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am 10. August 2008
Als LP-Ausgabe habe ich "Who Are You" früher eher selten gehört. Dabei hätte ich sie sicher nie als "schlecht" bezeichnet, höchstens im Vergleich zu den vorhergehenden Who-Studioalben etwas verhaltener wirkend.
Erst mit dieser klanglich erstklassigen Remaster-Version ist auch bei mir der Groschen gefallen, nämlich daß das letzte Studiowerk mit Keith Moon sich zwar erst auf den zweiten Blick erschließt, dabei seinen Vorgängern in Wahrheit trotzdem kaum nachsteht (nun gut: "Who's Next" vielleicht einmal ausgenommen). Und das, obwohl es gerade auch den Drummer nur noch phasenweise in alter Form präsentiert.

Was die Songs angeht höre ich kaum wirkliche Schwächen: Die beiden ersten Nummern - "New Song" und "Had Enough" - würden sich qualitativ auch locker auf "The Who By Numbers" einfügen, erst recht in diesem verbesserten Soundgewand.
"905" aus John Entwistle's Feder galt zu Recht immer schon als eines der Album-Highlights, ebenso wie "The Music Must Change".
Kritikwürdig finde ich am ehesten noch "Sister Disco", das sich seinem Thema doch ein wenig zu bemüht nähert, dafür aber im Instrumentalteil mit einer kraftvollen Verbindung aus Synthesizerklängen und Rockgitarre aufwartet und zum Schluss einen völlig unerwarteten, grandiosen Pete Townshend solo an der Akustikgitarre bietet.
Dem hier vormals bemängelten Song "Trick Of The Light" konnte ich früher auch nur bedingt etwas abgewinnen, der Dynamikzuwachs dieser Wiederveröffentlichung fördert dessen rockige Qualitäten jedoch derart unvermutet zutage, daß ich fast den Eindruck habe, der Wiedergeburt eines "verschütteten" Who-Klassikers beizuwohnen.
"Guitar And Pen" und vor allem "Love Is Coming Down" mochte ich dagegen immer schon sehr, bei letzterem handelt es sich um meinen Lieblingssong dieses Albums.
Das großartige Titelstück schließlich bedarf sicher keiner weiteren, großen Worte: einfach einer der ganz großen The-Who-Klassiker mit einem letztmalig glänzenden Keith Moon an den Trommeln, nicht von ungefähr an "Won't Get Fooled Again" erinnernd.

In diesem Zusammenhang noch der Hinweis auf die bereits genannte Früh-Fassung von "Empty Glass" als Bonustrack: Alleine die Stelle, an der Moon hier mit seinen Geschützen einsetzt, rechtfertigt für mich glatt den Kauf dieser CD, diese Wucht ist einfach so unglaublich!
Abgesehen von Townshends "No Road Romance" bieten die übrigen Extras allerdings kaum wesentlich erhellendes, diese Alternativfassungen sind zwar alle recht gut, unterscheiden sich aber - ohne auf ihre jeweiligen Besonderheiten einzugehen - nur sehr wenig von ihren Albumversionen.

Insgesamt habe ich kein Problem damit, auch diesem Album die Höchstnote zu geben, für den Abzug eines vollen Sterns reichen die Schwächen meiner Ansicht nicht aus.
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Im August 1978 erschien "Who Are You", das achte Studioalbum der Band aus England. Eingespielt haben es
Roger Daltrey – Lead Vocals, Percussion
John Entwistle – Bass Guitar, Backing Vocals, Synthesizer, Lead Vocals on "905"
Pete Townshend – Guitars, Backing Vocals, Piano, Synthesizer, Lead Vocals on "Sister Disco" (bridge), "No Road Romance" and "Empty Glass"
Keith Moon – Drums, Percussion
Es waren aber auch Gastmusiker (z.B. Rod Argent) am Start.
Produziert wurde das Album von The Who, Jon Astley und Glyn Johns.

