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5.0 von 5 Sternen Meisterwerk der Pop-Musik
Wie hat sich dieser Künstler nur entwickelt!
Schon das Cover lässt Rückschlüsse zu. Bowie präsentiert sich immer noch im Ziggy-Stardust-Look. Aber nicht mehr so wild und ungebährdet wie bislang. Sondern durchgestylt bis in die letzte Zacke des rot-blauen Blitzes, der perfekt über sein schönes Gesicht ge-make-upped wurde...
Veröffentlicht am 27. Mai 2002 von Ralf Bodemann

versus
33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 40th Anniversary Edition klanglicher Tiefflieger
Zur Musik von "Aladdin Sane" brauche ich ja nichts mehr zu sagen, haben das ja alle Rezensenten hier trefflich beschrieben - schlichtweg ein Meisterstück!

Warum dann von mir nur 1 Stern???

Ganz einfach:

Amazon besitzt seit längerer Zeit einfach die Frechheit, die verschiedenen Ausgaben nicht mehr zu unterscheiden d.h., dass man...
Vor 18 Monaten von Staatsfeind No. 1 veröffentlicht


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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 40th Anniversary Edition klanglicher Tiefflieger, 11. Juni 2013
Zur Musik von "Aladdin Sane" brauche ich ja nichts mehr zu sagen, haben das ja alle Rezensenten hier trefflich beschrieben - schlichtweg ein Meisterstück!

Warum dann von mir nur 1 Stern???

Ganz einfach:

Amazon besitzt seit längerer Zeit einfach die Frechheit, die verschiedenen Ausgaben nicht mehr zu unterscheiden d.h., dass man als Käufer immer ganz genau hinsehen muss, welche Ausgabe wie und wann rezensiert wurde. Das finde ich schon mal kundenunfreundlich.
Darum bezieht sich meine Kritik hier auf die ''40th Anniversary Edition''. Die Aufmachung ist ganz nett - mehr aber auch nicht (billige Pappe als LP-Imitat). Warum wohl steht die ''30th Anniversary Edition'' (die Doopel-CD Ausgabe) so hoch im Kurs bei den Fans? Weil erstens gut remastered und zweitens eine Bonusdisc hinzugefügt wurde. Diese Ausgabe ist nur noch schwer zu bekommen, wenn ja, dann teuer. Also hat man hier schon mal bei der 40th Anniversary Edition einfach nur halbe Sache gemacht - aber das kennen wir ja schon seit Jahren, diese Abzockmentalität der Musikindustrie. Dann beschweren sie sich, dass sie weniger Umsätze generieren - kein Wunder bei dieser Politik der Verarschung. Was aber mich besonders an dieser Ausgabe ärgert ist die tontechnische Verunstaltung (da wird noch geworben mit dem Herrn Sowieso hat in den Air Studios ... blah blah blah). Als ob das eine Garantie für eine bessere tontechnische Abmischung sei! Einfach eine weitere Verarschung. Ich habe mir wirklich die Mühe gemacht und meine verschiedensten Ausgaben der 'Aladdin Sane' mehrmals genau anzuhören und miteinander zu vergleichen (1985 RCA Ausgabe, 1991 RYKO Ausgabe, 1999 EMI Ausgabe, 2003 Ausgabe). Zusätzlich habe ich dann einige Songs, bei denen die Verunstaltung besonders tragisch ausgefallen ist (Lady Grinning Soul, Aladdin Sane, Prettiest Star) mit Audition analysiert, nur um zu testen, ob mein Gehör noch in Ordnung ist. Auch hier das gleiche Ergebnis. Die jetzige Ausgabe ist völlig daneben, da man offensichtlich glaubt, Loudness ersetze Klang. Die Höhen sind zum Teil viel zu spitz abgemischt worden, ja schon fast kratzend; bei Lady Grinning Soul hört man sogar ein Rauschen und Brummen, welches bei den vorherigen Ausgaben kaum vorhanden ist. Die Bässe sind völlig überzogen - ja schon fast knarzend.
Ich habe mir auch die Mühe gemacht, verschiedenste Kopfhörer zu verwenden, wobei hier die Unterschiede entsprechend groß ausfallen. Persönlich bevorzuge ich weniger basslastige Höhrer.

