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Kundenrezensionen

14
4,6 von 5 Sternen
Scary Monsters
Format: Audio CDÄndern
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. April 2003
Nach seinen drei Berlin-Alben "Low, Heroes" und "Lodger" vollzog Bowie 1980 mit "Scary Monsters" eine weitere 180 Grad Wendung. Klirrende, krachende Punkgitarren, sein unheimlich variantenreicher Schreigesang, eingängige Melodien und intelligente Texte zeichnen das Album aus. Außerdem beschwerten ihn die Tracks "Fashion" und "Ashes to Ashes" zwei absolute Smashhits.
Doch zu den einzelnen Songs:
1) It's no game: Man nehme das Geräusch eines Kaffeeautomaten, unterlege es mit einem "One, Two, Three, Four", lasse dann eine Sängerin einige japanische Textzeilen singen, unterlege das ganze mit einem schneidenden Gitarrensound und lasse Bowie den Rest des Tracks melodiös, überdreht schreien. Ergebnis: Nicht wirklich einer Stilrichtung einzuordnen, aber irgendwie genial!
2) Up the Hill backwards: "The vacuum created by the arrival of freedom, and the possibilities it seems to offer"...ebenfalls schneidende Gitarren, aber im allgemeinen doch ein recht "braver", eingängiger Song...ja, die Nummer gibt es auch auf dem Album...
3) Scary Monsters: 1980 ebenfalls ein Hit, klirrende Gitarren, stampfende Beats unterlegt von Bowies tiefster Stimme. Keinerlei Stimmexperiments, ein eher montoner, Ein-Oktaven-Gesang, der aber perfekt zum Sound passt. Perfekt!
4) Ashes to Ashes: einer der größten Hits Bowies. Fantastischer Text, geniale Instrumentierung. Ashes to Ashes revolutionierte damals übrigens das Genre "Video" - noch heute gilt das Video als eines der besten überhaupt. Auch überraschend Bowies Bekenntnis im Song: ..."I have never done good things, I have never done bad things, I have never done anything out of the blue..."
5) Fashion: Stampfender Disco-Beat, viele Gitarren-Dissonanzen und eine bewußt augenzwinkernde Message. Fashion war nie ein Song über die Welt der Mode, sondern über den Unsinn stets dem letzten Trend nachzulaufen.Tja, aber das geht eben mit der Zeit unter...Heute wird Fashion auf diversen Modeshows noch immer als Hintergrundmusik gespielt...
6) Teenage Wildlife: Für mich der genialste Sound der Platte. Ein fantastischer Text über das Erwachsenwerden, stimmlich sicherlich eines der beeindruckendsten Songs Bowies und eine unheimlich facettenreiche Instrumentierung....ich finde, der beste Song des Albums!
7) Scream like a Baby: "Schreigesang at its Best" - ebenfalls stampfende Beats, verzerrte Stimmen und klirrende Gitarren. Der Song geht auch über das Erwachsenwerden, oder eben die Auflehnung dagegen...."now I am learning to be a part of Society....". Fantastisch und auch wahr: Mit dem nächsten Album "Let's dance" sollte er sich Bowie ja bereits angepasst, dandyhaft und ultra-erfolgreich präsentieren.
8) Kingdom Come:....und wieder gehts um das Erwachsen werden. Eigentlich eine eingängige Melodie und Bowie stimmlich perfekt. "Well I walk in the pouring rain, and a voice cries "it's all in vain""....Toll!
9) Because you're young:....und wieder geht es ums Erwachsen werden. Diesen Song mag ich nicht so besonders. Irgendwie klingt er ein wenig zu "glatt" - Bowies Stimme ist allerdings auch hier toll. Ist O.K.
10) It's no game 2:....siehe 1) Nur finde ich diesen Song "unnötig". Alles Disharmonische und Kantige wurde hier aus dem ersten Song rausgenommen und eine Strophe hinzugefügt. Klingt ein wenig fad.....
Aber alles in allem: Fünf Sterne, da man leider nicht mehr vergeben kann!!!
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28 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Juni 2003
Wie immer hat David Bowie die Musik zur Zeit gemacht. Dementsprechend ist diese Platte beeinflußt von Punk/New Wave und Disco. Am besten hat er diese beiden gegensätzlichen Richtungen im Titellied Scary Monsters vereinbart.

