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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gutes Spätwerk
Da diese Band mit den Sängern Osbourne und Dio in den 70ern und 80ern bereits derart große Werke fabriziert hat, kann ich bei diesem Werk nicht die Höchstnote verteilen, da sich 'Dehumanizer' z.B. nicht an den ersten 6 Ozzy-Alben bzw. 'Heaven and Hell' messen kann - denn ich möchte nicht behaupten, dass hier ein Highlight das nächste jagt, eher...
Veröffentlicht am 14. Juli 2005 von hirnlego

versus
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Halbgar!
Entweder man mag diese CD oder nicht. Selbst nach mehrfachem Hören mag ich diese CD nicht. Es blitzen zwar immer wieder Momente auf, wo man diese Sabbath CD als Sabbath CD empfindet, jedoch verfliegt dieser Eindruck auch immer wieder schnell. Ganz so schrecklich, wie manche andere Rezensenten Dehumanizer darstellen, ist diese Scheibe aber auch nicht. Allerdings...
Vor 18 Monaten von bauherr08 veröffentlicht


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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gutes Spätwerk, 14. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Dehumanizer (Audio CD)
Da diese Band mit den Sängern Osbourne und Dio in den 70ern und 80ern bereits derart große Werke fabriziert hat, kann ich bei diesem Werk nicht die Höchstnote verteilen, da sich 'Dehumanizer' z.B. nicht an den ersten 6 Ozzy-Alben bzw. 'Heaven and Hell' messen kann - denn ich möchte nicht behaupten, dass hier ein Highlight das nächste jagt, eher vermischen sich wirklich großartige Songs mit Nummern, die eher ein 'nicht allzu aufregend'-Gefühl hinterlassen, wie etwa 'Master of Insanity' oder 'Sins of the Father', die ich lediglich für recht konventionelle Rockmusik halte.
Wunderbar das - eigentlich Sabbath-unübliche - Cover, das sich zugegebenermaßen einiger Klischees bedient, aber die Band die das Klischee wesentlich geprägt hat darf dies natürlich ;-)
Die langsamen, wirklich harten Nummern sind die, welche mich am Meisten überzeugen - 'Computer God', 'Letters from Earth'-dies mein persönicher Höhepunkt, 'Too late'-soetwas wie eine Halbballade, 'I'-äußerst heavy Riff, 'Buried alive' - hier werden Erinnerungen wach an die Alben "Master of Reality", "Vol.4" oder "Heaven".
Die schnelleren Sachen wie die Single 'TV crimes' und 'Time machine' überzeugen mich weniger, so war es auch schon bei den alten Sachen, die mir umso besser gefallen haben, je zäher sie aus den Boxen geronnen sind (Ausnahme hiervon vielleicht 'Never say Die', so kommt es, dass ich 'Paranoid' als einigermaßen überschätzten Rockhit betrachte).
Keinesfalls kann ich die negativen Kritiken der 'freiberuflichen' Musikkritiker oder Journalisten nachvollziehen, denn zumindest ich als Fan erwarte mir nicht von BS, dass sie "zeitgemäßen" Heavy Metal machen, denn was dabei rauskommt zeigt der miese Nachfolger "Forbidden" (- außerdem könnte ich mir 'zeitgemäßen' Doom gar nicht vorstellen, ist das nicht ein Widerspruch in sich ;-).
Dies ist das bisher letzte Album der vier, das noch die "alte" Klientel bedient, und das tut es wahrlich nicht schlecht, und sei somit jedem als Ergänzung zum Frühwerk ans Herz gelegt.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Metal-Klassiker, 21. Februar 2002
Rezension bezieht sich auf: Dehumanizer (Audio CD)
In aller Regel wird dieses Album von den Kritikern unterbewertet („durch und durch schlecht“). Weshalb - ich weiß es bis heute nicht. Ronnie James Dios Gesang ist wie immer unnachahmlich, aber hier sind es gerade die von ihm verfassten tiefgründigen, doppelbödigen Songtexte, die Herz und Hirn ansprechen und Erinnerungen an die „klassischen“ Sabbath-LPs zwischen 1970 und 1978 wecken. Es gibt einen Roten Faden, der sich durch alle Songs von „Computer God“ bis „Buried Alive“ zieht. In diesem Sinne ist „Dehumanizer“ beinahe ein Konzeptalbum. Die Verbindung stellt der Albumtitel her.
Musikalisch gehen Black Sabbath auf „Dehumanizer“ voll auf die Eins, soll heißen: Das ist eine der härtesten (wenn nicht DIE härteste) Scheiben, die Sabbath je gemacht haben. „T.V. Crimes“ (wiederum brillante Lyrics) und „Time Machine“ sind die obligatorischen Uptempo-Nummern; der Rest ist überwiegend im mittleren Tempo gehalten, mit bleischweren Riffs von Tony Iommi. Nach den ersten kompletten Durchläufen wird der Höhrer ziemlich platt sein - und dann wird er süchtig nach diesem Album.
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41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Völlig unterschätzt!!!, 5. Juli 2003
Von 
Alexander Hoyer (Gefrees) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dehumanizer (Audio CD)
Eigentlich haben meine Vorgänger ja schon alles gesagt, aber ich sage es trotzdem nochmal.
Ich frage mich ehrlich gesagt was für Menschen bei diesen sogenannten Fan-Mags und "Fachzeitschriften" arbeiten. Kann man eine hochkarätige Platte wie diese so dermaßen schlecht hinstellen. Dieses Meisterwerk hat einfach alles was eine Metall-Platte braucht: Härte, durchdringende Melodien, excelentes Songwritting und die Fähigkeit den Höhrer in ihren Bann zu ziehen. Für mich ist dies eine der besten Sabbath Scheiben überhaupt. Also liebe "Experten", bevor ihr solche herabwertenden Kommentare gebt, höhrt euch die Platte erstmal gewissenhaft an und beschäftigt euch mit Texten und Hintergründen, denn ich kann mir ernsthaft nicht vorstellen das dies bei dieser Scheibe der Fall war...herzlichen Dank.
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DAS Black Sabbath Meisterwerk!, 3. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Dehumanizer (Audio CD)
Das Album "Dehumanizer" (1992) ist neben "Born again" (1983) das wohl Verkannteste im langen Schaffen von Black Sabbath. Grund dafür ist vor allem, dass zu Beginn der 1990er Jahre klassischer Heavy Metal aufgrund der Grunge-Welle kaum mehr Beachtung findet. Außerdem haben sich Black Sabbath und insbesondere das einzig verbliebene Gründungsmitglied, Gitarrist Tony Iommi, in den Jahren zuvor den Ruf erworben, die Mitglieder im Hinblick auf den größtmöglichen kommerziellen Erfolg wie die Schachfiguren zu wechseln. Dies gilt ganz besonders für die Rückkehr der Besetzung um Meistersänger Ronnie James Dio.

