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5.0 von 5 Sternen Die Apokalypse nach Johannes
Endlich! Endlich halte ich sie erfürchtig in Händen - RAW POWER als 180g audiophiles Vinyl, als Doppellangspielplatte. Die erste Scheibe enthält den Bowie-Mix und die zweite Scheibe den Iggy 'Violent' Mix. Mit tollem 16-pages Booklet. Die Musik strotzt nur so von roher Energie! Es ist wie eine eiskalte Dusche nach einem unsäglich bösen Saufgelage...
Veröffentlicht am 20. Juni 2010 von Staatsfeind No. 1

versus
32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein-Album, leider völlig kaputt-remastered
Zuerst zur Musik: Das ist wirklich Prä-Punk der ersten Kategorie und es ist unglaublich, dass so etwas schon 1973 gemacht wurde. Hier waren die Stooges echte Trendsetter. Die anderen Rezensionen sagen ja schon genug dazu. Ich habe vor ca. 8 Jahren das Album einmal als LP gehört, und war begeistert. Dieses Album gehört demach eigentlich in jeden...
Veröffentlicht am 20. Februar 2009 von steve_be


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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein-Album, leider völlig kaputt-remastered, 20. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Raw Power (Audio CD)
Zuerst zur Musik: Das ist wirklich Prä-Punk der ersten Kategorie und es ist unglaublich, dass so etwas schon 1973 gemacht wurde. Hier waren die Stooges echte Trendsetter. Die anderen Rezensionen sagen ja schon genug dazu. Ich habe vor ca. 8 Jahren das Album einmal als LP gehört, und war begeistert. Dieses Album gehört demach eigentlich in jeden Plattenschrank.
Eigentlich.....
Kommen wir zum Remastering: Leider hat Iggy Pop diese Aufnahme völlig ruiniert, und zwar so, dass man es sich kaum noch anhören kann. Ihm ist offenbar der Unterschied zwischen analogem und digitalem Verzerren und Übersteuern nicht klar (siehe auch seine eigenen Anmerkungen in dem Booklet). Analoges Übersteuern klingt powervoll, frech, rau, "raw" eben. Leider hat man ihn an das digitale Master gelassen, denn: Hier handelt es sich jedoch um digitales Übersteuern. Einfach gesagt, alles klingt gleich laut und extrem flach und wird im lauten Bereich "abgeschnitten" und komprimiert.
Also, diese CD ist so definitiv nicht hörbar, das Reamstering ist für die Tonne, was wegen der guten Songs einfach zum Verzweifeln ist. Es ist aber kein wirklicher Genuss, so etwas über einen längeren Zeitraum zu hören, laut kann man es überhaupt nicht stellen. Es hört sich echt K**cke an und ist extrem nervig. Ich habe KEIN Album, welches sich grauenvoller anhört - und überhaupt schon kein Album, welches "remastered" wurde.
Man kann nur hoffen, dass in Zukunft ein vernünftiges Remastering gemacht wird - RHINO hat uns u.a. bei den ersten beiden Stooges-Scheiben ja vorgemacht, wie man so etwas auf superbe Art macht.
Schade!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Apokalypse nach Johannes, 20. Juni 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Raw Power [Vinyl LP] (Vinyl)
Endlich! Endlich halte ich sie erfürchtig in Händen - RAW POWER als 180g audiophiles Vinyl, als Doppellangspielplatte. Die erste Scheibe enthält den Bowie-Mix und die zweite Scheibe den Iggy 'Violent' Mix. Mit tollem 16-pages Booklet. Die Musik strotzt nur so von roher Energie! Es ist wie eine eiskalte Dusche nach einem unsäglich bösen Saufgelage am Vortag. Wer bei der ersten Seite noch nicht richtig wach geworden ist, der wird spätestens beim letzten Song, dem Armageddon der Rockmusik, 'Death Trip', wach. Ich jedenfalls bin hernach völlig aufgeladen und strotze nur so vor Tatendrang. Habe meine originale Scheibe von 1973 zum Vergleich aufgelegt, die nun doch schon tausende Kilometer in den Rillen zurückgelegt hat. Die audiophile Vinylausgabe besitzt natürlich weitaus mehr Dynamik. Kommt noch brachialer daher. Auch wenn ich die 4-CD-Limited-Edition-Box der Raw Power erst kürzlich erstanden habe, einfach weil sie in meine Sammlung gehört, ziehe ich (aus nostalgischen Gründen) die Vinylausgabe vor. Also für Iggy-Fans und Sammler ist diese Vinylausgabe ein Pflichtprogramm. Vinyl macht einfach mehr her!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heart Full of Napalm, 26. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Raw Power (Audio CD)
ein highfideles strafgericht. alle pegel im roten bereich. nehmt den albumtitel beim wort. das ist nichts für leute, die beim singen ein ohr zuhalten. punk? viel früher. schon eher rock&roll kurz vorm adrenalinschock. gärend, böse, infantil, wuchernd, triebgesteuert. das ist musik zu der man mauern einreissen und tyrannen stürzen will. hier wird nicht nach erlaubnis gefragt. iggy pop mag im laufe seiner karriere musikalisch interessantere platten gemacht haben, diese hier, 1973 eingespielt und von david bowie produziert, ist seine wildeste, abgründigste und beste.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Alben der 70er, 31. Oktober 2008
Von 
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Raw Power (Audio CD)
Wenn man die rohe, ungebändigte Energie dieses Albums hört, mag man kaum glauben, dass es schon 35 Jahre auf dem Buckel hat. Im Grunde hat es alles, was das Action-Rock-Genre ausmacht, welches erst Ende der 90er aufblühte. Die Songs sind eine Mischung aus Punk und räudigem Rock 'n' Roll, der Sound ist radikal übersteuert. In Sachen Rotzigkeit kann kaum ein anderes Album der 70er Jahre "Raw Power" das Wasser reichen. Was soll man da noch großartig schreiben? Wer das Album noch nicht kennt und mit Punk- oder Action Rock etwas anfangen kann, für den ist der Kauf einfach ein Muss.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "It's a violent mix", 1. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Raw Power (Audio CD)
1967 gegründet brachten The Stooges 1969 ihren ersten Klassiker heraus. Das Debut, ein für seine Zeit herausragendes Werk zwischen Hardrock und Protopunk konnte bereits mit Songs wie "1969", "I Wanna Be Your Dog" oder auch "No Fun" auf ganzer Linie überzeugen. Das sie zu mehr in der Lage waren als kompromissloser Rock N Roll Musik zeigten sie in ihrem düsteren Song "We Will Fall". Bereits im Jahr darauf veröffentlichten sie ihr zweites Studiowerk "Fun House", dass dem Debut mit Songs wie "Down On The Street", "Dirt" und "1970" in nichts nach steht.
Vermutlich hätten diese beiden Alben schon gereicht um The Stooges zur ewigen Legende zu machen. Doch das war den Jungs scheinbar nicht genug...

