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Kundenrezensionen

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am 24. September 2002
Auch mir ist Eivind Aarset zuerst durch seine Mitarbeit bei Molvaer aufgefallen. Live in Karlsruhe 2000: Der Gitarrist sitzt und hat ein paar Geräte vor sich stehen, ein Solo besteht zur Hälft aus Gitarrenspiel, zur anderen aus der Bedienung der diversen Geräte (Analog-Synthesizer, Harmonizer, Loopsampler, etc.); Aarset versteht sich auch hervorragend auf die Benutzung des E-Bow, einer kleinen Box, mit der man die Saiten elektromagnetisch zum Schwingen bringt und so 'ungezupfte' Sounds erzeugt.
Zu meiner großen Überraschung stellte sich Electronique Noir nicht als das 'Solo-Nebenprodukt' des Molvaer-Gitarristen heraus, sondern als ein völlig eigenständiges Werk, daß in seiner Vielschichtigkeit und Zerbrechlichkeit noch wesentlich sympathischer und filigraner daherkommt als NPMs Beatattacken. Bei mir rotiert Aarset zur Zeit häufiger als NPM oder Bugge Wesseltoft, und ich genieße es in vollen Zügen.
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am 5. Mai 2001
Draufgekommen war ich über Nils Petter Molvaers "Khmer", wo Eivind Aarset als Gitarrist mitwirkte. "Electronique Noire" kann als Fortführung des "Khmer-Stils" gelten: Vorwärtsdrängende Rhythmik gepaart mit ausdrucksstarken Synthesizer-Klängen. Ein musikalisches Fornbewußtsein sorgt dafür, dass es nicht langweilig wird. Besonders gefallen haben mir das zweite und dritte Stück: Auf "Entrance/U-Bahn" kommt die Stimmung einer nächtlichen U-Bahn durch verzerrte Gitarren- und Voice-Klänge lautmalerisch gut rüber. "Lost and found" ist eine wunderbare Ballade: man höre die ersten Takte und lasse sich einfach fallen ...
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am 4. September 2011
Das erste Album des Norwegers ist bisher sein bestes - und das obwohl die Nachfolger "Light Extracts", "Connected" und "Sonic Codex" durchaus etwas zu bieten haben. Doch bleibt "Électronique Noire" ein bisher unübertroffenes Meisterwerk. Es ist ein höchst eklektizistisches Album - man hört Einflüsse des mehr klassischen Jazz, unterlegt mit sehr viel gut eingesetzter Elektronik, teilweise glaubt man sogar zu erkennen, dass Aarset sein Karriere in einer Heavy-Metal-Band begann. Auch die Namen der beteiligten Musiker lassen sich sehen (und vor allem hören): an mehreren Liedern werkelten u.a. Nils Petter Molvær und Bugge Wesseltoft mit herum. Dennoch ist und bleibt Aarsets Gitarre das dominante und überragende Element des Albums. Im Großen und Ganzen: eine großartige Platte, ein Vorzeigewerk des Wesseltoft'schen Verlags Jazzland.
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am 17. November 2005
Bei manchen Stücken kann ich nur noch sagen: Da kommt wirklich etwas ganz und gar "Ungehörtes" daher! Daß so ein Eindruck auch noch nach unzähligen gehörten LP's und CD's aus allen Musikbereichen möglich ist, hätte ich nicht gedacht. Herrlich ist, wenn sich aus Soundcollagen und Rhythmusteppichen ein völlig überraschendes, gefühlvolles Motiv herauswindet und der enormen Technik einen menschlichen Touch gibt. Bei dieser Art der Komposition steht der Bassist Pohjola sehr nahe. Gibt es noch jemanden, der sich bei den Stücken 4 und 8 auch vorstellen könnte, daß dort nicht Eivind sondern J. Beck spielt? Song Nr. 3 ähnelt in seiner gefühlvollen Art mancher Melodie von KRAAN. Eigentlich benötigt die Eivind-Musik keine Vergleiche, sie ist einmalig, doch werden sich unweigerlich (schöne) Associationen einstellen.
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TOP 500 REZENSENTam 24. Juli 2008
Eivind Aarset setzt mit seinen sehr stilvoll-verfremdeten Gitarren-soundscapes in etwa da an, wo Miles Davis damals den Grundstein legte und auch ständig vorantrieb - bei Bitches Brew oder In a silent way.

Natürlich agiert er in einem Kontext, der gnadenlos modern und zeitgemäß ist.
Ich wage dennoch einmal die Behauptung, das es ihm ebenso wie Miles ergehen wird, und das auch diese Kreationen später einmal als zeitlos anerkannt werden.
Wenn sie ein Faible für die o.g. Direktive haben und dieser Platte lauschen, werden sie mir da vielleicht ohne zu zögern zustimmen.

Sehr hohe Empfehlungsstufe!
Gruß und viel Freude damit.
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am 21. Mai 2001
Auch ich kam über Molvaer zu Aarset und, was soll ich sagen, selten hat mich eine CD so beeindruckt wie diese. Eivind bringt geniale Sounds, extrem schräge Gitarrensoli. Was aber am schönsten ist: Keines der Stücke ist eine bloße Aneinanderreihung von Klangeffekten und beats. Immer steckt auch ein musikalischer Spannungsbogen drin. Anspieltips: tracks 2 und 3 (GENIAL schöne Ballade)
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am 13. April 2011
Die Musik kommt wirklich dunkel in einem stringenten Rhythmus eines eigenen Sounds herüber, aber ohne Weltschmerz, ohne Aggressivität, ohne überflüssige Schnörkel, sondern "cool". Die Musik bewegt, ohne aufzufallen, erweckt so ein etwas merkwürdiges Gefühl. Mann kann dies aber auch leicht ignorieren und die CD einfach runterlaufen lassen, ohne dass man erschrecken müsste. So auch für nicht eingefleischte Jazzer durchweg gut zu hören. Daher auch von mir, der lieber mal eine menschliche Stimme hört, die hier fehlt, volle 5 Punkte.
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am 4. Februar 2015
Es gibt angeblich eine Form von Langeweile, die sich in Form von schwarzen Flecken im Sichtfeld niederschlägt.
Diese Aufnahme ist sozusagen die musikalische Entsprechung gepaart mit einer schonungslosen Pseudo-Bedeutsamkeit und pathetischer Düsternis.
Schon das leicht peinliche Cover deutet darauf hin, dass es sich allenfalls um Musik für pubertierende Übermenschen handelt, die aus unerklärlichen Gründen im Jazz-Regal steht.
A hoc würde ich die Aufnahme beschreiben als Mix aus z.B. Young Gods in ihren seltenen seichten Momenten und einem Gitarristen, der auf einer Party versucht, wie Alan Holdsworth für Ahnungslose zu klingen.
2 Sterne gibt es für die unermüdlichen Bemühungen, die Hersteller von Effektgeräten zu unterstützen..
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am 6. Februar 2013
Hatte mir mehr erhofft. Ist aber dennoch mehr als akzeptabel! In jedem Falle mal etwas anderes als das Gewohnte. Guent Kleinen
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