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am 23. Februar 2003
Göttlich, wie die Band selber ist, ist dieses Album ein Geschenk der Götter. Ich habe glaube ich noch nie ein besseres Album gehört. Selbst Vorgängeralben von DT werden in den Schatten gestellt. "Images And Words" und "Awake" wurden übertroffen. "Scenes From A Memory" ist der neue Albenkönig.
Wie man am Titel sieht ist "Scenes From A Memory" der 2. Teil von Metropolis, dessen Teil 1 "The Miracle And The Sleeper" auf dem oben genannten "Images And Words" zu hören ist. Und DT hat ganze Arbeit geleistet. Bekannte Melodien aus Teil 1 tauchen immer wieder in den verschiedenen "Szenen" des Albums auf. Sie haben wirklich an alles gedacht und sie spielen bzw. James LaBrie singt wie Götter, allerdings muss man sich vor allem bei "Dance Of Eternity" fragen, ob die fünf New Yorker nicht verrückt sind. Zwar im positiven Sinne, aber wie kann man so was schreiben? Taktwechsel und kein Ende in Sicht. Und Mike Portnoy ist der Doublebass-King auf diesem Album und kröhnt seine Leistung am Ende mit einem Schlagzeug-Solo, was die Welt noch nicht gesehen hat. John Petrucci, John Myung spielen gewohnt fantastisch und Jordan Rudess, der mit diesem Album sein Debüt bei DT feierte, spielt ebenfalls alles und Jeden an die Wand. Fazit: Muss man haben!!
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am 8. Dezember 1999
Mit "Metropolis Pt.2..." schließen Dream Theater den Kreis zu "Images and Words" und legen eine wahres Meisterwerk vor. Dieses Konzeptalbum bewegt sich jenseits aller gängigen Trends und setzt Maßstäbe wie Queensryches "Operation Mindcrime" oder Pink Floyds "The Wall". Anders als das kommerzieller ausgelegte Vorgängerwerk "Falling into Infinity" wird hier wieder Progressive-Metal pur geboten, in Szene gesetzt von 4 perfekt harmonierenden Instrumentalisten und einem Vocalisten, der von Album zu Album eine Steigerung zu verzeichnen hat. Jedes einzelne Stück des Albums ist bis aufs "I"-Tüpfelchen ausgetüftelt und läßt alle Fans dieses Genres aufhorchen. Viele Trittbrettfahrer haben seit dem Überraschungserfolg von "Images and Words" versucht, den Sound der 5 Amis zu kopieren - "Scenes from a Memory" ist der Beweis: es gibt nur ein Original. Anspieltips zu nennen wäre unsinnig: "Scenes..." kann nur als Gesamtkunstwerk begriffen werden und jedem Freund "wahrer" Musik ans Herz gelegt werden, zumal auch der Keyboardsound dank des neuen Tastenvirtuosen Jordan Rudess wieder stimmt.
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am 11. Januar 2003
Was antwortet man, wenn man nach seiner Lieblings-CD gefragt wird?! Bis vor einiger Zeit wäre mir eine Antwort jedenfalls schwer gefallen. Ich hätte vermutlich gesagt: "Nun, dieses album hat jene Vorzüge, aber da gefällt mir das nicht, und dann ist da noch dieses Album..."
Seit ich aber diese Scheibe hier mein Eigen nenne, ist die Antwort klar: Für mich als eingefleischten ProgRock-Fan ist SfaM ganz klar die Nummer eins. Ein Album, das so perfekt ist, das nicht einmal Dream Theater selbst es toppen konnten. Es nimmt den Hörer unweigerlich mit in eine wunderschöne Geschichte, intelligent erzählt und traumhaft umgesetzt.
In "Regression" gelingt mit dem gesprochenen Intro ein ausgesprochen intelligenter Einstieg in die Story. In nur vier Minuten wird ein Spannungsbogen aufgebaut, der sich in "Overture 1928" entlädt, einem bobastischen Instrumental, das uns die Motive vorstellt, die sich fortan wie ein roter Faden durch das Werk ziehen. In "Strange Deja Vu" wird das erste Motiv gleich zu einem bobastischen Refrain verarbeitet, der einen hinwegfegt wie ein Sinfonieorchester, um danach sofort in das ruhige "Through my words" überzugehen.