... mehr als 2,5 Jahre nach Fun House brachten sie ihr (vorerst) letztes und vermutlich wesentlichste heraus. Und alles wird lauter, noch kompromissloser, härter, aggressiver, fetziger etc. Viel hängt damit zusammen, dass James Williamson erstmals die Gitarre übernehmen durfte (danke dafür!). Allein der Moment, in dem ich die Platte in den Player werfe, James in "Search and Destroy" sein erstes C# spielt und spätestens ab 1:21 alle Rädchen am Verstärker bis zum Anschlag gedreht sind, ist unbezahlbar. Der fetzige Klassiker geht nach 3:28 dann zu Ende und wird gefolgt von dem doch deutlich anders klingenden "Gimme Danger". Der Song kommt mit einem coolen Akustikgitarrenintro daher und schafft eine besondere Atmosphäre bis dann nach nach 44 Sekunden endlich die E Gitarre hinzukommt. Nach 1:25 explodiert der Song quasi und scheint nicht mehr zu bremsen bis dann schließlich zum Solo alles wieder heruntergefahren wird. James Williamson hat definitiv in Sachen Solotechnik mehr zu bieten als Asheton. "Your Pretty Face Is Going To Hell" ist ab der ersten Sekunde alles, was das gesamte Album ausmacht ... er ist laut, kompromisslos, hart, aggressiv und fetzig. "Penetration " und "Raw Power" können ebenso wie die ersten Tracks mit ihrer Direktheit und ihrem rauen Sound mühelos überzeugen bis mit "I Need Somebody" die wohl besonderste Nummer des Albums kommt. Bluesige Gitarren flirren durch den Raum, ein cooler Groove erobert den Hörer, Iggy regiert den Song bis James Williamson mit seinen Quailäten zum Vorschein kommt und reinen Zündstoff zum Besten gibt. Ein wahnsinniges Solo. "Shake Appeal" ist die kürzeste Nummer der Platte und für mich definitiv eine der mitreissensten. Fetzt, rockt, geht ins Ohr und ist optimal zum mitgröhlen. Hier gilt wie beim gesamten Album : LAUT AUFDREHEN ! Auf den kürzesten Track folgt mit "Deah Trip" der längste. Und wer Iggys Aussage "its a violent mix" bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht verstanden hat, bekommt er spätestens hier die antwort. Ein brutales Album!!!

