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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Göttliche Ware !!
'Let's Dance' (1983) war das erste von Bowie, welches ich mir Ende der 80er zulegte.
Jedoch nicht wegen dem androgynen Meister selbst, sondern wegen dem anderen Virtuosen, der den Job an der Gitarre erledigt hat: Stevie Ray Vaughan !

Alleine wegen den hier verbauten Gitarrenspuren lohnt sich der Kauf des Albums.
So funky, so fresh, so unglaublich...
Veröffentlicht am 19. November 2010 von C. Ludwig

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Pop Album
Wohlweislich erkannte David Bowie 1982 die Zeichen der Zeit und war sich seiner Rolle als Trendsetter sehr bewusst, als er dann ein Jahr später das Pop Album ,Let's Dance' veröffentlichte. Die 80er gingen als Jahrzehnt der Popmusik - mit all ihren Schattenseiten - in die Analen der Musikgeschichte ein.

Nach einer beeindruckenden Serie von...
Veröffentlicht am 23. Juni 2009 von V-Lee


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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Göttliche Ware !!, 19. November 2010
Von 
C. Ludwig "Velvet" (Rockfunksoulhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Let's Dance (Audio CD)
'Let's Dance' (1983) war das erste von Bowie, welches ich mir Ende der 80er zulegte.
Jedoch nicht wegen dem androgynen Meister selbst, sondern wegen dem anderen Virtuosen, der den Job an der Gitarre erledigt hat: Stevie Ray Vaughan !

Alleine wegen den hier verbauten Gitarrenspuren lohnt sich der Kauf des Albums.
So funky, so fresh, so unglaublich fesselnd- was war das bloß für ein Meister seines Fachs?! Alleine für das Solo in 'China Girl' lohnt sich ein Gang über brennende Kohlen. Das Strand-Feeling in 'Criminal World', die perfekte Kombination von Rock und Pop bei 'Modern Love' (fehlt nur ein Gitarren Solo)...
Das Werk hat eine ganz besondere, leicht beklemmende Atmosphäre.
Für mich das beste Album, nach 'Scary Monsters', das Bowie je geschrieben hat.

Legendär sind natürlich die Geschichten über SRV: überdicke Saiten, unglaublich harte Spannung derselben, blutende Finger, keine erhaltene Gage für seine Tourarbeit von 'Let's Dance' und viele mehr.

Bei diesem Output aber weniger als 5 Sterne zu vergeben, käme Taubheit gleich.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vier Sterne mit Einschränkungen, 12. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Let's Dance (Audio CD)
Es gibt Musiker, die an Lässigkeit und Coolness kaum mehr zu übertreffen sind, bei denen man den Eindruck hat, dass sie wirklich nur das machen, worauf sie Lust haben und die es einfach nicht mehr nötig zu haben scheinen, sich für irgend jemanden zu verbiegen. Zu eben diesen gehört wohl auch David Bowie, dem es mit seinem '83er Album "Let's Dance" gelang, zwei Lieder in die Öffentlichkeit zu tragen, die zu zeitlosen, immer und immer wieder gespielten Evergreens wurden. Nur der liebe Gott wird wissen, wie viele Millionen Male "China Girl" und "Let's Dance" im Radio liefen!
Das Album hat außer dieser beiden Megahits aber noch andere interessante Stücke zu bieten. So liefert das schwungvolle "Modern Love" einen gelungenen Einstieg in die CD, der den Hörer auf die restlichen sieben Songs gekonnt vorbereitet. Natürlich muss einem das Album nicht ausnahmslos gefallen, und wer der außergewöhnlichen Stimme Bowies nichts abgewinnen kann und die 80er Jahre musikalisch für Schrott hält, wird einiges zu kritisieren haben. Denn die typischen musikalischen Merkmale dieses Jahrzehnts sind unüberhörbar. Immer wieder sorgen beispielsweise Keyboards für groß angelegte Flächensounds, die, hätte man mich gefragt, nicht unbedingt erforderlich gewesen wären.
Interessant, und deshalb noch zu erwähnen, ist der Song "Cat People (Putting Out Fire)", der Bestandteil des Soundtracks zum Film "Cat People" war und der auf "Let's Dance" zwar leider nicht in der Soundtrackversion, aber doch als nette Zugabe, Platz findet.
Insgesamt lässt sich sagen, dass das Album ein gelungenes Werk ist, auf das man gerne zurückgreift. Wenn auch manche Lieder etwas zu stark nach den 80ern klingen ("Shake It" finde ich unerträglich), muss man doch eingestehen, dass "Let's Dance" ein waschechtes Bowie-Album ist. Ich bin in der unerfreulichen Situation, dass ich drei Sterne als zu schwach (wegen des einnehmenden Bowie-Stils) und vier Sterne als zu stark (wegen der nervösen Keyboards und den überflüssigen Flächensounds) bewertet empfinde. Deshalb gibt's vier Sterne mit Einschränkungen.
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3.0 von 5 Sternen Das Pop Album, 23. Juni 2009
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Let's Dance (Audio CD)
Wohlweislich erkannte David Bowie 1982 die Zeichen der Zeit und war sich seiner Rolle als Trendsetter sehr bewusst, als er dann ein Jahr später das Pop Album ,Let's Dance' veröffentlichte. Die 80er gingen als Jahrzehnt der Popmusik - mit all ihren Schattenseiten - in die Analen der Musikgeschichte ein.

