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Kundenrezensionen

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am 29. Dezember 1999
Ein neues Doppelalbum nur ein gutes Jahr nach dem letzten? Und dann noch ein vielversprechender weil an alte Zeiten erinnernder Titel? Da habe ich nicht lange überlegt und mir die CD direkt zum Erscheinungsdatum in den USA gekauft. Naja, es stellte sich dann ein wenig Ernüchterung ein, als es sich nur um Coverversionen handelte, davon die Hälfte schon bekannt. Ich gönne Ihnen ja das Geld, wäre aber trotzdem sauer gewesen, wenn nicht wenigstens die erste der beiden CDs absolut gigantisch wäre. Lieder wie der alte Bob Seger-Tourbus-Klassiker "Turn the Page" oder das irische Trinklied "Whisky in the Jar" sind einfach Wahnsinn! Spielfreude pur ist auf der ersten Scheibe angesagt. Wirklich ein empfehlenswertes Album!
Ach übrigens, Boris Fust von INTRO, vielen Dank für Deinen Augen öffnenden Kommentar zu Garage Inc. Tatsächlich habe ich in den 15 Jahren, in denen ich Metallicas Musik konsumiert und genossen habe, nie bemerkt, daß, wie Du schreibst, "Lars Ulrich sowohl ein miserabler Metal- wie Rockschlagzeuger ist". Vielleicht hättest Du (1) die Güte, mir eine CD der Combo zu übersenden, in der DU die Drums gottgleich bedienst und so als herausragender Metal- wie Rockschlagzeuger brillierst, (2) das Verfassen von Albumkritiken einzustellen, bis Du einen Weg gefunden hast, Dein überhebliches Geschwafel allgemeinverständlich zu artikulieren und (3) Dich einfach ins Knie zu nageln. Ich liebe Typen wie Dich, die vom hohen Roß des Pseudo-Experten herunter Bands zerreißen, mit deren Popularität, Talent und Bankkonto sie liebend gern tauschen würden. Hast's leider nie geschafft und schreibst stattdessen Müll ... Grüß Gott! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Im November 1998 erschien dieses Cover/Compilation-Album der Heavy Metal Band Metallica aus den U.S.A.. Eingespielt haben es
James Hetfield - Lead Vocals, Rhythm Guitar
Kirk Hammett - Lead Guitar
Cliff Burton - Bass (on `Am I evil?` und `Blitzkrieg`)
Lars Ulrich - Drums
Jason Newsted - Bass, Backing vocals
Produziert wurde "Garage Inc." von Bob Rock, James Hetfield, Lars Ulrich und Mark Whitaker.

Ich bin eigentlich kein grosser Freund von Coveralben. Hier bei der "Garage Inc." verhält es sich aber anders. Es ist für mich eher eine Kompilation von Songs, die auf EPs und/oder Singles vorher erhältlich waren. Wenn man diese EPs und Singles nicht besitzt, wie ich, dann macht dieses Album wirklich Sinn. Um auf eine ordentliche Länge für eine DoCD zu kommen, wurden in 1998 direkt noch 11 weitere Coversongs aufgenommen.
Ich will jetzt gar nicht auf einzelne Songs eingehen. Einige Stücke sind Metallica gut gelückt, andere eher nicht so gut. Schön finde ich aber, dass so Bands wie Diamond Head und Blitzkrieg, die Metallica beeinflusst haben, hier eine späte Ehrung erhalten.
Sehr geil ist das Mercyful Fate-Medley. Auch die Verbeugungen vor Queen `Stone cold crazy` und Motörhead gehören zu den highlights. Wobei `Overkill` nicht an das Orginal herankommt. `Tuesday`s gone` finde ich manchmal grottig, dann wieder gar nicht so schlecht. Da entscheidet die Tagesform.

Ich finde "Garage Inc." besser als "Load" und "Reload", obwohl man die Alben kaum vergleichen kann. Es ist eines der wenigen Coveralben, welches mir gefällt. Bis August 2013 hat sich das Album mehr als 6 Millionen mal verkauft. Letztendlich ist diese Platte aber klare Geschmackssache. Ich vergebe 4 Sterne und eine Kaufempfehlung.
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am 29. Januar 2014
Garage Inc. - erinnert ein wenig an die alten Zeiten um Garage Day's Revisited!

Hierbei handelt es sich um ein Doppel-Album auf dem ausschliesslich Cover-Versionen zu finden sind! Erschienen ist das gute Stück 1998. Darauf finden sich u.a. Klassiker wie "Turn the Page", "Whiskey in the Jar", "Last Caress/Green Hell", "Am I Evil" und "Breadfan".