Auch einer seiner größten Hits ist auf dieser Platte, das zeitlos gute Ashes to Ashes. Die Besetzung der Musiker war bei diesem Album vom Feinsten: Robert Fripp, der mit seiner Gitarre den Sound dieser Platte sehr prägt, als Gast Pete Townshend bei einem Lied an der Gitarre. Dazu Bowies damaliges virtuoses Rhythmus-Trio Carlos Alomar (Gitarre), George Murray (Bass) und Dennis Davis (Schlagzeug).

Ich spreche nur für mich, aber für mich war das die beste Platte von David Bowie und gleichzeitig sein musikalischer Zenit. Zwar hat David Bowie danach auch noch gute Lieder geschrieben, aber kein Album mehr erreichte meiner Meinung nach die wahnsinnige Intensität seiner Platten bis 1980. Deswegen habe ich die Überschrift "Bowies letztes Meisterwerk" gewählt.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 4. August 2008
Eigentlich ist es ja kein Wunder, daß Bowie sich nach diesem Album fast 10 Jahre lang nur dem - höflich ausgedrückt - gepflegten Pop verschrieb. Scary Monster stellt sich nach mehrmaligem Hören als Kulmunation all dessen heraus, was Bowie ab Ziggy Stardust jeweils isoliert auf den verschiedensten Alben versucht hat.

Das ist Rock, der mit New Wave eine Hochzeit eingeht, bei der der Funk den Trauzeugen spielt und große hymnische Popsongs die Zeremonie vornehmen. Zu den Songs: It's No Game (beide Teile) hätte wunderbar auf Diamond Dogs gepaßt, Up The Hill Backwards klingt eh wie ein Überbleibsel von Lodger, Scary Monsters ist ein update zu Alladin Sane, Ashes To Ashes und Fashion hätten Young Americans gut gestanden, Teenage Wildlife ist ein song wie für ,Heroes' geschaffen, ,Scream Like A Baby' und ,Because You're Young' könnte man sich gut von den Spiders gespielt vorstellen und ja, Kingdom Come - warum nicht auf Low?

Die Klasse, das was dieses Album so einzigartige in Bowies Kanon macht, ist nicht das Niveau des Songwritings (auch das ist grandios!), sondern die Sounds, die Arrangements, die nach wie vor nichts von ihrer Gültigkeit verloren haben. Die Synths fiepen und surren, also ob New Wave 1980 bereits Geschichte sei, unterstützt von Gitarren, die eigentlich keine Gitarrenparts spielen und untermauert von RhytmusParts bei denen sich Bass und Drums so traumwandlerisch wie kreativ die Klinke in die Hand geben, und beim Titeltrack wird so ganz nebenbei schon mal Industrial vorweggenommen. Bowies Abgesang auf Disco - Fashion - ist Gesetz und ruft dem Hörer zu: ,Auf zu neuen Ufern', was er mit dem Vergangenheitsbewältigungssong ,Ashes To Ashes' auch noch untermauert.

Das alles ergänzt sich hier - dank Viscontis bester Produktionsarbeit - so spielend zu einem ,AuseinemGuß Album', das klar sein mußte: alles was jetzt noch kommt, alles was er jetzt noch machen wird, wird entweder verkrampft, oder flach klingen. Und tatsächlich sollte es 15 Jahre (bis Outside) dauern, bis man wieder erahnen konnte, wozu der Mann einmal fähig war.
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am 3. Mai 2015
wie der titel meiner Kritik besagt,ist es für mich von Bowie das beste Album was er herausgebracht hat,obwohl er viele gute Sachen gemacht hat!
