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4.0 von 5 Sternen Was aus dem Album geworden wäre?
Im Jahr 1989 gab Dead, der Sänger der Band von 1988 bis 1991, in einem Interview an, dass es im März 1990 ins Studio gehen soll, um dabei 10 Songs inklusive dem Demosong "Carnage" aufzunehmen. "When the Vulturs left" und "Burn my coffin" (später von Marduk für THOSE OF THE UNLIGHT eingespielt) waren damalige Arbeitstitel. Diese...
Veröffentlicht am 3. Juni 2010 von Andreas Schriefer

versus
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3.0 von 5 Sternen Der Gesang macht die Platte kaputt
Ein relativ gutes Album, aber auch nicht mehr. Der Gesang ist oftmals unpassend und wirkt im gegensatz zu den genialen, hasserfüllten Vocals von Dead auf "Live In Leipzig" einfach nur kraftlos. Lediglich an einigen Stellen, vor allem aber im letzten Track wird das ganze durch cleane, chorartige (???) Vocals etwas interessanter. Die Platte mag zwar...
Am 21. Oktober 2000 veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was aus dem Album geworden wäre?, 3. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: De Mysteriis Dom Sathanas (Audio CD)
Im Jahr 1989 gab Dead, der Sänger der Band von 1988 bis 1991, in einem Interview an, dass es im März 1990 ins Studio gehen soll, um dabei 10 Songs inklusive dem Demosong "Carnage" aufzunehmen. "When the Vulturs left" und "Burn my coffin" (später von Marduk für THOSE OF THE UNLIGHT eingespielt) waren damalige Arbeitstitel. Diese Pläne wurden nicht realisiert, wegen der damaligen Situation der Band (keine feste Unterkunft außer dem dem Haus mit Proberaum, kein Geld und wenig zu essen), da es zu Touren kam, wobei unter anderem Live in Leipzig aufgenommen wurde und dem Selbstmord von Dead im April 1991. Nur "Freezing Moon" und "Carnage" sollten 1990 mit Dead im Studio aufgenommen werden.

Um größtmögliche Authentizität zu erreichen, gab es zeitweise den Plan, das Album in Transsilvanien aufzunehmen, damit die gewünschte Atmosphäre erreicht wird. Erst 1992 begannen in der Grieg Memorial Hall in Bergen die Aufnahmen des Albums, die bis in den Sommer 1993 andauerten.

Man merkt den Unterschied zwischen den simpleren 4 alten Songs, die zu Deads Lebzeiten bereits fertig geschrieben waren (Funeral Fog, Freezing Moon, Pagan Fears und Buried By Time And Dust), zu den neuen Songs (Cursed In Eternity, Life Eternal, From The Dark Past (ursprünglich "Materialized in Stone" [Marduk - OPUS NOCTURNE]) und De Mysteriis Dom. Sathanas) die durch mehr Melodien und Atmosphäre aufwarten. Während der Aufnahmen wurde unter Mithilfe von Kristian Vikernes von Burzum am Bass und Snorre W. Ruch alias Blackthorn von Thorns als zweiter Gitarrist über Monate so lange an den Liedern gefeilt, bis sie für das Album und den Lyrics von Dead würdig waren. Den Songs "Cursed in Eternity" und "From the dark Past" (Lovely Children vom Thorns-Demo "Grymyrk") liegen Riffs von Blackthorn zu Grunde, welche von Euronymous für Mayhem spezifiziert wurden.

In seinem Abschiedsbrief erwähnte Dead die Lyrics für den Song "Life Eternal", die von ihm noch vollständig geschrieben waren, aber es 1991 noch keine Musik dazu gab. Zu "Cursed in Eternity", "From the dark Past" und dem Titelsong lagen die Lyrics nur fragmenthaft vor und wurden von Blackthorn vollendet. "Funeral Fog", "Pagan Fears" und "From the dark Past" thematisieren die dunkle Seite der Karpaten. "The Dark and the freezing Moon" und "Buried by Time and Dust" behandeln den Vampirismus. "Cursed in Eternity" öffnet die Abgründe der Hölle und "Life Eternal" offenbart die Sehnsucht nach Tod und Erlösung. Der Titelsong "De Mysteriis dom. Sathanas" beschreibt eine schwarze Messe inmitten von alten Ruinen.

