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am 30. Mai 2003
Muti hat bei EMI eine sehr schöne Einspielung vorgelegt, auch jene von Abbado bei der Deutschen Grammophon ist gut. ABER: die meiner Meinung nach absolut schönste Aufnahme der Aida ist diese Einspielung von 1962 aus Rom. Die Verve und die Präzision, mit der das Orchester spielt (LEIDER der Triumphmarsch von den Blechbläsern nicht immer sauber intoniert, der einzige Wermutstropfen dieser Aufnahme), die hervorragenden Solisten (Price als Aida ein Traum, Rita Gorr als Amneris wunderbar, Jon Vickers als Radames vielleicht etwas outrierend, aber so singt er eben, der Jon) und, so meine ich, besonders Georg Solti am Pult, der die Ausführenden zu einem Höchstmaß an Intensität und Dramatik zu inspirieren vermag - all dies macht dieses wohlfeile Doppelalbum zur Referenzaufnahme der "Aida".
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So sehr ich Sir Georg Soltis Aufnahmen von Verdis Opern RIGOLETTO (RCA), DON CARLOS (Decca) und EIN MASKENBALL (Decca, 1961) schätze, so wenig kann ich mich für seine vielgerühmte und hochgelobte AIDA, die er 1962 in Rom aufgezeichnet hat, begeistern. Ganz eindeutig gebe ich, um nur Stereo-Aufnahmen zum Vergleich heranzuziehen, Karajan (Decca, 1959), Leinsdorf (RCA, 1970), wieder Karajan (EMI, 1979) und Abbado (DGG, 1982), den Vorzug.
Das hat nicht nur mit dem Dirigenten zu tun. Ich kann mich schon mit der Besetzung der Hauptpartien bei Solti nur wenig anfreunden. Natürlich singt Leontyne Price, die große amerikanische Sopranistin, eine großartige Aida, mir scheint jedoch ihre Leistung in der oben erwähnten Leinsdorf-Aufnahme noch besser und ausgereifter zu sein. Den Kanadier Jon Vickers schätze ich sehr als Florestan, als Othello und auch in den meisten Wagner-Partien, aber als Radames kann er mich in keiner Weise überzeugen. Den direkten Vergleich mit Carlo Bergonzi oder Plácido Domingo hält er nicht aus, weil sein Timbre für diese Rolle nicht geeignet ist, und die Amneris der Rita Gorr kann m.E. neben Giulietta Simionato, Grace Bumbry, Fiorenza Cossotto oder auch Agnes Baltsa ebensowenig bestehen. Robert Merrill singt hier seinen einzigen Amonasro im Studio, und er bietet durchaus eine runde Leistung, aber erstens stimmt das gesangliche Ambiente nicht, und außerdem kann er die Partie nicht in so einzigartiger Weise ausformen wie seine berühmten Vorgänger Tito Gobbi oder Leonard Warren. Da hilft es dann auch nicht viel, daß die Rollen des Ramphis und des Königs mit Giorgio Tozzi und Plinio Clabassi erstklassig besetzt sind und der Chor des Opernhauses Rom ausgezeichnet singt.
Nun zu Solti: Natürlich ist er ein hervorragender Operndirigent, daran gibt es gar keinen Zweifel, und er heizt das Orchester der Römischen Oper auch tüchtig an, ohne bei aller Brillanz aber kaschieren zu können, daß es sich nur um einen mittelmäßigen Klangkörper handelt. "Soltis kaltes Feuer blendet, wärmt aber nur wenig", bemerkt der gestrenge Wiener Kritiker Karl Löbl sehr treffend zu dieser Einspielung.
Alles in allem: Eine gute Produktion, die aber wegen ihrer sängerischen Unausgewogenheit nur in Teilen zu überzeugen vermag und auch keine Sternstunde Sir Georg Soltis darstellt. Besonders bemerkenswert ist, daß dieser unbeugsame Präzisionsfanatiker sogar einige Unsauberkeiten im Orchestralen schlicht überhört hat.
Die DECCA hat eine knappe Textbeilage erstellen lassen. Das Libretto fehlt aber gänzlich, was wohl mit dem niedrigen Preis zu erklären ist.
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am 19. Juli 2003
Diese Aufnahme erzeugt Dramatik von der ersten bis zur letzten Note. Neben erstklassigen SängerInnen (Price, Vickers, Merrill) ist dies vor allem dem Orchester und dem Dirigenten zu danken. Solti erzeugt mit dem römischen Opernorchester einen wilden, archaischen Klangwirbel. Phänomenal die Triumphszene, in der die Brutalität des vorangegangenen Krieges nochmals hörbar wird.
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am 10. Januar 2010
Aida ist gewiß nicht Verdis größte Oper (die Krone gebührt Otello und Ballo in Maschera), aber sicher die pompöseste. Ein bisschen viel Aufmarsch und wenig Charakterisierung.
Diese Aufnahme läßt kaum zu wünschen übrig: Leontyne Price kommt der Vollkommenheit so nahe wie nur irgend möglich, ihr rauchiges, sinnliches Timbre passt perfekt, ihre pianissimi sind wundervoll und doch hat die Stimme Kraft und Tragfähigkeit, um sich im Ensemblegetöse strahlend zu behaupten. Anders als für Callas (in der Aufnahme mit Serafin), Freni oder gar Ricciarelli scheint es für sie keine vokalen Probleme zu geben und auch die Charakterzeichnung gelingt dramatisch un akzentuiert.
Jon Vickers Heldentenor verleiht dem Radames Glanz und Kraft, ohne so plump zu wirken wie Corelli oder del Monaco. Ein wenig vermisst man Björlings Klarheit und Bergonzis Eleganz, aber dies alles wird wettgemacht durch die Leidenschaft und Energie des Vortrags.
Rita Gorrs Timbre passt gleichfalls wundervoll zu Amneris. Zwar war Simionato (unter Karajan) strahlender und Barbieri (unter Cellini und Serafin) nuancierter, aber das schmälert die Leistung Gorrs nur wenig.
Robert Merrill singt den Amonasro klangschön und sicher, im Vergleich dazu fallen Cappuccilli und v.a. Leo Nucci (entsetzlich grob und ungenau) weit, weit ab. Warren und Gobbi aber bleiben hier unerreicht in ihrer Dramatik und Nuancierungskunst.
Solti dirigiert lebhaft und klar, man wünscht sich hin und wieder ein besseres (sichereres) Orchester.
Alles in allem eine große Aufnahme!
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am 6. September 2014
Als Manchmal-Klassik-Hörer maße ich mir keine Beurteilung der Inszenierung sowie der vortragenden Künstler an. Ich kann mich einfach, gerade an Sonntagvormittagen, herrlich entspannen und mich der schönen Musik erfreuen !
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