Abschließen bleibt mir über das Album, die Songs, Iggy Pop, James Williamson und die Ashetons nur eins zu sagen : Ich zittere vor Erfurcht wenn ich nur daran danke was auf diesen 8 tracks zu hören und zu spüren ist...
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5.0 von 5 Sternen Your Pretty Face Is Going To Hell !!!, 9. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Raw Power (Audio CD)
Nach dem Rock'n'Roll Klassiker Debüt "The Stooges", das mit "1969", "I Wanna Be Your Dog" oder "No Fun" schon echte Rocker hatte, insgesamt aber doch eher düster und rumpelnd war, kam mit "Fun House" DAS erste Meisterwerk der Stooges!
"Down On The Street", "Dirt", das unglaubliche "1970" oder "Fun House" mit dem vielleicht explosivsten Saxophon der Rockgeschichte (mit X-Ray-Spex)!

Aber danach kam alles anders. Die Stooges hießen jetzt Iggy & The Stooges und Ron Asheton musste sich mit dem Bass zufrieden geben, denn James Williamson übernahm jetzt die Leadgitarre, die das ganze Album bestimmt! Das Gitarrenspiel ist so laut und wild, dass es an einem nur so vorbei donnert! Und wieder mal ein Iggy, der einfach alles gibt: böse, laut, kreischend und verrückt in "Your Pretty Face Is Going To Hell", "Shake Appeal" oder "Raw Power", aber auch genial groovy und gelassen in "Gimme Danger", total verstörend und mit Tiergeräuschen (?) in "Penetration" oder fast schon zurückhaltend in "I Need Somebody", wo er sich gegen Ende dann doch nicht zusammenreißen kann und einfach nur Feuer speit!
Der "Death Trip" fasst dann alles zusammen und stellt klar woher Iggy diesen Wahnsinn nimmt!
Das Ganze von David Bowie produziert und er war es auch der Iggy Pop danach noch weiterhin am Leben hielt!

The Stooges, also alles in allem Rock'n'Roll / Prä-Punk, wie auch immer man es nennen will, auf jeden Fall echt, unberechenbar und mit den drei ersten Alben (The Weirdness, geschenkt, solide, ok) wegweisend, unsterblich und immer anders!

Search & Destroy!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abgründig, 11. November 2008
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Raw Power (Audio CD)
Eine bereits in Auflösung begriffene selbstzerstörische, von unglaublicher Wut getriebene Band, nimmt hier den Punk nicht nur bereits voraus, sondern stellt mit diesem Album alles in Schatten was in den Jahren 1976 - 1978 in diesem Genre veröffentlicht werden sollte.

Gitarrist James Williamson würgt seine Gitarre mit einer Rohkraft die man so seither kaum mehr gehört hat, und die Asheton Brüder bilden kongenial das apokalyptische Rückgrat zu diesem Wutausbruch. Iggy selbst klingt so kraftvoll wie nie wieder davor oder danach, und bei den vocals zu ,Your Pretty Face...' und ,Penetration' kann man es als zartbesaitetes Gemüt auch schon mal mit der Angst zu tun bekommen. Und gerade bei letzterem song, nimmt das tragende Riff auch schon viel vom Metal der in den späteren Jahren noch kommen sollte vorweg; den Blues kann man dreckiger und kraftvoller als auf ,I Need Somebody' nicht spielen. ,Search And Destroy' und das Titelstück sind ohnehin Klassiker die zurecht von Punk Fans und Metal Fans gleichermaßen geschätzt werden. Fast nachdenklich nimmt sich ,Gimme Danger' aus, und es klingt so, als ob Iggy kurz überlegt, persönlich doch den Weg der Normalität in Betracht zu ziehen, bevor er sich mit ,Your Pretty Face Is Going To Hell' voller Haß in den Abgrund stürzt.