Der Gitarrist und Bandleader Euronymous wurde im August 1993 ermordet und vor der Veröffentlichung des Albums im Mai 1994 wurde die Soundqualität aufgebessert. Auf der limitierten EP Life Eternal kann man hören, wie der Sound des Albums von Euronymous ursprünglich geplant war, inklusive eines Drumsolos am Anfang von Funeral Fog.

Das Album entstand mit Unterbrechungen in einem Zeitraum von über 6 Jahren (1988 mit dem Einstieg von Dead, obwohl nach Deathcrush 1987 bereits an neuem Material gearbeitet wurde, bis zur Veröffentlichung 1994). Durch die radikalen Einschnitte in die Bandgeschichte ergeben sich verschiedene Varianten, die möglich gewesen wären:

I. mit Dead am Gesang, dann wären die Songs alle wie die vier, die 1991 schon fertig waren, welche nach Dead genauso klangen, wie die alten Songs von Deathcrush nur länger und mit Solos als Ergebnis beständiger Bandproben

(Während Dead den "death-way of singing" benutzte, ließ sich Attila Csihar von einer Opernsängerin Atemübungen zeigen, um seine Stimme zu trainieren. Wenn Dead wie ein Sterbender oder Toter klingen wollte, hört sich der Gesang seines Studio-Nachfolgers "lebendig" an. Attila Csihar wurde deswegen als Sänger gewählt, weil Dead die ungarische Band Tormentor mochte, wo Csihar sang und es somit eine Art Tribut an Dead war. Man kann es so sehen, dass es für Dead wichtig war, eine Botschaft mit den Texten zu vermitteln und für Attila Csihar die für ihn vorgegeben Lyrics möglichst künstlerisch darzubieten)

II. so wie Euronymous das Album plante, mit einem rauheren Sound und evtl. einer anderen Songreihenfolge wie Informationen bei der EP Life Eternal zu entnehmen ist

(Euronymous wollte einen räudigeren Sound, um das Album bösartiger und in der Tradition des Black Metal der 1980er erklingen zu lassen.)

III. die erhältliche Version, wo es in den 1990er Jahren noch verschiedene Ausführungen gab (mit und ohne Lyrics im Booklet und das Cover in einer anderen Farbe [die Kathedrale in lila, anstatt blau])

(Hellhammer, der Schlagzeuger, hatte nach dem Tod des Gitarristen das Album noch einmal neu abgemischt wegen der Bassspuren von Kristian Vikernes, die er nicht neu einspielen konnte. Der Bass wurde in den Hintergrund gemischt und das Schlagzeug in den Vordergrund, sowie das Drumsolo von Funeral Fog entfernt.)

4 von 5 Sternen mit der Begründung, dass das Album veröffentlicht wurde, ohne die beiden ehemaligen Mitglieder der Band Mayhem (Dead und Euronymous) zu berücksichtigen, die sicher ihre Einwände gehabt hätten, dass an ihrer Vision (oder Version) etwas verändert wurde. Mit Dead am Gesang wäre das Album so ausgefallen, wie es bei den Studioaufnahmen von 1990 zu hören war. Wenn Euronymous nicht ermordet worden wäre, hätte es am Tag der Veröffentlichung einen Anschlag auf den Nidarosdom in Trondheim gegeben, welcher das Albumcover ziert.