In "Fatal Tragedy" und "Beyond this life" drehen DT dann so richtig auf und zeigen in 18 Minuten, wo der Hammer hängt. Wer von diesen 18 Minuten mehr haben will und auf Gesang verzichten kann, sollte übrigens mal bei LTE vorbeischauen. Danach kommt mit "Through her eyes" eine der schönsten Balladen nicht nur dieses Albums, bevor mit "Home" wieder musikalisch wie inhaltlich nervenzerfetzendes geboten wird. In "The Dance of Eternity" gelingt es dieses sogar noch zu toppen. Wer noch nicht wusste, das das Tom&Jerry-Motiv ganz wunderbar zu Progressive-Metal passt, wird in diesem unglaublichen Instrumental eines besseren belehrt.
Mit "One last time" und dem herrlich poetischen "The spirit carries on" wird der Hörer zum Nachdenken angeregt und erwartet schon das Ende, nur um in "Finally Free" noch einmal überrascht zu werden.
Fazit: Dieses Album saugt einen aus dem woimmermangeradeist direkt in einen Opernsaal, wo man die Handlung direkt vor Augen sieht. Aber dazu braucht es einigen Reinhörens, das Booklet mitzulesen ist unbedingt empfehlenswert, sonst entgehen einem inhaltliche Dinge. Aber dafür bleibt SfaM auch nach etlichen Durchläufen immernoch interessant. Ein Klassiker, für den es nur fünf Sterne geben kann!
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am 1. Januar 2000
Per Zufall habe ich erfahren, dass die Jungs von Dream Theater einen neue Scheibe rausgebracht haben. Ich habe in den letzten 5 Wochen keine andere Scheibe in meinen Player gelassen. Was ich auf dieser Platte zu hören bekomme, ist schlichtweg phänomenal. 5 Ausnahmemusiker harmonieren perfekt, die Meister des Progressive Rock haben sich nach dem eher etwas aus meiner Sicht enttäuschenden Falling into Infinity wieder auf ihre alten Wurzeln besinnt und legen die Meßlatte für diese Musikrichtung unerreichbar hoch. Mike Portnoy ist die reinste Wucht an seinen Drums, John Petrucci ein Wandler zwischen harten, groovigen Riffs und traumhaft-schönen Melodien, die er sich aus dem Ärmel schüttelt. Der neue Keyboarder ist musikalisch eine Bereicherung. Auf dieser Scheibe sind sowohl phantastische Baladen als auch ziemlich heavy Tracks drauf, die Mischung macht den besonderen Reiz aus.
Ich habe 1999 jede Menge CD's gekauft, doch die einzige, von der ich behaupten kann, sie sei bereits jetzt ein Klassiker, ist Scenes from a Memory. Wer auf verdammt gut gemachte und intelligente Musik steht, hat nur eine Wahl: KAUFEN !
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am 26. Oktober 2013
Wer die Band „Dream Theater“ kennt, weiß, wofür sie steht: Innovation, Kreativität und musikalische Horizonterweiterung, gemischt mit technischer Raffinesse und der auf diesem musikalischen Niveau nötigen Spur Verrücktheit. Das beweisen Gitarrenvirtuose John Petrucci, Basslegende John Myung,Gesangstalent James LaBrie, Drum-Hero Mike Portnoy und der preisgekrönte Keyboarder Jordan Rudess in diesem mittlerweile 13 Jahre alten Meisterwerk des Progessive-Genres wieder einmal mit Brillanz.

Es handelt sich um das erste und bisher einzige Konzeptalbum der Band, deshalb will ich zunächst einmal kurz auf die Story eingehen.

Von Alpträumen geplagt und auf der Suche nach deren Ursache begibt sich Protagonist Nicholas (auch genannt „Metropolis“) zu einer Regressionstherapie bei Hypnotherapeut „The Miracle“.
Eine Tragödie, die im Jahre 1928 geschah, lässt ihn nicht mehr los: Die zu diesem Zeitpunkt noch sehr junge Frau Victoria Page wurde grausam ermordet, ein Zeuge behauptet, gesehen zu haben, dass ihr Ehemann Julian Bayne sie nach der Aufdeckung einer Affäre zwischen ihr und seinem Bruder Edward getötet hat und darauf hin selbst Suizid beging.