Nach "The Who By Numbers" (1975) legte die Band eine längere Pause ein, da insbesondere Pete Townshend mit seiner Drogensucht zu kämpfen hatte. "Who Are You" ist dennoch ein richtiges gutes Rockalbum der Band geworden. Der Titelsong `Who are you` ist natürlich der Übersong hier. Ich liebe das Stück, aber auch der Opener `New song` ist sehr gelungen. Der Gruppe ist es auch gut gelungen, neue Einflüsse wie z.B. Diskomusik einfließen zu lassen. `Sister disco` ist so ein Stück, welches trotzdem auch rockt. Der Gesang von Roger Daltrey bei `Music must change` ist sehr stark. Dafür schwächelt der Gesang von John Entwistle bei `905`. `Trick of the light` von John Entwistle ist auch ein guter Rocker. Insgesamt sind hier sogar 3 Stücke von Entwistle enthalten. Auch `Guitar and pen` kann mit starker Gitarrenarbeit und Keys überzeugen. `Love is coming down` ist eine schöne Ballade mit Streichern unterlegt. Zum Abschluß folgt dann der Titelsong.
Auf dieser Ausgabe gibt es noch reichlich Bonusmaterial.

Fazit: Das letzte Album mit Keith Moon (RIP) muss sich nicht hinter den Großtaten der Band verstecken. Das Album rockt richtig gut, es gibt aber auch andere Töne zu hören. Es schrammt nur knapp an der Höchstnote vorbei, aber gute 4 Sterne sind hier angebracht. Mir gefällt "Who Are You" besser als der Vorgänger.
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Who Are You, welches am 14. August 1978 das Licht der Welt erblickte, ist das letzte Werk der Band unter der Mitwirkung von Keith Moon an den Schlagstöcken. Über viele Jahre war der Zugang zu diesem Album für mich schwierig. Der häufige Einsatz von Synthesizern war für mich befremdlich. Die Zeitschrift "Musikexpress" urteilte im September 1978 über Who Are You: "Das ist nicht die Platte des Monats, sondern der Flop des Monats. Ein trauriges Ergebnis als hätten sich Queen und 10CC mit besoffenem Kopf miteinander verlobt. Überall wird da fürchterlich gequält rumgekünstelt und anschließend schnell als Alibi 'ne Ladung Power reingeknallt." Das waren schon heftige Worte.
Mit der Anschaffung der remasterten Fassung habe ich nunmehr allerdings großes Gefallen an Who Are You gewonnen. Songs wie "Had Enough", "905", "Music Must Change", "Love Is Coming Down" und der Titelsong "Who Are You" sind aus heutiger Sicht natürlich Perlen aus dem reichhaltigen Repertoire der Who. Der Sound des remasterten Albums ist im Vergleich zur Originalfassung um Welten klarer und griffiger geworden. Pete Townshend beschreibt in seiner Autobiographie die schwierige Entstehungsgeschichte des Albums: "Ich war wirklich stolz auf meine neuen Titel, aber Roger fand sie zu mainstreamig. Mit mir stritt er sich nicht darüber, aber er gab Glyn Johns eins auf die Nase..." Zum Song "Sister Disco" äußerte er: "Mit Sister Disco wollte ich sagen, dass die Who niemals so etwas wie die Bee Gees machen würden."
Die remasterte Version einhaltet noch fünf weitere Bonus Songs. Von diesen ragt meinem Erachten nach "No Road Romance" besonders heraus. Ich habe den Kauf nicht bereut. Die remasterte Fassung wertet "Who Are You" auf!
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Titel wie "New Song", "Music Must Change" oder "Who Are You" sprechen für sich schon Bände. Ja, auch THE WHO wurden in jenen Tagen vom Disco-Synthie-Fieber befallen und zollten dem neu einsezenden Trend Tribut...
Allerdings - und das möchte ich gleich zu Beginn loswerden - haben sie es dabei irgendwie geschafft doch noch sich selbst treu zu bleiben.
Natürlich ist WHO ARE YOU nicht durchgehend mit Klasse-Songs bestückt, aber aufgrund der teilweise ausgeklügelten Kompositionen (immerhin hat selbe Band auch TOMMY und das vielleicht noch anspruchsvollere QUADROPHENIA geschaffen) fällt es selbst radikalen Disco-Gegnern schwer, WHO ARE YOU völlig zu verreißen.
Mit einem Geschick - wie es meiner Meinung nach keine andere Band geschafft hat - experimentieren Townshend und Co. mit Syntheziser und Streichertönen herum und klingen dabei quicklebendig und aufgeschlossen - wie THE WHO (fast) zu ihren besten Zeiten eben...

