Kundenrezensionen


7 Rezensionen
5 Sterne:
 (6)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die absolute Refernz, 12. April 2005
Rezension bezieht sich auf: DG-Centenary Collection - 1977: Verdi: La Traviata (Carlos Kleiber) (Audio CD)
Diese Aufnahme der Traviata ist an Gefühl und innerer Wärme nicht zu übertreffen. Sie zählt zu den größten Aufnahmen der Operngeschichte und das liegt nicht zuletzt an dem brillianten Dirigat von Carlos Kleiber. Er ist der eigentliche Star dieser Aufnahme, denn an Einfühlungsvermögen ist er wohl kaum zu übertreffen. Dies ist jedem Hörer bereits nach der wundervollen Ouvertüre klar. Die sängerische Besetzung ist hervorragend. Besonders Ilena Cotrubas und Placido Domingo, die Darsteller der Hauptrollen, überzeugen mit ihren Jahrhundertstimmen selbst besonders kritische Hörer.
Ilena Cotrubas singt die Violetta. Hierbei handelt es sich um eine der anspruchsvollsten Partien der Opernliteratur. Cotrubas singt mit sehr jungendlicher und frischer Stimme, die selbst in extremen Höhenlagen besteht. Ihr Vortrag ist menschlich und inspirierend. Die Darstellung ist vortrefflich gelungen. Ihre stimmlichen Qualitäten werden jedem Hörer bei der großen Arie "E'strano" deutlich. Virtuosität ist gepaart mit Elegie und Sanftmut. Spitzentöne und Koloraturen sind grandios. Besonders bewegend ist ebenfalls das Duett mit Alfredos Vater. Domingo ist ebenfalls für die Rolle des Alfredo gut geeignet. Seine Stimme bringt alle Vorraussetzungen für diese Rolle mit. Auch seine Darstellung ist beispielhaft. Besonders hervorragend ist die Arie "O mio rimorso" gelungen. Insgesamt also eine brilliante Aufnahme mit bewegenden Darstellern und grandiosen Sängern. Besonders hervorzuheben ist das Orchester unter der Leitung von Carlos Kleiber.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schnäppchen, 28. November 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: DG-Centenary Collection - 1977: Verdi: La Traviata (Carlos Kleiber) (Audio CD)
Ileana Contrubas ist die beste "Traviata", die ich kenne. Es ist wunderbar, dass diese Aufnahme inzwischen so günstig zu haben ist. Die eignet sich damit erstklassig als Beginn einer Sammlung von Operngesamtaufnahmen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wahres Meisterwerk! Die Referenzaufnahme!, 18. Oktober 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: DG-Centenary Collection - 1977: Verdi: La Traviata (Carlos Kleiber) (Audio CD)
"Seit Toscaninis Aufnahme hat man nicht mehr eine solche `Traviata' gehört, fern jeder Rührseligkeit, die sich sonst so gern einschleicht, mit einem dramatischen Impuls sondergleichen, mit einer Schlankheit des Klangs und einer rhythmischen Straffheit, die man gar nicht mehr gewöhnt ist" schrieb einst Wolf Rosenberg und er hatte mehr als recht.
Diese Aufnahme ist mit weitem Abstand die Beste auf dem Markt und einfach unvergleichlich.
Dies liegt an dem eindrucksvollen Dirigat von Carlos Kleiber. Es gelang Kleiber nicht durch verfremdende, überpointierende oder kühl unterlaufende Direktion zu überzeugen, sondern durch ein Differenzieren jeder Arie, jeder Phrase, jedes tektonischen und artikulatorischen Moments. Das Dirigat Kleibers ist unvergleichlich und wahrscheinlich nicht nur bisher unübertroffen. Ein Meisterwerk für die Ewigkeit. Dem Orchester der Bayerischen Staatsoper und dem dazugehörigen Chor gelingt eine brillante Umsetzung von Kleibers Vorstellungen. Besser geht es nicht.
Natürlich ist es auch Ileana Contrubas, Placido Domingo und Sherrill Milnes zu verdanken, dass diese Aufnahme hervorragend geworden ist. Ileana Contrubas schlüpft in die Rolle der Violetta Valery und wächst in dieser Partie über sich hinaus, die Spitzentöne und die Koloraturen sind beeindruckend. Selbst der Vortrag der einzigartigen Maria Callas in der Rolle der Violetta war nicht annähernd so glänzend. Alfredo Germont wird von Placido Domingo gegeben. Seine Stimme und seine technische Perfektion prädestinieren ihn geradezu für diese Rolle. Sein Timbre ist unverwechselbar und betört das Publikum wie Violetta. Sherrill Milnes singt die Partie des Giorgio Germont und überzeugt voll und ganz. Auch die weiteren Partien sind glänzend besetzt, wie z.B. mit Helena Jungwirth als Annina.
