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am 24. Oktober 2007
"So cool kann Bombast klingen"-- nein, nicht die richtige Überschrift. Auch "Kilometerfressen auf dem Kanapee" trifft's nicht ganz, und auch nicht "Wow! So schlecht können die 80er also doch nicht gewesen sein". Aber all das drängt sich auf beim Hören, denn die Nits präsentieren sich auf "In the Dutch Mountains" vielseitig und sind gefeit gegen musikalisches Gelsenkirchener Barock à la 80er Jahre. Man darf den Titel wörtlich nehmen: Musikalisches Flachland ist das hier ganz bestimmt nicht.
"In the Dutch Mountains" ist nämlich ein Album, das man immer wieder hören will, weil die Musik vollgepackt ist mit eingängigen Melodien und erfreulich unprätentiösen Soli, und über allem thront unbestritten Henk Hofstedes markante Stimme. Die Bandmitglieder sind aufeinander eingespielt, das hört man, und dass dieses Album innerhalb weniger Tage eingespielt wurde, ohne jede Nachbearbeitung am Mischpult -- das glaube ich auch sofort.

Generell gilt: Am besten sind die Songs, in denen sich der Synthesizer zurückhält und ungebremster Freud' am Spiel den Vortritt lässt. Dann bekommen die Ohren nämlich Futter: Wave, Reggae und Ska lassen sich prima kombinieren, und gelegentlich zeigt der Pianist, dass ein Piano im Stil von Bar-Jazz kein Gedudel sein muss (auch sonst hat Robert Jan Stips einiges auf Lager). Daher klingen auch nur ganz wenige Songs ein wenig allzu routiniert, wenngleich auch sie nicht schlecht sind.

Insgesamt hat dieses Album nämlich jede Menge Allerfeinstes im Gepäck. Am bekanntesten ist sicher der Titelsong, der ganz einfach klingt wie Kilometerfressen auf schnurgerader Strecke, immer dem Sonnenuntergang in der Wüste entgegen... Dieser Song hat das gewisse Etwas, das alle Ohrwürmer brauchen. Aber es kommt noch besser, denn das Album hat doch tatsächlich noch besseres zu bieten, als da unter anderem wären: Das direkt anschließende "J.O.S. Days" mit restlos überzeugendem Ska-/Reggae-Einschlag. Ein entspannter, zurückgelehnter Song mit einer Mundharmonika als Sahnehäubchen, oder noch deutlicher: Das zeitlos vor Spielfreude berstende Glanzlicht des ganzen Albums! Fast dieselbe Klasse hat "Pelican & Penguin": Reggae goes Folk, und außerdem kann man hören, wie fein Rock nach Federvieh klingen kann, wenn's die Band kann. Und die Nits können's.
Weitere Tipps zum Reinhören:
"Two Skaters" -- anfangs ist's ein wenig zu harmoniebedürftig, aber gegen Ende sorgen die Gitarrenriffs für aufgedrehte Lautsprecher. "In a Play (das Mädchen im Pelz)" spielt nicht nur im Titel auf Vervet Underground an... Nach düsterem Intro drehen sie mächtig auf. "Mountain Jan" ist nur ein klein wenig schwächer; "One Eye Open" ist zum Zerreißen gespannt zwischen Ultra-Cool und Leidenschaft; in "Strangers of the Night" desertiert Jazz schon mal in Richtung Ska und landet in erfreulich düsterem Underground; und mit "The Magic of Lassie" beweisen die Nits, dass sie auch astreinen unpolierten Rock'n'Roll spielen können.
Freilich sind am allerbesten die drei Achttausender in diesem musikalischen Hochgebirge, nämlich der Titelsong, "J.O.S. Days" und "Pelican & Penguin".
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am 27. März 2012
Ich kenne dieses Album jetzt seit genau 20 Jahren. Damals noch auf Vinyl, als der letzte Song noch "Goodnight" hieß (die letzten drei sind Bonus-Tracks der CD). Den Titelsong kannte ich schon als 11 jähriger Schuljunge (1987/ 88), er war damals in den bayerischen Top Ten.
Nun zum Album: Auf der Rückseite steht tatsächlich das, was ich hier als Überschrift angegeben habe. Die Nits haben hier Rohkost abgeliefert (alles klingt fast nach Unplugged) und dennoch (ich würde fast sagen: gerade deswegen) ein Meisterwerk vollbracht. Frei nach dem Motto "Weniger ist mehr". Das zieht sich nicht nur durch die Produktion, sondern auch durch das Songwriting und die Arrangements. Und eben dieser bescheidene Charakter macht "In The Dutch Mountains" für mich zu einem sympathischen, unvergessenen Beweis für die andere Seite der 80er. Sie schwammen sowas von gar nicht mit dem Mainstream mit und haben dennoch kommerziell überraschend gut mitgehalten. Meine Lieblingssongs: "In the dutch Mountains" (klar), "Mountain Jan" und "Moon & Stars"(so simpel und so traurig), "The Swimmer", "Pelican & Penguin", "JOS Days" und natürlich "Das Mädchen im Pelz". Wer The Velvet Underground, Violent Femmes oder auch Lou Reed mag, der sollte sich diesen Schatz anschaffen. 5 Sterne, freilich!
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am 24. Februar 2011
Mir ist die Band aus den Niederlanden seit den 80ern bekannt.
Damals natürlich durch die hier auf dem Album vertretenen Lieder "In the dutch mountains" und "J.O.S. Days".