Weder die handwerklichen Fähigkeiten der Akteure, noch der Mix dieser Platte enstprechen auch nur annähernd irgenwelchen Standards, aber genau deswegen klingt dieses Album auch so angsteinflössend. Bowie, der das Album damals abmischte und der hauptverantwortlich dafür ist, daß es überhaupt aufgenommen wurde, wußte, daß man diese Rohkraft (einen treffenderenden Titel für dieses Album könnte man nicht finden) unmöglich mit einem sauberen Klang einfangen kann, und deswegen ist dieses ständige Übersteuern der Instrumente und der schlammige Sound für dieses Album genauso wichtig wie Iggy's Stimme, die klingt als ob er gerade mit Reissnägeln gurgeln würde. Das Remastering ist übrigens exzellent, denn es macht den Klang dieses Album Gottseidank nicht transparenter, sondern nur druckvoller - genauso so wie es sich seinerzeit wohl im Studio angehört haben muß.

Ein furchteinflössendes Album von drei orientierungslos Getriebenen, zornigen Männern und gleichzeitg eines der emotionalsten Alben der gesamten Rockgeschichte. Metallicas ,St. Anger' nimmt sich dagegen aus wie eine Kinderjause.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "It's a violent mix", 3. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Raw Power (Audio CD)
1967 gegründet brachten The Stooges 1969 ihren ersten Klassiker heraus. Das Debut, ein für seine Zeit herausragendes Werk zwischen Hardrock und Protopunk konnte bereits mit Songs wie "1969", "I Wanna Be Your Dog" oder auch "No Fun" auf ganzer Linie überzeugen. Das sie zu mehr in der Lage waren als kompromissloser Rock N Roll Musik zeigten sie in ihrem düsteren Song "We Will Fall". Bereits im Jahr darauf veröffentlichten sie ihr zweites Studiowerk "Fun House", dass dem Debut mit Songs wie "Down On The Street", "Dirt" und "1970" in nichts nach steht.
Vermutlich hätten diese beiden Alben schon gereicht um The Stooges zur ewigen Legende zu machen. Doch das war den Jungs scheinbar nicht genug...

... mehr als 2,5 Jahre nach Fun House brachten sie ihr (vorerst) letztes und vermutlich wesentlichstes heraus. Und alles wird lauter, noch kompromissloser, härter, aggressiver, fetziger etc. Viel hängt damit zusammen, dass James Williamson erstmals die Gitarre übernehmen durfte (danke dafür!). Allein der Moment, in dem ich die Platte in den Player werfe, James in "Search and Destroy" sein erstes C# spielt und spätestens ab 1:21 alle Rädchen am Verstärker bis zum Anschlag gedreht sind, ist unbezahlbar. Der fetzige Klassiker geht nach 3:28 dann zu Ende und wird gefolgt von dem doch deutlich anders klingenden "Gimme Danger". Der Song kommt mit einem coolen Akustikgitarrenintro daher und schafft eine besondere Atmosphäre bis dann nach nach 44 Sekunden endlich die E Gitarre hinzukommt. Nach 1:25 explodiert der Song quasi und scheint nicht mehr zu bremsen bis dann schließlich zum Solo alles wieder heruntergefahren wird. James Williamson hat definitiv in Sachen Solotechnik mehr zu bieten als Asheton. "Your Pretty Face Is Going To Hell" ist ab der ersten Sekunde alles, was das gesamte Album ausmacht ... er ist laut, kompromisslos, hart, aggressiv und fetzig. "Penetration " und "Raw Power" können ebenso wie die ersten Tracks mit ihrer Direktheit und ihrem rauen Sound mühelos überzeugen bis mit "I Need Somebody" die wohl besonderste Nummer des Albums kommt. Bluesige Gitarren flirren durch den Raum, ein cooler Groove erobert den Hörer, Iggy regiert den Song bis James Williamson mit seinen Quailäten zum Vorschein kommt und reinen Zündstoff zum Besten gibt. Ein wahnsinniges Solo. "Shake Appeal" ist die kürzeste Nummer der Platte und für mich definitiv eine der mitreissensten. Fetzt, rockt, geht ins Ohr und ist optimal zum mitgröhlen. Hier gilt wie beim gesamten Album : LAUT AUFDREHEN ! Auf den kürzesten Track folgt mit "Deah Trip" der längste. Und wer Iggys Aussage "its a violent mix" bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht verstanden hat, bekommt er spätestens hier die antwort. Ein brutales Album!!!