Fazit:

Ich glaube, man nutzt gerade die derzeitige euphorische Stimmumg, da ja Herr Bowie nach 10 Jahren mal wieder einen Tonträger veröffentlichen ließ, und versucht nochmal schnell Kasse zu machen, bevor der Beliebtheitsgrad abnimmt, da man ja nicht weiß, ob Bowie nochmal eine Scheibe veröffentlichen wird.
Ich, als eingefleischter Bowie-Fan, bin einfach nur tief enttäuscht über dieses schlechte Replikat. Wieder einmal mehr hat die Musikindustrie ein große Chance verpasst, eine großartige Platte mit einer entsprechend würdigenden Ausgabe zu versehen (siehe Sation to Station)! So gewinnt man auch keine neuen Musikfreunde und vor allem kein zahlungsbereites Publikum - nicht solange solche Verunstaltungen veröffentlicht werden. Es war wieder einmal mehr ein Griff ins Klo.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk der Pop-Musik, 27. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Aladdin Sane (Audio CD)
Wie hat sich dieser Künstler nur entwickelt!
Schon das Cover lässt Rückschlüsse zu. Bowie präsentiert sich immer noch im Ziggy-Stardust-Look. Aber nicht mehr so wild und ungebährdet wie bislang. Sondern durchgestylt bis in die letzte Zacke des rot-blauen Blitzes, der perfekt über sein schönes Gesicht ge-make-upped wurde.
Und genauso ist die Musik auf diesem Album. Bowie zeigt sich absolut versiert im Umgang mit den diversen Stilmitteln der Pop-Musik. Da hört man gitarrenlastigen Hardrock ("Watch That Man", "Panic in Detroit", "The Jean Genie"), entspannte Doo-Wop-Songs ("Drive In Saturday", "Cracked Actor", "The Prettiest Star") und ein gelungenes Rolling-Stones-Cover ("Let's Spend The Night Together"). Bowie schreckt nicht vor Bläsern und Background-Chören zurück. Die Sounds sind ausgefeilt bis in die letzten Akzente, wirken aber nie überladen.
Gelungen sind die theatralischen Songs "Time" und "Lady Grinning Soul". Besonders das letzte Lied ist herrlich überdreht und balanciert gekonnt auf dem schmalen Grat zwischen Kunst und Kitsch.
Der unumstrittene Höhepunkt des Albums ist aber der Titelsong.
Scheinbar wahllos dahingeklimperte Klavier-Arpeggios, Rhythmuswechsel und der exaltierte Gesang Bowies prägen die eigenartige Stimmung dieses Liedes. Ein absolutes Highlight aus Davids Schaffen - sowohl kompositorisch als auch interpretatorisch!
David zeigt sich auf dem Album als gereifter Künstler, der souverän mit allen verfügbaren Pop-Stilmitteln umgeht.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Insane? Vielleicht! Genial? Absolut!, 1. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Aladdin Sane (Audio CD)
Wenn man sich erstmal drauf einlässt hat man sehr viel Spass mit David Bowies Musik. So is es auch hier.
Obwohl bald 35 Jahre alt, klingts im Remastering ausgezeichnet!
Die Tiel des Albums sind Klassiker! Besonders gefallen mir persönlich Whatch that man, Aladdin Sane und Cracked Actor... Das Stones Lied Lets spend the night together gefällt mir im Gegensatz zu vielen anderen Fans auch gut.
Braucht jeder! Egal wie alt! Kaufen! Davon kann sich fast jeder ein paar Scheiben abschneiden!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bowie auf der Erfolgswelle, 12. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Aladdin Sane (Audio CD)
Der Titel des Albums ist schon ein Wortspiel: Nach dem Außerirdischen Ziggy wollte Bowie jetzt den "A Lad Insane" (heißt ein verrückter Junge)spielen. Und es gelang: 1973 war Aladin Sane sein erstes Nummer eins Album in Großbritannien. Es beinhaltet Hardrock, (Cracked Actor) der durch Mick Ronson, den Gitarristen, ein Vorläufer der heute bekannten harten Rockmusik ist. Dagegen stehen die eher sanften Stücke wie Drive in Saturday. Auch ein Cover von den Rolling Stones ist dabei, Let's spend the night together. Insgesamt ein ausgewogenes Album, daß nicht nur Bowie Fans, sondern auch Liebhaber von Rockmusik hören sollten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Jubiläums-Ausgabe !, 2. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Aladdin Sane/30th Anniversary (Audio CD)
Die altbewährte Aladdin-Sane-Scheibe - mit einem hervorragenden Komplex als Bonus-CD. Der echte Fan (welcher seit Jahren die seltenen Exemplare von Bowie kauft), wird zwar nicht übermäßig überrascht sein von den Extras, aber für den "normalen" Bowie-Fan ist diese Scheibe ein echtes Geschenk.
Das erste richtige Album nach Bowie's Durchbruch mit ZIGGY ist mehr als hörenswert und besticht noch immer durch eine gewisse Zeitlosigkeit.
Kaufen !
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mit Mike Garson zwischen Romantik und Art-Rock, 21. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Aladdin Sane (Audio CD)
Mit Aladdin Sane liefert Bowie ein Album mit einer sehr großen atmosphärischen Dichte ab. Was bei diesem Album hauptsächlich auf die Songs und einen Mann zurückzuführen ist:
dem genialen Mike Garson am Piano!
Ohne sein schräges jazziges Pianospiel wäre dieses Album gar nicht zu denken.
Er drückt bereits erstklassigen Songs wie "Aladdin Sane", "Time" und "Lady Grinning Soul" mit seiner Kunst derart seinen Stempel auf, das sie bis heute unvergessen bleiben. Sicherlich am genialsten beim schrägen mehrminütigen Solo des Titeltracks.
Einzigstes Ärgernis - wieder mal geht mit "Let's Spend The Night Together" eine Cover Version total in die Hose.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zur 30th Anniversary Edition, 3. Juni 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Aladdin Sane/30th Anniversary (Audio CD)
Die 30th Anniversary Edition von Aladdin Sane ist die zweite Veröffentlichung nach Ziggy Stardust im Zuge der Aufbereitung des Bowie Kataloges. Es ist mittlerweile Tradition, des Marketingstrategen Bowie, seine alten Alben immer wieder neu zu veröffentlichen und dabei immer eine kleine Änderung vorzunehmen, "24 Bit remastered", "limited plus unreleased live material" sind die Schlagwörter die Fans dazu zwingen dieselben Songs neu zukaufen (siehe auch die unzähligen offizielen "Best-Of" Alben, die in 18 verschiedenen Versionen auf den Markt kommen). Das alles wäre zu verkraften und wenn man das Album noch nicht besitzt, ist es sicherlich die ultimative Version und absolut empfehlemswert, doch ist Bowies penetrante Verkaufsstrategie mittlerweile so sichtbar, das sie die Freude an solchen Veröffentlichungen stark trübt.
Das Album bittet älteren Fans nichts neues, es ist qualitativ auf demselben Niveau wie die vorhergehenden Versionen. Viele Titel sind gleich mit Versionen der Anniversary CD von Ziggy Stardust und das Booklet enttäuscht ebenso.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aladdin Sane 30th Anniversary 2CD, 5. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Aladdin Sane 30th Anniversary (Audio CD)
Nach der 30th Anniversary kommt hier nun das von Aladdin Sane, das sich damals in England sogar besser verkaufte als 'Sgt. Peppers' von den Beatles. Hier jetzt digital aufgefrischt und mit einigen 7'' Mixes und Live Versionen auf der 2ten CD ergänzt ist es eine sehr würdige Wiederveröffentlichung und stellt die vorigen von EMI in den Schatten. Die Hits, wie 'The Jean Genie', 'Drive In Saturday' und 'Panic In Detroit' sind nicht nur denen bekannt, die sich näher mit Bowies Musik beschäftigen. Es ist ein amerikanisches Rockalbum aus 1973 und das letzte von Bowie mit den Spiders. Solange es diese limitierte Version gibt, ist sie echt der bessere Kauf als die einzelne CD, da dort nur die Titel von der LP drauf sind.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aladdin Sane => A lad insanse (ein verrückter Junge), 19. Dezember 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Aladdin Sane (Audio CD)
Unmittelbar nach dem Megaseller Ziggy Stardust veröffentlichte Bowie 1973 mit Aladdin Sane ein weiteres Hitalbum und zementierte damit seinen Fixplatz am Pop-Olymp.