Nach einer beeindruckenden Serie von elektroniklastigen Werken (,Low', ,Heroes' und ,Lodger') und dem kreativen Höhepunkt seiner Karriere mit dem Rock-crossover Album ,Scary Monsters' war es Zeit zu neuen Ufern aufzubrechen. Während ganz England noch die Musik machte, für die er bereits Jahre zuvor den Boden aufbereitet hatte (wave und synthie pop), entwarf Bowie seine Vision eines modernen genre-verschmelzenden Pop sounds. Die Wahl von Nile Rodgers als Produzent war nicht unbedingt die glücklichste, damals aber die naheliegendste, galt Rodgers - vom Disco kommend - doch damals als jener Produzent der keine Berührungsängste zu anderen Stilen kannte. Auf ,Let's Dance' verschmolzen R&B, Funk, Rock und Beat zu modernem, tanzbaren - leider allzu glattem - Pop. Wegweisend war das allemal, warum dieses Album dennoch nicht zu Bowie's Glanzleistungen zählt - trotz des immensen kommerziellen Erfolgs - liegt schlicht und ergreifend daran, dass es zuviel Füllmaterial (50%) enthält. Die singles (Let's Dance, China Girl und allen voran ,Modern Love') sind großartig, und Bowie's Neudeutung des Metro songs ,Criminal World' ist funky-pop wie man ihn besser nicht machen kann, der Rest aber ist dafür umso schwächer. ,Without You', ,Ricochet' und ,Shake It' sind einfach schwach komponierte songs und das - an sich sehr gute - ,Cat People' wird in Rodgers Händen völlig der düsteren und bedrohlichen Aura beraubt, die Moroder's Original Version auszeichnete.

Dass Rodgers hier fast alle Kanten glattbügelte, mag auch an Bowie's Mega Deal mit EMI America über 3 Alben gelegen haben, der ihm letztendlich künstlerisch dann auch fast das Genick brach und mit ,Never Let Me Down' zum seinem absoluten Karrieretief führte.
Schade, dass ausgerechnet der für durchgängig gute Alben bekannte Bowie mitverantwortlich für den Trend war, Alben rund um ein zwei Hits mit Füllmaterial anzureichern. Bei Let's Dance geht sich das noch irgendwie aus, und mit den 3 singles bewies Bowie, dass auch Kommerz gut sein kann (so gut, dass sich Falco für den song ,Junge Römer' mehr als nur eine Scheibe von ,Let's Dance' abschnitt). Es wäre allerdings interessant zu hören, was wohl Trevor Horn seinerzeit aus diesem Album gemacht hätte; der war aber damals zu sehr damit beschäftigt eine 80er Jahre supergroup namens ,Frankie Goes To Hollywood' aufzubauen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwischen Kommerz & Kunst, 12. Oktober 2011
Von 
D. Model "ILuvNY05" (Berlin, Berlin Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DAVID BOWIE Let's Dance 7" (Vinyl)
--- Inhalt ---

