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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heart Full of Napalm
ein highfideles strafgericht. alle pegel im roten bereich. nehmt den albumtitel beim wort. das ist nichts für leute, die beim singen ein ohr zuhalten. punk? viel früher. schon eher rock&roll kurz vorm adrenalinschock. gärend, böse, infantil, wuchernd, triebgesteuert. das ist musik zu der man mauern einreissen und tyrannen stürzen will. hier wird...
Veröffentlicht am 26. November 2004 von tbaernthaler

versus
31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein-Album, leider völlig kaputt-remastered
Zuerst zur Musik: Das ist wirklich Prä-Punk der ersten Kategorie und es ist unglaublich, dass so etwas schon 1973 gemacht wurde. Hier waren die Stooges echte Trendsetter. Die anderen Rezensionen sagen ja schon genug dazu. Ich habe vor ca. 8 Jahren das Album einmal als LP gehört, und war begeistert. Dieses Album gehört demach eigentlich in jeden...
Veröffentlicht am 20. Februar 2009 von steve_be


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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abgründig, 11. November 2008
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Raw Power (Audio CD)
Eine bereits in Auflösung begriffene selbstzerstörische, von unglaublicher Wut getriebene Band, nimmt hier den Punk nicht nur bereits voraus, sondern stellt mit diesem Album alles in Schatten was in den Jahren 1976 - 1978 in diesem Genre veröffentlicht werden sollte.

Gitarrist James Williamson würgt seine Gitarre mit einer Rohkraft die man so seither kaum mehr gehört hat, und die Asheton Brüder bilden kongenial das apokalyptische Rückgrat zu diesem Wutausbruch. Iggy selbst klingt so kraftvoll wie nie wieder davor oder danach, und bei den vocals zu ,Your Pretty Face...' und ,Penetration' kann man es als zartbesaitetes Gemüt auch schon mal mit der Angst zu tun bekommen. Und gerade bei letzterem song, nimmt das tragende Riff auch schon viel vom Metal der in den späteren Jahren noch kommen sollte vorweg; den Blues kann man dreckiger und kraftvoller als auf ,I Need Somebody' nicht spielen. ,Search And Destroy' und das Titelstück sind ohnehin Klassiker die zurecht von Punk Fans und Metal Fans gleichermaßen geschätzt werden. Fast nachdenklich nimmt sich ,Gimme Danger' aus, und es klingt so, als ob Iggy kurz überlegt, persönlich doch den Weg der Normalität in Betracht zu ziehen, bevor er sich mit ,Your Pretty Face Is Going To Hell' voller Haß in den Abgrund stürzt.

Weder die handwerklichen Fähigkeiten der Akteure, noch der Mix dieser Platte enstprechen auch nur annähernd irgenwelchen Standards, aber genau deswegen klingt dieses Album auch so angsteinflössend. Bowie, der das Album damals abmischte und der hauptverantwortlich dafür ist, daß es überhaupt aufgenommen wurde, wußte, daß man diese Rohkraft (einen treffenderenden Titel für dieses Album könnte man nicht finden) unmöglich mit einem sauberen Klang einfangen kann, und deswegen ist dieses ständige Übersteuern der Instrumente und der schlammige Sound für dieses Album genauso wichtig wie Iggy's Stimme, die klingt als ob er gerade mit Reissnägeln gurgeln würde. Das Remastering ist übrigens exzellent, denn es macht den Klang dieses Album Gottseidank nicht transparenter, sondern nur druckvoller - genauso so wie es sich seinerzeit wohl im Studio angehört haben muß.

