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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Motörhead goes Metal
Auf die "Sacrifice" von 1995 war ich sehr gespannt, weil sie von den Fans und Kritikern sehr unterschiedlich aufgenommen wurde, was für Motörhead sehr untypisch ist. Die Meinungen gingen von "beste Platte überhaupt" bis "schlechteste Scheibe". Nach dem Hören muss ich feststellen, ja die Platte geht eindeutig mehr in die Metal-Ecke. Es sind keine...
Veröffentlicht am 29. Juli 2006 von Child in time

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hart und brachial, trotzdem eines der Schwächsten
Nach den etwas mainstreamigeren Alben "1916"(1991),"March or Die"(1992) und "Bastards"(1993), wollte man 1995 vermutlich wieder zu einem brachialerem Sound zurückkehren, insgesamt ist das Album auch mehr auf harten(eher düsteren) Heavy Metal ausgelegt. Leider sind die Kompositionen recht dürftig - Song 4,5,7,8 sind sogar als Totalausfälle zu...
Veröffentlicht am 3. Mai 2012 von Rhinoman


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Motörhead goes Metal, 29. Juli 2006
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sacrifice (Audio CD)
Auf die "Sacrifice" von 1995 war ich sehr gespannt, weil sie von den Fans und Kritikern sehr unterschiedlich aufgenommen wurde, was für Motörhead sehr untypisch ist. Die Meinungen gingen von "beste Platte überhaupt" bis "schlechteste Scheibe". Nach dem Hören muss ich feststellen, ja die Platte geht eindeutig mehr in die Metal-Ecke. Es sind keine Balladen oder Halbballaden enthalten und auch der sonstige Rock`n`Roll-Touch ist diesmal sehr in den Hintergrund geschoben. Vielleicht wollte man zum Abscheid von Wurzel es nochmal richtig krachen lassen. Ich denke, das ist auch gelungen. Mir gefallen Songs wie `Sacrifice`, `Over your shoulder` und `Out of the sun` jedenfalls sehr gut. Sicherlich fehlt dieser Platte etwas die Abwechslung, die sich bei Motörhead aber auch immer nur in Grenzen hält. :-))
Der Sound, der von einigen bemängelt wird, ist sicherlich düster, brutal und hart aber durchaus o.k.. Ich glaube, insgesamt ist das einfach Geschmacksache, ob einem die Metal-Motörhead gefallen oder eher die Rock`n`Roll-Motörhead.
Da mir etwas die Abwechslung fehlt und aufgrund der sehr kurzen Spielzeit (kaum 37 min.) gibt es diesmal 4 Sterne.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr Metal als Rock'n'Roll, aber dennoch ein gutes Album!, 25. August 2003
Von 
Carsten Braun "tspcarstenbraun" (Simmern, Hunsrück) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sacrifice (Audio CD)
Mit ihrer 95er Scheibe "Sacrifice" haben Motörhead einen Weg eingeschlagen, den sie dann (leider) nicht weiter verfolgt haben, wenn man mal von einigen Tracks auf "Snake Bite Love" absieht (Assassin, Dogs of War): Sie bauen klassische Metal-Elemente in ihre Mucke ein. Denn auch wenn sie "Godfathers of Speedmetal" und wer weiss was sonst alles genannt werden - Lemmy versteht seine Band als R'n'R-Act und ist gar nicht so glücklich darüber, von Konzertveranstaltern fast ausschließlich zusammen mit trashigen Metal-Bands gebucht zu werden.
