Fashion Pre-Sale Hier klicken Jetzt informieren BildBestseller Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More madamet Samsung AddWash Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic GC FS16

Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen23
4,9 von 5 Sternen
5 Sterne
20
4 Sterne
3
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Audio CD|Ändern
Preis:11,98 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

TOP 500 REZENSENTam 19. Oktober 2009
Wie wäre Bowie's Karriere wohl verlaufen, wenn er bereits mit diesem Album seinen großen Durchbruch gehabt hätte? Möglicherweise wäre er ein ernsthafter Konkurrent für Elton John um den Titel ,best UK sing-a-songwriter' geworden - die hymnischen und opulent unterlegten Refrains von ,Changes' od. ,Life On Mars' sind so weit weg nicht von John Stücken wie ,Goodbye Yellow Brick Road' und auch die Qualität des songwritings auf ,Hunky Dory' kann es locker mit Regi's besten Alben aufnehmen.

Faktum ist aber, dass Hunky Dory bei seinem Erscheinen noch nicht der mega-seller war und sich erst nach dem Erfolg von ,Ziggy Stardust' zu einem veritablen Erfolg mauserte - da war Bowie dann freilich schon allzu sehr in seiner Ziggy Rolle aufgegangen, als dass es noch eine Schritt hierhin zurück gegeben hätte.

Von den Kritikern bei Erscheinen schon wohlwollend aufgenommen zählen die 11 songs auf diesem Album tatsächlich zum Feinsten was britische songwriting-Kunst je hervorgebracht hat, was es - für Bowie Fans, wie Skeptiker - nahezu unantastbar macht.

Die tw. vaudeville-artige Produktion Tony Viscontis unterstreicht Bowies oft chansonartige Kompositionen großartig und passen diesen Liedern wie Cinderella ihr Glasschuh. Der schwächste" song hier ist bezeichnenderweise auch die einzige Fremdkomposition darauf - ,Fill Your Heart', aber selbst der unterbricht den - fast schon magischen - Flow dieses Album in keinster Weise. Dass bei ,Queen Bitch' dann die ,Spiders From Mars' schon anklingen ist ein Vorbote auf den beinahe-,Rock'n'Roll Suicide' der da noch kam.

,Changes', ,Oh You Pretty Things' und ,Life On Mars' sind sowieso Lieder für die Ewigkeit, ,Quicksand' und ,Song For Bob Dylan' knapp dahinter und auch der Rest fällt kaum ab. Dass sich auf ,Ziggy' dann mit ,Five Years' und ,Soul Love' noch eine Fortsetzung dieses großartigen Liederreigens findet' ist sicher der zeitlichen Nähe dieser Alben zuzuschreiben, ist aber leicht nachvollziehbar, wenn man sich die beiden LPs einmal hintereinander anhört.

