Fashion Sale Hier klicken Kinderfahrzeuge calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More madamet HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen11
4,5 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:22,30 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 21. Oktober 2009
Extremes letztes Album klingt rau und geht dennoch aufgrund der satten Grooves und der eigenwilligen Melodik ins Ohr. Außerdem besticht der begnadete Gitarrist Nuno Bettencourt mit seiner treibenden Fingerfertigkeit auf der Gitarre, für die Schlagzeug und Bass ein solides Fundament bieten. Wie konnte diese Platte dennoch ein Misserfolg werden? Aus zweierlei Gründen: 1. das neue Soundgewand, 2. die Texte.

1. Extreme sind auf dieser Platte nicht wiederzuerkennen. Vorher waren Extreme eher eine Hard-Rock-Band, die zwar bereits Funk-Elemente in Ihrer Musik verwendete, aber dennoch - beispielsweise im Gegensatz zu den Red Hot Chili Peppers - viele klassische Hard-Rock-Fans hatte. Nun scheinen sie sich jedoch im Anklang an den zur Veröffentlichung 1995 omnipräsenten Zeitgeist des Alternative Rock gesagt zu haben: "Was Nirvana und Rage Against the Machine machen, können wir schon längst!" Und das tun sie: eine rohe Produktion, die stark an den Steve-Albini-Sound (bekannt für Nirvanas letztes Werk "In Utero") erinnert sowie durch den Verzicht auf musikalische Selbstdarstellung vor Allem in Form von Soli, die sehr zurückgeschraubt werden. Stattdessen hört man kratzende aber trotzdem treibendende Gitarrenriffs wie zum Beispiel bei "Cynical". Dabei gelingt es ihnen den Eindruck zu vermeiden, hier handele es sich um Trittbrettfahrer. Das Ergebnis war, dass sich das klassische Hard-Rock-Publikum abwendete und die Platte in der Masse zahlreicher Neuerscheinungen im Bereich des Alternative Rock unterging.

2. Ein anderer Aspekt sind die Texte. Einen großen Teil des Misserfolgs, in erster Linie in Ihrem Heimatland, den USA, werden Extreme auf die Lieder "There Is No God", "Evilangelist" oder "Cynical", zurückzuführen zu haben. "Cynical" richtet sich gegen die Doppelmoral evangikaler Prediger. Mit diesen Stücken werden sie einer ganzen Menge von Leuten vor den Kopf gestoßen haben. Außerdem scheinen sie in dem Lied "Hip Today" bereits ihren Misserfolg angedeutet zu haben: "Hip Today, you'll be gone tomorrow" (frei übersetzt: Heute noch gefragt, wird man morgen Dich vergessen haben, eine Abwandlung von "Here Today, Gone Tomorrow", Anm. d. Verf.). Insgesamt klingen die Texte zwar kritisch, aber jedoch auch sehr resigniert.

Insgesamt muss man sagen, dass die Platte durch ihre musikalische und textliche Ehrlichkeit besticht. Leider scheint sie nicht diejenigen erreicht zu haben, für die sie in Frage käme. Schade, so bleibt sie wohl zu unrecht für immer ein Geheimtipp.