Das Album beginnt mit dem hervorragenden Titeltrack, einem Doublebass-Stück, dessen Strophenriff rhythmisch selbst nach zig-fachem Hören noch nicht durchschaut werden kann. Zusammen mit "Over your Shoulder" auch ein Live-Favourit der Band. "Sex and Death" ist eine für Motörhead typische Punkrock-Nummer mit einer netten Variation in der letzten Strophe, "Over your Shoulder" hat ein echtes Killer-Riff - eines der Lieblingsstücke von Lemmy. An "War for War" können sich die Geister scheiden. Selten hat Lemmy NOCH weniger Melodie in einer Gesangslinie untergebracht, als hier. Im Refrain brüllt er gradezu. Aber diese Heavyness macht den Reiz des Stückes aus, das außerdem sehr durch das Schlagzeugspiel von Mr. Dee aufgewertet wird, der auf diesem Album (Over Your Shoulder, War for War) zum ersten Mal diese vertrackten Verschiebungen einbaut, die seitdem auf fast jedem Motörhead-Album einmal vorkommen.
"Order/Fade to Black" ist mit einem deftigen Riff (im 3/4-Takt!) und bretthartem Gesang gesegnet und bietet im Refrain eine zielsichere Speed-Attacke. Zur Versöhnung gibt's mit "Dog Face Boy" dann einen typischen Rocker mit witzigem Text. "All gone to hell" ist zwar einer der schnellsten, aber sicher auch einer der melodischsten Songs auf "Sacrifice". Ein Highlight ist das experimentelle "Make 'em Blind", das sich toll steigert und auf dem das Schlagzeugspiel schon regelrecht jazzig klingt.
Sicher kein Experiment ist "Don't Waste your Time": Bluesschema, Tempo 180 und ab dafür. Ach ja: Klavier und Saxophonsatz, wenn auch recht leise abgemischt, werten diesen kurzen Song auf. "In Another Time" ist ein weiterer Höhepunkt dieser Platte: Die Band feierte '95 ihren 20. Geburtstag, Lemmy seinen 50. Dieser Song dreht sich um diese wie im Flug vergangenen Jahre - er ist aber mitnichten eine Ballade, sondern ein toller Rocksong mit einem Killerriff im Refain. Schön melodisch ist zum Abschluss "Out of the sun". Schade, dass die Bridge zum Solo nur einmal kommt, sie hätte einen tollen Refrain abgegeben.
Verbesserungswürdig auf diesem Album ist sicher die allzu trockene Produktion, auch wenn sie die Heavyness von "Sacrifice" oder "In Another Time" gut unterstreicht, zu den Rock'n'Roll-Stücken passt sie jedoch einfach nicht so gut. Auch erscheint das Songwriting im Vegleich zum Überflieger "Bastards" etwas einseitiger, es gibt zu wenig Soli und die Arrangements waren auch auf Bastards oder 1916 besser. Aber dennoch ein Mörder-Album (außerdem das letzte mit Würzel) das wie gewohnt hervorragende Lyrik (das Wort "Texte" ist nicht genug!) bietet und gerade wegen seiner Härte regelmäßig den Weg in meinen CD-Player findet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In brachialer Härte - Wurzels Abschiedsalbum, 11. Dezember 2012
Von 
Alexander Gärtner (www.freak-alex-band.com) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sacrifice (Audio CD)
Nach dem kommerziellen Anbiederungsversuch "March or die" besannen Motörhead sich auf ihre Stärken und lieferten mit "Bastards" ein wunderbar brutales Stück Rotzmetall ab. Herausragender Track war das ultraharte "Burner", welches den neuen Drummer Mikkey Dee prominent in den Mittelpunkt rückte. Darauf lässt sich aufbauen, dachten Lemmy & Co, verpflichteten Produzent Howard Benson erneut und gingen ins Studio. Leider schwelten bandinterne Konflikte, so dass Wurzel kurz nach der Veröffentlichung der CD seine Gitarre packte und ging, so dass die Tour als Trio absolviert werden musste.

