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37 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Album aller Zeiten?
Zugegeben, dieses Album ist keine leichte Kost, selbst für Dream Theater-Verhältnisse. Ich habe etliche Durchläufe gebraucht, um mit der Scheibe warmzuwerden, aber die Mühe hat sich mehr als gelohnt.
Schon die ersten 3 Tracks machen dem Hörer klar, dass er es hier nicht mit einem normalen Album zu tun hat - das übergeordnete Konzept der...
Veröffentlicht am 21. August 2002 von Philipp_312

versus
1.0 von 5 Sternen Metal?
Was ist da Metal? Versteh ich nicht was das soll, mit der Musik kann man auf jeden Fall keine Party feiern.
Vor 3 Tagen von Paul veröffentlicht


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das Masterpiece des modernen Progressive Rock!, 11. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Metropolis Part 2-Scenes from a Memory (Audio CD)
Was antwortet man, wenn man nach seiner Lieblings-CD gefragt wird?! Bis vor einiger Zeit wäre mir eine Antwort jedenfalls schwer gefallen. Ich hätte vermutlich gesagt: "Nun, dieses album hat jene Vorzüge, aber da gefällt mir das nicht, und dann ist da noch dieses Album..."
Seit ich aber diese Scheibe hier mein Eigen nenne, ist die Antwort klar: Für mich als eingefleischten ProgRock-Fan ist SfaM ganz klar die Nummer eins. Ein Album, das so perfekt ist, das nicht einmal Dream Theater selbst es toppen konnten. Es nimmt den Hörer unweigerlich mit in eine wunderschöne Geschichte, intelligent erzählt und traumhaft umgesetzt.
In "Regression" gelingt mit dem gesprochenen Intro ein ausgesprochen intelligenter Einstieg in die Story. In nur vier Minuten wird ein Spannungsbogen aufgebaut, der sich in "Overture 1928" entlädt, einem bobastischen Instrumental, das uns die Motive vorstellt, die sich fortan wie ein roter Faden durch das Werk ziehen. In "Strange Deja Vu" wird das erste Motiv gleich zu einem bobastischen Refrain verarbeitet, der einen hinwegfegt wie ein Sinfonieorchester, um danach sofort in das ruhige "Through my words" überzugehen.
In "Fatal Tragedy" und "Beyond this life" drehen DT dann so richtig auf und zeigen in 18 Minuten, wo der Hammer hängt. Wer von diesen 18 Minuten mehr haben will und auf Gesang verzichten kann, sollte übrigens mal bei LTE vorbeischauen. Danach kommt mit "Through her eyes" eine der schönsten Balladen nicht nur dieses Albums, bevor mit "Home" wieder musikalisch wie inhaltlich nervenzerfetzendes geboten wird. In "The Dance of Eternity" gelingt es dieses sogar noch zu toppen. Wer noch nicht wusste, das das Tom&Jerry-Motiv ganz wunderbar zu Progressive-Metal passt, wird in diesem unglaublichen Instrumental eines besseren belehrt.
Mit "One last time" und dem herrlich poetischen "The spirit carries on" wird der Hörer zum Nachdenken angeregt und erwartet schon das Ende, nur um in "Finally Free" noch einmal überrascht zu werden.
Fazit: Dieses Album saugt einen aus dem woimmermangeradeist direkt in einen Opernsaal, wo man die Handlung direkt vor Augen sieht. Aber dazu braucht es einigen Reinhörens, das Booklet mitzulesen ist unbedingt empfehlenswert, sonst entgehen einem inhaltliche Dinge. Aber dafür bleibt SfaM auch nach etlichen Durchläufen immernoch interessant. Ein Klassiker, für den es nur fünf Sterne geben kann!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen die Scheibe ist der helle Wahn, 1. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Metropolis Part 2-Scenes from a Memory (Audio CD)
Per Zufall habe ich erfahren, dass die Jungs von Dream Theater einen neue Scheibe rausgebracht haben. Ich habe in den letzten 5 Wochen keine andere Scheibe in meinen Player gelassen. Was ich auf dieser Platte zu hören bekomme, ist schlichtweg phänomenal. 5 Ausnahmemusiker harmonieren perfekt, die Meister des Progressive Rock haben sich nach dem eher etwas aus meiner Sicht enttäuschenden Falling into Infinity wieder auf ihre alten Wurzeln besinnt und legen die Meßlatte für diese Musikrichtung unerreichbar hoch. Mike Portnoy ist die reinste Wucht an seinen Drums, John Petrucci ein Wandler zwischen harten, groovigen Riffs und traumhaft-schönen Melodien, die er sich aus dem Ärmel schüttelt. Der neue Keyboarder ist musikalisch eine Bereicherung. Auf dieser Scheibe sind sowohl phantastische Baladen als auch ziemlich heavy Tracks drauf, die Mischung macht den besonderen Reiz aus.
Ich habe 1999 jede Menge CD's gekauft, doch die einzige, von der ich behaupten kann, sie sei bereits jetzt ein Klassiker, ist Scenes from a Memory. Wer auf verdammt gut gemachte und intelligente Musik steht, hat nur eine Wahl: KAUFEN !
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios!!! Ein wahrer Meilenstein der Rockmusik!!!, 27. Juni 2013
Von 
Bernd Floyd "Kinkdyolf" (Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Metropolis Part 2-Scenes from a Memory (Audio CD)
Mit meinen fast 55 Lenzen auf meinem Buckel, bin ich erst recht spät auf Dream Theater aufmerksam geworden. Mein 30 Jahre jüngerer Sohn machte mich mit dieser außergewöhnlichen Band bekannt. Er spielte mir Songs aus "Train Of Thought" vor. Zunächst dachte ich, dass ich doch wohl zu alt für diesen "Krach" bin. Dann habe ich mir "Metropolis Part 2-Scenes from a Memory" vor die Brust genommen und siehe da, der Funke sprang über. Welch ein grandioses Album wurde da meinen Ohren zugeführt. Die unglaublich versierten Musiker haben mich sofort überzeugt. Das Album hat keine Längen und überzeugt durch ein hervorragendes Zusammenspiel der Band. nachdem ich mir die CD zugelegt hatte, schaffte ich mir auch die DVD. Und nun kam ich gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. Mike Portnoy, den ich zwischenzeitlich auch als Bandmitglied von Transatlantic und Gefährte von Neal Morse schätzen gelernt hatte, bedient das Schlagzeug wie das Monster aus der "Muppet Show". Es ist unbeschreiblich, was dieser "Kerl" für ein Taktgefühl hat. Aber hiermit noch nicht genug. John Myung, der Mann am Bass, ist ein ebenso wichtiger Taktgeber und diese Aufgabe erfüllt er mit Bravour. John Petrucci ist wahrhaft ein Gitarrengott und nicht nur weil er flinke Finger hat, sondern weil er auch bei den härteren Gangarten sehr viel Gefühl und Gespür für wunderbare Harmonien mitbringt. James LaBries Gesang ist glasklar und gerade bei den ruhigen Songs bekomme ich durch seinen Gesangsstil und seiner Stimmlage eine (im positiven Sinne)Gänsehaut. Die Melodien der Songs profitieren besonders durch das Keyboardspiel von Jordan Rudess. Hervorragend ist zudem noch der eindrucks- und gefühlvolle Gesang von Theresa Thomason. Die bisher 106 Fünf-Sterne-Rezensionen besagen zudem schon sehr viel über die Qualität dieses Meilensteins der Rockgeschichte aus. Meine Lieblingssongs und gleichzeitig Anspieltipps sind:

"Through Her Eyes"
"The Spirit Carries On"
"One Last Time"
"Finally Free"

Auch gehe ich bei all dem Lob sogar soweit, dass nach meinem Befinden "Finally Free" eines der besten Rocksongs überhaupt ist und eigentlich so einen Stellenwert wie "Child In Time" von Deep Purple haben müsste. So schließe ich mich überaus gerne all den Kritikern bei Amazon an, die sich entschieden haben, "Metropolis Part 2-Scenes from a Memory", fünf Sterne zu geben. Die musikalische Entwicklungshilfe meines Sohnes hat bei mir Früchte getragen, denn zwischenzeitlich habe ich mir fast sämtliche CD's von Dream Theater zugelegt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen perfektes Album, 27. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Metropolis Part 2-Scenes from a Memory (Audio CD)
Das beste Album, das Dream Theater jemals auf den Markt gebracht hat. Ich habe es über tausendmal gehört und es wurde nie langweilig - im Gegenteil. Es ist mit Abstand ihr Zenit - Album.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Richtig klasse!, 22. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Metropolis Part 2-Scenes from a Memory (Audio CD)
Selten sind so viele geniale DT-Titel auf einer CD vereint. Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Diese CD ist uneingeschränkt für alle Metalfans zu empfehlen. Sie macht einfach Spaß zu hören, denn die Titel sind abwechslungsreich, bilden aber trotzdem eine musikalische Einheit. So muss Progressive Metal klingen!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliantes Meisterwerk, 8. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Metropolis Part 2-Scenes from a Memory (Audio CD)
Mit "Metropolis Pt.2..." schließen Dream Theater den Kreis zu "Images and Words" und legen eine wahres Meisterwerk vor. Dieses Konzeptalbum bewegt sich jenseits aller gängigen Trends und setzt Maßstäbe wie Queensryches "Operation Mindcrime" oder Pink Floyds "The Wall". Anders als das kommerzieller ausgelegte Vorgängerwerk "Falling into Infinity" wird hier wieder Progressive-Metal pur geboten, in Szene gesetzt von 4 perfekt harmonierenden Instrumentalisten und einem Vocalisten, der von Album zu Album eine Steigerung zu verzeichnen hat. Jedes einzelne Stück des Albums ist bis aufs "I"-Tüpfelchen ausgetüftelt und läßt alle Fans dieses Genres aufhorchen. Viele Trittbrettfahrer haben seit dem Überraschungserfolg von "Images and Words" versucht, den Sound der 5 Amis zu kopieren - "Scenes from a Memory" ist der Beweis: es gibt nur ein Original. Anspieltips zu nennen wäre unsinnig: "Scenes..." kann nur als Gesamtkunstwerk begriffen werden und jedem Freund "wahrer" Musik ans Herz gelegt werden, zumal auch der Keyboardsound dank des neuen Tastenvirtuosen Jordan Rudess wieder stimmt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Album!, 15. Februar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Metropolis Part 2-Scenes from a Memory (Audio CD)
Dieses Album hat mich direkt überzeugt. Härtere Stücke wechseln sich mit ruhigeren ab, es kommt auch schon mal beides in einem Song
vor. Die Stücke hängen alle irgendwie zusammen, es ist tatsächlich vom Aufbau her einem Theaterstück nicht unähnlich. Dabei lassen die
Musiker keinen Zweifel an ihrem können aufkommen. Petrucci und Ruddess sind als Solisten für eine Band wie diese perfekt geeignet, beide spielen sehr virtuos und harmonieren perfekt. Insgesamt ein tolles Album, das in jeder Hinsicht überzeugen kann. Fazit:
5 Sterne.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meiner Meinung nach das beste Konzeptalbum aller Zeiten, 13. November 2005
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Metropolis Part 2-Scenes from a Memory (Audio CD)
Erstens: Als Fan ist es mir leider nicht möglich objektiv über Dream Theater zu urteilen.
Ich bin erst mit der "Train of Thought" zu Dream Theater gekommen, und seitdem schwer begeistert. Vor der "Scenes from a Memory" hatte ich aber etwas Angst, ob sie nicht meine Ansprüche enttäuschen könnte, die sich durch die anderen Platten aufgebaut haben.
Aber nach erstmaligen Anhören verflüchtigten sich alle vorherigen Bedenken und ich kann immer noch nicht glauben, dass ich so lange mit dem Kauf gewartet habe.
Die Metropolis war auch die Scheibe, bei der es mir mit Abstand am leichtesten gefallen ist, mich dafür zu begeistern (bei den anderen meist nach dem 2. oder 3. Anhören). Und wie alle anderen Platten von Dream Theater kann man sie sich immer wieder anhören, und man wird doch noch viele Kleinigkeiten entdecken, die einem vorher nicht aufgefallen bin.
Da ich selbst kein Musiker bin (außer einem kurzen Bass-intermezzo), überlasse ich die Musikbeschreibung lieber den anderen Rezensenten. Die Lieder sind alle wunderbar aufeinander abgestimmt und hoch abwechslungsreich. Die Stimme von James LaBrie (auch wenn einige anderer Meinung sind) passt einfach perfekt und die Geschichte selbst ist wunderbar erzählt.
Also, jeder Dream Theater Fan sollte die Scheibe eh schon besitzen. Und auch allen anderen Freunden progressiver Musik kann ich sie uneingeschränkt empfehlen.
Am besten, man macht sich einen schönen Abend und hört sich die Platte in aller Ruhe am Stück an. Und wer danach von der Musik überhaupt kein kleines Bisschen berührt ist, besitzt meiner Meinung nach kein Herz.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Konzeptalbum seit "The Wall"!, 1. Februar 2002
Rezension bezieht sich auf: Metropolis Part 2-Scenes from a Memory (Audio CD)
Eigentlich sollte man hierüber gar nicht mehr groß Worte verlieren. Ein derart geniales Werk hat es schon lange nicht mehr gegeben und es wird für alle Bands - einschließlich Dream Theater selbst - schwer sein, das noch zu toppen.
The Who haben mit "Tommy" ihrerzeit den Grundstein für Konzeptalben gelegt und zurecht großen Erfolg geerntet, aber dennoch haben sich anschließend nur wenige Bands an solche Dinge gewagt, wahrscheinlich, weil es nicht genug gab, die zu so etwas fähig waren. Ausgerechnet nun in den 90ern, wo es an guten Bands inzwischen sehr mangelt (im Vergleich zu den 60ern und 70ern), kommt endlich mal wieder ein solches Werk auf den Markt - eine Art "Rockoper".
Doch wenn man einer Band dieser Tage es zutraut, eine solch komplexe Aufgabe zu meistern, dann Dream Theater, denen die Umsetzung dieser Idee auch abolut gelungen ist.
Herrlicher Gesang von James LaBrie, tolle Musik und Texte und interessante Einfälle (wie die Sitar bei "Home", die endlich mal ohne jegliche Klischees und geradezu überraschend eingesetzt wurde und auch absolut geil kommt).
Wundervoll sind auch "Through Her Eyes", "Dance Of Eternity" und natürlich das Finale Grande "Finally Free" - doch im Prinzip ist eigentlich alles genial - also: SOFORT KAUFEN!!!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Konzeptmeisterwerk, 28. November 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Metropolis Part 2-Scenes from a Memory (Audio CD)
"Better to save the mystery than surrender to the secret".......sieben Jahre lang haben sich Dream Theater an dieses Motto gehalten: Die Fortsetzung des Klassikers "Metropolis Part 1" blieb ein Geist; bei jeder Veröffentlichung seit "Images And Word" wurde verlautet, eigentlich sollte der Song darauf enthalten sein, man habe sich dann aber doch dagegen entschieden. In der Gerüchteküche wurde aus einem 20-Minuten-Epos á la "Change Of Seasons" ein 30-Minuten-Stück, das schließlich dem Hörensagen nach nochmals um 5-10 Minuten verlängert wurde. Eben diese Gerüchte erhielten offensichtlich mehr als nur einen Funken Wahrheit, denn "Metropolis Part 2" heißt nun "Scenes From A Memory", dauert 77 Minuten und ist nun endlich als Konzeptalbum in zwei Akten, neun Aufzügen und zwölf Tracks käuflich zu erwerben. Und die einzig adäquate Wertung für dieses Meisterwerk kann nur sein, den fünf Ausnahmemusikern zu diesem Feuerwerk an Kreativität und Melodie zu gratulieren. Der neue Virtuose am Keyboard, Jordan Rudess, erzeugt in seinen Instrumental-Duellen mit Gitarrist Petrucci ein in dieser Form seit "Images And Words" nicht mehr erlebtes musikalisches Spannungsfeld. Die Rhythmusabteilung funktioniert nach wie vor selbst bei kompliziertesten Songstrukturen präzise wie ein Uhrwerk, und Sänger LaBrie bestätigt erneut, daß er zu den Ausnahmetalenten seines Fachs gehört (eine ausdrucksstärkere und gefühlvollere Gesangleistung als seine Darbietung bei "The Spirit Carries On" habe ich bislang noch nicht gehört). Doch der Reihe nach... Nach der gefühlvollen Gitarrenballade "Regression" beginnt die Reise mit der "Overture 1928", die sich erfreulicherweise als Instrumental mit allen DT-typischen Attributen entpuppt - verbirgt sich doch hinter vergleichbaren Titeln auf Rock- oder Popalben zumeist eine entstellte Version von Beethovens Fünfter oder Neunter oder aber von "Carmina Burana". Es folgt das treibende "Strange Déja-Vu", das sich mittlerweile als Live-Juwel hervorgetan hat, bevor mit der Trilogie "Through My Words" - "Fatal Tragedy" - "Beyond This Life" letzte Zweifel ausgeräumt werden, daß DT mit diesem Album neue musikalische Welten erschlossen haben. Das ruhige "Through Her Eyes" entspannt die Sinne des Hörers vorübergehend wieder. "Home" stellt anschließend das musikalische und textliche Spiegelbild zu "Metropolis Part 1" dar, bevor sich die Herren Instrumentalisten beim "Dance Of Eternity" so richtig austoben. Das große Finale wird mit dem mitreißenden "One Last Time" eingeläutet, und nach dem schon angesprochenen, von einer zunächst freudigen, schließlich sogar euphorischen Grundstimmung getragenen "The Spirit Carries On" wähnt man sich schließlich am Ende der emotionalen Achterbahnfahrt. Doch mit "Finally Free" zieht die Band nochmals alle Register, und der Hörer durchlebt das bis dato Gehörte nochmals im Zeitraffer. Festzustellen ist, daß hier tatsächlich musikalisch wie textlich ein Konzeptalbum vorliegt - eine Errungenschaft, die seit langer Zeit niemand mehr für sich beanspruchen konnte, fehlte doch z.B. bei Queensryche's an sich großartiger "Operation Mindcrime" musikalisch der rote Faden. "Scenes From A Memory" ist das dritte große Konzeptwerk der Rockgeschichte neben Pink Floyds "The Wall" und "Lamb Lies Down On Broadway" von Genesis. Das textliche Konzept? Da gibt's nur eins: Zuhören und interpretieren. Für alle, die eine Erklärung erwarten, gilt das Eingangsmotto. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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