1983 verbuchte David Bowie mit seinem Album LET'S DANCE den größten kommerziellen Erfolg seiner Karriere. Es brachte neben der Hitsingle, die der LP den Namen gab, ebenfalls die Auskopplungen CHINA GIRL und MODERN LOVE hervor. Produziert wurden die acht Tracks von Nile Rodgers, der später auch wesentlich zu Madonnas LIKE A VIRGIN-LP beigetragen hat. Auf dem Klangteppich der LP breiten sich vor allem Keyboards und E-Gitarren aus, die allesamt ein hochenergetisches Werk bilden, das selbst nach fast dreißig Jahren noch funktioniert.

--- Kritik ---

Zuerst bekommt man das lebendige MODERN LOVE um die Ohren gehauen. Der Titel klingt massentauglich und hat eine gewisse Eingängigkeit inne, die dem treibenden Bass zuzuschreiben ist. Dieser ist ganz im Stil der 50er Jahre angelegt und speziell von Rock-and-Roll-Legende Little Richard inspiriert. Die poetischen Lyrics Bowies beschäftigen sich derweil mit dem Leben des exzentrischen Sängers und seiner paradoxen Beziehung zu Gott. Unter anderem heißt es darin: "God and man no confessions". Keine Partei kann es der anderen recht machen, trotzdem hält der Sänger am Glauben fest: "Modern love gets me to the church on time".
Darauf folgt die verträumte Midtempo-Ballade CHINA GIRL, die Bowie im Jahr 1978 zusammen mit Iggy Pop geschrieben hat. Sie strahlt im Vergleich mit dem vorherigen Titel ein ebenbürtiges Maß an Atmosphäre aus. Gleich das Intro mit seinen hellen Synthie-Einschlägen kündigt ein unterschwelliges Asia-Feeling an, welches man vom Titelnamen her erwarten müsste. Des Weiteren enthält es genauso wie LET'S DANCE melodische Teile ohne Bowies Gesang, in denen die E-Gitarren in den Vordergrund gerückt werden.
Apropos: Der wohl populärste Song von David Bowie liegt auf dem Album als Extended Play mit mehr als siebeneinhalb Minuten Spielzeit vor und bietet rein instrumentale Passagen, in denen sich die Gitaristen und Saxophonisten richtig auslassen konnten. Gerade dieser Bowie-Klassikers lebt von seiner hypnotischen Komposition und nicht von seinen leichten Tanz-Pop-Lyrics, weswegen es begrüßenswert war, ihn in die Länge zu ziehen.
Etwas außen vor bleibt die Ballade WITHOUT YOU, die vom Text her nicht nur kitschig, sondern melodisch auch noch ziemlich belanglos daherkommt.
Auf diesen Lückenfüller schließt sich jedoch ein textlich starker Song an, der RICOCHET heißt und jedem Verdruss, den man hegen könnte, zuvor kommt. Es passieren eben schlimme Dinge auf der Welt, auf die man keinen Einfluss hat. In diesen Fällen hilft es nur, sich diese Sachen nicht zu Herzen zu nehmen, sie gar an sich abprallen zu lassen - RICHOCHET eben! Nebenbei gehen Synthesizer und E-Gitarren eine überzeugende Sound-Verschmelzung ein.
Im Anschluss folgt CRIMINAL WORLD, der wahrscheinlich stärkste Song auf LET'S DANCE. Er drückt textlich jene Androgynität und Geschlechtslosigkeit aus, die in den 80ern seinen Ursprung hat und bis ins Hier und Jetzt hineinreicht. Bowie haucht in der für ihn typischen Art zu Nile Rodgers und Stevie Ray Vaughns semi-harten Gitarrenriffs "What a criminal world, the boys are like baby-faced girls (...) she'll show you where to shoot your gun". In welch krimineller Gesellschaft leben wir bloß, in der Männer aussehen wie Frauen, in der Frauen zeigen wie man mit Waffen umgeht. Voller Ironie besingt Bowie, dass die Grenzen der Geschlechter allmählich zu verschwimmen drohen. Der Text von CRIMINAL WORLD ist seiner Zeit weit voraus, nähren sich klischeebehaftete Vorstellungen über Männlichkeit in den hiesigen Breiten nur bei den Menschen, die für Veränderungen zu bequem gesinnt sind.
Nach diesem provokanten Spiel um Geschlechtlichkeit geht es mit einem elektrisierenden Titel weiter. CAT PEOPLE (PUTTING OUT FIRE) kann man gut und gerne als Nachhall vom Glam Rock der 70er verstehen, der synthetische Keyboardelemente geschickt mit harten Gitarrenriffs kombiniert. Dem Song wohnt eine ganz spezielle Eigendynamik inne, der man sich nicht entziehen kann.
Vom rockigen Charakter des Songs CAT PEOPLE ist im oftmals unterschätzten Abschlusssong SHAKE IT gar nichts mehr übrig. Die auf dem Album vorherrschenden Gitarren weichen hierin dem allmächtigen Synthesizer. Wahrlich, es wurde in Keyboardtasten gehauen bis der Synthesizer klanglich ausglühte! Mit seinen kompositorischen Anleihen an der Hitsingle LET'S DANCE, die zu David Bowies Aushängeschild geworden ist, zeugt SHAKE IT vom künstlich-schillernden Geist der 80er, mit welchem das Album endet. Denn letztendlich ist und bleibt LET'S DANCE eine Ausgeburt dieses melodischen Jahrzehnts.