"Sacrifice" setzt auf "Burner" härtemäßig definitiv noch eine Schippe drauf; was Mikkey hier trommelt, ist schier unglaublich. "Sex & Death" ist dann ein Punksong, "Over your Shoulder" ein eher stumpfer Stampfer, "War for War" ein eigenartig ein- und ausblendendes Stück Groovemetal mit fies verzerrten Vocals, "Order/Fade to Black" ein Sechsachtelrocker... "Make 'em blind" rückt noch mal Mikkeys Drums ganz nach vorn, bevor "Don't waste your Time" mit Honkytonkpiano und Bläsersatz den Rock'n'Roll zelebriert. "Out of the Sun" ist ein klasse Closer, bei dem jedoch die Lautheitsdynamik seltsam unausgewogen ist. Dazwischen stehen noch ein paar unspektakuläre Füller. Insgesamt wirkt das Album über weite Strecken wie ein Showcase für Mikkey Dee, der ungeheuer heavy trommelt und teilweise ziemlich irre Grooves und Breaks einstreut. Leider ist nicht jeder Song großartig, nicht jedes Experiment gelungen. Trotzdem geb ich vier Sterne. Allein der Opener ist das wert.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eines der härtesten Motörhead-Alben, aber eher durschnitt., 12. Juni 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sacrifice (Audio CD)
"Sacrifice" erscheint 1995 zum 20 Jährigen-Bühnenjubiläum von Motörhead. Sie ist zugleich die letzte CD in Viererbesetzung, Gitarrist Würzel verlässt die Band nach diesem Album. Nach dem überragenden Vorgänger "Bastards" (1993) wirken die Rotz-Rocker leicht uninspiriert und die sonst so reichlich vorhandenen Highlights sind diesmal eher rar. Aber der Reihe nach:
"Sacrifice"
Derbe Double-Base-Attacke, die richtig reinknallt. Geht schon eher in Richtung Metal, außerdem ein richtig knalliger Refrain. Erster Höhepunkt.
"Sex& death"
Spielzeit beläuft sich auf nur 2.02 Min, aber hübsches kleines Liedchen, nix besonderes.
"Over your Shoulder"
Dieses Lied ist gefährlich. Eines der besten Riffs aller Zeiten, richtig böser Gesang und das vetrackte Schlagzeuspiel machen den ganz klar besten Titel der Platte aus. Meiner Meinung nach einer der besten Motörhead-Songs überhaupt und ein weiteres Zeichen für Lemmy Kilmister's Bass-Fähigkeiten.
"War for war"
Derb-brutales Lied, Lemmy gröhlt mehr als dass er singt, sehr schwerfällig und gefährlich. Gut,a ber auch nichts Weltbewegendes.
"Order/Fade to Black"
Sicher der härteste Song des Albums, wenig Rhythmisches drauflos-gehacke. Auch hier überwiegt wieder die Double-Base.
"Dog-face boy"
Schöner Rock-Song mit eingängigem Refrain. Auch nichts besonderes.
"All gone to hell"
Mitwipp-Rhythmus, gutes Bass-Riff. Im Refrain geht's gut zur Sache.
"Make 'em blind"
Außergewöhnlicher Song, der nur von einem Schlagzeugrhythmus getragen wird. Gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht.
"Don't waste your time"
Ein astreiner Rock'n'Roll - Song. Nicht sonderlich anspruchsvoll, einfach nur purer Rock'n'Roll. 2.32 Min. abgehen vom Feinsten!
"In another time"
Dieser Track fasst die letzten 20 Jahre der Band zusammen, ne Art Rückblick mit gutem Refrain.
"Out of the Sun"
Bemühter Abschluss einer insgesamt durschnittlichen LP, aber auch nichts besonderes.
Insgesamt lässt sich sagen, dass "Sacrifice" eher in die Metal-Ecke geht. Viele böse Songs mit Double-Base unterstreichen das. Es ist zudem keine Ballade enthalten, es geht munter drauf los. Das blutrünstige Cover passt ins Gesamtbild der CD: Laut, brutal, gnadenlos. Trotzdem sind einige Songs doch eher Durchschnittskost und der große Schwachpunkt ist der unerträgöich leise Sound, der alles vermatscht und wenig einheitlich wirken lässt. Das ist ein riesiger Schwachpunkt, der viele Songs schlechter wirken lässt, als sie tatsächlich sind.
