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5.0 von 5 Sternen Klassische Einspielungen
Die hier wieder vorgelegte Version von Beethovens Violinkonzert galt seit ihrem ersten Erscheinen 1954 für mindestens zehn Jahre - zumindest im deutschen Kulturkreis - als die schlechthin klassische Einspielung. Yehudi Menuhin hatte das Konzert zwar schon einmal, 1947, mit Furtwängler eingespielt, damals noch für die Schellackplatte. Die hier besprochene...
Veröffentlicht am 12. September 2006 von K.H. Friedgen

versus
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3.0 von 5 Sternen Wenig charakteristisches Beethoven-Konzert - wunderschöne Mendelssohn-Aufnahme
Menuhin öffnete nach Kriegsende die Konzertsäle der Welt wieder für Furtwängler. Insoferne hätte diese Aufnahme des Violinkonzertes von Beethoven (aufgenommen 1953 Kingsway-Hall London) ein musikalisches Highlight werden können. Defacto ist sie für mich leider sehr enttäuschend ausgefallen. Vielleicht harmonierte Furtwängler...
Veröffentlicht am 20. Januar 2012 von Jack-in-the-Green


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassische Einspielungen, 12. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Beethoven/Mendelssohn:Violinkonzerte (Audio CD)
Die hier wieder vorgelegte Version von Beethovens Violinkonzert galt seit ihrem ersten Erscheinen 1954 für mindestens zehn Jahre - zumindest im deutschen Kulturkreis - als die schlechthin klassische Einspielung. Yehudi Menuhin hatte das Konzert zwar schon einmal, 1947, mit Furtwängler eingespielt, damals noch für die Schellackplatte. Die hier besprochene Zweiteinspielung, entstanden 1953 in der Londoner Kingsway Hall, ist natürlich klanglich viel besser gelungen, wenn auch der Monoklang heutigen Ohren etwas dürftig klingen mag. Das ändert nichts am musikalischen Wert, der sehr hoch ist. Außerdem handelt es sich um ein historisches Dokument, eine der wenigen Erinnerungen an die Zusammenarbeit zwischen Menuhin und Furtwängler, die kurz nach des weltbekannten Geigers berühmtem Ausspruch "Liebe allein, nicht Haß, kann die Welt heilen" begann und vor allem in der anglo-amerikanischen Welt damals, kurz nach Ende des 2. Weltkrieges, höchst umstritten war.
Mendelssohns Violinkonzert, ein Jahr vorher in Berlin entstanden, gilt ebenfalls noch heute als klassische Einspielung dieses Werkes und ist somit eine höchst willkommene Zugabe. Das Konzert wird mit ruhigem Ernst, aber auch mit höchster Konzentration und Virtuosität interpretiert.
Beide Aufnahmen gehören zu Recht zu den "Great Recordings of the Century" und können sich eines bleibenden Wertes erfreuen.
Das Textbuch bringt viele interessante Informationen, und EMI hat für eine repräsentative Ausgabe Sorge getragen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beethoven und Mendelssohn auf höchstem Niveau, 5. August 2014
Von 
Klassikfreund (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Beethoven/Mendelssohn:Violinkonzerte (Audio CD)
Es war 1947, als sich der junge Violinist Yehudi Menuhin trotz Anfeindungen unbeirrt an die Seite Wilhelm Furtwänglers stellte. Gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern musizierten sie Beethovens Violinkonzert. Nach der Katastrophe des Krieges war das eine große Geste Menuhins. Der Einsatz des 31jährigen jüdischen Musikers für den 61jährigen "Vorzeigedirigenten" (wider Willen) des Dritten Reichs sorgte für Aufsehen. Fünf bzw. sechs Jahre später trafen die Künstler erneut zusammen.

Dabei entstanden die beiden vorliegenden Studioaufnahmen: im Mai 1952 das Violinkonzert Mendelssohns mit den Berliner Philharmonikern in der Berliner Jesus Christus Kirche und im April 1953 das Violinkonzert Beethovens mit dem Philharmonia Orchestra in der Londoner Kingsway Hall.

Für mich sind beide Interpretationen eindeutig Referenzaufnahmen, was primär an den folgenden zwei Faktoren liegt:

Wir finden ERSTENS ein grandioses Künstlerpaar vor, das trotz des großen Altersunterschiedes und der unterschiedlichen Sphären, aus denen beide stammen, wunderbar harmoniert. Es erstaunt, wie fabelhaft der US-amerikanische Violinvirtuose und der große deutsche Romantiker musikalisch zueinanderfinden. Beide unterstreichen bei dieser Zusammenarbeit nicht nur ihr einzigartiges Können, sondern auch ein tiefes, gemeinsames Verständnis für die Konzerte Beethovens und Mendelssohns.