Der Vorwurf hauptsächlich finanzieller Interessen mag vielleicht gerechtfertigt sein (auch wenn der ganz große Erfolg ausgeblieben ist), doch liefern die vier Szenegranden mit ihrem Reunion-Album ganz nebenbei auch ein wahres Jahrhundertwerk ab! Man hört der Platte an, dass sie mehr ist als das Ergebnis einer routinierten Zusammenarbeit aus dem Scheinwerferlicht gedrängter Legenden, die es um der Publicity Willen noch einmal gemeinsam versuchen. Vielmehr wird deutlich, wie viel Herzblut in den zehn Liedern steckt und welch blindes musikalisches Verständnis dieser Formation innewohnt.

Tony Iommi spielt beissende Riffs, der zurückgekehrte "Urvater" Geezer Butler entlockt seinem Bass furchterregendste Tiefen, Vinny Appice liefert peitschende Schlagzeugparts und Ronnie James Dios überwältigend großartiges Organ erreicht bewegende Sphären tiefster Emotionalität. Der Sound ist druckvoll und kantig abgemischt. Nie zuvor und nie danach wurde die Band in ein derart bissiges Soundkostüm gekleidet. Besonders das krachende Schlagzeug sticht positiv heraus. Doch eigentlich ist es ein Wunder, dass diese vier Musiker überhaupt noch einmal zusammen den Weg in die altehrwürdigen Rockfield Studios nach Wales finden.