Alles in Allem ein solides Album mit einigen Top-Songs, das aber nur dem eingefleischten Motörhead-Fan ans Herz zu legen ist, um die Plattensammlung zu vervollständigen. Weil es Motörhead sind, weil sie volle Kanne drauf losrocken und trotz den Schwachstellen ein insgesamt doch hohes Niveau halten, bekommen sie 4 Sterne. Ansonsten wären's nur drei gewesen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Killeralbum!!!, 23. Oktober 2005
Von 
Marc Dönnebrink "doenne2" (Ahaus, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sacrifice (Audio CD)
Nicht nur bei mir steht "Sacrifice" ganz hoch im Kurs - bei vielen Motörhead - Fans ist es ein absolut favorisiertes Album. Es ist schwierig zu sagen, welches nun das beste Motörhead - Album ist; eines ist aber gewiß: Sacrifice gehört zur Elite! Mit dem Titelsong und "Over your shoulder" sind Motörhead 2 absolute Geniestreiche gelungen - der Rest der Scheibe besteht aus gelungenen und druckvollen Nummern, die allesamt mehr als nur Durchschnitt sind. Auffallend ist auch der Sound des Albums - dreckig und "düster", dabei aber keinesfalls undifferenziert. Weiterer Pluspunkt: Mikkey D. leistet am Schlagzeug ganze Arbeit und läßt viele seine Konkurrenz ganz blaß aussehen. Er ist das beste, was Motörhead passieren konnte!
Unbedingt kaufen!!!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie immer erste Sahne, 11. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Sacrifice (Audio CD)
Auch "Sacrifice" bildet da keine Ausnahme, von vorne bis hinten gibt's 11 geniale Motörhead-Kracher (dieses Mal ohne Ballade), die sich keinerlei Trends anbiedern und meistens schnell gespielt auf den Punkt kommen.
Dazu kommt natürlich noch, dass Lemmy's Stimme absolut unverwechselbar klingt und man somit die Songs sofort erkennt, auch wenn man das Album vorher noch nicht gehört hat.
Anspieltips: "Sacrifice", die beiden schnellen good-time Rocker "Sex & death" und "Don't waste your time", das schleppende "War for war", "Out of the sun" sowie das für Motörhead-Verhältnisse fast schon exotisch klingende "Make 'em blind".
Fazit: Ein Album, bei dem man als Fan bedenkenlos zugreifen kann bzw. perfekt als Einstieg, wenn man noch gar nichts von Motörhead hat.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Düster, 8. August 2007
Von 
Göttle (Wangen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sacrifice (Audio CD)
Sacrifice hat im Vergleich zu anderen Motörhead-Scheiben einen ziemlich düsteren Vibe, was teilweise durch die (damals modernen)tiefer gestimmten Gitarren verursacht wird. Dennoch gefällt mir die Scheibe ausgezeichnet, da vor allem die Riffs sehr abwechslungsreich und rhythmisch gelegentlich sogar sehr anspruchsvoll geraten sind (eine weitere großartige Leistung von Mikkey Dee). Im Gegensatz zu späteren Veröffentlichungen klingt die Scheibe mehr nach Metal als nach Rock`n Roll/Punk und Balladen gibts auch keine...ich finds geil!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hart und brachial, trotzdem eines der Schwächsten, 3. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Sacrifice (Audio CD)
Nach den etwas mainstreamigeren Alben "1916"(1991),"March or Die"(1992) und "Bastards"(1993), wollte man 1995 vermutlich wieder zu einem brachialerem Sound zurückkehren, insgesamt ist das Album auch mehr auf harten(eher düsteren) Heavy Metal ausgelegt. Leider sind die Kompositionen recht dürftig - Song 4,5,7,8 sind sogar als Totalausfälle zu bezeichnen, allerdings sind auch mit dem metallenem Titelsong "Sacrifice", dem kurzen schnellen RocknRoller "Sex and Death" und "Dog-Face Boy" ein paar wirklich gute Sachen vertreten, die übrigen 4 Songs sind durchschnittliche Motörhead-Kost, ohne wirklich zu überzeugen oder herauszuragen. Ein seltsam uninspiriertes, ideenloses Motörhead-Album, kaum ein Refrain bleibt hängen, kaum ein Riff zündet. Und der gewollt brachialere Sound ist dermassen undifferenziert, dass alles zu einem dumpfen Soundbrei verkommt - kaum zu glauben, dass hier mit Howard Benson wirklich derselbe Produzent an den Reglern gesessen haben soll wie beim tollen Vorgänger Bastards(1993).