Ein furchteinflössendes Album von drei orientierungslos Getriebenen, zornigen Männern und gleichzeitg eines der emotionalsten Alben der gesamten Rockgeschichte. Metallicas ,St. Anger' nimmt sich dagegen aus wie eine Kinderjause.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "It's a violent mix", 3. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Raw Power (Audio CD)
1967 gegründet brachten The Stooges 1969 ihren ersten Klassiker heraus. Das Debut, ein für seine Zeit herausragendes Werk zwischen Hardrock und Protopunk konnte bereits mit Songs wie "1969", "I Wanna Be Your Dog" oder auch "No Fun" auf ganzer Linie überzeugen. Das sie zu mehr in der Lage waren als kompromissloser Rock N Roll Musik zeigten sie in ihrem düsteren Song "We Will Fall". Bereits im Jahr darauf veröffentlichten sie ihr zweites Studiowerk "Fun House", dass dem Debut mit Songs wie "Down On The Street", "Dirt" und "1970" in nichts nach steht.
Vermutlich hätten diese beiden Alben schon gereicht um The Stooges zur ewigen Legende zu machen. Doch das war den Jungs scheinbar nicht genug...

... mehr als 2,5 Jahre nach Fun House brachten sie ihr (vorerst) letztes und vermutlich wesentlichstes heraus. Und alles wird lauter, noch kompromissloser, härter, aggressiver, fetziger etc. Viel hängt damit zusammen, dass James Williamson erstmals die Gitarre übernehmen durfte (danke dafür!). Allein der Moment, in dem ich die Platte in den Player werfe, James in "Search and Destroy" sein erstes C# spielt und spätestens ab 1:21 alle Rädchen am Verstärker bis zum Anschlag gedreht sind, ist unbezahlbar. Der fetzige Klassiker geht nach 3:28 dann zu Ende und wird gefolgt von dem doch deutlich anders klingenden "Gimme Danger". Der Song kommt mit einem coolen Akustikgitarrenintro daher und schafft eine besondere Atmosphäre bis dann nach nach 44 Sekunden endlich die E Gitarre hinzukommt. Nach 1:25 explodiert der Song quasi und scheint nicht mehr zu bremsen bis dann schließlich zum Solo alles wieder heruntergefahren wird. James Williamson hat definitiv in Sachen Solotechnik mehr zu bieten als Asheton. "Your Pretty Face Is Going To Hell" ist ab der ersten Sekunde alles, was das gesamte Album ausmacht ... er ist laut, kompromisslos, hart, aggressiv und fetzig. "Penetration " und "Raw Power" können ebenso wie die ersten Tracks mit ihrer Direktheit und ihrem rauen Sound mühelos überzeugen bis mit "I Need Somebody" die wohl besonderste Nummer des Albums kommt. Bluesige Gitarren flirren durch den Raum, ein cooler Groove erobert den Hörer, Iggy regiert den Song bis James Williamson mit seinen Quailäten zum Vorschein kommt und reinen Zündstoff zum Besten gibt. Ein wahnsinniges Solo. "Shake Appeal" ist die kürzeste Nummer der Platte und für mich definitiv eine der mitreissensten. Fetzt, rockt, geht ins Ohr und ist optimal zum mitgröhlen. Hier gilt wie beim gesamten Album : LAUT AUFDREHEN ! Auf den kürzesten Track folgt mit "Deah Trip" der längste. Und wer Iggys Aussage "its a violent mix" bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht verstanden hat, bekommt er spätestens hier die antwort. Ein brutales Album!!!

Abschließend bleibt mir über das Album, die Songs, Iggy Pop, James Williamson und die Ashetons nur eins zu sagen : Ich zittere vor Erfurcht wenn ich nur daran danke was auf diesen 8 tracks zu hören und zu spüren ist...
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8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen This really IS raw power!!!, 16. Mai 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Raw Power (Audio CD)
O.K., dieses Werk führt natürlich in den Abgrund und bietet keinerlei wirkliche Lebensalternative, aber - vom Energielevel her betrachtet - kann ich nicht verstehen, daß Leute wie Lou Reed, Patti Smith, die Ramones und ca 85% der Punkonsorten sich nach DEM hier jemals überhaupt getraut haben, ihre dünnblütigen Fürze loszulassen. This really IS raw power!!!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas enttäuschend!, 1. Oktober 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Raw Power (Audio CD)
Inzwischen bin ich durchaus Iggy- Pop- fan. Den charakteristischen Sound dieser Band mag ich einfach. Er war damals etwas ganz Neues und Bahnbrechendes.
Die Band war zwar wenig erfolgreich, dafür innovativ und einflussreich. Bands wie die RAMONES hielten die Stooges als eine ihrer größten Vorbilder. David Bowie war voll des Lobes für die Band.
Bis in jüngere Zeit haben viele Bands noch immer starke Anleihen an den Stooges und Iggy gehabt.
Auch zählt dieses Album zu seinen Besseren, wenn man dem Rechnung tragen wollte, dass Iggy Pop's Song- Qualität sehr unterschiedlich ist.