Danach verschwand die Band mehr oder weniger aus dem Rampenlicht und war nur mehr Insidern bekannt. Allerdings, nach intensiven Hörens diesen Album, zum Unrecht.

Wie vorangegangen schon beschrieben, überrascht die Band zu einen durch den Gesang und verschiedene Interpretationen bzw. Variationen der Musik.

Interessant sind, für mich, alle Lieder. Ich finde keines, was richtig schlecht oder langweilig wäre. Besonders aber das Lied "Two Skaters"!
Die Band besteht heute noch zum großen Teil aus den ursprünglichen Mitgliedern. Was sich bestätigt; Qualität währt halt länger...
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am 10. April 2015
Was die Niederländer hier aufgetischt haben, ist ein Album, welches sich durchaus mit Talk Talk's "Spirit Of Eden" vergleichen lassen kann, nicht nur so aufwändig arrangiert, aber mit einer vergleichbaren Tiefe. Wie wohl die meisten, bin auch ich durch den Titel-Song auf dieses Album aufmerksam geworden, ein netter Pop-Song mit einem Schuß Selbst-Ironie.
Unter'm Strich betrachtet ist dies aber einer der schächeren (auf hohem Niveau) Titel, die eigentlichen Perlen sind für mich "Mountain Jan", "Strangers Of The Night" und vor allem "Two Skaters", welches am meisten in Richtung Talk Talk's "Spirit Of Eden", Marillion's "This Is 21th Century" oder auch Carptree's "Weakening Sound" geht, sich in meinem Ohr regelrecht verbeisst, mit dazu trägt wohl auch bei, dass die Stoimme des Sängers zeitweilig an Al Stewart erinnert, sich einschmeichelt!
ITDM ist mit Sicherheit kein langweiliges Abum, wer offen für gut gemachte Pop-Songs und tolle Arrangements ist, sollte unbedingt mal reinhören, fange am besten mit "Two Skaters" an, (für mich) ein Traum!
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am 19. Februar 2014
Eine kreative Gruppe mit genialen Einfällen. Extravagante, abwechlungsreiche Einfälle und "Handarbeit" mit realen Musikinstrumenten ohne synthetischen Klimmbums. Ein echter Fund!
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am 16. Oktober 2013
Allein der erste Song rechtfertigt das ganze Album. "In the dutch mountains" ist einer der geilsten Songs der 80er Jahre. Mehr wollte ich gar nicht. Danke!
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am 24. November 1999
Die Nits, die mit dem dem Album gleichnamigen Lied, das auf dieser CD enthalten ist, ihren einzigen Hit hatten, zeigen sich auf den fünfzehn Liedern dieser CD außerordentlich vielfältig. Die Musik schwankt zwischen beinahe schon Mainstream-tauglichem Synthesizerpop (wie eben beispielsweise "In the Dutch Mountains") und abstrakten, beinahe avantgardistischen Klanggebilden ("Mountain Jan"), ist aber doch durchaus verbunden, zum Beispiel durch die charakteristische und charismatische Stimme Henk Hofstedes. Ein sehr interessantes Album, besonders in den fremdsprachigen Passagen (es klingt doch immer wieder interessant, wenn Holländer Deutsch sprechen bzw. singen, wie im "Mädchen im Pelz"...). (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 12. Januar 2012
Endlich mal wieder Musik, die vom Herzen in die Füsse und zurück geht... "Covern" gabs früher nicht, da mussten Künstler noch eigene Ideen einbringen. Die CD ist der beste Beweis. Klasse Musik.
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am 7. Mai 2009
Die CD kann ich empfehlen, obwohl nur 2 Titel bekannter sind, weil sie auch im Radio gespielt werden.
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am 12. November 2000
Eine gute CD für jung und alt für Hip Hopper und Matler Ein wirklich gelungener EASY LISTNING Nachmittag ist mit dieser CD kein Problem !! Nicht nur der WELTHIT " In the dutch mountain "
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