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Verdi: Otello
Format: Audio CDÄndern
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am 26. März 2011
Seltsamerweise steht diese Aufnahme völlig im Schatten der Produktionen Toscaninis, Karajans (1960 und 1974), Serafins, Levines und Maazels. Dies ist jedoch nur bedingt gerechtfertigt.
Zwar ist Carlo Cossutta nicht mit einer so edlen Stimme wie Domingo ausgestattet, seine gestalterischen Fähigkeiten sind weniger beeindruckend als die Vinays oder Vickers', auch fehlt ihm die Durchschlagskraft Mario del Monacos. Dennoch bietet der Sänger ein beeindruckendes, vielschichtiges und musikalisch gerundetes Porträt von Verdis zwiespältigem Helden. Wohltuend enthält er sich all der lästigen und manierierten Schluchzer und Seufzer, mit denen etwa del Monaco und James McCracken (unter Barbirolli) Otellos Monolog "Dio, mi potevi" verschandeln. Die Betroffenheit in der Stimme, die echt empfunden und nicht aufgesetzt wirkt, macht den Einsatz jener schmierenkomödiantischen Effekte völlig überflüssig. In dieser Beziehung reicht er fast an den überragenden Jon Vickers heran, der unter Serafin die noch rundere Charakterisierung liefert.
Margaret Price singt die Desdemona mit wunderbar sanftem, fast vibratolosen Ton und kann in puncto klanglicher Schönheit mühelos mit Renata Tebaldi mithalten (die allerdings die voluminösere Stimme hat). Wunderbar sind ihre pianissimi im Duett mit Otello und auch in der großen Szene im letzten Akt - ich habe die Partie alles in allem nie schöner und berührender dargestellt gehört. Natürlich fehlt der Price die dramatische Phantasie, die etwa Leonie Rysanek oder Renata Scotto mitbringen, was allerdings bei einer überwiegend passiv angelegten Partie wie der Desdemona nicht weiter ins Gewicht fällt.
Gabriel Bacquier ist ein solider Iago, nicht so genial verschlagen und dämonisch wie Gobbi oder Valdengo, aber weit besser als etwa Aldo Protti, Peter Glossop und Fischer-Dieskau.
Solti dirigiert stürmisch und akzentuiert, die Wiener Philharmoniker bieten erstklassiges Orchesterspiel und auch die Nebenrollen sind ordentlich bis hervorragend (Kurt Moll als Lodovico) besetzt.

Alles in allem eine grundsolide Otello-Aufnahme!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 15. Oktober 2012
Dieser Otello braucht sich hinter den großen Aufnahmen dieser Oper nicht zu verstecken. Das liegt zum einen am sehr ansprechenden Dirigat von G. Solti, der den Otello sehr dramatisch nimmt, aber auch den Atem für die lyrischen Passagen hat. Sekundiert wird er hier von den famosen Wiener Philharmonikern und dem sehr guten Staatsopernchor. Auch die Sänger machen einiges her, allen voran M. Price, die eine nahezu ideale Desdemona ist - selten hat man diese Partie so schön gesungen gehört. Sie ist eine eher lyrische Desdemona, sehr schicksalsergeben, aber v.a. im letzten Akt durchaus auch mit der nötigen Dramatik. G. Bacquier ist ein respektabler Jago, v.a. in der Gestaltung überzeugt er, stimmlich würde ich mir an mancher Stelle einen etwas fließenderen Bariton wünschen. Was nun C. Cossuta angeht, so macht er seine Sache gut. Auch wenn er vielleicht nicht an die ganz großen Gestalter dieser Rolle heranreicht, so ist er v.a. stimmlich durchaus respektabel. Und er verzichtet auf vokale Mäzchen, was seine Darbietung insgesamt gelingen läßt.
In der Summe ein Otello, den man durchaus besitzen sollte, allein wegen der makellosen Darbietung von M. Price und dem sehr ansprechenden Dirigat.
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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. September 2002
Die Oper Otello ist mit dem "Falstaff" die einzige Oper Verdis, in der Verdi das Korsett der Nummernoper abstreift und ähnlich Wagner, jedoch auf völlig selbständige und unabhängige Art, zu einer noch geschlossenern weil durchkomponierten Form findet. Vielleicht trifft die Einschätzung, Wagner erreiche das gesteckte Ziel der unendlichen Melodie vom Rezitativ aus, Verdi jedoch von der Arie, zu. Was bei Verdi jedenfalls bleibt, ist die unübertroffene Transformation des melodischen italienischen Sprachduktus in korrespondierende kantable Linien, und es macht bei einer solch mitreißenden Aufnahme wie dieser einfach Spaß, sich an dieser Melodienseligkeit zu berauschen. Nicht nur Soltis expressives, jedoch gleichzeitig so einfühlsames und sensibles Dirigat, sondern auch die Sänger, allen voran Carlo Cossuta und Maragret Price, tragen zu einer überragenden Gesamtinterpretation bei. Am meisten begeistert hat mich wieder einmal der wunderbar cremig-schmelzende Sopran von Margaret Price, der nicht nur Werken der zweiten Wiener Schule (z.B. Altenberg Lieder von Alban Berg, zweites Streichquartett Schönbergs) eine morbide, samtig schimmernde Patina zu verleihen vermag, sondern hier grandios zu der dem Otello völlig ergebenen, bedingungslos liebendenden Figur der Desdemona passt.
Wer also die Koloraturarie nicht besonders schätzt und deswegen oft den Griff zur Verdi-CD gescheut hat, jedoch nicht auf kantables, italianità-atmendes Melos verzichten will, dem sei diese Oper, besonders in dieser berückenden Interpretation ans Herz gelegt!
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am 6. September 2014
Als Klassik-Laie erfreue ich mich einfach der schönen Musik. Insbesondere Giuseppe Verdi's Musik entfaltet bei mir Entspannungs- und Glücks-Gefühle. Ich bin rundherum zufrieden.
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1 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. September 2010
Mit Margaret Price und Gabriel Bacquier machen diese zwei Sänger die beste Version daraus (Cossoto!! Wirklich aber gibt es besser) - Christian ( das gutes Schiff) Frankreich
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3 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Dezember 2002
Die Musik dieses Werks vermag mich immer wieder mitreissend zu entführen in die historische Umgebung der Serenissima, wo Ruhm und Intrige, Liebe und Tragik und so dicht beieinander liegen. Ein Fest für die Ohren.
Mit der Oper Otello stand ich 1997 zum ersten Mal auf der Bühne des Nationaltheaters Mannheim, das mir seitdem zur zweiten Heimat geworden ist.
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