Wohl spielte der das Album ebenfalls mit den Spiders from Mars ein, trotzdem klingt das Album deutlich anders zu Ziggy. Dies ist primär dem virtuos, schrägen Kalvierspiel Mike Garsons zu verdanken, der den Nummern "Time", "Lady Grinning Soul" und "Aladdin Sane" eine ganz eigentümliche Atmosphäre verlieh. Diese Nummern sind ohne Ausnahme "ungewöhnlich" (im besten Sinne des Wortes), wobei sie aber nur entfernt nach Popmusik klingen. Beim Hören dieser Nummern denke ich eher an einen schwülstigen, Pariser Nachtclub mit rotem Samt, in dem eine Transvestitenshow läuft. Die Frage ist hier natürlich, warum man sich das anhören sollte...hmmm keine Ahnung, jedenfalls hinterlassen die Nummern eine sehr dichte, ziemlich aufringliche Atmosphäre.

Gradlinie Rocknummern auf dem Album sind "Watch that Man" und "Jean Genie" - ein Song, der das schräge Leben des drogensüchtigen Schundliteraten Jean Genet beschreibt - ein Klassiker Bowies mit einem ziemlich guten, wenn auch primitiven Video.

"Watch that Man" ist reiner RocknŽRoll und macht einfach gute Stimmung, wenn auch der Text alles andere als jugendfrei ist...;-)

Interessant finde ich auch die Nummer "Drive In Saturday" - sie klingt irgendwie so, als hätte man sich irgendwo in der schrägen Welt des FrankŽn Furter aus dem Musical "Rocky Horror Picture Show" verloren. Ganz eigen.