Abschließend bleibt mir über das Album, die Songs, Iggy Pop, James Williamson und die Ashetons nur eins zu sagen : Ich zittere vor Erfurcht wenn ich nur daran danke was auf diesen 8 tracks zu hören und zu spüren ist...
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahrlich Raw Power, 18. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Raw Power (Legacy Edition) (Audio CD)
„Raw Power“ - Zweifellos ein Album, das längst zur Legende geworden ist. Und mit jedem Jahrzehnt, welches seit seinem Erscheinen vergangen ist, scheint die Legende größer zu werden.

Und womit? Mit Recht!

Jeder Liebhaber von dreckiger, unbändiger Hard Rock- und/oder Punkmusik wird dieses Werk lieben. Es ist zu ultimativ um altern zu können. Der Albumtitel fasst hier wirklich zusammen, was man auf dem Tonträger zu hören bekommt.

Aber ich möchte darauf hinweisen, das es mindestens drei Fassungen zu diesem Album gibt.

Zunächst gibt es die von David Bowie abgemischte Version, in der das Album 1973 ursprünglich erschienen ist. Bowie hatte der eigentlich schon aufgelösten Band einen neuen Plattenvertrag vermittelt und trat als Produzent auf. Die Überlieferung besagt, dass die zunehmend dem Drogenchaos frönenden Stooges eine Abmischung bei Bowie abgeliefert hatten, die Bowie sich so nicht traute, der Plattenfirma zu präsentieren (Das gar nicht mal so kleine Produktionsbudget war wohl nicht heraus hörbar). Also mischte Bowie das vorgefundene Material neu ab. Dies führte dazu, dass David Bowie häufig vorgeworfen wurde, dass er den radikalen Ursprungs-Sound glattgebügelt hätte. So drastisch kann jedoch seine Überarbeitung nicht gewesen sein, schließlich ist es ja eben diese Abmischung, die so viele Bands später beeinflusst hatte. Es ist zumindest die klanglich beste Version, in der die einzelnen Instrumente am deutlichsten heraus hörbar sind. Und sie ist noch immer gnadenlos Raw Power.

Ende der Neunziger hat Iggy Pop selbst noch einmal an dem Material Hand angelegt. Ganz offensichtlich mit der Absicht, die Raw Power ins absolute Maximum zu steigern. Er hat die Regler tief in den roten Bereich hochgedreht und im Grunde die Aufnahme völlig übersteuert. Dabei hat er wahrscheinlich ganz neben bei auch den „loudness-war“ im Handstreich gewonnen.
Klingt zwar negativ, aber das Ergebnis rockt trotzdem. Ein wirklicher Schädelsprenger-Mix.

Die dritte Version ist auf dem Label Bomp records erschienen und – aufgepasst! - nennt sich „Rough Power“.
Bomp records hat hier verschiedene Song-Versionen zusammengetragen, die das Original-Material vor der Bowie-Bearbeitung sein sollen. Vom Klang her kann das auch gut sein. Klingt schon sehr nach Garage und wenig nach Studio. Auch diese Versionen sind gut. Aber die zuvor genannten Abmischungen finde ich besser.

Nun zur Wertung:

Bowie-Mix: 5 Sterne

Iggy-Mix: 5 Sterne

Rough Power: 5 Sterne

Ich persönlich brauche alle drei Versionen. Wer sich aber erst mal nur eine Version zulegen will, dem empfehle ich, mit dem Bowie-Mix zu starten. Die nennt sich „Raw Power (Legacy Edition)“ und beinhaltet zwei CD's. Das Album Raw Power auf Disc 1 und ein Konzert aus dem Jahr 1973 auf Disc 2.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Stooges - Raw Power, 20. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Raw Power (Audio CD)
Zu den legendären Platten der Musikgeschichte gehört garantiert Raw Power von The Stooges. Das Album aus dem Jahr 1973 ist in jeder Hinsicht ein Meilenstein der Punk-Bewegung der 70er Jahre. Viele meinen, dass das Phänomen Punk eine britische Geburt ist, doch dem ist nicht ganz so. Amerikanische Bands wie: Ramones, New York Dolls, Dead Boys und eben The Stooges waren die Punksbands schlechthin. In legendären Clubs in NYC, wie dem CBGB`s, waren sie anzutreffen. Langer Rede, kurzer Sinn, dieses Album darf in keiner Sammlung fehlen.
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Raw Power
Raw Power von Iggy & The Stooges (Audio CD - 1997)
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