Und ZWEITENS ist es Furtwängler selbst, dessen Interpretationen sich seit dem Krieg gravierend verändert haben. Diese letzten Lebensjahre, er starb ein Jahr nach der Beethoven-Aufnahme, sind geprägt von einer altersweisen, sehr innigen, ernsten Sicht. Hat der Dirigent im Krieg noch die äußeren Zwänge in sein Musizieren einfließen und damit höchst angespannte Interpretationen entstehen lassen, so hat sich das nunmehr geändert. Es ist wie eine Verinnerlichung, eine Abkehr von einer Welt, die abermals in Blöcke zerfällt und von einem Leben, das sich erneut politisiert. Furtwängler strebt nun nach einer tieferen Sicht, dem menschlich universellen Kern der musikalischen Werke. Das tut er auch bei den Menuhin-Aufnahmen, was die Stücke gewissermaßen zu ultimativen Aussagen eines Künstlers macht, der sich selbst als Verteidiger humanistischer Werte versteht.

Auch wenn ich für den zweiten Punkt etwas weiter ausgeholt habe, ändert das nichts daran, daß beide Faktoren maßgeblich dazu beitragen, daß die Violinkonzerte außerordentlich gut gelungen sind. Sie glänzen durch Ausgewogenheiten, Wahrhaftigkeit und eine innige Spielfreude. Damit sind sie Zeugnisse zweier großer Künstler, aber auch der Universalität künstlerischen Schaffens.

Beide Aufnahmen sind darüber hinaus klanglich auffallend gut gelungen. Hier haben die Mitarbeiter der EMI ganze Arbeit geleistet. Die Einspielungen klingen angenehm ausbalanciert, räumlich und klar. Sie sind ein Beispiel dafür, welch exzellente tontechnische Leistungen bereits in den frühen Fünfzigern möglich waren.

(Das Begleitheft ist in englischer, deutscher, französischer und spanischer Sprache.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenig charakteristisches Beethoven-Konzert - wunderschöne Mendelssohn-Aufnahme, 20. Januar 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Beethoven/Mendelssohn:Violinkonzerte (Audio CD)
Menuhin öffnete nach Kriegsende die Konzertsäle der Welt wieder für Furtwängler. Insoferne hätte diese Aufnahme des Violinkonzertes von Beethoven (aufgenommen 1953 Kingsway-Hall London) ein musikalisches Highlight werden können. Defacto ist sie für mich leider sehr enttäuschend ausgefallen. Vielleicht harmonierte Furtwängler einfach nicht mit dem Londoner Orchester. (Im Unterschied zu Furtwängler konnten Klemperer, Karajan, Giulini das Philharmonia Orchestra zu wesentlich beeindruckenderen Leistungen motivieren !) Jedenfalls sind hier für mich keine der legendären Qualitäten Furtwänglers zu hören - seine Fähigkeit, unendliche Ruhe und Weite zu verbreiten, einen Hauch von Zeitlosigkeit. Der Orchesterpart wird eher schnell und uncharakteristisch gespielt, ohne jede spezielle Note. Auch Menuhin geigt eher uninspiriert.

Für meine Ohren ist dieses Beethoven-Konzert enttäuschenderweise eine völlig uncharakteristische Aufnahme ohne spezielle Stärken und Schwächen - nicht Fisch und nicht Fleisch. Die Mono-Aufzeichnung ist nicht berauschend, aber ok.

---

Ganz anders bei Mendelssohn mit Furtwängler und "seinen" Berlinern (aufgenommen 1952 Jesus-Christus-Kirche Berlin). DAS ist Furtwängler, wie man ihn kennt und liebt. Auch das Zusammenspiel mit Menuhin ist innig und betörend schön. (Leider ist hier die Qualität der Aufnahmetechnik schwächer.)
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Violinkonzerte, 4. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Beethoven/Mendelssohn:Violinkonzerte (Audio CD)
Das Beethovenviolinkonzert mit Yehudi Menuhin klingt herrvorragend und die Tonqualität ist sehr gut.
Ebenso der Mendelssohn.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Menuhin/Furtwängler, 14. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Beethoven/Mendelssohn:Violinkonzerte (Audio CD)
Speziell das Beethoven-Violinkonzert mit den beiden Künstlern ist mit diesen beiden Interpreten unübertroffen. Leider lässt die Qualität der Aufnahme zu wünschen übrig.
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