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am 22. Juli 2004
Der Einfluss des Früh-70er-Miles-Davis ist hier deutlich herauszuhören. Herbie Hancock war ja daran nicht unbeteiligt. Die drei (!) Tracks des Albums weisen aber alle in verschiedene Richtungen. So ist "Rain Dance" ein stark elektroniklastiges Stück, das mit artifiziellen Tropfen-Geräuschen aus dem Synthesizer (und wahrscheinlich uralten Drumcomputern) beginnt und endet. Dazwischen toben sich das Hancock-typische E-Piano, Trompete, Posaune und der Bass in freejazziger Manier aus. "Hidden Shadows" erinnert am meisten an den Sound von Miles Davis' "Bitches Brew", besonders natürlich Eddie Hendersons Trompete. Vertrackte Rhythmen dominieren hier. Und schließlich "Hornets": Der Beginn läßt sogar etwas an Isaac Hayes' "Theme from Shaft" anklingen - aber nur kurz. Der funkig beginnende Track (mit super Hi-Hat-Sound) verwandelt sich in einen groovenden Hexenkessel, ein wahres Monster, in dem sich die Musiker austoben. Alles in allem ist "Sextant" ein Album, das die Richtung, die "Bitches Brew" eingeschlagen hat, bereichert und nichts mit den vielen Fusion-Belanglosigkeiten zu tun hat, die die 70er ebenfalls hervorgebracht haben.
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am 18. März 2007
...aber ist das noch Musik?! Das ist eine verständliche Frage, wenn man zum ersten Mal "Sextant" hört, denn gefälliger Bar Jazz ist das sicher nicht.

Doch auch, wenn man sich erst an den artifiziellen, freejazzigen elektronische Sound gewöhnen muss, kann man in " Sextant" einige der besten musikalischen Ideen Herbie Hancocks bewundern.

In "Rain Dance" ergeben artifizielle Regengeräusche einen swingenden Groove,

Bassoli, Fender Rhodes, ein Drumcomputer und der großartige Trompeter Eddie Henderson verdichten sich zu einer mysteriösen Atmosphäre.

Obwohl das Stück aus einem sehr einfachen Motiv besteht, an dem auch festgehalten, werden hier die Grenzen ausgelotet, und so kann es schon mals passieren, das man nicht mehr Musik, sondern "Geräusche" hört...

In den beiden anderen Stücken toben sich Posaune, Trompete, und Herbie Hancock( was für ein Instrument spielt er eigentlich?! Auf der Rückseite der CD kann man lesen, dass er für die Sessions acht verschieden Tasteninstrumente benutzt) aus, Free Jazz par excellence.

"Sextant" hat zwar sicherlich ein hohes musikalisches Niveau, ist aber nicht für jedermann geeignet und erfordert viel Toleranz und Konzentration.
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am 27. Februar 2008
Meines erachtens nach erwischt man Hancock mit dieser Scheibe in seiner experimentellsten und somit interessantesten Form abseits des konventionellen Jazz / Funk. Bisher kannte ich hauptsächlich spätere Werke des Meisters, also die Funk-Phase (ca. 1974-1980). Wer diese Sachen mag und offen für "neues" bzw. anderes ist wird seine Freude an diesem Album haben. Ich jedenfalls bin hochinspiriert, denn "Sextant" ist nicht von dieser Welt!! Details zu diesem Album erspare ich mir, das taten meine Vorrezenten schon.
Ich kauf mir jetzt erstmal das Vorgängeralbum: "Crossings"
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Juni 2011
Eine unglaubliche Platte mit einer unglaublichen Band. Herbie Hancock hat mir Headhunters einen der Meilensteine in meiner Jazz-Rock Sammlung, aber Sextant gibt mehr. Hier hat man das Gefühl, dass Genies Fragmente zu einer neuen Erfindung zusammenfügen. Ich höre diese CD seit erst 6 oder 7 Jahren, dafür aber regelmässig und empfehle sie jedem, der sich nur annähernd mit Fraktalen in der Musik auseindersetzen will und einfach mehr zulässt, als den Standard. Ob das, was dem Hörer hier geboten wird, noch Jazz ist oder welchen Namen man diesem Kind geben mag, es ist unglaublich sensationelle abgefahrene Musik. Nach 2-maligem Hören habe ich seit langem die Angewohnheit die CDs Feel von George Duke und Light as a feather von Chick Corea aufzulegen. Ein wahnsinns-Trio diese Scheiben (ich hab sie auch in meiner Sammlung bei den Favoriten direkt nebeneinander gestellt).
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am 6. Oktober 2013
...ist dieser Künstler einer der besten in seinem Genre. Und natürlich ist diese CD, wie viele andere von ihm, ein aussergewöhnlicher Ohrenschmaus!
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