Begeistert hat mich dieses Album dennoch nicht. Irgendwie sind die Songs schlecht abgemischt; die AUfnahmequalität ist nicht besonders. Das ist schon mal traurig.
Mag sein, dass daran auch die nicht gerade unerheblichen Drogenprobleme von Bandmitgliedern dran schuld war, die auch viele Texte der Scheibe beeinflusst haben sollen.

Die Songs an sich bieten den typischen, rauen Sound der Frühphase der Band, mit hohem Wiedererkennungswert, und wofür die Fans die Band so sehr lieben.

Allerdings sind keine wirklich großen Knaller auf der Platte. Richtig gut finde ich nur "Search and Destroy". Und selbst diese Aufnahme kommt hier nicht richtig zur Geltung. Es gibt bessere Versionen des Songs, vor allem Live- Versionen, wo die Dynamik und Power dieses Songs richtig zur Geltung kommt (siehe: youtube!).

Daher fand ich das ALbum in dieser Form ziemlich enttäuschend.
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5.0 von 5 Sternen Genialer abgefuckter Rock..., 23. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Raw Power [Vinyl LP] (Vinyl)
Raw Power ist eine der genialsten Platten, welche je aufgenommen wurde! Die Band war mit ihrer Musik und der Art und Weise, diese zu performen der damaligen Zeit um Jahre voraus. The Stooges spielten abgefuckten Punk-Rock, als es diesen eigentlich noch garnicht gab.
1973 fand die LP nur wenige Anhänger, da sie sich klar vom Mainstream distanzierte und so nur musikalisch eine kleine Anhängerschaft erreichte. Zum Glück, denn so dreckig und mit solch einer brachialen Bühnenshow performte damals keine andere Band. Meiner Meinung nach gibt es auch heute keine Band, welche auch nur halbwegs mit der coolness der Stooges mithalten kann. Der Zenit der rohen und ungeschliffenen Rock-Musik schien mitte bis ende der 70er Jahre erreicht worden zu sein!
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5.0 von 5 Sternen Übersteuert, aggressiv, punk-ROCK!, 16. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Raw Power (Audio CD)
Trotz des Alters, oder gerade deswegen, ist dieses Album eigentlich das beste der Stooges (wobei die zu dem Zeitpunkt nur mehr Backgroundband waren), aggressiv produziert, "Search and Destroy" springt einen geradezu an und hört damit auch nicht auf, bis der letzte Ton verklugen ist.

Wie lässt sich dieses Album ungefähr beschreiben: Von aggressivem Proto-Punk ("Search and Destroy", "Raw Power"), über eine dunkle, wave-artige Dimension ("Gimme Danger") bis zu allem möglichen dazwischen (Rest des Albums).

Eine Anmerkung: David Bowie hat dieses Album produziert; es gibt noch eine "Rough Power" Version davon, welche ursprünglichere Mixe enthält. Der Unterschied ist beachtlich, wem diese Version zu "zahm" klingt, möge sich an der härteren Version versuchen.

Tipp: Es gibt irgendwo eine Doppel-CD Ausgabe dieses Albums, welches beide Versionen enthält.