Nicholas jedoch zweifelt an dieser Darstellung, die zur Zeit des Mordes auch in den Medien aufgegriffen wurde. Die Regressionstherapie und weitere Nachforschungen bringen ihn zu der Gewissheit, das etwas an der Geschichte faul ist: Victoria hatte zuerst eine Affäre mit Edward, dieser wird jedoch so von ihr eingenommen, dass er sie zwingt, in seiner Nähe zu bleiben und dabei sogar Gewalt anwendet. Für Julian, auf den Victoria sowieso schon immer ein Auge geworfen hatte, bietet Victoria die Chance, von seinen Lastern loszukommen: Spielsucht und sein dekadenter Lebensstil treiben ihn täglich in Kasinos und langsam aber sicher in den finanziellen Ruin. Er trifft Victoria heimlich, denn er weiß dass sein Bruder sie beide umbringen würde, wenn er davon wüsste, und die beiden verlieben sich. Doch wie es eben so läuft, ertappt Julian die beiden eines Tages bei einem dieser heimlichen Treffen.
Er tötet Julian und gleich darauf Victoria mit den Worten „Open your eyes, Victoria!“ und schreibt einen Abschiedsbrief, den er in Julians Tasche steckt. Kurz darauf spielt er seine Rolle als Zeuge und schreit laut um Hilfe.
In der Regressionstherapie gibt „The Miracle“ Nicholas eine Weisheit mit auf den Weg: „Remember that death is not the end, but only a transition.“ Die Tragweite dieser Aussage wird Nicholas offenbar nicht sofort klar.
Nach der Therapie fährt er nach Hause und denkt über die Worte des Therapeuten nach. Als er zu Hause angekommen ist, kommt kurz darauf ein weiteres Auto vorbei. Der Hypnotherapeut tritt vor Nicholas – mit den Worten „Open your eyes, Nicholas!“.

Das Album ist in neun Szenen in 12 Songs unterteilt und steht mit seinem Tiefgang den meisten bekannten Dramen der abendländischen Kultur in nichts nach. Eine Geschichte über Selbstfindung, Verrat, Sünde, Liebe, Tod und das Leben nach dem Tod – ein derart komplexer Inhalt muss natürlich auch in der Musik entsprechend gewürdigt werden.

„Scenes From A Memory“ bietet einige der besten Gitarrensoli und Drumpassagen, die man von „Dream Theater“ bisher gehört hat. Besonders herauszuheben ist die wundervolle Ausgewogenheit zwischen aggressiv-progressiven Instrumentalsequenzen („Fatal Tragedy“, „Beyond This Life“, „The Dance Of Eternity“) und herausragenden weichen Balladen („Through My Words“, „Through Her Eyes“, „The Spirit Carries On“). Der transportierte Inhalt wird durch die Musik absolut überzeugend wiedergegeben – was natürlich auch den genial formulierten Texten zu verdanken ist. Viele musikalische Motive und Textpassagen werden im Verlauf des Albums bewusst an bestimmten Stellen wiederholt – so zum Beispiel das bereits genannte Zitat „Open your eyes“, das für einen kurz bevorstehenden Tod steht, oder „Our deeds have travelled far – what we have been is what we are“ - Ein Hinweis auf die Transzendenz des Menschen.

Mehrstimmiger Gesang, unkonventionelle Taktwechsel, atemberaubende Soli und Melodien mit Gänsehaut-Effekt machen diese Platte zu einem unvergesslichen Erlebnis. Am wichtigsten aber ist, dass sie von Herzen kommt. Und das mag bei diesen Virtuosen was heißen.

Mit diesem Album ist es jedoch wie mit dem Leben: Wer sich nicht die Zeit nimmt, es zu entdecken, der wird auch nie die wahre Schönheit darin erkennen.
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am 13. November 2005
Erstens: Als Fan ist es mir leider nicht möglich objektiv über Dream Theater zu urteilen.
Ich bin erst mit der "Train of Thought" zu Dream Theater gekommen, und seitdem schwer begeistert. Vor der "Scenes from a Memory" hatte ich aber etwas Angst, ob sie nicht meine Ansprüche enttäuschen könnte, die sich durch die anderen Platten aufgebaut haben.