--- Fazit ---

David Bowies Album LET'S DANCE zeugt von einem großen Hang zur Experimentierfreudigkeit, die vom Spiel mit der aalglatten Künstlichkeit des Synthesizer und reinen Handwerksinstrumenten wie E-Gitarre und Saxophon herrührt. Irgendwas zwischen Glam Rock und Synthie-Pop, zumeist mit tiefsinnigen, poetischen Texten verknüpft - LET'S DANCE frönt den durch Kommerz beeinflussten 80ern genauso gut wie Michael Jacksons THRILLER oder Madonnas TRUE BLUE und ist alles in allem essentiell für das musikalische Verständnis dieses exzentrischen Jahrzehnts, das heute durch Künstler wie Lady Gaga wieder topaktuell wird.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wirklich nur klischierte Kommerz-Kritik?, 13. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Let's Dance (Audio CD)
Zweifellos ja. Natürlich, so mag man als kritischer Pop-Hörer (was immer das sein mag) einwenden, Bowie verließ mit diesem Album den zur pophistorischen Heiligkeit führenden Pfad der Innovation, aber - wen kümmerts? Sicher - selbst ernannte kritische Geister mögen das Album in Bausch und Bogen verdammen, ihm vorwerfen, dass es kommerziell erfolgreich war - aber mal ehrlich: Himmel - gehts noch klischierter? Was ist denn großer Pop, wenn nicht dieses Album? Das Titelstück mit der grandios-großkotzigen Aura puren Charismas im Gesang (allein der brüchige Einsatz zur ersten Strophe!), "China Girl" mit ebensolchem Charisma und (fast noch) größerer vokaler Dynamik, oder "Modern Girl", das eher die fix-präzisen vokalen Backings betont - das Ergebnis ist Pop pur, groß(-kotzig), charismatisch, musikalisch präzise und unendlich groovig (Tony Thompsons Drumming ist für die Ewigkeit!). Kinder, lehnt euch zurück und genießt mit einem dreckigen Lachen, was Pop ist - Ausstrahlung, Fassade, oberflächlicher Reiz, Glitter, Glamour - ABER: ebenso Präzision, Aura, Ausgefuchstheit, Cleverness und Augenzwinkern. Was für ein Album. Einzige Kritik: Warum nur acht Songs?
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DAVID BOWIE "Let's dance", 7. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Let's Dance (Audio CD)
1983 als DAVID BOWIE's "LET'S DANCE" erschien war New Wave mit all seinen Vertretern auf dem Höhepunkt angelangt. All die Bands und Musiker aus den 70ern galten als altmodisch und völlig out. Doch es gab eine Ausnahme und die hieß David Bowie.
David hatte mit immer neuen Verkleidungen und Popdiskursen, das was in den jetzt in den 80ern geschah bereits in den 70ern vorweggenommen und stand über all den Jungen die ihn irgendwie und sei es unbewußt nachäfften.
1983 hatte Bowie die Nase voll und beschloß normal zu werden und schnappte den New Yorker Discokönig Nile Rodgers (Chic, Sister Sledge) und ließ sich von ihm "Let's dance" produzieren.
"Let's dance" der Titelsong sowie "China girl" und "Modern love" wurden zu Top-10-Hits die noch heute im Radio sehr oft gespielt werden. David Bowie wurde zum Mainstream und das wurde für ihn zum Problem. Die wahren Fans wandten sich von ihm ab und verteufelten "Let's dance" wegen seines großen Erfolges und der darauf folgenden kommerzialität des Meisters. Doch Bowie wäre nicht Bowie hätte er sich nicht besonnen und wäre gegen Ende der 80er zu seinen Wurzeln zurückgekehrt. Es fand eine Versöhnung mit seinen wahren Fans statt und Bowie ist noch heute eine Ikone der modernen Musik. Heute gilt "Let's dance" im nachhinein als oft unterschätztes Meisterwerk gerade wegen seines kommerziellen Erfolges. Übrigens war oder ist Titelsong "Let's dance" der vieleicht meistgesampelte Song der 80er. Interessant ist auch die völlig andere Version von "Cat people (Putting out fire)" die auf "Let's dance" enthalten ist.
Für mich zählt "Let's dance" zu einem Stück 80er und zu Bowies besten Alben wenngleich es noch wesentlich bessere und interessantere gibt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 80er Pop!, 21. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Let's Dance (Audio CD)
Bowie verliert sich - Bowie bügelt sich selbst glatt.