Interessant wäre auch die Gestaltung des Albums gewesen, wenn Dead dafür die Verantwortung getragen hätte. Vermutlich würde sie dann aus den von ihm angefertigten Zeichnungen mit Friedhöfen, Gräbern, Burgen etc. bestehen, wie im Bootleg "of lord satans mysteries" (Rehearsal-Aufnahmen mit Dead von 1989) zu sehen. Das Layout der erhältlichen Version mit den mittelalterlichen Schriften beruht auf dem Konzept von Euronymous, welches Jorgen "Sjulag" Wigen umsetzte.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein legendäres Album!, 27. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: De Mysteriis Dom Sathan (Audio CD)
Posthum nach dem Tod des Mayhem- Gründers Euronymus vom Drummer der Band, Hellhammer, veröffentlicht, markierte dieses Album einerseits das Ende der ersten Phase der Mayhemschen Existenz, andererseits beinhaltete es die endgültige Manifestation des norwegischen Black Metals in seiner ganzen Erhabenheit, Atmosphäre und frostiger Raserei voller extremen Hass.
Im legendären Grieghallenstudio aufgenommen, ist die Qualität der Produktion genau richtig, nicht zu transparent aber auch weit entfernt vom Rumpelsound einer anderen BM- Legende (Darkthrones "Transilvanian Hunger").
Die Texte auf dem Album stammen vom legendären Mayhem- Sänger Dead und beschäftigen sich mit mysthischen Themen der misanthropischen Weltanschauung und beinhalten eine absolut negative und trostlose Stimmung. Musikalisch bewegt man sich meist in hohen Geschwindigkeitsbereichen, allerdings unterhalb der Grenze des aktuellen "Chimera"- Albums. Alle Tracks des Albums bewegen sich zwischen 5:30 und 7 Minuten, sie sind alle sehr gut. besonders fesselnd aber sind die Legenden "Funeral Fog" und "Freezing Moon", "Pagan Fears", das doomige "Life eternal" sowie der wohl beste Mayhem- Track aller Zeiten, "Burried by time and dust". Aber diese Tracks liegen nur haardünn vor den anderen Kompositionen dieses Meisterwerkes.
Ebenfalls hervorzuheben ist der Gesang des großen Attila Csihar von der ungarischen Death Metal Legende Tormentor, der hier sehr innovativ und gekonnt die Stimmbänder quält. Dieses Album sollte JEDER Fan extremer Musik besitzen, udn wer nur eine Black Metal scheibe in seinem eben kaufen will, sollte diese nehmen. Ein Stück Geschichte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf dem Höhepunkt der extremen Musik, 18. April 2012
Rezension bezieht sich auf: De Mysteriis Dom Sathanas (Audio CD)
Die norwegische Band Mayhem definierte mit ihrem legendären Erstlingswerk 'De Mysteriis Dom Sathanas' im Erscheinungsjahr 1994 die Subkultur des zweitwelligen Black Metals! Nach anfänglichen Erkundungsversuchen dieser Musikrichtung durch Venom und co., waren Mayhem mitunter die ersten, die das Genre auf eine ernste Art beeinflusste. Im Vergleich zu Venom-Werken stellt 'De Mysteriis Dom Sathanas' eben keine sowohl textliche, als auch musikalische 'Just for Fun Komposition' dar. Ein derart kaltes, zerrüttetes und schwer verdauliches Album bekommt man heutzutage nicht mehr vorgesetzt, da sich der Black Metal an vielerlei Stellen doch veränderte, teilweise auch kommerzieller wurde. Dieses Debüt liefert allerdings eine der rohesten, härtesten und generell genialsten Vertonungen dieser Musikrichtung. Man kann im Bezug zu Mayhem selbst, vor allem aber auch zu den damaligen Bandmitgliedern geteilter Meinung sein, dass sie mit 'De Mysteriis Dom Sathanas' jedoch etwas Großes und Besonderes auf CD gebannt haben, lässt sich nicht leugnen. Als Zuhörer wird man hier definitiv keiner leichten Kost nahegeführt. Misanthropie, Okkultismus, Satanismus, Suizidales Gedankengut - All das begegnet uns in Mayhem's Songtexten. Ob man als Zuhörer nun in einer distanzierenden oder faszinierenden Haltung gegenüber Lyrics wie 'A dream of another existance, You wish to die, A dream of another world, You pray for death' (...) ausharrt, sei jedem Individuum selbst überlassen. Ohne dieses finstere Brennmaterial wären Mayhem eben nicht gleich Mayhem. Hinzu kommt, dass sich der Black Metal besonders durch solche Thematiken auszeichnet. Auf ihre Art und Weise sind die Texte, aber ganz besonders natürlich die extreme Musik, in die sie verpackt sind, total überwältigend...