Freilich könnte man den Titel des Songs "Music Must Change" auch als ironische Bemerkung zum eben damals einsetzenden Disco-Trend verstehen (gerade auch deshalb, weil eben dieser Song beinahe am wenigsten nach Disco klingt). Der Grat, auf dem sich die Band auf diesem Album bewegt ist jedenfalls hauchdünn, aber im Gegensatz zu vielen anderen Kollegen der aufstrebenden 60er-Jahre-Bands bewegen sich THE WHO überlegt und souverän darauf fort (und auch mit der nötigen Lockerheit - wenigstens rein musikalisch gesehen) und driften nie von einem Extrem ins andere. Dass man ebenso gut bei dem hätte bleiben können, was man vorher gemacht hat - ich möchte an dieser Stelle nur an THE WHO BY NUMBERS (einem der am meist unterschätzten Alben der Rockgeschichte würde ich meinen) erinnern - ist wiederum eine andere Geschichte. The Knack mit ihrem Sixties-Rock-Pop-Revival im aufgefrischten Sound der Siebzigerjahrestudios sind hierfür der vielleicht beste Beweis. Jedenfalls fällt mir momentan kein besseres Beispiel für "Old-School-Rock" aus jenen Tagen ein... (Naja, außer eben diese Platte hier vielleicht. Wenigstens ist sie nah dran!)
Aber gut. Schließlich will niemand immer dasselbe machen. Und vielleicht waren die Briten ja auch gerade in einer Phase des Standpunkt-Wiederfindens und Grenzen-Auslotens - ganz nach dem Motto "Who are Who?". Muss ja auch mal sein...

Dass die Platte auch das Ende einer Ära darstellt, mag ihr (was den Ruf und auch Kult-Status bei Fans angeht) vielleicht zugute kommen, aber darin allein den künstlerischen und "nostalgischen" Wert zu sehen, ist dann doch ziemlich unfair. Nein, wirklich: WHO ARE YOU ist schon noch unverkennbar ein echtes Kind des Rock 'n' Roll, wenn auch nicht auf Anhieb hörbar.

Schade, dass ein Keith Moon hierauf zum letzten Mal als Drummer zu hören ist. Nicht umsonst gilt er immer noch als einer der größten Schlagzeuger aller Zeiten im Rock-Business. Dass er wohl niemals wirklich ersetzt worden wäre, steht, glaube ich, relativ unzweifelhaft außer Frage. Außerdem, so meine ich, hätte die Band mit Keith am Drumhocker in den darauffolgenden Jahren auch nicht entscheidend anders geklungen. Ein Charlie Watts beispielsweise, der auch gerade in den 80ern (ein paar Jährchen später also) in eine Krise schlittern sollte, war im Grunde auch immer unantastbar. So ähnlich sehe ich (sehr subjektiv womöglich) auch das Verhältnis zwischen Mr. Moon und seinen Bandkollegen. Nur manche werden mit ihren Problemen halt leider nicht fertig... Wie auch immer. R.I.P. Keith Moon!

Als Album jedenfalls ist WHO ARE YOU insgesamt sehr ordentlich geworden. Ganz bestimmt beinhaltet es keinen echten Totalausfall (wenn sich auch nicht jeder Song wirklich hitverdächtig anhört) und klingt auch als Konzept gut durchdacht und stimmig. Die neue Version mit den Bonus-Tracks ist wohl eine ganz nette Idee. Ob das wirklich notwendig war, lasse ich jetzt einmal so (unbeantwortet) hingestellt...
Also: Wer sich für die Werke von THE WHO interessiert, sollte sich WHO ARE YOU in jedem Fall einmal zu Gemüte führen; - oder besser - vielleicht eher zwei- oder dreimal. Ich finde nämlich, dass die Scheibe mitunter wächst und sich erst nach mehrmaligem Hören so wirklich erschließen lässt!