Fait: Auch nach über 30 Jahren ein echter Hörgenuß!
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Etwas eigenwillig, aber für Freunde des härteren Genres zu e, 27. November 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Rough Power (Audio CD)
Iggy Pop ist ja nun ganz bestimmt kein 0815 Musiker, dafür ist er zu experimentierfreudig. Und diese Scheibe aus seiner Zeit mit den Stooges beweist das auf sehr eindrucksvolle Weise. Einzelne Titel sind (nur) schräg (und - früher haben wir gesagt schrabbelig - was nicht abwertend gemeint ist!). Aber gerade das ist eben Iggy Pop. Nicht gerade und einfach sondern laut und schmutzig - Punk? Ja, ich denke, so könnte man diese Musik nennen. Das dies aber nicht langweilig wird, beweisen Titel wie "Your pretty face is going to hell" oder "Shake appeal" - und dann findet sich plötzlich ein Stück wie "I need somebody", welches man schon fast als Pop-Song ansehen könnte ...
Eben wirklich schön abwechslungsreich - sone Musik macht Spaß!! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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7 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Chaotischer Prä-Punk, 4. September 2002
Von 
silbertanne4 "silbertanne" (Offenbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Raw Power (Audio CD)
Als David Bowie nach seinem Ziggy-Stardust Auftritt am 19.08.72 von Fans und Kritikern zum neuen Superstar gefeiert wurde, kam es 72 / 73 zu einigen fruchtbaren Symbiosen.
- Bowie produzierte Lou Reeds "Transformer"
- und Mott the Hooples "All the young dudes"
beides große Erfolge.
Der Manager Bowies konnte bei der CBS 100.000 Dollar Vorschuß für die Stooges entlocken. Wenn Bowie drauf abfährt, müssen die Jungs ja gut sein ...
- "Search and Destroy" ist meiner Meinung der beste Titel, obwohl Iggy Pop ihn zugedröhnt von chinesischem Heroin im Londoner Kensington Garden geschrieben hatte.
- "your pretty face ist going to hell" hat bitterböse Texte
- "Penetration" (welch ein Titel) und
- das Riff von "Shake Appeal" ist auch nicht schlecht.
Ich finde, daß die im Eiltempo (z.T. im Studio unter chaotischen Umständen) geschriebenen Songs kein Riesenformat haben. Man höre sich die Ohrwurmartigen Kurznummern der "Ramones" im Gegensatz an. Originell ist der kompromißlose Sound als Ganzes.
Der "Musikexpress" schrieb damals, daß "Raw Power" Deep Purple" oder "Black Sabbath" in seiner Radikalität als Waisenknaben darstellen läßt. Vielleicht war es wirklich die erste Punk-Produktion, von Musikern die diesen Lebensstil auf Bühne und privat wirklich im Exzess lebten.
Als das Management Bowies den verzerrten Lärm der Demo-Tapes von "Raw Power" anhörte, war ein Wutanfall die Reaktion. Iggy (gerade in Pop umbenannt) wollte seine Platte auch noch im Alleingang ohne Bowies Hilfe machen (der nach der Aufnahmen noch verzweifelt versuchte den Sound der Tapes etwas zu ändern).
Der Original-Mix der LP ist im Vergleich zum Remix das kleinere Übel. Die Plattenfirma und das Management lies die Stooges nach Veröffentlichung von "Raw Power" fallen. Lob verdient das Portrait von Iggy auf dem Cover.
Die Platte ist für Punk-Fans interessant. Alle anderen sollten vor Kauf erst mal reinhören ...
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker von Iggy gemixed, 26. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Raw Power (Audio CD)
Ich habe die Bio von Iggy Pop gelesen und mir dank dieser CD einen Eindruck verschafft, was diese Band so ausgezeichnet hat. Es ist roh, es ist laut und ich muss sagen ich habe noch nie einen so zerstörenden Sound gehört, aber das gute ist, es muss so klingen, weil es einfach große Songs auf dieser Scheibe gibt, die man als Musikliebhaber kennen muss. Leider hab ich nicht die ursprüngliche Version gehört, die von David Bowie gemixed ist und Punkbands wie Sex Pistols oder Generation-X inszpirierte, aber ich werde mir definitiv diese Scheibe holen müssen.
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Raw Power
Raw Power von Iggy & The Stooges (Audio CD - 1997)
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