es ist der Vorreiter seines komerzielen erfolgs von "let`s Dance"! das Album fängt mit den düsteren aber auch sehr charmaten song "it`s no game(part 1) & endet auch mit den rückbliegenden & einen sehr guten abschlus von part 2, es beinhaltet auch drei hits:scary Monsters,fashion & das zeitlose & einer der grössten songs der pophistory ashes to ashes! die Produktion hat einen sehr coolen Sound! wenn man an Bowie intresiert ist muss man unbedingt "scary Monsters" haben! ich hab sogar 2 davon, die japanische & die europäische Pressung! kauft auch Ihr eine!!!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. November 2013
Also ich weiß noch als ich 1980 von meiner Oma, Bowies „Scary Monsters“ geschenkt bekommen habe, weiß der Geier wie die auf diese Scheibe gekommen ist…:-). Aber seit dem ersten hören bekomme ich die Scheibe nicht mehr aus dem Kopf und unter sehr, sehr vielen super Bowie Scheiben ist mir das die liebste. Das Album ist für mein Befinden wie aus einem Guss und besteht vom ersten bis zum letzten Stück nur aus erstklassigem Songmaterial. Also damals schlug die LP ein wie ein Hammer, was auch vor allem an „Ashes to ashes“ mit seinem unglaublich starken Video lag. Aber auch der zweite Hit „Fashion“ ist ein absoluter Kracher und mit „Up to hill backwards“ ist einer meiner absoluten Lieblingssongs von Bowie vertreten.
Klanglich finde ich diese SACD Ausgabe sehr gelungen, klingt sehr schön warm und analog. Aber auch von der Produktion her ist Scary Monsters noch nicht so glatt produziert wie vieles danach in den 80ern.
Wenn ich mir überlege wie oft ich über die Jahre dieses Album gehört habe überrascht es mich wirklich das ich sie mir noch nicht satt gehört habe, oder es mir überdrüssig geworden ist. Ganz im Gegenteil manchmal habe ich das Gefühl ich entdecke Scary Monster jedes Mal neu für mich. Also in meiner persönlichen Rangliste ein klares TOP 10 Album.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. November 2011
Künstlerisches Kultalbum von Bowie von 1980 im schräg cool klingenden Sound der Ausnahme-Gitarristen Robert Fripp und Carlos Alomar mit Roy Bittan, Bruce Springsteen's Pianisten an den Tasten. Die vorweg veröffentlichte Single "Ashes to ashes" mutierte zum Superhit und setzte sich in England auf Platz 1 der Charts fest. Die zweite Single "Fashion" kletterte bis auf Platz 5 der englischen Charts. Die wunderschön schräge Drittsingle "Scary monsters" verzeichnete immerhin eine Top 20 Chart-Platzierung in England. "Up the hill backwards" die letzte Single der Scheibe kam über Platz 32 der englischen Charts nicht hinaus. Herrlich schräg auch die Album-Tracks "It's no game Part 1+2". Aus heutiger Sicht Bowies schrägstes Meisterwerk mit klirrenden Gitarrensound, wie mann ihn zuvor noch nie gehört hatte.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Januar 2000
"Scary Monsters" von David Bowie ist, seit ich sie vor ca. 16 Jahren zum ersten Mal gehört habe, eine meiner Lieblingsplatten, nun ja, mittlerweile eben Lieblings-CDs, nicht nur von David Bowie. Es ist auch, chronologisch gesehen, die letzte Bowie-Platte, die mir wirklich gefällt (untertrieben), danach wird es für meinen Geschmack etwas zu kommerzialistisch. Doch, d.h., die Neuste finde ich jedoch ganz okay. Doch Scary Monsters: hier ist das geniale Ashes to Ashes und der Titelsong Scary Monsters, alles herrlich schräg und doch melodisch. Fashion hingegen passt mir weniger, passt aber zum Rest. Wem die CD gefällt, würde ich noch Low und Diamond Dogs raten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 7. Mai 2014
Bowie's Scary Monsters... And Super Creeps ist nicht nur der relative Bezugspunkt für alle Musikrezensenten, wie man meinen möchte - es ist zudem das Album, an dem sich seine Fangemeinde spaltet. Der abgenutzte Satz "It's his best album since Scary Monsters" impliziert eigentlich, dass hiermit Bowies letztes gutes Album vorliegt, das Ende des experimentierfreudigen Künstlers praktisch. Das ist leider nicht so. Das viel übersehene "Lodger" nimmt diesen Platz ein, Scary Monsters ist zwar in Anteilen noch experimentell, aber in großen Stücken weit mainstream-gefälliger angelegt als die "Berlin"-Triologie.
Das macht Scary Monsters nicht unbedingt schlecht, jedoch kann man es als inoffiziellen Beginn der platinblonden Achtziger sehen. Genau so lässt sich dieses Album auch beschreiben. Wie jedes Album in Bowies Diskographie steht es nicht nur für sich allein, sondern macht beim Betrachten der gesamten Entwicklung von Bowies Stil vollkommen Sinn als Bindeglied zwischen dem introvertierten Berlin-Bowie und dem dauergrinsenden netten Popstar.
