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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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am 5. Januar 2000
"Scary Monsters" von David Bowie ist, seit ich sie vor ca. 16 Jahren zum ersten Mal gehört habe, eine meiner Lieblingsplatten, nun ja, mittlerweile eben Lieblings-CDs, nicht nur von David Bowie. Es ist auch, chronologisch gesehen, die letzte Bowie-Platte, die mir wirklich gefällt (untertrieben), danach wird es für meinen Geschmack etwas zu kommerzialistisch. Doch, d.h., die Neuste finde ich jedoch ganz okay. Doch Scary Monsters: hier ist das geniale Ashes to Ashes und der Titelsong Scary Monsters, alles herrlich schräg und doch melodisch. Fashion hingegen passt mir weniger, passt aber zum Rest. Wem die CD gefällt, würde ich noch Low und Diamond Dogs raten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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TOP 500 REZENSENTam 4. August 2008
Eigentlich ist es ja kein Wunder, daß Bowie sich nach diesem Album fast 10 Jahre lang nur dem - höflich ausgedrückt - gepflegten Pop verschrieb. Scary Monster stellt sich nach mehrmaligem Hören als Kulmunation all dessen heraus, was Bowie ab Ziggy Stardust jeweils isoliert auf den verschiedensten Alben versucht hat.

Das ist Rock, der mit New Wave eine Hochzeit eingeht, bei der der Funk den Trauzeugen spielt und große hymnische Popsongs die Zeremonie vornehmen. Zu den Songs: It's No Game (beide Teile) hätte wunderbar auf Diamond Dogs gepaßt, Up The Hill Backwards klingt eh wie ein Überbleibsel von Lodger, Scary Monsters ist ein update zu Alladin Sane, Ashes To Ashes und Fashion hätten Young Americans gut gestanden, Teenage Wildlife ist ein song wie für ,Heroes' geschaffen, ,Scream Like A Baby' und ,Because You're Young' könnte man sich gut von den Spiders gespielt vorstellen und ja, Kingdom Come - warum nicht auf Low?

Die Klasse, das was dieses Album so einzigartige in Bowies Kanon macht, ist nicht das Niveau des Songwritings (auch das ist grandios!), sondern die Sounds, die Arrangements, die nach wie vor nichts von ihrer Gültigkeit verloren haben. Die Synths fiepen und surren, also ob New Wave 1980 bereits Geschichte sei, unterstützt von Gitarren, die eigentlich keine Gitarrenparts spielen und untermauert von RhytmusParts bei denen sich Bass und Drums so traumwandlerisch wie kreativ die Klinke in die Hand geben, und beim Titeltrack wird so ganz nebenbei schon mal Industrial vorweggenommen. Bowies Abgesang auf Disco - Fashion - ist Gesetz und ruft dem Hörer zu: ,Auf zu neuen Ufern', was er mit dem Vergangenheitsbewältigungssong ,Ashes To Ashes' auch noch untermauert.