1982 geht das Lineup nämlich nach den zwei Weltklasse-Alben "Heaven and hell" und "Mob rules", sowie der Live-LP "Live Evil" im Streit auseinander. Lange Jahre scheint es, als sei eine erneute Zusammenarbeit unmöglich. Dio gründet mit Vinny Appice die Formation "DIO", Tony Iommi und Geezer Butler machen als Black Sabbath weiter, versuchen es mit Ian Gillan als Sänger und holen Ur-Drummer Bill Ward zurück ("Born again"). Aber bald ist auch für diese Besetzung Schluss. Iommi bleibt als einziges Gründungsmitglied übrig, engagiert Tony Martin als neue Stimme und die Popularität von Black Sabbath nimmt bis zum Beginn der 1990er Jahre zusehends ab. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, entlässt der Gitarrist 1991 sämtliche damals aktuellen Bandmitglieder und trommelt die alten Kollegen zusammen - zunächst, wie erwähnt, vornehmlich aus reinem Erfolgsstreben. Im Laufe des gemeinsamen Schaffens aber kehrt der Spirit der ersten beiden LPs wieder zurück. Aus kreativer Sicht ist die Reunion die absolut richtige Entscheidung. Menschlich gerät die Wiedervereinigung jedoch zum Desaster. Man trennt sich nach der Tour zum Album erneut, die letzten beiden Termine müssen sogar ohne Ronnie James Dio stattfinden, der die Gruppe nach anhaltenden Querelen wütend verlässt. Judas Priest Sänger Rob Halford absolviert schließlich die bereits gebuchten Gigs.

Die Musik auf "Dehumanizer" ist kalt, pessimistisch und erbarmungslos. Erst nach sehr langem Hören entdeckt man die eigentlich sehr eingängigen Strukturen der Songs. Für manchen mag das 15. Sabbath-Werk beim ersten Hören einfach nur wie ein steinharter Betonklotz ohne Melodie klingen. So auch zunächst für mich. Doch nach einem sehr langen Einhörprozess hat sich mir die wahre Größe des Albums erschlossen! Es ist kaum in Worte zu fassen, wie genial diese LP ist.

Sie beginnt gleich mit einem der besten Songs in der Geschichte von Black Sabbath. "Computer God" thematisiert bereits 1992 eine heute sehr reale Situation - der Computer ist zum neuen "Gott" geworden, hat die Kontrolle über die Menschheit erlangt. "Computerized God, it's the new Religion-program the brain, not the heartbeat" heißt es treffenderweise im bärenstarken Text. Man mag diese Ansichten als konservativ oder rückwärtsgewandt bezeichnen. Manchmal tut es aber ganz gut, den Ist-Zustand kritisch zu hinterfragen. Und auch musikalisch haut mich dieser Titel jedes Mal neu um. Auf den brachialen, stahlharten Einstieg folgt die Steigerung hin zum melodischen Refrain. Im Mittelteil wird das Tempo komplett herausgenommen, nur um im nächsten Moment wieder total zu explodieren. Der Song endet mit einem wahnsinnig emotionalen und bewegenden (fast 15 Sekunden langen) Schrei von Dio, der einem bis ins Mark fährt. Bei diesem Titel schiessen mir stets aufs Neue die Tränen in die Augen.
Die vielen Tempowechsel und das perfekte Zusammenspiel aller Elemente sind der Wahnsinn. Ich möchte vor Begeisterung laut schreien. Was für eine Energie, was für eine Aggressivität! DAS ist Heavy Metal in Reinkultur, für solch eine Musik wurde der Begriff erfunden. Ergreifend!

Nach dem schonunsglosen Einstieg wird es noch unzugänglicher. "After all (the dead)" walzt bedrohlich daher. Man braucht etwas Geduld und eventuell auch mehrere Durchläufe, bis dieser astreine Doom-Track seine wahre Größe preisgibt. Irgendwann aber reißt er einen hypnotisiert mit in seinen düsteren Schlund.