"Prettiest Star" klingt ziemlich schwul/bi - allerdings, wie ich finde, etwas langweilig. Als die Nummer 1973 als Single ausgekoppelt wurde, floppte sie auch ziemlich.

"Panic in Detroit" ist eine coole Rocknummer, deren Text ich nie wirklich verstanden habe und "Cracked Actor" beschreibt das Leben eines abgewrackten Schauspielers, wobei eine schneidende Gitarre die gesamte Nummer begleitet - fetzt ziemlich.

Generell kann man "Aladin Sane" vielleicht als Weiterentwicklung der Kunstfigur "Ziggy Stardust" sehen - einem Ziggy, der allerdings in eine immere verrückter werdende Welt abtaucht und dort Randfiguten der Gesellschaft trifft.

Diese musikalische Weiterentwicklung entsprach aber auch Bowies damaligen Leben als Superstar. Mit den "Spiders from Mars" sollte er übrigens nur noch ein Album- nämlich "Pin Ups" - aufnehmen. Dann folgte noch das "Post-Ziggy-Album "Diamond Dogs", bevor er dem reinen Rock endgültig den Rücken zukehrte
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ziggy Goes To America, 27. Oktober 2009
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Aladdin Sane/30th Anniversary (Audio CD)
Die titelgebende Figur war eigentlich als Alter Ego zu Bowie's Ziggy Alter Ego zu verstehen, ein wenig kompliziert das. Wie auch immer, AS - dessen songs auf Bowie's US Tour geschrieben wurden, führt musikalisch im wesentlichen den Glam Rock von Ziggy Stardust weiter, ohne jedoch ein durchgängiges Konzept aufzuweisen. Vielleicht ist das der Grund warum es erstens als Album nicht so geschlossen wie der Vorgänger wirkt, und zweitens auch songwriterisch nicht in diesem Ausmaß zu überzeugen weiss.

Sicher - ,Watch That Man', das offensichtlich schwer von Bo Diddley inspirierte ,Panic In Detroit' und auch der Überhit ,The Jean Genie' können locker mit den besten Ziggy tracks mithalten, aber es gibt hier auch weniger Geglücktes.

Das Titelstück wirkt bspw. wie ein verunglücktes patchwork von verworfenen Kinks songs aus dieser Zeit und auch ,Drive In Saturday' oder ,Lady Grinning Soul' wissen kompositorisch nicht so recht zu überzeugen. Auch der Versuch dem - im Original folkig gehaltenen - ,The Prettiest Star' den Glam Boogie beizubringen, wirkt doch recht hölzern.

Bei ,Time' - dem vielleicht besten Stück hier drauf - macht sich nicht nur Bowie's Verehrung für Bert Brecht ganz stark bemerkbar, sondern auch der Einfluss den die Eindrücke New Orleans, der Stadt in der Bowie den song geschrieben hat, bei ihm hinterliessen. Cabaret-haft, vaudeville-artig komponiert und auch musikalisch so umgesetzt, könnte man fast meinen, es war ein outtake von ,Hunky Dory'.

Unglaublich dann, wie die Spiders den Stones Hadern ,Let's Spend The Night Together' dahinmetzeln. Nicht nur affenartig schnelll und von Bowie gehetzt und ziemlich non-chalant gesungen, kommt das daher, sondern auch schon sehr punkig anmutend. Für eingefleischte Stones Fans ein Affront. Mike Garsons wahnwitziges Jazz-Avantgarde Piano trägt und prägt diese Nummer von Anfang an, aber wie die Band den song dann in der Mitte abreissen lässt und Bowie lasziv ,let's make love' ins Mikro haucht, das muss Jagger wohl vor Wut Tränen in die Augen getrieben haben.

Überhaupt bekommt der - auch hier - toll spielende Ronson (siehe ,Time'), durch Garson schwere Konkurrenz, denn der ist hier viel dominanter - leider aber auch anstrengender - als auf Ziggy Stardust.

Ausser Bowie's eigener Version des Mott The Hoople giveaways ,All The Young Dudes' und dem Sax Mix von `John I'm Only Dancing' (der schon ein wenig Bowie's Blue Eyed Soul Phase anklingen lässt), bietet die Zusatz CD nur noch den UK single Mix von ,Jean Genie' als interessante Ergänzung. Die Live tracks der 72er Tour sind weder musikalsich noch klanglich eine Bereicherung.

Auch hier eigentlich 3einhalb Sterne, die ich wegen dem herausragenden ,Time' und dem Aberwitz von ,Let's Spend The Night' auf 4 aufrunde.
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Aladdin Sane
Aladdin Sane von David Bowie (Audio CD - 1999)
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