Das war meiner Meinung das letzte gute Album was Metallica hervorgebracht haben. Zu den guten Alben der vier Jungs zählen für mich: Kill 'em all, Ride the Lightning, Master of Puppets, ... And Justice for All und das "Black Album".
Alben wie Load, Re-Load, St. Anger und Death Magnetic kann man dagegen in meinen Augen total vergessen. Ok, seitdem Jason Newsted nicht mehr bei Metallica spielt ist es eh richtig bergab gegangen... Schade eigentlich!
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am 20. Juli 2002
Das Cover nicht immer unkreativ sein müssen, beweisen Metallica hier auf eindrucksvolle Weise. Sie zollen hier ihren Vorbildern Tribut und verbessern zum Teil sogar noch die Vorlagen. Metallica schaffen es diese Songs in ein Metallica-Gewand zu verpacken ohne, dass es albern oder krampfhaft klingt.
Auf der ersten CD befinden sich neu aufgenommene Cover, unter denen sich auch sehr große Überraschungen verbergen, wie z.B. das Bob Seger-Cover "Turn The Page" oder das Nick Cave-Cover "Loverman". Wer jetzt allerdings denkt, dass es nur Covers von solchen eher ruhigen Songs gibt, sollte mal seinen Blick auf die weitere Tracklist schwenken und wird ein Mercyful Fate-Medley und ein Diamond Head-Cover finden, allerdings auch Punk-Salven, die im Original von Misfits oder Discharge stammen.
Die zweite CD ist eine Sammlung von älteren Covers. Darunter befinden sich die beiden legendären EPs "Garage Days Re-Revisted" und "Garage Days Revisted" und außerdem noch eine Sammlung von B-Seiten-Tracks und einmaligen Veröffentlichungen, sowie einige Motörhead-Cover. So findet man auch auf der zweiten CD das immer wieder gerne gespielte "Am I Evil" (von Diamond Head) oder das Misfits-Medley "Last Caress/Green Hell" und außerdem solche Cover-Klassiker, wie "Stone Cold Crazy" (von Queen) oder "So What" (von Anti-Nowhere League).
Wer also "Load und "Re-Load" aufgrund ihrer Blues-Lastigkeit nicht mochte kann hier getrost zugreifen. Nein, eigentlich kann man hier nicht zugreifen, man muss (!). Es ist das mit Abstand beste Coverwerk, das ich je gehört habe.
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TOP 500 REZENSENTam 2. Dezember 2013
Metallica ist eine super Band. Mit Nothing Else Matters hat es diese Band geschafft, ganz nach oben auf der Hitliste zu klettern.

Mit diesem Werk schaffte Metallica ein kleines Stück musikalische Leistung. Was die Band schon alles auf den Beinen gestellt hat, ist sehr zu bewundern. Die Band Metallica hat schon einige Auszeichnungen erhalten.

Ich finde, dass dieses Album ganz gut ist.
Es gibt einige Titel die mir sehr gut gefallen. Einfach kaufen und reinhören.
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Ist doch eine nette Idee - schon das Cover von GARAGE INC. ist vielsagend: Vier ölverschmierte, müde wirkende Metal-Legenden verlassen (metaphorisch gesprochen) eine Garage, in der sie an alten "Karren" herumgewerkelt haben, um ihnen neues Leben einzuhauchen. Und genau das ist auch mit allen Tracks auf den beiden Silberlingen von GARAGE INC. passiert!

Metallica haben sich auf vorliegendem Werk ausschließlich fremdkomponierter Stücke angenommen, um ihnen einen - freilich metallenen - Neuanstrich zu verpassen. Selbstverständlich ist es wieder einmal mehr nur Geschmackssache, ob einem diese Neuinterpretationen im Metallica-Style zusagen oder einem doch die Originalversionen lieber sind. Das aber sind Diskussionen, die es schon lange vor Metallica und noch viel länger vor Veröffentlichung dieses Doppelalbums gab.

Generell ist das Album folgendermaßen unterteilt: Auf CD 1 befinden sich die sogenannten "New Recordings" (also von 1998, dem aktuellen Veröffentlichungsjahr eben rezensierten Tonträgers). Auf CD 2 befinden sich hingegen ältere Coverversionen, die von 1984 bis 1995 aufgenommen wurden. Ich persönlich bevorzuge die erste Disc mit den beiden ausgezeichnet interpretierten Highlights "Turn The Page" und "Whiskey In The Jar". Ohne Zweifel hat aber auch die zweite Disc ihre kleineren und größeren Höhepunkte.

Aufgenommen ist alles (wie immer bei Metallica eigentlich) sehr ordentlich, wobei man natürlich einen Unterschied zwischen den damals aktuellen Covers und den älteren feststellen wird.

Was mich aber am meisten an diesem Werk begeistert, ist die straighte Herangehensweise der Metal-Legenden. Allen neu einsetzenden Trends zum Trotz hat man sich einfach hingesetzt, um den alten Idolen zu huldigen - und das Überraschende daran (auch heute noch): man traf damit offenbar einen Nerv!
Zum einen waren da (wie immer) die ewigen Nörgler, die's natürlich 100mal besser gefunden hätten, wenn man eigenes Material zu einem Album zusammengefügt hätte. Andererseits gab und gibt es da noch Leute wie mich, die sich ganz einfach darüber freuen, wenn auch vermeintliche Metal-Puristen sich einmal mehr oder minder stinknormaler Rock/Pop/Punk-Songs annehmen. Meines Erachtens geht die Rechnung von GARAGE INC. erstaunlich gut auf. Trotz persönlicher Geschmacksdifferenzen, die's so und so immer gibt, und trotz der Gefahr etwas völlig ödes und unangebrachtes unters breite Musikvolk zu mischen bzw. alteingesessene Fans noch weiter zu verärgern, ist GARAGE INC. ein durch durch lässiges, cooles Album, das beweist, dass auch Metallica und eben Heavy Metal keinen anderen Ursprung haben als andere Formen aktuellerer Populärmusik.

Nicht-Hardcore-Fans (wo ich auch mich dazuzählen würde) werden sich mit diesem Doppelalbum wahrscheinlich sogar leichter und schneller anfreunden können, als Metallica-Fanatiker der ersten Stunde. Dennoch, glaube ich, ist der Band mit diesem ambitionierten Rückblenden bzw. Wiederauferstehenlassen etwas bewusst Lässiges gelungen, das auch heute noch mühelos begeistern kann...

Neben dem ebenfalls vieldiskutierten "Metallica" (also dem "schwarzen Album" von 1991) ist dies eines jener Alben der Band, das sich auch nicht eingefleischte Metal-Fans, ohne groß überlegen zu müssen, zulegen dürfen. Ein insgesamt gelungenes Gesamtwerk, das angenehm frisch und originell klingt, obwohl man das von einem reinen Cover-Song-Album wohl so gar nicht vermuten würde.

Gut gemacht. Und jetzt fahrt die alten "Karren" wieder raus aus der Garage and let's start your engines, Gentlemen!!

Fazit: Tolle und stimmige erste CD, gut konzipierte, aber teils auch etwas "zerfahrene" (was aber logischerweise dem breiten Zeitfenster der Aufnahmesessions (zur Erinnerung 1984-1995) geschuldet ist) zweite CD, wobei man hier die Tracks aber immerhin chronologisch nach Aufnahmesessions sortiert hat. In Summe macht das aus meiner Sicht - und ich sag' an dieser Stelle nochmal gerne, dass ich KEIN glühender Metallica-Verehrer bin - verdiente 4 Sterne!

Es lohnt sich in jedem Fall mal reinzuhören, liebe Musiksammelfreunde!

Aber Vorsicht: Trotz aller (vermeintlichen) kommerziellen Annäherungsannouncen ist GARAGE INC. natürlich kein herkömmliches Mainstream-Pop-Album. Freilich überwiegt (auch bei zarteren Tracks) der Metal-Charakter, was aber wohl auch ganz im Sinne der Schöpfer dieses Werkes gelegen haben dürfte. Wär ja ansonsten auch nicht wirklich authentisch geworden...