Für mich persönlich ist es vielleicht genau deshalb ein gutes Album für denjenigen, der schon mit Bowie vertraut ist, aber noch nicht ganz in die bizarren Experimente abtauchen möchte. Ob überbewertet oder nicht, während der Nachfolger Let's Dance große Teile seines Spaßfaktors nach den ersten drei Lieder verpulvert hat, gefällt Scary Monsters... And Super Creeps eigentlich durchweg. Es ist solider, mit, (das böse Wort) mainstream-gefälligen Arrangements (zumindest für Bowie).
Es ist sicherlich nicht "das" Bowie-Album für mich, aber es ist für mich der ignorierte Star der Achtziger. Meine Lieblingslieder sind der Titeltrack, Teenage Wildlife, Scream Like A Baby und Because You're Young - Ashes To Ashes vielleicht auch noch. It's No Game ist schön freakig. Es ist kein Song, den ich so hören würde, aber es passt zum Album. Die ganze Scheibe hinterlässt den vertonten Eindruck eines "gruseligen Clowns", wie eine Bekannte mal bemerkte. Auf den ersten Blick vielleicht oberflächlich und von den Melodien zuweilen fast heiter, aber in den Lyrics kann sich enorme Dunkelheit verbergen.
Mit Kingdom Come kann ich eher wenig anfangen, Up The Hill Backwards ist so lala und Fashion ist nervig in Anbetracht von Bowies ziemlich hohen Standard.
Fazit. Scary Monsters... And Super Creeps wird sehr hohe Bedeutung beigemessen - die teilweise verdient ist und teilweise auch nicht. Es lässt sich gut hören, und ich würde es wie gesagt Let's Dance jederzeit vorziehen. Wer also bereits in Bowies Katalog gestöbert hat und nach der ein oder anderen Compilation tiefer einsteigen will, dem sei unter anderem dieses Album empfohlen. Einen Stern Abzug gibt's, weil es nun mal nicht Bowies bestes Album ist. Im Vergleich mit anderen ist es dann doch zu glatt und gefällig.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Oktober 2000
Mit Geklapper und Geratter aus dem Kaffee-automat fängt alles an, bis der Becher voll ist, und dann gehts los, das Fegefeuer setzt ein-Leadgitarre vom feinsten, die nicht locker lässt bei "It's no game", super-"Up the hill backwards" etwas gemütlicher und angenehmer; die Pause vor dem phenomenalen Titelsong, wo die Leadgitarre wieder eine tragende Rolle bekommt und dazu die Drums den Rhytmus bestimmen. Es folgt ein Meilenstein der Rockgeschichte namens "Ashes to ashes" und "Fashion" ist genau so gut...Die gesammte Scheibe ist toll, instrumental absolut rein und prallgefüllt mit Überraschungen; stimmlich ist Bowie eh ein Multitalent, was er voll unter Beweis stellt-die Scheibe ist ein Muss für alle Fans nonkonformistischer und psychedelisch-angehauchter Musik.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Dezember 2007
Zuerst is es ja befremdlich, aber dann...
Wie kommt man da nur drauf...? Los gehts mit einem Automatengeräusch, dann fängt Großmeister Bowie hysterisch an zu schreien, während eine Japanerin simultan ihre fremdsprachigen Zeilen aufsagt! Als ob das noch nicht reichen würde, bricht der allgemeine Gitarrenwahnsinn aus! Das nenn ich mal echt cool!
Genauso atemlos gehts weiter: Scary Monsters (mehr Gitarrenahnsinn), Ashes to ashes und Fashion: Grandios!
Wenn man hier mit einer professionellen, musikalischen Analyse loslegt, kann man sich mit Sicherheit ne ganze Weile mit der Platte beschäftigen, aber auch so machts Spass!
Ich bin 22, also erst ein gutes Stück nach den Bowie-Klassikern geboren, aber derartige Coolheit ist dem Anschein nach zeitlos! Sowas gibts heut, DB natürlich ausgenommen, nicht mehr.
Ganz große Inszenierung!!!
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