Kundenrezensionen

39
4,6 von 5 Sternen
Neon Ballroom
Format: Audio CDÄndern
Preis:12,50 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Dezember 2002
Es gibt sie noch: Leidenschaftliche, jeden Rahmen sprengende Rockmusik in der noch der Künstler und die Qualität der Songs im Vordergrund steht und nicht Vermarktungsstrategien und Imageberatung.
Es gibt Ihn noch: Rock, der sich an Musikliebhaber wendet und nicht an die leicht formbare Zielgruppe der 13- 17 Jährigen, denen von hektisch-hippen VIVA- Moderatoren zum Teil unterirdisch schlechte Musik so lange empfohlen wird, bis sie es gut finden ( Musikliebhaber gibt es aber natürlich auch in dieser Altersgruppe, nicht dass hier Missverständnisse aufkommen ) .
Im Falle des Albums " Neon Ballroom " kommt er in Gestalt dreier junger Australier daher, voller Passion , voller Hingabe, voller jugendlicher Energie, präsentieren sie sich bestens gelaunt und in absoluter Topform, sie entfesseln ein musikalisches Feuerwerk gefangen zwischen Melancholie, Wutausbrüchen und versöhnlichen Melodien. Silverchair entdeckten auf diesem Album zum ersten Mal die große Geste, das kleine Quentchen Pathos, das die meisten Tracks dieser überragenden CD zu Stadionhymnen allererster Güteklasse werden läßt. " Emotion Sickness", der gewaltige Opener des Albums , ist vollgestopft mit Streicherarrangments, immer präsent, aber nie aufdringlich verleihen sie diesem unglaublichen Track eine ungeheure spannungsgeladene Atmosphäre. Der Sänger schwankt leidenschaftlich zwischen Wahnsinn und Zerbrechlichkeit, ganz so wie es einem Song mit diesem Titel gebührt.
" Anthem for the Year 2000 " ist genau das: eine Hymne, eine Rocknummer wie sie nur wenige Bands zu Stande bringen, hart, treibend und ein Ohrwurm den man einfach gehört haben muß. Doch wer glaubt die Band hätte nach zwei unglaublichen Songs Ihr Pulver schon verschossen, den belehrt Silverchair mit Ana's Song ( open fire ) sogleich eines Besseren. Noch beseelter kommt dieser Track daher, wieder schüttelt Silverchair mit einer Selbstverständlichkeit große Melodien und einen alles überstrahlenden Refrain aus dem Ärmel, der den Hörer ungläubig staunend zurücklässt. "Miss you love " ist eine unwiderstehliche Ballade, herzzerreissend ehrlich intoniert, ohne Kitsch oder Kuschelrockflair - einfach nur schön. Mit " Black Tangled heart" und " Do you feel the same " präsentiert sich Silverchair wütend resigniert, fast schon düster und auch hier gilt: groß ist die Geste, noch größer ist die Wirkung.
Ihr merkt schon, " Neon Ballroom" ist ein bemerkenswertes Album. Es gibt aber auch Kritikpunkte. So sind Krachcollagen wie "Spawn again" nicht unbedingt die Stärke von Silverchair auch wenn sie sehr interessante Akzente setzen. Es sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass die CD mit zunehmender Spielzeit etwas an musikalischer Qualität ( wenn auch nicht an Substanz ) verliert. Außerdem gbt es so Manchen, dem Silverchairs Hang zum Pathos auf "neon ballroom " im Gegensatz zu mir durchaus auf die Nerven geht. So lassen sich meine euphorischen Ausführungen also auch auch in Ihr Gegenteil verkehren.
Wer sich nicht sicher ist, ob ihm der exzessive Gebrauch von Streichern oder ein passionierter, teilweise pathetischer Gesang in Verbindung mit harten Gitarrenwänden gefallen, der sollte vielleicht zuerst probehören.
Ich für meinen Teil bin auch nach Jahren immer noch restlos begeistert.
Fazit:
4,5 Sterne für diese wunderbare Platte. Wer emotionale und intensive Rockmusik sucht, der wird bei " Neon Ballroom" fündig.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Januar 2000
'Neon Ballroom', die neueste Scheibe von Silverchair, ist ein Album der Extraklasse! Sowohl richtig grungige Lieder, als auch softe Balladen haben ihren Platz auf der CD gefunden. Die Stücke 'Miss You Love', das übrigens wie Daniel Johns, Silverchairs Frontman, schon so oft betonte, kein Liebeslied darstellt, und 'Ana's Song' sind nur zwei berühmte Beispiele der sanften Seite Silverchair's. Ganz anders geht es da schon bei 'Spawn again' und 'Anthem for the Year 2000' zur Sache, die zwei typische Beispiele für Silverchairs härtere Seite sind. Jedes Lied auf dieser CD ist ein Höhepunkt für sich und beweist, wie meisterhaft die drei Jungs mit ihren Instrumenten umgehen können.