Die Besonderheit des Albums und Begeisterung meinerseits liegt vor allem auf einer unheilvollen, zu 100% passenden Atmosphäre. Der Silberling besitzt einen einzigartigen Sound. Die Kombination aus monotoner, sehr schneller Instrumentierung und einem erschütternden Grunz- bzw. Schreigesang schafft wahrlich eine Aura des Bösen rund um diesen Tonträger. Hauptsänger Attila Csihar klingt, als würden ihm momentan 1000 Dämonen ausgetrieben werden. Egal ob flüsternd, schreiend, grunzend oder sprechend - Die einzigartige Gesangstechnik ist hier dermaßen passend und überzeugend, sie komplettiert den Tonträger quasi. Man kann sich hier nicht festlegen, und den besten oder schlechtesten Songtitel küren. Jedes Lied fordert Zeit, doch jedes Lied lässt sich als absolut genial bezeichnen. Sei es die extreme Geschwindigkeit auf dem eröffnenden 'Funeral Fog', der melodiöse Abschnitt bei 'Freezing Moon' oder das Schlagzeugsolo, eingespielt auf dem Titeltrack. Es gibt rein Garnichts zu meckern! Nicht umsonst gilt 'De Mysteriis Dom Sathanas' als absoluter Meilenstein, und gleichzeitiger Geheimtipp des Black Metals.

Fazit: Zusammenfassend lässt sich nur sagen, dass Mayhem hiermit einen ganz weiten Sprung gewagt haben. Zwar liegt hier keine Musik für jede Stimmung vor, dennoch gehört dieses Debüt ganz einfach gehört! ;) Jeder Black Metal Fan wird die Platte ohnehin schon kennen/besitzen, somit erspare ich mir an dieser Stelle eine genauere Kaufempfehlung. Die volle Punktzahl, also 5 Sterne hat das norwegische Erstlingswerk auf alle Fälle im Kasten. Glanzleistung!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alt und unbezahlbar!, 16. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: De Mysteriis Dom Sathanas (Audio CD)
Dieses Album war für mich vor etlichen Jahren der Einstieg in das Black Metal Genre. Ich hatte mich sehr an den Gesang (??) zu gewöhnen. Vor allem der letzte Track ist "anders". Im Nachhinein muss ich Mayhem jedoch zu dem bis heute gelungensten Album grautlieren (für manche post mortem...). Die Songs fließen düster daher, und wenn man etwas Glück hat, gibt's auch noch die Texte dazu (allerdings ist das Englisch echt bitter). Man begibt sich von Grabnebeln über den Friedhof in die Ewigkeit und zurück in die dunkle Vergangenheit. Ein Muss für jeden echten Black Metaller.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Roh und furchteinflößend, 27. April 2010
Rezension bezieht sich auf: De Mysteriis Dom Sathanas (Audio CD)
Die - gelinde gesagt - "bewegte" Vergangenheit von Mayhem ist bekannt und hat sicher ihren Teil zum Kult-Status der Band beigetragen. Im Angesicht der Verbrechen, die im Umkreis der Norweger verübt wurden, ist es nicht einfach, eine objektive Kritik zu einem der wichtigsten Werke der zweiten Black Metal Generation zu verfassen. Zu den bekannten Vorfällen kommt auch noch, dass der berüchtigte Varg Vikernes auf "De Mysteriis Dom Sathanas" als Bassist zu hören ist (sehr gekonnt übrigens). So kommt es wohl auch, dass viele Leute Probleme damit haben - das kann ich durchaus verstehen.

