauf für alle Fans depressiver Töne. Doch auch "The cry of mankind" demonstriert trotz, oder auch gerade wegen des monotonen Gitarrenriffs, die Einmaligkeit dieser genialen Band.
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am 2. Oktober 2008
Es soll ja Leute geben die diese Scheibe nicht so gern mögen. Mit der unglaublichen Violine zusammen finde ich dieses Werk jedoch noch eines der intensivsten, tiefgehendsten von MDB.
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am 5. Juni 2004
Ich als eigentlich Nicht-Gothic-Höhrer habe mir diese Scheibe von einem Kumpel angehört und bin echt hin und weg. Diese Musik ist echt nichts für labile Menschen, zu melancholisch-düster sind die Melodien und Klänge. Schon der Eröffnungssong "The Cry Of Mankind" (über 12 Minuten Laufzeit!) geht tief in die Seele!
Aber es ist wircklich klasse arrangierte Musik, man hört, das die Jungs ihr Handwerk verstehen!
Aber wie gesagt: Suizidgefährdete sollten die Finger davon lassen!!
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