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am 19. Juli 2000
Meiner Meinung nach ist die CD nicht nur aufgrund der Musik gut, das Beste an ihr sind die Texte!Sie drücken so viele verschiedene Emotionen aus, sodass es für jede Stimmung auch ein passendes Lied gibt!Die herausragendsten Lieder sind Emotion Sickness, Ana's Song, Miss you Love und Anthem for the year 2000!Aber die restlichen Lieder sind auf jeden Fall auch gut!Außergewöhnlich , um das ganze Album in einem Wort zu beschreiben! Außergewöhnlich gut!!!!!
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am 7. März 2000
o.k.,fachmännisch betrachtet mit sicherheit das beste album, das sie gemacht haben und sicher auch das abwechslungsreichste, aber mir haben silverchair besser gefallen, als sie noch so richtig drauflos gerockt haben. obwohl ich schon finde,dass "emotion sickness" ziemlich gut ist. trotz allem KAUFEN !!!! (schon allein wegen "spawn again")
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am 12. Dezember 1999
Mit Neon Ballroom ist Silverchair,nach dem beachtlichen Erfolg von Freakshow,wieder ein starkes Album gelungen.Das Album zeigt das Silverchair experimentierfreudiger geworden sind,da manche Songs mit klassischen Einflüssen (z.B.Emotion Sickness)versehen wurden,die aber keineswegs die Qualität der Songs negativ beeinflusst.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. März 2006
Dieses Album ist einfach genial, ich kann es immer wieder hören und bin jedes Mal aufs Neue tief berührt von dieser schönen Art Musik zu machen, die ein wenig anders ist als der Rest der Musikwelt (zumindest zum Erscheinungsdatum des Albums).
Silverchair haben sich damit einen Platz ganz vorne verdient in der Liste solider Bands, der Jungspund-Status ist hiermit entgültig entkräftet! --> Kaufen!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Dezember 1999
Die drei Teenager aus Australien konnten sich bisher anstrengen, wie sie wollten: Von denen, die wirklich cool sind und wissen, wie die Welt funktioniert, wurden sie als "Boygroup" belächelt. Mit ihrer Musik mußten sie lange gegen den langen Schatten von Nirvana und Pearl Jam anspielen.
Auf ihrem dritten Album NEON BALLROOM aber findet die Band mutig zu ihrem eigenen Stil. Bombastisch geht's da zum Teil zu, gleich beim Opener "Emotion sickness" mischen Pianogott David Helfgott und das Sydney Symphony Orchestra mit. Große Gesten wagt die Band, aber die Gratwanderung zwischen Kunst und Kitsch gelingt. Manches klingt zwar immer noch nach Gemischtwarenladen des Rock, die 70er lassen grüßen, ebensowenig fehlen die obligatorischen Grunge- und Punk-Anleihen.
Natürlich klingt Daniel Johns Stimme manchmal ein bißchen nach Eddie Vedder, gerade wenn Silverchair sich erstmals an Balladen heranwagen. Eine Herausforderung übrigens, daß die Band ohne Schwierigkeiten meistert, wie "Steam will rise" und "Miss you love" eindrucksvoll beweisen.
Es kann zwar keiner behaupten, Silverchair hätten den Rock neu erfunden. Spielfreude und musikalisches Können aber sind beispielhaft. Daniel Johns entpuppt sich als begabter junger Songwriter, der in seinen Texten mal einfühlsam, mal wütend auf die Probleme der Zeit eingeht, ob Selbstzufriedenheit oder Heuchelei, Drogen oder Tierversuche. "Anthem for the year 2000" hat gar das Zeug zu einer Hymne für die Jugend von heute. Die erwachsenste Platte einer oft unterschätzten Band, in die man zurecht die größten Hoffnungen für die Zukunft setzen kann. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 23. Januar 2000
Diese CD ist einfach eine der besten! Jeder Song hat für mich eine ganz bestimmte Aussage! Einfach zum nachdenken, mitfühlen, durchdrehen................unbeschreiblich! Einfach genial!!! mein persönlicher bester Titel:Ana's Song
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am 30. April 2000
Bis jetzt habe ich den Kauf nicht bereut. Auf der CD sind Lieder für jede Stimmungslage, was ich besonders an ihr schätze. Ich denke, dass somit auch für jeden was dabei ist und man den Kauf dieser CD gar nicht bereuen kann!
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am 10. Januar 2000
Nach zwei erfolgreichen Alben zuvor, hat Silverchair jetzt ein weiters geiles Album rausgebracht. Ich finde das sie im Gegensatz zu den ersten beiden Alben mehr Abwechslung reingebracht haben, wie z.B. klassische Einflüsse:
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