Aber nach erstmaligen Anhören verflüchtigten sich alle vorherigen Bedenken und ich kann immer noch nicht glauben, dass ich so lange mit dem Kauf gewartet habe.
Die Metropolis war auch die Scheibe, bei der es mir mit Abstand am leichtesten gefallen ist, mich dafür zu begeistern (bei den anderen meist nach dem 2. oder 3. Anhören). Und wie alle anderen Platten von Dream Theater kann man sie sich immer wieder anhören, und man wird doch noch viele Kleinigkeiten entdecken, die einem vorher nicht aufgefallen bin.
Da ich selbst kein Musiker bin (außer einem kurzen Bass-intermezzo), überlasse ich die Musikbeschreibung lieber den anderen Rezensenten. Die Lieder sind alle wunderbar aufeinander abgestimmt und hoch abwechslungsreich. Die Stimme von James LaBrie (auch wenn einige anderer Meinung sind) passt einfach perfekt und die Geschichte selbst ist wunderbar erzählt.
Also, jeder Dream Theater Fan sollte die Scheibe eh schon besitzen. Und auch allen anderen Freunden progressiver Musik kann ich sie uneingeschränkt empfehlen.
Am besten, man macht sich einen schönen Abend und hört sich die Platte in aller Ruhe am Stück an. Und wer danach von der Musik überhaupt kein kleines Bisschen berührt ist, besitzt meiner Meinung nach kein Herz.
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am 1. Februar 2002
Eigentlich sollte man hierüber gar nicht mehr groß Worte verlieren. Ein derart geniales Werk hat es schon lange nicht mehr gegeben und es wird für alle Bands - einschließlich Dream Theater selbst - schwer sein, das noch zu toppen.
The Who haben mit "Tommy" ihrerzeit den Grundstein für Konzeptalben gelegt und zurecht großen Erfolg geerntet, aber dennoch haben sich anschließend nur wenige Bands an solche Dinge gewagt, wahrscheinlich, weil es nicht genug gab, die zu so etwas fähig waren. Ausgerechnet nun in den 90ern, wo es an guten Bands inzwischen sehr mangelt (im Vergleich zu den 60ern und 70ern), kommt endlich mal wieder ein solches Werk auf den Markt - eine Art "Rockoper".
Doch wenn man einer Band dieser Tage es zutraut, eine solch komplexe Aufgabe zu meistern, dann Dream Theater, denen die Umsetzung dieser Idee auch abolut gelungen ist.
Herrlicher Gesang von James LaBrie, tolle Musik und Texte und interessante Einfälle (wie die Sitar bei "Home", die endlich mal ohne jegliche Klischees und geradezu überraschend eingesetzt wurde und auch absolut geil kommt).
Wundervoll sind auch "Through Her Eyes", "Dance Of Eternity" und natürlich das Finale Grande "Finally Free" - doch im Prinzip ist eigentlich alles genial - also: SOFORT KAUFEN!!!
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am 27. April 2011
Das beste Album, das Dream Theater jemals auf den Markt gebracht hat. Ich habe es über tausendmal gehört und es wurde nie langweilig - im Gegenteil. Es ist mit Abstand ihr Zenit - Album.