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ich finde auch das letzte Extreme Album ist mit Abstand das Beste, weil es eben so roh und ungeschliffen daherkommt. Die Band ist doch eher durch den Kuschelrock-Lagerfeuertrack "More than words" gebrandmarkt. Hier aber zeigen die Musiker was sie ohne Megaproduktion Overdubs und geschliffener Sounds draufhaben. Diese Band spielt das gesamte Album, wie eine famoser Titel des Albums sagt "Naked" ein. Für mich auch ein Unding, dass eine solche Scheibe so durchfällt.Hier merkt man die Authentizität bei jedem Song. Und eigentlich sollte das doch der Kern der Musik sein. Ehrlichkeit! Auch textlich wird sich nicht auf die Zunge gebissen. Die Wahrheit muss raus auch wenn es weh tut! Also ganz klare Kaufempfehlung für Liebhaber kerniger Hard Rock Musik gespielt von Top-Musikern.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Oktober 2000
Kunst kommt bekanntlich von können...! Gitarrenguru Nuno Bettencourt sprachs und trimmte seinen Part so das er kaum weitere begleitende 6-Saiter für seinen Saitentanz benötigt. Riffs, Licks, Solos kommen weitestgehend von einer Klampfe. Nun trifft das nicht unbedingt den Hörgeschmack der breiten Masse, was sich in der Popularität dieses Albums wiederspiegelt. Ich selbst habe auch mehrere Anläufe benötigt, um mich mit dieser Kunstfertigkeit vertraut zu machen. Aber ich kann nur sagen es lohnt sich wirklich mal die Ohren auf zu sperren und zu lauschen was da wirklich gespielt wird. Neben des Meisters Gitarrenspiel begeistert nicht weniger die Arbeit der anderen EXTREMEisten. Der Bass groovt und zusammen mit den Drums bildet das ein bombensicheres Fundament für die großartige Performance des Herrn Bettencourt. Nicht zuletzt die fantastischen Vocals des Ausnahmesängers Gary Cherone, deren seinesgleichen schwer zu finden sind, machen das ganze zum Hörgenuss pur!! Da fällt es schwer Titel besonders hervorzuheben. Der Opener THERE IS NO GOD gegeistert nachdrücklich durch einen genialen Chorus nach dem Solo, CYNICAL mit coolen Riffs, TELL ME SOMETHING I DON`T KNOW mit grollendem Bass und tollen Vocals, das HIP 2DAY mit genialen Gesangsarrangement um nur kleine Auszüge zu benennen. Es sind einfach 13 (einschließlich dem verstecktem WAITING 4 THE PUNCHLINE) fantastisch arrangierte Kompositionen, die durch eine ganz besondere Performance glänzen. Sei es durch Ein-Akkord-Refrains, coole Vorhalte und abgestoppte Licks bis hin zu hochkarätigen Riffs und Solos, bietet diese Platte Ohrwürmer für Hörer die das ewige „Quinten-und-Sexten-Geschrabbel" a lá Status Quo in den Keller (unter Wasser!!) verbannt haben!
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Oktober 2000
Kunst kommt bekanntlich von können...! Gitarrenguru Nuno Bettencourt sprachs und trimmte seinen Part so das er kaum weitere begleitende 6-Saiter für seinen Saitentanz benötigt. Riffs, Licks, Solos kommen weitestgehend von einer Klampfe. Nun trifft das nicht unbedingt den Hörgeschmack der breiten Masse, was sich in der Popularität dieses Albums wiederspiegelt. Ich selbst habe auch mehrere Anläufe benötigt, um mich mit dieser Kunstfertigkeit vertraut zu machen. Aber ich kann nur sagen es lohnt sich wirklich mal die Ohren auf zu sperren und zu lauschen was da wirklich gespielt wird. Neben des Meisters Gitarrenspiel begeistert nicht weniger die Arbeit der anderen EXTREMEisten. Der Bass groovt und zusammen mit den Drums bildet das ein bombensicheres Fundament für die großartige Performance des Herrn Bettencourt. Nicht zuletzt die fantastischen Vocals des Ausnahmesängers Gary Cherone, deren seinesgleichen schwer zu finden sind, machen das ganze zum Hörgenuss pur!! Da fällt es schwer Titel besonders hervorzuheben. Der Opener THERE IS NO GOD begeistert nachdrücklich durch einen genialen Chorus nach dem Solo, CYNICAL mit coolen Riffs, TELL ME SOMETHING I DON`T KNOW mit grollendem Bass und tollen Vocals, das HIP 2DAY mit genialen Gesangsarrangement um nur kleine Auszüge zu benennen. Es sind einfach 13 (einschließlich dem verstecktem WAITING 4 THE PUNCHLINE) fantastisch arrangierte Kompositionen, die durch eine ganz besondere Performance glänzen. Sei es durch Ein-Akkord-Refrains, coole Vorhalte und abgestoppte Licks bis hin zu hochkarätigen Riffs und Solos, bietet diese Platte Ohrwürmer für Hörer die das ewige „Quinten-und-Sexten-Geschrabbel" a lá Status Quo in den Keller (unter Wasser!!) verbannt haben!!