Gelungen!
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am 7. Februar 2016
Die Musik ist einfach spitze ich weiß aber nicht was Amazon damit zu tun hat, die Verpackung war sehr sehr schlecht, es wurden fünf CD's geliefert wo die Verpackung aufgerissen ist und ich erst überprüfen musste ob alle CD's in Ordnung und vollzählig sind. Liefertermin wie angekündigt.
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am 8. Mai 2009
Metallica ist ein Name, der in der Welt des Rock und Metal definitiv jedem ein Begriff ist. Auf dieser Doppel-CD covern die vier Jungs verschiedene Lieder verschiedener Bands. Dabei besteht eine CD aus neuen Aufnahmen und die zweite CD aus einer Sammlung im Laufe der Jahre gesammelter Tracks. Darunter Coversongs von Motörhead, Diamond Head (laut Hetfield die Haupteinflüsse der Band), Black Sabbath, Queen, Mercyful Fate (in elf Minuten rasen Metallica durch großartige Hits dieser Band) und viele andere. Was heraus kommt sind zwei gelungene CDs. Diese bestechen zunächst durch ihre musikalische Qualität. Allerdings ist das natürlich nicht allein Metallicas Verdienst, denn die Lieder wurden bereits vorher von den Originalbands großartig gespielt. Das allein würde mir für eine wirklich gute Wertung nicht genügen. Eine andere Sache fiel mir über die Jahre hinweg auf (ich besitze die CD nun seit etwa 3 Jahren). Wenn mir ein Lied wirklich gut oder interessant erschien (und das sind sie allemal) hab ich nachgeschaut von wem das Lied ursprünglich stammt und mir weiteres der jeweiligen Band angehört. Auf diese Weise wurde ich auf fantastische Bands aufmerksam, vor allem auf Motörhead, Mercyful Fate und Diamond Head. Ohne Metallica hätte ich diese tollen Bands wahrscheinlich nicht kennen gelernt, und das macht für mich einen großen positiven Aspekt aus. Dennoch gebe ich 4 statt 5 Sterne, weil die Doppel-CD eben sehr unterhaltsam, aber eben kein Geniestreich ist.
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Weder das ursprüngliche Garage Days Re-Revisited von 1987 noch die Neuauflage Garage Inc. von 1998 sind unbedeutende Nebenwerke in der Metallica Discographie, anders als etwa S&M. Mit ihrer Version von Turn the page, besonders dank des dazugehörigen Videos mit einer alleinerziehenden Mutter, die als Stripperin ihr Geld verdient, folgen sie hier dem Weg den sie mit dem Schwarzen Album begonnen haben, mehr Gefühle und weniger Randgruppenmusik.
Besonders klasse ist das Booklet, das viele Infos über Metallica und die obskuren Bands bietet, von denen Metallica inspiriert wurden. Es waren ja nicht nur die ganz grossen Heavy Metal Bands wie Black Sabbath oder Motörhead, denen Ulrich und Hetfield nacheifern wollten sondern Bands, die es nicht nach ganz oben oder in den Mainstream geschafft haben wie Diamond Head (Helpless, Am I evil), Budgie (Crash course in brain surgerie) oder die Anti-Nowhere League (So What). Viele dieser Coversongs sind immer wieder Bestandteil des Sets von Metallica-Konzerten und So What is nicht selten eines der absoluten Highlights!
Alte Metallica Fans hatten Disc 2 dieses Doppelalbums bereits. Disc 1 enthält Cover von bekannteren Künstlern, wie das gelungene Loverman von Nick Cave oder der Party-Abräumer von Thin Lizzy, Whiskey in the jar.

Wer erst oder wieder durch Death Magnetic Lust auf Metallicas Musik bekommen hat, kann mit Garage Inc. zu den Wurzeln der Band zurückkehren, in der es noch hauptsächlich um Spass am Musikmachen und um den Schritt von der Garage auf die Bühnen ging.

