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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein ureigener Stil, 14. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Prince of the Poverty Line (Audio CD)
Seit ihrem ersten Album haben Skyclad ihren ureigensten Stil, konsequent gepflegt und weiterverfolgt. Nach zuletzt einem schwächeren Release bietet das vierte Album "Prince Of The Poverty Line" die bislang gelungenste Variante dieser Mischung aus Metal und Folk, der so viele unverwechselbare Merkmale aufweist: Das sehr differenzierte, vielseitige Riffing, die in zunehmendem Maße gezielt eingesetzten Violinparts, Walkyiers heiserer, lispelnder Gesang und vor allem das erst nach mehrmaligem Anlauf eingängige Songwriting. Letzteres ist die große Stärke der Briten. Sie verstehen es einfach, Stück für Stück mitreißende Spannungsbögen bis hin zu einem überragenden Refrain wie dem von "Cardboard City", "The One Piece Puzzle" oder "A Bellyful Of Emptiness" aufzubauen. Ob energiegeladen ("Civil War Dance"), aggressiv ("The Gammadion Seed") oder ruhiger wie bei "Land Of The Rising Slum" - dieser Gruppe steht einfach jede Soundvariante gut zu Gesicht. Das liegt sicher nicht zuletzt an der neuen Geigerin, die den einzelnen Liedern, egal welchen Grundtempos, eine bemerkenswerte Dynamik verleiht. Ein Highlight bei Skyclad sind auch diesmal die so engagiert wie anspruchsvollen Texte. Kompliment! Kaum zu glauben, daß diese Band noch besser werden sollte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste SKYCLAD CD - jeder Song ein Hammer! - darkscene.at, 7. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Prince of the Poverty Line (Audio CD)
Ich kannte und mochte bereits die ersten drei Skyclad Alben, wurde allerdings kaum das Gefühl los, dass trotz heidnischer Anreicherung im Sound "irgendwas fehlt". Als ich aber "Prince Of The Poverty Line" das erste mal hörte, war das fast wie eine andere Band, die ihren Sound komplett erneuerte bzw. erweiterte. Höchster Elan und spürbare Frische herrschten neben dem schon vorhandenen Ideenfundus plötzlich vor, was sich in jedem einzelnen Song auf Anhieb zeigte. So und nicht anders klang für mich der Frühling 1994, bevor im Sommer dann die neuen Alben von Savatage ("Handful Of Rain") und Dream Theater ("Awake") jene Manie auf sich zogen.

Schon das fuminant-flotte Starterdoppel "Civil War Dance" & "Cardboard City" brachte auf den Punkt, was es mit "Prince Of The Poverty Line" auf sich hatte: mehr Eingängigkeit, mehr Pfeffer, mehr Spielwitz. Das, was zwar auf Kosten der allerletzten Thrash-Fragmente des Debüts (die wiederum von Walkier's Ex-Band Sabbat her rührten) ging, entwickelte sich zur perfekten Fusion von tighten, massiv Riffbetonten Metal und den bereits eingepflegten, britischen Folk-Fragmenten sowie Celtic-Sounds! Neu engagiert wurde vor Studiotermin noch die Violistin und Keyboarderin Cath Howell, welche sich mit ihren flinken Violinsoli- & Leads zudem als glatter Volltreffer entpuppte und ihrer Vorgängerin in nichts nachstand. Insbesondere in "Sins Of Emission" - ein wahrer Tanzfeger im Fahrwasser von "Spinning Jeanny" - tobt sie sich amtlich aus. Im Zuge dessen legte auch ein Martin Walkier mehr Wert auf Melodien in seinen bis dato klar auf Sprechgesang basierenden Vocals, abgesehen von seinen bekannten, ironisch-sozialkritischen Lyrics, die schon bei ihrer Titelgebung zum Denken oder zumindest zum Schmunzeln anregen. Beispiele gefällig? "Land Of The Rising Slum" oder "The One Piece Puzzle" (...). Zwei Stücke, die sich samt ihren keltischen Elementen ebenso schnell als Kracher heraus kristallisieren wie das straight-rockige "A Bellyful Of Emptiness", das thrashig- komplexe "Gammadion Seed" oder ein schleppendes, sphärisches "Womb Of The Worm".

Damals wie heute steht fest: Die "Fürsten der Armut" aus Newcastle haben nach den drei beachtlichen Vorgängern "The Wayward Sons Of Mother Earth", "A Burnt Offering For The Bone Idol", "Jonah's Ark" ihre Nische definitiv gefunden und waren vielleicht auch mit "Schuld" am Mittelalter meets Rock Boom der Neunziger, von welchem Kapellen wie z. B. Subway To Sally nachhaltig profitierten. Das britische Sextett hat sich hiermit selbst übertroffen und bewies mit dem gleichfalls superben, übernächsten Kracher "Irrational Anthems" (1996 auf Massacre Records) oder mit vereinzelten Tracks der späteren Phase, wie man einer kreativen Sackgasse entkommt und Stil-übergreifend einem Metier - völlig ungezwungen - neues Leben einhauchen kann. Schade nur, dass heute - bekanntlich ohne den charismatischen M. Walkier am Mikro - diese einst so kreative Truppe lediglich ein Mauerblümchendasein fristet.
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