Rein vom musikalischen Standpunkt betrachtet kann man der Truppe jedenfalls nichts vorwerfen. Es herrscht roher, furchteinflößender und kalter Black Metal vor, mal vorwärts peitschend, mal im Midtempo vorgetragen. Gleich nach dem infernalischen Opener "Funeral Fog", der sofort zeigt, wo es lang geht, gibt es mit "Freezing Moon" einen absoluten Klassiker zu hören, der abwechslungsreich aus den Boxen kommt und alle Trademarks von Mayhem in sich vereint. Nebenbei zeigt er auch, welch außergewöhnlicher Black-Metal-Sänger Attila Csihar ist. Wobei sich gerade am exzentrischen Frontmann die Geister scheiden dürften (ein Schicksal, dass er mit seinem Interims-Nachfolger Maniac teilt). Das Organ des Ungarn tönt nämlich nicht so sehr hasserfüllt oder aggressiv als vielmehr extrem bösartig und auf perverse Weise verführerisch. Sicherlich nicht jedermanns Geschmack, ich persönlich finde seinen Stil sehr passend.

Neben dem eröffnenden Doppelschlag kann mich vor allem der Titeltrack mit seinem besonders ausgefallenen, choralartigem Gesang und der damit einhergehenden, morbiden Atmosphäre begeistern. Was für ein Rausschmeißer... Dem steht auch das mit bösartigem Geflüster und später mit Bathory-mäßigem Klargesang (!) unterlegte "Life Eternal" in nichts nach - bei diesem Stück überzeugt auch der eindrucksvolle, basslastige Beginn und das coole Drumming im instrumentalen Mittelteil. Auch "From The Dark Past", das gekonnt zwischen Heavy- und Black-Metal wechselt, fällt in diese Kategorie der absoluten Klassiker.

Die restlichen Songs fallen demgegenüber in meinen Ohren allerdings ein wenig ab. Sie sind zwar alles andere als schwach, aber können den vorher genannten Tracks nicht das Wasser reichen. Exemplarisch nenne ich das von vielen hochgelobte "Buried By Time And Dust", zu dem ich aus irgendeinem Grund nur schwer Zugang finde und das mir einfach zu austauschbar klingt. Nicht schlecht, aber eben nicht so außergewöhnlich wie die übrigen Stücke.

Insgesamt ist "De Mysteriis Dom Sathanas" eine sehr gute Platte und natürlich eine der wichtigsten Veröffentlichungen aus der Frühzeit der zweiten Black-Metal-Generation. Man sollte dieses Album auf jeden Fall gehört haben, auch wenn mir persönlich die Frühwerke von Darkthrone (vor allem "A Blaze In The Northern Sky") besser gefallen - obwohl gerade die räudige Produktion der norwegischen Konkurrenz bei weitem nicht mit Mayhems Referenzwerk mithalten kann (was natürlich nichts mit der Qualität der Songs zu tun hat).
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DAS beste Black Metal Album überhaupt, 21. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: De Mysteriis Dom Sathanas (Audio CD)
Das erste "richtige" Album von Mayhem ist ein wahrer Black Metal Klassiker und auch genreübergreifend, für mich eines der besten Metal Alben.

Es ist das letzte Output auf dem Euronymus spielt, und alleine deshalb sollte jeder Metaller diese CD im Schrank stehen haben. Euronymus ist einer der wenigen BM-Gitarissten, der aus der grauen (oder auch im BM schwarzen) Masse herausstach. Da er nicht nur Riffs aneinanderreiht, sondern diese durch geniale Bridges miteinander verbindet. Es wird auch immer viel über den Gesang von Atilla Csihar diskutiert. Er ist auf alle Fälle anders. Nicht zu vergleichen mit z. Bsp. Legion von Marduk. Atillas Gesang lässt sich am besten mit einem Krächzen, Röcheln und Keifen umschreiben. Aber eben nicht so aggressiv wie bei anderen Vertretern. Bei "Life Eternal" singt er sogar teilweise klar. Ich finde auch, dass ein herkömmlicher Sänger diesem Album nicht gerecht geworden wäre. Also ein aussergewöhnlicher Krächzer, für ein aussergewöhnliches Album.