Wie sie sicher merken, bin ich kein Feind dieser Platte, weshalb ich sie auch mit 4 STERNEN bewerten möchte. Dass mein Lieblingssong auf dem Album ausgerechnet "Music Must Change" heißt, ist vielleicht sogar ein kleinwenig Ironie des Schicksals...

Fazit: Ja, die ganz großen Zeiten von THE WHO begannen vorüberzugehen, aber noch war ihre Welt (so scheint es) nicht endgültig aus den Fugen geraten.
Auch ich würde z.B. TOMMY, WHO'S NEXT und ...BY NUMBERS eine Klasse über diese Scheibe hier stellen. Trotzdem ist WHO ARE YOU ein solides Rockalbum - mit einigen Discoelementen u.a. halt - zum Immer-wieder-mal-gerne-Hören geworden!

Allemal besser als ihr Ruf. Solide!
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TOP 500 REZENSENTam 27. April 2010
Dass die Who in den 60er Jahren als single Band galten war durchaus gerechtfertigt. Dass Sie aber ab Tommy eine großartige Album-Band wurden, lässt sich auch auf ihrem 78er Opus ,Who Are You' nachvollziehen.

Der Titelsong ist vielleicht die brachialste Mischung auch Disco und Rock, die je aufgenommen wurde, mit einem ganz ganz starken Daltrey an den vocals. Klar ist das der beste song dieses Albums, aber ,New Song', ,Had Enough', ,Sister Disco' und ,Guitar & Pen' fallen kaum ab. Und ,Music Must Change' ist kompositorisch eh eines der absoluten Highlights von Townshend, nur fällt es halt nicht so auf wie der Titelsong, weil es ohn drums eingespielt wurde. Auch auf diesem Track ist Daltrey ein Hammer, weil er den song so dynamisch gestaltet.

Das Remaster einen hervorragenden Klang und macht das Album zu einem kraftvollen und packenden Hörvergnügen - erst jetzt merkt man, wie sehr diese Scheibe eigentlich rockt.

Schade natürlich, dass es Moons letzte war, allerdings hört man schon dass der Druck den der Mann früher erzeugen konnte hier schon nachliess - die Wucht und Dramatik wird größtenteils über die Arrangements mit den sehr gezielt und effektiv eingesetzten synthies und natürlich über Townshends power chords erzeugt.

Who Are You spielt in der Liga der Who Alben ,The Who By Numbers', ,Quadrophenia' und ,Face Dances' also sehr weit oben. An `Who's Next' kommt es natürlich nicht ganz heran, denn das war definitiv ihr Benchmark Album.