Kleiber gelingt es aus jedem einzelnen die absolute Höchstleistung herauszukitzeln ohne übermäßigen Druck aufzubauen. Er macht alle noch ein wenig besser als sie ohnehin sind.
Gerade die beiden Hauptfiguren, Contrubas und Domingo, wirken wie eine Einheit und ziehen sich gegenseitig immer weiter in die Höhe und verzaubern das Publikum.
Welch große Leistung hier vollbracht worden ist, merkt man spätestens bei der großen Auseinandersetzung zwischen Violetta und Germont, die bei vielen Einspielungen oft ein quälend langes Hin und Her ist. Carlos Kleiber konturiert so viele orchestrale Details und führt Domingo und Contrubas sowohl aufeinander als auch auf den Text bezogen so plastisch durch die Partitur, dass man die Stelle als wahrhaften Ernstfall erleben kann.
Eine fantastische „Traviata", wahrscheinlich eine Aufnahme, die nie mehr übertroffen werden kann. Ein Monument für die Ewigkeit!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohne jeden Vergleich, 21. Dezember 2006
Von 
K.H. Friedgen "friedgen" (Burgbrohl, Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: DG-Centenary Collection - 1977: Verdi: La Traviata (Carlos Kleiber) (Audio CD)
Was soll man zu dieser La Traviata noch sagen? Die ganze Aufnahme ist ein einziger Traum, eine vollendete Interpretation ohne jeden Vergleich. Das beginnt gleich beim Dirigenten Carlos Kleiber, der diese wohl eleganteste Musik Giuseppe Verdis mit einer solchen Genauigkeit und Vollkommenheit dirigiert, daß einem fast die Sprache wegbleibt. Nie hat man das Werk glanzvoller und detailgetreuer gehört, obwohl doch an guten Aufnahmen auf dem Tonträgermarkt kein Mangel herrscht. Hier stimmt einfach alles, selbst die als Banalitäten verrufenen Cabaletta-Teile der Tenor- und Baritonarien im 2. Akt werden mit solcher Hingabe ausgeleuchtet, daß sie in ganz neuem Licht erscheinen und von trivial oder gar banal keine Rede mehr sein kann. Die Ballmusiken im 1. und 3. Akt sind von umwerfender Motorik. Seit Toscaninis legendärer Aufnahme von 1946 hat man das Werk nicht mehr so schlank und rhythmisch genau gehört. Dazu kommt eine wirklich traumhafte Sängerbesetzung: Ileana Cotrubas als Violetta ist ein Glücksfall, sie läßt fast Maria Callas vergessen. Sie singt vom ersten bis zum letzten Ton mit spürbarer innerer Beteiligung, ihre Sterbeszene ist rührend, ohne daß sie versucht, die Tränendrüsen der Zuhörer zu strapazieren, was bei vielen anderen Rollenvertreterinnen so störend ins Gewicht fällt. Placido Domingo singt den Alfredo mit großem Einsatz, aber sehr sorgfältig, man spürt förmlich, daß der Dirigent ihn zu genauem, disziplinierten Singen angehalten hat. So ist er um eine engagierte Rollengestaltung bemüht und nicht nur darauf bedacht, seine schöne Stimme vorzuführen. Sherrill Milnes hatte schon in der Produktion von Georges Prêtre (RCA) den Vater Germont gesungen, und man muß ihm bescheinigen, daß er seine Leistung gegenüber der älteren Aufnahme erheblich gesteigert hat. Er singt nicht nur tonschön, sondern ist auch mit Erfolg um ein glaubhaftes Porträt bemüht. Die Nebenrollen sind alle gut besetzt, und Chor und Orchester der Bayerischen Staatsoper wurden vom Dirigenten zu Höchstleistungen gebracht. Auch hier ist wieder festzustellen, daß ein Ensemble über sich selbst hinauswächst, wenn es von einem genialen Künstler geführt wird. Carlos Kleiber hat uns leider nur sehr wenige Aufnahmen hinterlassen, aber was er den Rillen für die Ewigkeit anvertraut hat, wird Bestand haben und gehört in den CD-Olymp.