Die erste Single "TV Crimes" hingegen ist etwas traditioneller gehalten. Dio keift sich wie ein tollwütiger Wolf durch den schnellsten Track der LP, angetrieben von den wüsten Riffs des Tony Iommi. Ein echter Headbanger vor dem Herrn und alles andere als leicht verdaulich. Auch textlich. Heute sicherlich zurecht ein Klassiker der Bandgeschichte. Schneidig und treibend. Einer der Höhepunkte einer an Höhepunkten so reichen Platte.

Das schwere "Letters from earth" drosselt das Tempo merklich. Besonders auffällig ist hier der wunderschöne Pre-Chorus. Der Track erscheint als B-Seite der "TV Crimes" Single in leicht abgeänderterter Form, ist aber in der Albumversion überzeugender. Das hohe Niveau der vorherigen drei Titel wird konstant gehalten und schon jetzt fällt auf, was für einzigartige Melodien in den vordergründig sperrigen Kompositionen versteckt sind.

Die zweite Single "Master of Insanity" ist das eingängigste Stück des Albums. Der Refrain bleibt im Ohr, die Struktur ist voll darauf zugeschnitten. Wie aus einem Guss. Harmonisch und doch heavy. Die Mischung stimmt.

"Time Machine", auch auf dem Soundtrack zum Film "Wayne's world" in einer alternativen Fassung enthalten, ist der zweite richtige Brecher. Das peitschende Riff lässt einen wie in einem Hurricane mitreiben. Insgesamt der unspektakulärste Song, was angesichts seines dennoch überdurchschnittlichen Niveaus aber kaum ins Gewicht fällt.

"Sins of the father" ist neben "Computer God" der vielschichtigste Titel auf "Dehumanzier". Die unverschämt eingängige Melodieführung in den Strophen und der noch eingängigere Refrain sind emotional so überladen, dass man sie fast als "kitschig" bezeichnen möchte, doch eben nur fast. Denn sofort im Anschluss beginnt ein weiteres Iommi-Lava-Riff, das umgehend zum groovenden Kopfnicker mutiert. Vinny Appice treibt diesen Sabbathtypischen Tempowechsel brillant nach vorne. In den 4.42 Minuten stecken alle Arten, wie man Rockmusik spielen kann: lieblich und verträumt, feinfühlig und bretthart, bedrohlich und mitreissend. Besonders Dio liefert eine unfassbare Gesangsleitung ab. Nicht nur hier wird deutlich, dass dieser Mann der beste Sänger war, den es im Heavy Metal jemals gegeben hat. Absolut atemberaubend.

"Too late" ist die einzige "Ballade" der LP, falls man überhaupt von einer solchen sprechen kann. Der fast siebenminütige Track wiegt sich in dramatischer Traurigkeit. Das schmerzerfüllte Gitarrensolo verbreitet eine ergreifende Melancholie.

Diese wird mit "I" sofort wieder hinweggeblasen. Das messerscharfe Riff und Dios aggressiver Gesang fegen wie ein Orkan aus den Boxen. Der Sänger bezeichnet den Titel zeit seines Lebens als seinen persönlichen Black Sabbath Lieblingssongs, den er auch live gerne zum Besten gibt. Bis heute der Vorzeigesong dieses Albums.

Im monströsen Abschlusstrack "Buried alive" werden nochmals alle Elemente der LP vereint und im Refrain gibt es eine schaurig-schöne Gänsehaut, ehe das Album würdig und königlich seine Pforten schließt. Insgesamt der wüsteste und erbarmungsloseste Titel des Albums. Drückender Doom der Extraklasse.

"Dehumanizer" kommt ohne überladene Synthie-Klänge aus und kreiert auf textlicher Ebene ein pessimistisches Weltbild voll Schmerz und Aussichtslosigkeit.
Die Musik erzeugt nicht nur beim Hörer sehr intensive Momente, auch die Musiker waren, so wirkt es, während der Aufnahmen in einem sehr aufgewühlten Zustand. Die kanalisierte Energie des kreativen Schaffensprozesses findet ihren Ausdruck in hochinspirierten 52 Minuten. Wer es schafft, hinter die kalte musikalische Fassade zu blicken, dem erschließt sich eine nie zuvor gehörte Klangwelt. Für alle anderen wird das Album auch weiterhin ein grober Betonklotz ohne Gefühl bleiben.

Ja, ich gebe es zu, meine Kritik ist sehr subjektiv gefärbt. Für mich ist "Dehumanizer" schlicht und einfach das perfekteste und beste Heavy Metal Album, das je veröffentlicht wurde. Besser kann man diese Musik nicht spielen. Bei jedem neuerlichen Hören steht mir der Mund wieder vor Staunen weit offen. Was wohl noch alles möglich gewesen wäre, wenn man die Streitigkeiten in den Griff bekommen und dauerhaft zusammen gearbeitet hätte...

Erst 14 Jahre nach "Dehumanizer" finden Dio, Iommi, Butler und Appice zum dritten Mal zueinander. Die drei neuen Songs für die "The Dio Years" Compilation verströmen eine einzigartige Chemie zwischen den Bandmitgliedern und erstmals fühlen sie sich wirklich wie Freunde. Die anschließende Tour unter dem Bandnamen "Heaven and hell" wird zum vollen Erfolg und mündet in das triumphale, 2009 veröffentlichte letzte gemeinsame Studio-Werk "The Devil you know". Nur ein Jahr später stirbt Ronnie James Dio mit 67 an Krebs. Wie schön, dass er am Ende seines Lebens endlich seinen Frieden mit Black Sabbath geschlossen hat. Er möge in Frieden Ruhen. Ich werde ihm und den anderen dreien ewig dankbar sein für das wertvollste Stück Musik in meiner Plattensammlung.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen klasse Album, 26. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Dehumanizer (Audio CD)
Dehumanizer hat eigentlich nur eine richtige Schwäche: es muß mehrmals gehört werden bis es zündet!
Berücksichtigt man diesen Umstand ist es kein Wunder, dass etliche Fans zunächst mit enttäuschten Erwartungen da standen. Schließlich findet sich weder der überladene Keyboard-Sound der direkt voran gegangenen Alben darauf, noch der erdig klingende Heavy Rock der frühen 80er. Statt dessen erlebt man einen Klang wie Stahlbeton und einige komplizierter gehaltene Stücke.
Gönnt man dem Album aber 3, 4 Durchläufe entdeckt man - im besten Sinne - typische Black Sabbath Songs.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das waren noch Zeiten..., 25. April 2007
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Rezension bezieht sich auf: Dehumanizer (Audio CD)
Es war 1993 - ich bekam von meinem damaligen Schulkollegen zwei Alben: Cannibal Corpse und Black Sabbath! Während ich mit Cannibal Corpse (bis heute) wenig anfangen kann, war ich von Dehumanizer wahnsinnig begeistert. Ich war damals 13 und kannte die Alben mit Ozzy nicht. Heute - 14 Jahre später - begeistern mich zwar auch die alten Alben, aber keines fasziniert mich so sehr wie dieses. Die schleppende, fast schon doomige Gitarre, der Schlagzeugsound (in einer anderen Rezension wurde der blecherne Sound von den Drums kritisiert - ich finde er paßt hervorragend zur Thematik), die geilen Texte...einfach ein geniales Album daß ich bis heute höre. Meine Favoriten: After All, Letters from Earth, Computer God, I, TV Crimes

Zusatz:

Der Tot von Ronnie James Dio hat mich wirklich getroffen - war es doch diese CD die mich damals zu Metal gebracht hat. Und nach wievor einer DER unterbewertesten Metal Alben aller Zeiten. Die Musik hat letzten 18 Jahre überdauert und die Texte sind aktueller denn je ("TV Crimes" z.B.)
Wie sang Ronnie so schön in "After All (The Dead)": "Yes there is a chance of returning..." - Leider, leider nicht!
Heaven or Hell - du kannst es dir aussuchen...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Polarisiert..., 21. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Dehumanizer (Audio CD)
Anhand des großen Spektrums an positiven und negativen Rezensionen wird schnell ersichtlich, dass "Dehumanizer" nicht jedem zu gefallen weiß.