Anspieltipps: So what, Turn the page, Blitzkrieg
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am 13. Juli 2005
"Garage Inc." ist anders. Metallica covern ihre Lieblingssongs. Und das auf 2 CD's. Komischerweise ist sie doch akzeptiert bei den engstirnigen "alten" Fans, obwohl sie eine Metal Todsünde begehen und Lieder nachspielen. Wie sie es jedoch tun, ist grandios.
Die erste CD besteht aus 11 brandneuen Covers, die die 4 aus San Francisco innerhalb von nur 3 Wochen im Jahre 1997 eingespielt haben. Auf der Zweiten CD finden sich ältere Covers, die zuvor bereits als B-Seiten, EP's oder Bonustracks veröffentlicht wurden.
Aber der Reihe nach. CD 1 beginnt mit dem Punk-Klassiker "Free speech for the dumb", dessen Text nur aus 4 Zeilen besteht, die James Hetfield wütend in die Welt hinaus brüllt. Nach diesem 2.35 Min. kurzen Opener fliegen auch weiter die Fetzen. Metallica entdecken den Rock'n'Roll mit dem filigranen und geschmeidigen "It's electric" und mit der alten Black Sabbath-Hymne "Sabbra Cadabra", die gewaltig daherkommt. Vielleicht nicht allzu hart, aber die 4 Horsemen führen ihre Rock'n'Roll angehauchte und miut "Load" und "ReLoad" begonnene Ära weiter. Diese Versionen kommen an die Originale heran, übertreffen sie aber nicht. Bis "Turn the Page" kommt. Die erste Single des Albums ist eine Bob Seger Coverversion und die erste Ballade. Ein herzerreissender Song', der von James Hetfield derart überzeugend dargeboten wird, dass man sich fragt, ob nicht er der heimliche Komponist dieses Titels gewesen ist. Ein absoluter Volltreffer!
Mit dem Misfits Track "Die, die my darling", gleichzeitig die 3. Single, gibt's dann wieder mächtig auf die Ohren. 2.29 Min. voller Energie. Der härteste Track auf CD 1.
Dann "Loverman".
Ein Musikjournalist bezeichnete die Nik Cave Coverversion als die vielleicht beste Gesangsleistung von Hetfield überhaupt. Und dem kann man nur zustimmen. Er erzeugt während der Strophen Gänsehautatmopsphäre, da er relativ tief singt. Und dann der Vulkanartige Ausbruch im Refrain, der einem den Teufel persönlich vor Augen erscheinen lässt. Intensiv und böse. Absolut Weltklasse!
Der "Mercyful fate" Medley ist zwar mit über 11 Min. der längste je veröffentlichte und von Metallica gespielte Song, aber mich kann er nicht überzeugen. DIe Lyrics sind Satanistisch blutrünstig, auf dieses Niveau hätte sich die größte Heavy Band aller Zeiten nicht herabbegeben müssen. Auch wenn Mercyful fate ihre alten Heroes sind.
"Astronomy" wird von vielen unterschätzt und geht in der Masse der vielen guten Tracks unter. Tatsächlich ist jedoch der Refrain ein sehr intensives Stück Musik, das gesanglich voll überzeugt.
"Whiskey in the Jar" ist das wahrscheinlich bekannteste Lied der Platte. Das Irische Traditional darf auf keinem Grillfest fehlen und erzeugt immer wieder Partystimmung. Ungewöhnlich für eine Heavy Metal Band, aber trotzdem ein lohnenswertes Experiment. Lustig auch das Video, in dem die Band ein gesamtes Haus zerlegt.
"Tuesday's gone", ursprünglich von Lynyrd Skynyrd, ist eine weitere Humoreske Großtat. In den 9 Minuten geben sich James Hetfield (Vocals, Rhythmus Gitarre), Kirk Hammett (Lead Gitarre), Lars Ulrich (Drums) und Jason Newsted (Bass) einer gigantischen Southern-Rock Orgie hin, die nur mit Akustischen Gitarren begleitet wird und schon fast einem Sauflied gleicht. Der Refrain jedoch verleitet spätestens beim zweiten mal zum lauten Mitgröhlen.
"The more I see" bietet der insgesamt 65 Minütigen Hommage an alte Rock Veteranen einen guten Abschluss. Das Riff knallt richtig rein, die kompakte Spielzeit verstärlt den sehr druckvollen Eindruck, den dieser Abschlusstrack vermittelt.
CD 1 ist wieder ein Meisterwerk der 4 Amerikaner, von denen einer eigentlich keiner ist, und die Songs wirken fast, als hätten sie Metallica selbst geschrieben. Auf jeden Fall wurden sie würdig gecovert.
CD 2 beginnt mit der "Garage Days Re-Revisited" Ep aus dem Jahre 1987, die u.a. tolle Speed Granaten wie "Hepless" oder "Last Caress/Green Hell" enthält. Mein Highlight ist jedoch "The Wait" mit einem sehr geilen Riff. Es folgen Kracher wie "Am I evil?", einer DER Liveklassiker, "Blitzkrieg" oder das Queen - Cover "Stone cold crazy". Weitere Highlights sind das flotte "Killing time" und das obszön-dreckige "So what".
CD 2 wird durch die "Motörheadache-EP" abgeschlossen, auf der Metallica 4 Motörhead Klassiker covern.
Insgesamt lässt die Doppel-CD keine Wünsche offen: CD 1 bietet teilweise sehr melodiösen, gut gemachten Metal, CD 2 die eher brachialen Speed Metal-Granaten von 1984-1995. Rundum wieder ein gelungenes Album, das erneut die Vielseitiges des Quartettes beweist, das auch dem Covern exzellent gewachsen ist und wieder seinen absoluten Ausnahmestatus in der Metal-Szene unterstreicht!
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