Eigentlich sind alle Lieder auf dem Album stark, bis auf "Cursed In Eternity", welches eher ein Füller ist. Doch der Song bezitzt das geilste Schlagzeug-intro, das ich jemals gehört habe und ist deshalb auch empfehlenswert. Meine Lieblingssong sind vor allem "Funeral Fog" und "Pagan Fears". So kann ich allen Metallern nur zurufen: "KAUFPFLICHT!!!!!"
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein der Blackmetal-Geschichte, 26. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: De Mysteriis Dom Sathanas (Audio CD)
De Mysteriis Dom Sathanas entstand zur Blütezeit des norwegischen Blackmetals und stellt für mich den Höhepunkt dieser Epoche da. Die Songs sind roh und auf den Punkt gebracht. Sänger Attila (der aus meiner Sicht beste Mayhem-Shouter) gibt dem Album mit seiner ausgewöhnlichen Stimme seine ganz eigene Note; Drummer Hellhammer sorgt dafür, dass dem geneigten Hörer die Spucke wegbleibt.
Ein Album an dem kein (Black-)Metaller vorbeikommt und das bis heute unerreicht bleibt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das "Morbid Tales" der Neunziger !, 7. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: De Mysteriis Dom Sathanas (Audio CD)
In Black-Metal Kreisen is dieses Album , sozusagen der zu Noten gewordene Gott , und das zu Recht , die Produktion ist für ein relativ frühes Werk aus der skandinavischen Scene phenomenal , und der als Ersatz für den verstorbenen Sänger Dead ins Boot geholte Studiosänger Atilla Czihar verleiht den Songs durch sein einmaliges Shooting eine Bösartigkeit die bis Heute unübertroffen bleibt. Einzelne Songs zu beschreiben wäre ein sinnloses Unterfangen , denn der Platz würde nicht reichen und es wäre eine Beleidigung für jedes nicht erwähntes Stück , ich kann Metalern die sich dieses Album wegen Vorurteilen dem Black-Metal gegenüber nicht besorgt haben , oder die denken Mayhems Status in der Scene wäre nur durch misteriöse Tode verursacht worden nur Raten zumindest reinzuhören um sicher zu gehen das sie ( für ihren Geschmack ) nichts verpasst haben .
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt bis 2001 kein besseres BM-Album, 16. Februar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: De Mysteriis Dom Sathanas (Audio CD)
Über Attillas Gesang streiten sich viele, ich bin der Ansicht, dass Attilla der beste Mayhem-Shouter aller Zeiten ist, da er auch mal was Neues ausprobiert und nicht nur auf der High-Pitch-Schiene fährt. Er kotzt sich durch die Songs, dass es eine wahre Freude ist. Vielleicht war Dead zu seinen besten Zeiten aggressiver, aber so morbide wie Attilla auf diesem Album ist keiner. Punkt. Über Euros Riffs und Hellhammers Drumming braucht man kein Wort zu verlieren. Die Riffs bestechen durch einfache Finsternis, doch die beiden Solos, die es auf der Platte zu hören gibt, zeugen von Euros einmaligem Talent. Mir gefallen auch die Bassläufe des Count, die in der Produktion sehr gut rüberkommen. Auch die grafische Aufmachung sucht seinesgleichen, dass Booklet ist optisch perfekt, die 1000 Fehler in den Lyrics (vor allen in den lateinischen Passagen!!!) sind zu verzeihen. Fazit: 666 Punkte, hail Euronymous, the Prince of Death!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wohl eines der besten Black Metal Alben..., 9. September 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: De Mysteriis Dom Sathanas (Audio CD)
...überhaupt! Die BM Urgesteine Mayhem erschufen mit "De Mysteriis Dom Sathanas" ein echtes Meisterwerk, und das in unglaublicher Besetzung - Attila an den Vocals, der sich die Seele aus dem Leib schreit, beim ersten hören läuft es dem Hörer direkt kalt den Rücken runter. Der Black Metal Gott Euronymous spielt so gut wie noch nie seine Gitarre, der "Graf Grishnackh" Varg Vikernes spielt den Bass wie immer exzellent, und last but not least Hellhammer an den Drums!
Ein absolutes Muss für jeden Schwarzmetaller, da kommt man einfach nicht drum rum! Pflichtkauf :P
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