Freilich gibt es sowieso Überzeugungstäter, für die lediglich die ersten sieben Sabbath-Alben akzeptabel sind - der Kultstatus und die erdbebenartigen Auswirkungen auf sämtliche Stilrichtungen im Bereich "Hard & Heavy" ist ja nicht zu leugnen. Doch damit würde man den danach erschienenen Scheiben nicht gerecht werden, die schon ob unterschiedlicher Sänger "anders" klangen.
Neben Ian Gillan und Tony Martin sang phasenweise auch ein gewisser Ronnie James Dio bei der Legende aus Birmingham. Und selbst die beinhartesten Ozzy-Fanboys können nicht abstreiten, dass Alben wie "Heaven And Hell" und "Mob Rules" einfach viel zu gut waren, um sie uneingespitzt in den Boden zu stampfen.

Gemessen an diesen Meilensteinen kann "Dehumanizer" natürlich nur verlieren. Gleichwohl finden sich auch hier einige Nummern, die mindestens als stark zu bezeichnen sind. Woran das liegt?
Tony Iommi's Zeitlupenriffs sind (egal in welchem Zusammenhang) generell anbetungswürdig und der Gute überzeugt auch in den flotteren Songs à "TV Crimes".
Dazu der meisterhafte Gesang von Dio, der auf "Dehumanizer" phasenweise zugegebenermaßen etwas routiniert klingt. Allerdings können ihn zahlreiche renommierte Sänger immer noch nicht sehen, wenn sie mit ihren Ferngläsern versuchen, nach ganz oben zu schauen.
Und die erfahrenen Recken Geezer Butler und Vinnie Appice legen ein grunsolides Fundament, das jeglichen Naturkatastrophen standhalten kann.

Fazit: "Dehumanizer" kann nicht mit den ganz großen Sabbath-Klassikern mithalten, sltellt aber ein überdurchschnittliches Album dar, das weit von einem Rohrkrepierer entfernt ist und eine Bewertung von knapp vier Sternen rechtfertigt.

PS "Master Of Insanity" ist nebenbei bemerkt einer der besten Metal-Songs aller Zeiten!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gutes, unterschätztes Album, 11. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dehumanizer (Audio CD)
Beim Namen Black Sabbath gerät häufig in Vergessenheit dass da auch mal ein Dio am Mikro war und seinen Teil zu richtig guten Alben beigetragen hat. Das ist auch bei Dehumanizer der Fall.

Das Album kann zwar in Sachen Kreativität nicht mit andern Alben mithalten, aber es bietet soliden, auf den Punkt gebrachten Metal. Keine Schnörkel, einfach geradlinig. Dabei hört man aber jederzeit dass man es mit einem Black Sabbath Album zu tun hat - allerdings nicht so markant wie manch ein Fan sich das vielleicht wünschen würde.

Für mich bleibts dennoch ein sehr gutes Album, das seine Highlights in Master of Insanity, Time Machine und TV Crimes hat
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verkanntes Werk, 23. November 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Dehumanizer (Audio CD)
"Dehumanizer" ist ein von Kritikern (und leider auch vielen Fans) ein unglaublich unterschaetztes Werk. Bei mir persoenlich wandert die CD viel oefters in den CD-Player als "Mob Rules", welche mit der gleichen Formation eingespielt wurde. Natuerlich klingen Black Sabbath Anfang der 90er anders, als Anfang der 80er. Es ist ein sehr duesteres und hartes Black Sabbath Album, und obwohl Ronnie James Dio am Microphon steht, geht es ausnahmweise nicht um Elfen und Regenboegen. Es handelt auf jeden Fall um eine einwandfreie Leistung aller Beteiligter Musiker und es sind einige Songs vertreten, die mit den besten Sabbath Liedern mithalten koennen, z.B. TV Crimes, After All (the dead) oder I. Eine Scheibe, vor der kein Sabbath oder Dio Fan zurueckschrecken sollte!
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sabbath sind mit Dio unschlagbar!, 7. Januar 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Dehumanizer (Audio CD)
1992 sollten sich Black Sabbath in der Formation des Mob Rules Album sprich Vinnie Apice am Schlagzeug Geezer Butler am Bass Tonnie Iommi an der Gitarre und Ronnie James Dio als Sänger nochmal zusammensetzen und ein Album zu schreiben das meiner meinung nach noch ein tick heavier (computer god) ist als die beiden anderen alben mit dio am micro.

Das Album selbst beginnt dann auch mit dem oben bereits genannten "Computer God" das erst mit einem netten Schlagzeug Intro eingeleitet wird und dann mit dem gemeinsten Sabbath riff allerzeiten durch die Boxen kloppt und in der mitte sich schön beruhigt einzig das solo kommt etwas salop daher aber ist wie immer göttlich gespielt."After all (the dead)" ist dann ein sehr schleppender song der durch die fetten riffs schön getragen wird bzw geschleppt und auch der Chorus ist sehr langsam gehalten was aber nicht schlecht ist sonder wie ich finde ein klasse song ist."TV Crimes" geht dann da schon weitaus schneller zur sache und wird durch das schlagzeug von Vinnie Appice zu einem richtig geilen uptempo song aber auch das kürzeste lied der platte kommt nicht ohne ein Göttliches solo von iommi aus."Letters from earth" ist wieder einer dieser Lava Rock nummer die eher schleppend vorankommen aber das soll nich negativ gemeint sein denn auch dieses lied rockt gewaltig weil die riffs und das schlagzeug immer eine treibende kraft darstellen."Master of Insanity" geht mit Double-BassGrooves zur sache was ich auch gut finde den dadurch wir der Refrain richtig genial gemacht aber mal wieder zeigt sich im Chorus wie begnadet Dio ist und das er jeden song nochmal eine klasse besser macht."Time Machine" geht wieder um einiges schneller zu potte und wird gegen mitte wieder mit solos veredelt und lässt zum frohen headbangen einladen."Sins of the father" beginnt mal ganz anders nämlich nur mit gitarre und gesang und das tut der sache gut bis dann im hintergrund bass und schlagzeug vorsichtig mit einsteigen und wie immer hauen einem die riffs wieder um die ohren aber auch die Snythie effekte sind ganz nett zudem ist der song wieder etwas schneller gespielt was auch positiv ist."Too late" ist eine Ballade.....eine ballade?....ja eine Ba....ach ich vergesse dieses wort und nenn es einfach einen etwas ruhigeren song der Akustische Gitarren beinhaltet und gegen mitte mit einem genialen solo aufwartet und sich dann wieder beruhigt um dann ein letztes mal richtig schön nach vorne zu gehen."Buried Alive" beginnt mit dem besten riff der platte das aber insgesamt wieder eher schleppend daher kommt trotzdem darf sich tonni iommi nochmal richtug austoben.

fazit:Diese Platte hat keinen ausfall und geht überwiegend oder wenn nich sogar fast ohne schwache momente durch die boxen ins gehört aber! man hat keinen richtigen hit auf der platte so wie "neon Knights oder Country Girl" das sehr eingängig war und leicht zu kapieren ist denn hier muss man sich richtig was erkämpfen wenn man dieses platte lieben will denn sie ist anders als die anderen platte von sabbath mit dio aber dafür die heftigste mit den treibensten riffs, ultra tiefen bass lines und gut in szene gesetzen drums sowie dio in höchstform.meiner meinung nach muss man sich das album länger anhören um wirklich hinter die form und die gestalt dieser platte zu kommen, hat man dies geschafft dann gratuliere ich jedem denn dann hört und liebt er die vielleicht besten Sabbath Platte.
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Dehumanizer
Dehumanizer von Black Sabbath (Audio CD - 1992)
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