Insgesamt eines der schwächsten Motörhead-Alben, dass gerade in der Mitte sehr langweilt und niemals ein Qualitäts-Niveau erreicht, das mit den bisherigen Alben mithalten kann. Es gab zu dieser Zeit Querelen mit Ihrem zweiten Gitarristen, der ja noch vor Veröffentlichung des Albums vor die Türe gesetzt wurde(oder von sich aus ging:da gibt es unterschiedliche Meinungen), vielleicht hängt damit die eher düstere Grund-Stimmung des Albums und die Armut an hochklassigen Kompositionen zusammen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Hartes Stück, 29. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Sacrifice (Audio CD)
Motorhead bewegen sich schon immer grazil zwischen Punk, Metal und Hard Rock - auch wenn es nach Lemmy Kilmister einfach nur Rock n' Roll sein sollte. Auf Sacrifice überwiegen jedoch eindeutig den Tendenzen zum Metal - daher ist die Bewertung dieses Albums auch immer ein wenig Geschmackssache. Den Vorgänger Bastards steckt es aber auf jeden Fall in die Hosentasche.

Was mir persönlich als erstes in den Kopf schoss, als ich das Album anhörter, war der fette Sound, den man sich hier zugelegt hatte. Alles klingt schwerer und dreckiger. Einige der Songs haben für mich den Charakter eine schwarz rauchenden Dampfwalze, die sich langsam ihren Weg bahnt und alles plättet, was ihr den wen Weg kommt. Wer also auf härtere Töne steht, die nicht unbedingt blitzschnell hervorgeschossen werden, dürfte an Sacrifice seine Freude haben. Für mich ist es neben 1916 das einzige Motorhead Album der 90'er dass mich wirklich aus den Socken haut.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gut aber nicht spitze, 25. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Sacrifice (Audio CD)
Motörhead sind noch wer ! Knapp 2 Jahre nach der Veröffentlichung des Vorgängeralbums "Bastards" (lest auch meine Kritik dazu) bringen motörhead mit "Sacrifice" einen weiteres Top-Album auf den Markt. Songs wie "Sacrifice", "Sex and death", "Over your Shoulder" (schaffte es wie auch "Sacrifice" sogar auf die 25 & Alive Boneshaker Live-DVD) "Dog Face Boy", "Don't waste your time", und "Into the Sun" sind originell, gut gelungen und fetzten richtig schön. Anzumerken ist jedoch das vom Klangbild her eher eine Rückentwicklung in Bezug auf das letzte Album "Bastards" deutlich wird. Und es tauchen auch weitaus mehr Lückenfüller in diesem Album auf. Daher trotz der Highlights auf der CD aber wegen der Lückenfüller und dem Sound nur 4 Sterne.
Aber trotzdem lohnt es sich dieses Album zu kaufen.
Das ist übrigens das letzte Album mit Wurzel, der die Band 1995 die Band verließ. Ein schmerzlicher Verlust für motörhead.
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Sacrifice
Sacrifice von Motörhead (Audio CD - 1995)
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