Das alles ergänzt sich hier - dank Viscontis bester Produktionsarbeit - so spielend zu einem ,AuseinemGuß Album', das klar sein mußte: alles was jetzt noch kommt, alles was er jetzt noch machen wird, wird entweder verkrampft, oder flach klingen. Und tatsächlich sollte es 15 Jahre (bis Outside) dauern, bis man wieder erahnen konnte, wozu der Mann einmal fähig war.
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am 6. Oktober 2000
Mit Geklapper und Geratter aus dem Kaffee-automat fängt alles an, bis der Becher voll ist, und dann gehts los, das Fegefeuer setzt ein-Leadgitarre vom feinsten, die nicht locker lässt bei "It's no game", super-"Up the hill backwards" etwas gemütlicher und angenehmer; die Pause vor dem phenomenalen Titelsong, wo die Leadgitarre wieder eine tragende Rolle bekommt und dazu die Drums den Rhytmus bestimmen. Es folgt ein Meilenstein der Rockgeschichte namens "Ashes to ashes" und "Fashion" ist genau so gut...Die gesammte Scheibe ist toll, instrumental absolut rein und prallgefüllt mit Überraschungen; stimmlich ist Bowie eh ein Multitalent, was er voll unter Beweis stellt-die Scheibe ist ein Muss für alle Fans nonkonformistischer und psychedelisch-angehauchter Musik.
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am 1. Dezember 2007
Zuerst is es ja befremdlich, aber dann...
Wie kommt man da nur drauf...? Los gehts mit einem Automatengeräusch, dann fängt Großmeister Bowie hysterisch an zu schreien, während eine Japanerin simultan ihre fremdsprachigen Zeilen aufsagt! Als ob das noch nicht reichen würde, bricht der allgemeine Gitarrenwahnsinn aus! Das nenn ich mal echt cool!
Genauso atemlos gehts weiter: Scary Monsters (mehr Gitarrenahnsinn), Ashes to ashes und Fashion: Grandios!
Wenn man hier mit einer professionellen, musikalischen Analyse loslegt, kann man sich mit Sicherheit ne ganze Weile mit der Platte beschäftigen, aber auch so machts Spass!
Ich bin 22, also erst ein gutes Stück nach den Bowie-Klassikern geboren, aber derartige Coolheit ist dem Anschein nach zeitlos! Sowas gibts heut, DB natürlich ausgenommen, nicht mehr.
Ganz große Inszenierung!!!
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am 2. März 2009
Nach seiner Berlin-Phase kehrte bei Bowie innere Ruhe ein, er fing an zu malen, als er in Berlin-Schöneberg wohnte und las viel. Auch um seinen Sohn Zowie kümmerte er sich verstärkt in dieser Zeit. Er lernte sogar Deutsch. Dieses Werk hier von 1980 klingt sehr abwechslungsreich und ist eines seiner besten Platten. "It's no game" (auf Japanisch!) ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber recht gut. "Scary monsters" geht hier fast schon als Hardrock-Nummer durch. Die besten Songs sind für mich, sein Hit "Ashes to ashes", "Because you're young" (klasse Gitarre von Pete Townshend) und mit Abstand "Teenage wildlife". Einer seiner besten Songs überhaupt. Der Rest kommt auch gut. "Up the hill backwards" und "Fashion" halte ich auf dieser Platte noch für die schwächeren Songs. Sie sind aber immer noch solide. Typischer Bowie-Avantgarde-Poprock der besten Sorte.
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am 17. Oktober 2001
Ja, dieses Album ist ein Wahnsinn. Keine Schwachstellen, kompackt, einfallsreich wunderschön. Was aber vielleicht zu sehr übersehen wird, ist der in meinen Augen beste Song: "Teenage Wildlife". Interessant ist für mich folgendes: In diesem Song distanziert er sich er sich ja von einem "Teenage Wildlife", aber er wurde dann ja in naher Zukunft von MTV vereinnahmt, zum Superstar, und fügte sich in genau diesen Kontkext, den er ablehnte, ein. Man mag darüber streiten, Bowies Texte waren ja nie berühmt für ihren Bezug zu sich selbst, aber es ist trotzdem faszinierend.
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am 21. Juni 2003
und Bowie drückt Ihnen gleich seinen Stempel auf, weist den Weg, gibt Ihnen Klang und Form. Visuell (die Videos von "Ashes To Ashes" und "Fashion") und Soundtechnisch.
Wobei erstmals fast nur die Singles glänzen. Gerade der zweite Teil des Albums fällt etwas blass aus, und Teenage Wildlife ist sicher ein gutes Lied, doch kopiert Bowie sich hier für meinen Geschmack zu sehr selbst - reitet ein zweites Mal auf den musikalische Grundideen des Liedes "Heores" herum.
Trotzdem noch ein gelungenes Werk Bowies - von nun an ging es erst mal langsam Bergab.
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am 30. April 2005
Bowie hat schon bessere Songs gemacht. Aber Scary Monsters gehört auf jeden Fall noch zu dem musikalisch paranoiden Rock'n Roll. Die Musik ist auf hypertheatralischem, nervösem Rock aufgebaut. Ashes To Ashes brilliert hier unglaublich stark und es ist auch der beste Song auf dieser Bowie CD. Nicht weil dieser Song ein kleiner Hit wurde, sondern weil er in sich stimmig ist und Bowie bei diesem Song beweist, dass er zu dieser Zeit doch noch surreale und egozentrische Musik machen konnte, so, wie man es eigentlich von ihm gewohnt war. Allein dieser Song ist es wert, die CD zu kaufen!
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