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Februar 2007
Der kommerziell größte Erfolg von Extreme war 'More Than Words'. Damit nichts gemein hat glücklicherweise dieses Album, welches aber gerade floppte. Die Band löste sich danach auf. 'Waiting For The Punchline' ist 28Millionenmal besser als der Rest von Extreme. Der als 'hidden act' getarnte Titelsong ist das Sahnehäubchen auf einer sehr guten Hardrockscheibe.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Januar 2000
Nuno Bettencourt ist jedem Rockgitarristen ein Begriff, sein Gitarrenspiel ist weltbekannt und wie schnell dieser Mann den Gitarrenhals hinauf und hinunterspielen kann ist auf Waiting for the punchline mit midnight express bestens dokumentiert. Singleauskopplung dieses Albums war unter anderem Hip today. Trockenharter Rock kombiniert mit einer äußerst markanten Stimme waren dabei ein nicht unwesentlicher Faktor für den Erfolg der Band. Doch auch Balladen bekommt eine Band wie Extreme gut hin. Unconditionally ist so eine typische Rockballade, vielleicht mit ein bißchen wenig Gefühl, aber es gibt da wahrhaftig schlechtere. Insgesamt ist Waiting for the punchline ein sehr kompaktes und kraftvolles Album. Ein guter Griff für Gitarrenfreaks. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. August 2014
Es gibt Platten die man einfach gehört haben muss! Diese gehört für mich mit dazu.
Natürlich ist der Zeitgeist dieser Platte längst abgelaufen aber für den Musikliebhaber
ist sie ein MUSS! Top Musiker in ihrer Hochphase, super Songs und ein super natürlicher
offener Rocksound. So gut kann Musik klingen…Warum geht das nicht immer??? Die
würde ich immer wieder kaufen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. August 2013
Das gesamte Album überzeugt durch gute Musiker, die genau wissen, was sie tun, gute Arragements und einer abwechslungsreichen Mischung aus schnellen und langsameren Stücken, eines davon ist im Stil "More than Words" ähnlich und hätte es verdient gehabt, ein ebenso großer Hit zu werden.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. November 2013
Ein dunkles, treibendes, entschlacktes Album. Brutal, sparsam arrangiert, direkt. Auffällige Liebe zur lebendigen Bassgitarre. Knackige, schräge Riffs. Breite Hörbühne, sauber abgemischt. Bei mir hat es gedauert, bis das Album verdaut war. Nicht ganz so melodiös und leichtfüßig wie die früheren Platten von Extreme.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. September 2000
»Waiting For The Punchline« ist der Nachfolger von dem wunderschönen Konzept-Doppelalbum »III Sides To Every Story«... aber ein sehr enttäuschender Nachfolger. Dazu scheint es Extremes letze Herausgabe zu sein. Ich habe von dieser unterschätzter Rockband seit fünf Jahren jetzt nichts mehr gehört.
Das Album hat noch einige der Ideen, die die Band auf deren früheren Album entwickelt hat. Aber ein wichtiger Bestandteil fehlt: Die Freude. Nicht nur die Spielfreude - Extreme scheint von Ideen und Engagement auszulaufen - aber auch die Freude, die die Songs früher ausstrahlten. Der Optimismus ist weg. Symbolisch: die Linien »Please Tell Me God Isn't Dead« auf »III Sides To Every Story« sind jetzt zu »There Is No God« umgedreht, und das schon in der Eröffnungssong von »Waiting For The Punchline«.
Außer dieser Eröffner nähern sich nur der (typischer Extreme-)Ballade »Unconditionally« und zum Teil »Leave Me Alone« dem Niveau von »Pornograffitti« und »III Sides To Every Story«... ohne nahe zu kommen!
So we ARE still waiting for the punchline.
22 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden