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Kundenrezensionen

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am 25. November 2007
LUSH wurden vor diesem Album sehr häufig mit den COCTEAU TWINS verglichen, was teilweise zutreffen mag, vor allem in Bezug auf die sphärischen Gitarrenwände (falls diese sphärisch sein können) und dem dazu passenden, im Raum schwebenden weiblichen, doppelstimmlichen Gesang. Bei "Split" saß Mike Hedges im Studio an den Reglern, Alan Moulder mischte ab, und dem Album ist überdeutlich anzumerken, daß LUSH von ihrem alten Image und alten Sound weg und es über größere Teile der Platte mehr rocken lassen wollten - zudem haben sich die Songs zum großen Teil in eine Richtung entwickelt, die viele Menschen als "kommerziell" bezeichnen. Dies alles trifft zumindest auf die erste Hälfte des Albums zu, bevor LUSH sich bei der zweiten Hälfte doch wieder etwas mehr auf altbewährtes verlassen, wenn auch der Klang klarer ist und die Songs eine gängigere Struktur aufweisen als bisher.
Die Kritik nahm das Album damals mit gemischten Gefühlen auf, den Fans gefiel es zum größeren Teil nicht mehr so gut, sie blieben der Band aber treu, zumindest bis zum nächsten, völlig poppigen Album "Lovelife", mit dem die Band zwar viel erfolgreicher wurde wie bisher, auf dem sich auch viele großartige Popsongs befanden, aber der Zauber der Band war dahin.
Dennoch finde ich, "Split" ist eine gute bis sehr gute Platte geworden, insbesondere die Songs "Light from a dead star", "Kiss chase", "Lovelife" und "Desire lines" sind herausragend.
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am 5. Januar 2013
"Lush" war eine der besten britischen Bands der 90er Jahre, und dies ist ihr Meisterwerk in einer kurzlebigigen Karriere.
Recht wüst waren die Anfänge, die Band kam öfter betrunken zu Konzerten und erweckte nicht immer den Anschein, als könne sie spielen. So waren dann auch die erste LP und die ersten EPs eher shoe-gaze, obwohl die Band nie wirklich dazugehörte, aus meiner Sicht. Auf "Split" löste sich die Band Gott sei Dank langsam vom Cocteau Twins - Einfluss und entwickelte ein unglaubliches Talent für intelligente Pop-Songs und eine Ästhetik, in die man sich nur verlieben konnte. Man sehe sich das Video zu "Hypocrite" an. Die lyrics waren ironisch, spotteten über Männer und waren auch mal tieftraurig, und stets getragen von den wunderbaren Stimmen der beiden Sängerinnen (Emma Anderson wird immer gern vergessen). "Light from a dead star", was für ein trauriger Text, "Kiss Chase", "Undertow", lauter Indie-Pop-Perlen. Pop ist nicht böse, wenn er von "Lush" gespielt wird. Leider - oder zum Glück - wurde die Band in Deutschland nie sonderlich bekannt, jetzt sollte man ihnen im Zuge des shoe-gaze-Revivals eine zweite Chance geben.
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am 15. März 2009
viele fans fanden und finden split schwächer als spooky, dem zweifelsohne grandiosen vorgängerablum. zu unrecht: nicht mehr ganz so sphärisch, aber trotzdem gut produziert liefern lush ein tolles album ab, einen (weiteren) klassiker der indie-szene. reinhören, kaufen - es lohnt sich!
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am 10. Dezember 1999
Mit ihrem dritten Album begannen Lush, sich allmählich von der Idee der Shoegazer zu distanzieren und sich klareren, poppigeren Songstrukturen zuzuwenden. So schlagen sie zu Beginn ihres zweiten Albums "Split" mit "Light From A Dead Star", "Kiss Chase", "Blackout" und "Hypocrite" gleich viermal voll zu, nach dem weniger aufregenden "Lovelife" kehrt man dann aber doch ein wenig in die Vergangenheit zurück, "Desire Lines" und "Never-Never" bringen es zusammen auf eine Viertelstunde Spielzeit. Aber auch das herausragende "Undertow" oder der Finisher "When I Die" zeigen eindeutig noch einmal die alten Lush, bevor sich die Band auf dem Nachfolge-Album "Lovelife" endgültig in Richtung (Durchschnitts-)Pop verabschiedete. Alles in allem sind Lush auf "Split" nicht mehr wirklich die alten, eine schöne Platte ist es dennoch geworden. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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