Trotzdem 5 Sterne alleine schon weil Sie 1978 mit dieser Art von Rock nahezu allein dastanden und trotzdem damit Erfolg hatten. Und selbst die Disco-Flirts dieser Platte schreien ganz laut: ,Long Live Rock!'
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am 5. August 2003
Zum Originalalbum mit neun Titeln kann man sagen, dass es sicherlich jenseits des Zenits der Band, aber immer noch ein hörenswertes Album ist - wenn auch vielleicht nicht gleich beim ersten Mal. Die frühere Kraft musikalischer Innovation kann man noch in Details erkennen, aber hauptsächlich war diese Platte zweierlei - ein Frustventil für Townshend (der sich selbst als Auslaufmodell sah)und eine Art "Musiktherapie" für den schon schwer drogenkranken Keith Moon, der hier tatsächlich nochmal zu Hochform auflief.
"Sister Disco", "Music Must Change", "Guitar and Pen" und natürlich "Who Are You" sind sehr gute Anspieltipps, "Trick of the Light" und "Love is Coming Down" wären zu früheren Zeiten aber allenfalls auf Single-B-Seiten gelandet, nicht auf einem Album!
Eine Offenbarung auf der Remastered-Version sind zwei Titel: "No Road Romance" und "Empty Glass" - besonders letzterer hat fünf Sterne verdient! Hier spielen Keith Moon und John Entwistle über ein Demoband von Pete, und das Ergebnis ist einfach brilliant - leider zu Who-Zeiten nie veröffentlicht, Pete hat es dann drei Jahre später für sein gleichnamiges Soloalbum aufgenommen.
Im Gegensatz zur Inschrift seines Stuhls auf dem Cover hat Keith die Veröffentlichung des Albums keinen Monat mehr überlebt - was danach kam ist leider nur noch zur Vervollständigung von Sammlungen geeignet.
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am 18. November 2015
Roger Daltrey singt irre stark, so gut wie selten zuvor. Leider sind die Songs und vor allem die Musik selbst nicht immer auf gleichem Niveau. Townsend hat durchweg Besseres geschrieben, und wieso er auf die Idee gekommen ist, fast jeden einzelnen Song durch permanente Synthis zu verwässern, ist mir schleierhaft. Hier und da kommt die alte Who-Power mal kurz durch, aber alles in allem finde ich alles, was sie vor 1975 gemacht haben, besser.
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am 5. August 2003
Zum Originalalbum mit neun Titeln kann man sagen, dass es sicherlich jenseits des Zenits der Band, aber immer noch ein hörenswertes Album ist - wenn auch vielleicht nicht gleich beim ersten Mal. Die frühere Kraft musikalischer Innovation kann man noch in Details erkennen, aber hauptsächlich war diese Platte zweierlei - ein Frustventil für Townshend (der sich selbst als Auslaufmodell sah)und eine Art "Musiktherapie" für den schon schwer drogenkranken Keith Moon, der hier tatsächlich nochmal zu Hochform auflief.
"Sister Disco", "Music Must Change", "Guitar and Pen" und natürlich "Who Are You" sind sehr gute Anspieltipps, "Trick of the Light" und "Love is Coming Down" wären zu früheren Zeiten aber allenfalls auf Single-B-Seiten gelandet, nicht auf einem Album!
Eine Offenbarung auf der Remastered-Version sind zwei Titel: "No Road Romance" und "Empty Glass" - besonders letzterer hat fünf Sterne verdient! Hier spielen Keith Moon und John Entwistle über ein Demoband von Pete, und das Ergebnis ist einfach brilliant - leider zu Who-Zeiten nie veröffentlicht, Pete hat es dann drei Jahre später für sein gleichnamiges Soloalbum aufgenommen.
Im Gegensatz zur Inschrift seines Stuhls auf dem Cover hat Keith die Veröffentlichung des Albums keinen Monat mehr überlebt - was danach kam ist leider nur noch zur Vervollständigung von Sammlungen geeignet.
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am 9. Februar 2000
Dies ist eine meiner Lieblings-CDs von The Who. (Quadrophenia ist definitiv noch besser, aber auch von ganz anderem Charakter). The Who zeigen hier, dass sie nicht nur mit ihren Instrumenten umgehen koennen, sondern dass ihnen auch gute Melodien einfallen. Vor allem "The Music Must Change" hat es mir angetan, aber es gibt noch ein paar andere Sahnestuecke, fuer die sich meiner Meinung nach die Anschaffung durchaus lohnt.
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am 11. Juni 2007
Insgesamt kann man sagen das dies Album rundum gelungen ist u. mit 905 & Trick of the Light zwei von J. Entwistles besten Kompositionen enthält.

Gleichzeitig läutet dieses Album aber auch das Ende der goldenen Who-Ära ein.

Die 3 folgenden Studioalben zeigen das man einen K. Moon und J. Entwistle einfach nicht ersetzen kann!

Klares Highlight ist natürlich der Song "Who are you" der sich bis heute

ins Liverepetoire gerettet hat u. anscheinend auch vom US Serienmogul J. Bruckheimer geliebt wird.

Die 5 Bonustracks gegenüber dem Orginalalbum ergänzen dagegen nur Sammlungen u. machen keinen Kaufgrund aus.

Man merkt P. Townshend seine selbstkritische Stimmung in den Texten zu dieser Zeit wirklich an - obwohl ich wirklich "Hardcore-Who-Fan" bin hätte dieses Album lieber

"Whos Last" heissen u. bleiben sollen.

Damit meine ich nicht das die folgenden Alben nix taugen aber allesamt fehlt ihnen doch grade eines - der typische "The Who" Sound...

Moonie & Ox rest in peace!
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