Die Aufnahme entstand 1977/78 im Bürgerbräukeller in München, und die Klangtechnik ist auch nach heutigen Maßstäben großartig. Dazu mag auch das neue digitale Re-Mastering beigetragen haben. Die DGG hat ihrer Jubiläumsedition ein sehr sorgfältig gestaltetes Textheft beigegeben, außerdem gibt es das vollständige Libretto mit Übersetzung in mehrere Sprachen. Für jeden Liebhaber dieser Oper schlicht ein Muß!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine absolut perfekte Aufnahme., 30. Juli 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: DG-Centenary Collection - 1977: Verdi: La Traviata (Carlos Kleiber) (Audio CD)
Diese Studioaufnahme von 1977 mit Ileana Cotrubas, Placido Domingo, Sherrill Milnes und Carlos Kleiber als Dirigenten stellt alle anderen Aufnahmen, selbst die mit Toscanini am Pult oder Callas als Violetta, in den Schatten. Kleiber vermittelt mit Bayerischen Staatsorchester eine sehr präzise, aber auch lockere Wiedergabe. Cotrubas singt ihre Arien leicht und ohne Schwierigkeiten. Ein Muss für jeden Opernfan.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Entdeckung, 22. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: DG-Centenary Collection - 1977: Verdi: La Traviata (Carlos Kleiber) (Audio CD)
Den hervorragenden, detaillierten Rezensionen kann ich mich uneingeschränkt anschließen. Ich habe bisher die Aufnahme mit Angela Gheorghiu an die 40mal gehört, die La Traviata zu einer meiner liebsten Opern gemacht hat. Wegen der hervorragenden Bewertung der Kleiber-Aufnahme, war ich neugierig auf einen Vergleich. Als Laie hört es sich so an, als habe Kleiber endlich mal das Licht angemacht. Eine Differenziertheit und Transparenz, die mich begeistert hat (in Gänsehaut: 20x statt 5x). Viel überzeugender auch die Vielschichtigkeit und Glaubwürdigkeit im emotionalen Ausdruck der SängerInnen. Und die Artikulation des Textes so glasklar, dass man mitschreiben könnte. Eine Geschichte, perfekt erzählt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Perfekt musiziertes Kurtisanen-Schicksal, 8. März 2011
Rezension bezieht sich auf: DG-Centenary Collection - 1977: Verdi: La Traviata (Carlos Kleiber) (Audio CD)
La Traviata gehört, wenn man den Ausdruck benutzen darf, zu den Big-Five der Opernliteratur, dementsprechend viele Aufnahmen stehen zur Verfügung; nur - welche soll man nehmen? Maria Callas war eine sensationelle Singschauspielerin, Montserrat Caballe und Joan Sutherland technisch nahezu perfekt; die Wahl wird nicht einfacher.
Carlos Kleiber legte in den 70ern diese Aufnahme vor, die auch heute noch zum engeren Kreis der Referenzaufnahmen gehört und wie ich finde zu Recht. Mit einem hervorragend aufgelegten Bayerischen Staatsorchester trifft er musikalisch den Nerv der Partitur und damit voll ins musikalische Zentrum, klingt das doch alles sowohl einschmeichelnd als auch nervenaufreibend irrisierend. Der Dirigent war sicherlich ein Pedant, das Ergebnis aber spricht vollkommen für sich.
Das musikalische Konzept wird von drei Protagonisten getragen, die nahezu vollkommen zu sein scheinen für ihre Partien. Ilena Cotrubas gibt im ersten Akt noch die Getriebene, findet aber im zweiten und vor allem auch im dritten Akt wunderschön ruhige Momente. Ihr Partner Placido Domingo in der Rolle des Alfredo war damals DER Star des Verdigesangs, sein Alfredo überzeugt mich persönlich aber nicht ganz. Zugegeben, ein sängerisches "Weichei" möchte ich in der Partie nicht gerade hören, aber Domingos Stimme ist mir persönlich für den Alfredo doch schon etwas zu gereift. Sherrill Milnes schließlich gibt einmal mehr den Giorgio Germont. Im direkten Vergleich mit seinem Rollenprofil in der Pretre-Aufnahme mit Caballe klingt er hier noch nobler, er singt den Vater mit rundem schönklingendem Bariton und einem fast als distinguiert zu bezeichnendem Charme. Auch das restliche Ensemble klingt durchweg gut.
Wie gesagt, es gibt viele - und einige wirklich gute - Aufnahmen der Traviata, das hier ist aber wirklich eine der besten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen