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4.0 von 5 Sternen Netter Rückblick auf Kreators kommerzielle Durststrecke, 31. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Voices of Transgressions-a 90s (Audio CD)
Wenn man den Namen Kreator in Verbindung mit Metal hört, dann denkt man an harten Thrash Metal am Rande des Death Metals. Aber Kreator hatten auch mal eine Phase, wo die Band wohl durch die schlechte Situation für klassische Metalbands in den 90ern ein wenig die Orientierung verloren zu haben schien. Dabei kamen dann die Alben Renewal, Cause For Conflict, Outcast und Endorama heraus, auf denen Kreator zwar immer noch grösstenteils hervorragenden Heavy Metal boten, jedoch durch die ständigen Stilwechsel ein wenig den roten Faden zu verlieren schienen. Renewal war eine Art Mixtur aus Industrial, Hardcore Punk und Thrash, Cause For Conflict war ein recht mittelprächtiges Thrash Album, das dem damaligen Trend um Pantera, Fear Factory und Machine Head folgte, Outcast war eine eigenwillige Zusammenstellung an Songs im Midtempo-Bereich des gemässigten Thrash, mit Anleihen beim Gothic Metal, und Endorama dann ein fast waschechtes Gothic Metal-Album mit einigen thrashigeren Sequenzen. Der Erfolg blieb hier jeweils aus, und Fans fühlten sich vor den Kopf gestossen. Aber dennoch war das alles andere, als schlechte Musik. Die meisten Highlights dieser Phase sind auf diesem Album vorhanden, auch wenn mir das in meinen Augen beste (und ungewöhnlichste) Werk der 90er, Endorama, ein wenig zu schlecht dabei wegkommt. Aber wer kein grösseres Interesse an den 90er-Alben hat, bis auf die Songs, die immer wieder im Live_Set der Band vorkommen, der ist eigentlich voll bedient. Nennenswert ist auch, dass zwei bislang unveröffentlichte Songs vorhanden sind. Isolation ist ein kurzes, rockig bis thrashig-punkiges Stück, dass sofort mitreisst. Ganz was unerwartetes ist allerdings "As We Watch The West". Dies ist nämlich eine WASCHECHTE Herz-Schmerz-Ballade mit nahezu hypnotischer Wirkung, welche sehr an die diversen Heule-Hymnen der Smashing Pumpkins oder auch Silent Lucidity von Queensryche erinnert. Hervorragend, und gefährlich für Hörer, die "nah am Wasser gebaut" sind. Auch zu erwähnen ist die Sisters Of Mercy-Coverversion, die das Album beginnen lässt. Es unterstreicht die Gothic-Orientierung Kreators zu dieser Zeit. Mit "Violent Revolution" sind sie ja wieder zum Thrash-und-sonst-nix-Metal zurückgekehrt, was ja zu einer wahren Renaissance der Band führte. Kreator haben wieder Weltformat. Das hatte sie zur Zeit dieser Songs nicht mehr, aber hörenswert ist es dennoch.
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5.0 von 5 Sternen Starkes "Best of", 28. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Voices of Transgressions-a 90s (Audio CD)
Mit Erscheinen des "Renewal" Albums 1992 'stießen Kreator in meine Augen in Sachen Songwriting, Komplexität der Stücke und Produktion in eine neue Liga vor ohne dabei Ihre kopromislose Härte der Anfangstage zu vergessen.
Diese Entwicklung wurde auf den folgenden Alben konsequent weitergeführt (Cause for Conflict, Outcast, Endorama).
Und genau diese Schaffenszeit deckt V.o.T. ab.
Mein absoluter Favorit ist der "Nackenbrecher" Phobia, der genau die oben geschilderten Aspekte perfekt vereint.
Den krönenden Anschluß dieses starken Best-of bildet die Ballade (!) As we watch the west, die ich in der Form Kreator nie zugetraut hätte, sondern eher Metallica zu Zeiten ihres Black Album (the unforgiven, nothing else matters).
Kurzum, ein starkes Best-of Album für alle die nicht mindestens im Besitz von zwei der oben genannten Kreator-Scheiben sind.
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5.0 von 5 Sternen Klasse Rueckblick!, 29. August 2000
Rezension bezieht sich auf: Voices of Transgressions-a 90s (Audio CD)
Ich war einfach mal neugierig! Zu viel habe ich schon ueber die Trash-Ikonen Kreator gehoert und so hat man mich neugierig gemacht. Bevor ich dieses Album gehoert habe, kannte ich nur den kurzen Nackenbrecher "People of the Lie" und den fand ich damals nicht schlecht (heute liebe ich ihn). Und schon beim ersten Reinhoeren, verzauberte mich der Opener "Lucretia" (siehe da Sisters of mercy, so begegnet man sich wieder) von der ersten Minute an. Und so gings dann auch weniger ueberraschend weiter, ein Hit jagd den naechsten, wo mal das eine oder andere Stueck, wie z.B. "Leave this World behind", "Golden Age" "Phobia" oder "Endorama" die etwas biederen Schwachstuecke "Lost" oder "Isolation" vergessen lassen. Zum Schluss ein von mir staunend gehoerter Slow-Temp-Rausschmeisser mit Namen "As we watch the west". nach nochmaligem Lesen des Titelbildes fragte ich mich da, ob das wirklich eine Trash-Metal-Band mit Namen Kreator ist. Aber dieser Song ist fuer mich tatsaechlich der beste des Albums! Unglaublich gefuehlvoll und mitreissend... WOW! Das habe ich von Mille nicht erwartet... also Fazit: Toller Rueckblick auf eine starke Phase der deutschen Nackenbrecher-Legende Kreator.
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