Auf dieser CD noch mit guten Songs. Doch man hört bereits wie Bowie sich selbst im geschniegeltem Sound der 80er verliert, der ihm in Zukunft so wenig stehen sollte.
Diesmal retteten Ihn noch Hits wie "Let's Dance", "China Girl" (das ja eigentlich nur ein Cover seiner eigenen Zusammenarbeit mit Iggy Pop ist - siehe Iggy Pops "The Idiot") und dem genialen "Cat People" (das je zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auch schon gut ein Jahr als Soundtrack auf dem Buckel hatte).
Ein paar gute Songs retten also eine Platte, die mit "Without You" und "Shake It" auch ziemliche Ausfälle vorzuweisen hat.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Put on you red shoes and dance..., 1. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Let's Dance (Audio CD)
Wenn David Bowie mainstreamiger wird, dann is es dem durchschnittlichen DB-Fan (wenns ihn überhaupt gibt) zu platt. Für den 0815-Hörer aber immernoch ein ganz schön harter Knochen.
Oder wie schauts aus mit China Girl, hmm?
Modern Love, eben China Girl und die obercoole siebenminütige Version von Lets Dance bedürfen keiner weiteren Ausführung! Dazu gibts auch noch Cat People, eine Ko-Produktion mit Giorgio Moroder. Mir gefällt die andere Version zwar besser, aber die hier is auch stark genug um als cool durchzugehen.
Criminal World und Without you sind auch hörenswert- und nicht nur einmal!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mein 1983, 13. Februar 2012
Von 
Axel Breiing (Essen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Let's Dance (Audio CD)
Es war Frühling 1983. Ich war 13, seit ca.2 Jahren Rock/Pop-Anfänger mit Aufnehmen von Cassetten aus dem Radio (einzigartiger Spass). Und dann hörte und sah (Clip) ich David Bowie mit seinem Smash-Hit "LetŽs dance", einem richtigen Dance-Floor-Feger mit einem südländisch-karbischem Flair. Und einem arschcoolen Bowie. Die Vinyl-Single musste her, dann das Album, dieses hier. Und es drehte sich über Monate täglich, teilweise mehrfach. Noch heute kann ich die 8 Tracks rückwärts singen. Die jeweiligen End-Stücke der beiden Seiten, Song 4 und 8, "Shake it" und "Without you" fallen doch etwas ab. Die Single-Hit-Troika mit dem Titelstück, "China girl" (Video auch nicht übel, seinerzeit fast verstörerisch für mich) und "Modern love" ist eine sichere Bank. "Cat people" kommt hier in einer anderen Version als auf der 1982er Single. "Ricochet" sowie "Criminal world" waren stets meine Insider-Tips des Albums. Meines Erachtens war "Criminal world" in manchen Ländern sogar eine Single. Absolut zeitlose Songs mit sehr sehr guten Vocals. Der Titelsong kommt hier übrigens im Maxi-Single-Gewand, was ich nicht verstehe und mir auch nicht besonders zusagt. Die Produktion ist wirklich sehr glatt und poppig. Ich las damals in einem Szene-Magazin ein Interview mit Elvis Costello. Er stellte das Werk von David in den Senkel ohne Ende, sprach davon das das nicht einmal echte Songs sind. Ich verstand es damals nicht, kannte den 70er-Stoff BowieŽs noch nicht. Dann hörte ich mich zum Jahreswechsel 83/84 in "Scary monsters" aus dem Jahre 1980 ein. Und 84 erschien "Tonight", auch ein scharf kritisiertes Album. Erst viel später kam ich auf die beste Dekade von David Bowie, die 70er. Das ist dann die pure zeitlose Energie. "LetŽs dance" assoziere ich aber immer mit dem sehr aufregenden Jahr 1983.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Let"s Dance" oder "was 1983 cool war", 13. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Let's Dance (Audio CD)
1983 war für DB jenes Jahr, indem er endgültig zu einer globalen Marke und zu einem höchst erfolgreichen Unternehmer mutierte. Warum? Einerseits waren mit dem Album davor (Scary Monsters) seine vertraglich belastenden Verpflichtungen zu seiner ehemaligen Plattenfirma zu Ende gegangen. Zweitens hatte Bowie soeben mit Queen einen Riesenhit gehabt mit "Under Pressure" und Scary Monsters war ebenfalls ein Riesenerfolg gewesen. Drittens hatte er seine Drogenvergangenheit endgültig abgeschüttelt und präsentierte sich nun charmant, für den Mainstream zugänglich und sich nun wie aus einem Modemagazin entsprungen.