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am 28. November 1999
"Better to save the mystery than surrender to the secret".......sieben Jahre lang haben sich Dream Theater an dieses Motto gehalten: Die Fortsetzung des Klassikers "Metropolis Part 1" blieb ein Geist; bei jeder Veröffentlichung seit "Images And Word" wurde verlautet, eigentlich sollte der Song darauf enthalten sein, man habe sich dann aber doch dagegen entschieden. In der Gerüchteküche wurde aus einem 20-Minuten-Epos á la "Change Of Seasons" ein 30-Minuten-Stück, das schließlich dem Hörensagen nach nochmals um 5-10 Minuten verlängert wurde. Eben diese Gerüchte erhielten offensichtlich mehr als nur einen Funken Wahrheit, denn "Metropolis Part 2" heißt nun "Scenes From A Memory", dauert 77 Minuten und ist nun endlich als Konzeptalbum in zwei Akten, neun Aufzügen und zwölf Tracks käuflich zu erwerben. Und die einzig adäquate Wertung für dieses Meisterwerk kann nur sein, den fünf Ausnahmemusikern zu diesem Feuerwerk an Kreativität und Melodie zu gratulieren. Der neue Virtuose am Keyboard, Jordan Rudess, erzeugt in seinen Instrumental-Duellen mit Gitarrist Petrucci ein in dieser Form seit "Images And Words" nicht mehr erlebtes musikalisches Spannungsfeld. Die Rhythmusabteilung funktioniert nach wie vor selbst bei kompliziertesten Songstrukturen präzise wie ein Uhrwerk, und Sänger LaBrie bestätigt erneut, daß er zu den Ausnahmetalenten seines Fachs gehört (eine ausdrucksstärkere und gefühlvollere Gesangleistung als seine Darbietung bei "The Spirit Carries On" habe ich bislang noch nicht gehört). Doch der Reihe nach... Nach der gefühlvollen Gitarrenballade "Regression" beginnt die Reise mit der "Overture 1928", die sich erfreulicherweise als Instrumental mit allen DT-typischen Attributen entpuppt - verbirgt sich doch hinter vergleichbaren Titeln auf Rock- oder Popalben zumeist eine entstellte Version von Beethovens Fünfter oder Neunter oder aber von "Carmina Burana". Es folgt das treibende "Strange Déja-Vu", das sich mittlerweile als Live-Juwel hervorgetan hat, bevor mit der Trilogie "Through My Words" - "Fatal Tragedy" - "Beyond This Life" letzte Zweifel ausgeräumt werden, daß DT mit diesem Album neue musikalische Welten erschlossen haben. Das ruhige "Through Her Eyes" entspannt die Sinne des Hörers vorübergehend wieder. "Home" stellt anschließend das musikalische und textliche Spiegelbild zu "Metropolis Part 1" dar, bevor sich die Herren Instrumentalisten beim "Dance Of Eternity" so richtig austoben. Das große Finale wird mit dem mitreißenden "One Last Time" eingeläutet, und nach dem schon angesprochenen, von einer zunächst freudigen, schließlich sogar euphorischen Grundstimmung getragenen "The Spirit Carries On" wähnt man sich schließlich am Ende der emotionalen Achterbahnfahrt. Doch mit "Finally Free" zieht die Band nochmals alle Register, und der Hörer durchlebt das bis dato Gehörte nochmals im Zeitraffer. Festzustellen ist, daß hier tatsächlich musikalisch wie textlich ein Konzeptalbum vorliegt - eine Errungenschaft, die seit langer Zeit niemand mehr für sich beanspruchen konnte, fehlte doch z.B. bei Queensryche's an sich großartiger "Operation Mindcrime" musikalisch der rote Faden. "Scenes From A Memory" ist das dritte große Konzeptwerk der Rockgeschichte neben Pink Floyds "The Wall" und "Lamb Lies Down On Broadway" von Genesis. Das textliche Konzept? Da gibt's nur eins: Zuhören und interpretieren. Für alle, die eine Erklärung erwarten, gilt das Eingangsmotto. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 13. Mai 2011
Unglaublich! Hier haben DT ganze Arbeit geleistet. Hier stimmt alles. Sanfte Melodien, Metal und viele viele Ideen. Insgesamt ist ein Konzeptalbum entstanden, bei dem ein Highlight das andere jagt. Wenn man schon glaubt "Strange deja vu" könnte ein Anwärter für den besten Song der Scheibe sein, folgen noch noch weitere Knaller die allesamt immer wieder gehört werden wollen. Man wird von Song zu Song getragen und wird tatsächlich hypnotisiert. Ich habe die Scheibe sicherlich mehrere 100 Male gehört tue mich immer noch schwer, Lieblingssongs herauszufinden. Absolute Songs des Jahres, wenn nicht sogar des Jahrzehntes sind für mich aber "Beyond this Life" wobei ich hier die Live-Version noch etwas besser finde. Und last but not least "The Spirit Carries on". Diese wunderschöne Ballade ist ein wahrer Höhepunkt des Rocks schlechthin. Wer Progressive-Rock mag und vor allem Konzeptalben findet hier eine der besten, wenn nicht die beste Scheibe des Genres. Ich möchte diese Rezension mit einem Zitat beenden: "If I die tomorrow, I'd be all right, Because I believe, That after we're gone, The spirit carries on"
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