Und in der Tat: "Let"s Dance" schlug gewaltig ein. Die gleichnamige Single, China Girl und Modern Love wurden allesamt Riesenhits, die noch heute oft im Radio gespielt werden. "Cat People" erreichte ebenfalls Chartpositionen (Cat People war ebenfalls ein Sountrack zum gleichnamigen Film mit Nastassia Kinsky) und "Criminal World" und "Richocet" waren ebenfalls tolle Titel.

Lediglich "Without you" und "Shake it" sind musikalisch nichtssagend, sind aber auch nicht wirklich schlecht.

Wie schon gesagt: mit "Let"s Dance" wurde Bowie zum erfolgreichen Popunternehmer, der auch neue Maßstäbe im Bereich Stadionrock und Videos setzte. Wer sich für diese kommerziell erfolgreichste Periode Bowies interessiert, dem sei auch das Konzert "Serious Moonlight Tour" empfohlen, das es seit einem Jahr auch auf DVD gibt.

Vielleicht bin ich bezüglich Let"s Dance nicht ganz objektiv (ich wuchs mit dieser Platte praktisch auf), ich denke aber doch, dass es Popmusik vom Feinsten ist, der auch noch 2006 Spaß macht und auch für viele junge Fans interessant sein wird.
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Let's Dance
Let's Dance von David Bowie (Audio CD - 1999)
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