,Hunky Dory' gehört sicher zu Bowie's 3 besten Alben und war sein songwriterischer Höhepunkt. Erst ,scary monsters' bot dann streckenweise wieder diese Melodieseligkeit, dort freilich oft böse verzerrt umgesetzt, aber so ein durchgehendes kompositorsches Glanzlicht wie ,Hunky Dory' schaffte er nie wieder.
2626 Kommentare|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. August 2004
Mit diesem Album hat Bowie seinen damaligen Stil genialisiert. Nur beim ersten Hören vielleicht "leicht" klingend, ist die Musik weit von easy listening & dessen Belanglosigkeit entfernt. Musik, Arrangements und Lyrik (nicht einfach "Texte") verbinden sich in einer auch für Bowie einmaligen Genialität. Diese ist gezeichnet von einem zerissenen Charakter, dämonisch und hintergründig kleidet er sich in eine süssliche Praline, die eine düstere Ahnung auf den Gehörnerven hinterläßt. Manche Stücke sind melancholische Balladen des damaligen Junkies, und die Drogengetränktheit der Songs leuchtet mehr oder weniger offen durch die Poren unseres Helden. Bowie zelebriert eine bizarre Heroin-Revue, (un-)passend für zwielichte Pariser Transvestiten Shows. Genauso vordergründig unterhaltsam und locker kommen Bowies Sóngs daher, zeigen das gleiche falsche Lächeln für ein Publikum, welches ihn im Alltag mißtrauisch beobachtet. Diese Tragik wird auf dem Album teilweise pompös (Oh! You pretty things), avantgardistisch (Andy Warhol) oder offen (The Bewley brothers) gezeigt. Gleichzeitg macht dies auch die Intensität der Musik aus. Hinter dem glitzernden Vorhang ist das wahre Leben verborgen. Genial inszeniert!
11 Kommentar|32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Oktober 2001
Ein sicherer Kandidat für die ewige Bestenliste der Popmusik: Hunky Dory ist Bowie in absoluter Bestform, und das reicht locker, dem Rest der Welt zu zeigen, was einen echten Klassiker ausmacht. Popsongs von bestechender Leichtigkeit, Melodien von einzigartiger Schönheit. Verspieltheit mit Tiefgang, das Ganze zu hören in der Spannbreite von Ballade ("Bewlay Brothers", "Life on Mars", einzigartig!) über Mid-Tempo ("Fill your Heart", "Changes") zu sauberem Rock n` Roll ("Queen Bitch"). Abwechslungsreich und trotzdem in sich geschlossen. Besser geht es nicht.
0Kommentar|21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Juni 2013
Zeitlos schöner Glam Rock- Klassiker im Original 70er Soundgewand. Noch bevor Bowies damaliges Alter Ego "Ziggy Stardust" entsteht, ist in diesem Album eine Entwicklung zu diesem nicht zu über(hören)sehen. "Changes", "Life on Mars" z.B. zählen mit zu den absoluten Meilensteinen des Art Pops aus dieser Periode !
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Dezember 1999
Es sollte später als sein bestes Album gelten, obwohl die im November 71 erschienene LP zunächst floppte, damals stand Bolans Boogie mit T.Rex im Rampenlicht. Songs wie "Life on Mars" gehören heute zu Bowies besten. Und erst nach den Erfolgen mit den LP "Ziggy Stardust" und "Alladin Sane" wurde die Hörer auf "Hunky Dory" aufmerksam. "Song for Bob Dylan" strahlt mit seiner Einfachheit, "Andy Warhol" kommt da schon aggressiver. Selbst auf "Hours"- Bowie neuestes Werk - scheut sich der Meister nicht, sich mit Liedern wie "Seven" sich selbst zu zitieren. Dieses Album gehört in jeden Schrank und hat auch heute nichts von seinem Glanz verloren. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juni 2003
"And these children that you spit on
as they try to change their worlds
are immune to your consolations
they're quite aware of what they're going thru"
Textlich und melodisch erreicht Bowie auf diesem Album seinen ersten Höhepunkt. Irgendwie klingt alles leicht und unverkrampft, gibt das ganze Album ein sehr stimmiges Gesamtbild ab. Und trotzdem kann jeder der Songs auch einzeln für sich glänzen - der Klassiker "Changes", das mitreissende "Oh! You Pretty Things" (das Lied das Suede 20 Jahre später gerne geschrieben hätten) und das verschrobene "Andy Warhol", welches sich unter meinen persönlichen Bowie Top 5 befindet.
Und am Schluss fliessen wir bei "The Bewlay Brothers" dahin.
Dieses Album ist ein wahrer Klassiker, ein wahres Meisterwerk.
0Kommentar|15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. August 2007
"Hunky Dory" erschien im Dezember 1971 und dieser - für das Weihnachtsgeschäft zu spät gewählte Zeitpunkt - trug sicherlich dazu bei, dass "Hunky Dory" nicht jener Erfolg beschieden war, den Bowie mit seiner nächsten Platte - Ziggy Stardust - feiern durfte.

Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass es auch an den höchst unterschiedlichen Musikrichtungen, Instrumentierungen und Texten des Albums lag, die das damalige Publikum überforderten.

Positiv ausgedrückt: Es ist wohl das "variantenreichste" Albums Bowies überhaupt.

Negativ ausgedrückt: es gibt keinerlei roten Faden. Auf dem Albumcover präsentierte sich Bowie als männliche "Lauren Bacall" im Stummfilm-Stil und trug damals Frauenkleider (auf Rat seiner damaligen Frau Angie). Die Songs behandeln Themen wie "unbestimmte Sehnsucht nach einer schöneren Welt" (Life on Mars), das Motiv des Übermenschen (Oh you Pretty Things), die Schwierigkeit seinen Platz in der Walt zu finden (Changes, Quicksand), Geisteskrankheit (The Bewlay Brothers), Zwei Hommagen an "Celebrities" (B. Dylan, Andy Warhol), 2 music hall-ähnliche Songs (Fill your heart, Kooks (gerichtet an seinen damals geborenen Sohn)), eine erste Glamrock-Nummer (Queen Bitch) und eine Kombination aus Song und Gedicht (Eight Line Poem).

Tja, und da Bowie damals eben noch nicht den Durchbruch geschafft hatte, wurde diese (bi-sexuell angehauchte) Vielfalt noch sehr vorsichtig aufgenommen.

Ohne aber auf die einzelnen Songs im Detail einzugehen: "Changes" wurde praktisch der musikalische Inbegriff für Bowies "chamäleonhaftige" Persönlichkeit und Wandlungsfähigkeit. "Life on Mars" scheint tatsächlich aus einer anderen Welt zu kommen und ist meiner Meinung nach Bowies "schönster und rührenster" Song. "Oh you pretty Things" war ein gern gespielter und toller Song in den 70-ern, wirkt aber heute seltsam antiquiert.

Die anderen Songs sind einfach "anders" - es fällt schwer sie zu kategorisieren. Trotzdem sind einige von ihnen textliche und musikalische Juwelen (vor allem "Quicksand"). In jedem Falle markiert "Hunky Dory" das Ende jener Zeit, wo sich Bowie noch sehr auf das Songwriting und sekundär auf die Atmosphäre und das Konzept seiner Alben (und Persönlichkeiten) konzentrierte.

Ich persönlich finde manche seiner nachfolgenden 70-Jahre Alben ausgereifter und faszinierender. So menschlich, melancholisch und textlich ambitioniert sollte sich aber Bowie in den 70-Alben nie wieder präsentieren.
11 Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Januar 2014
David Bowie ist nicht nur ein wahnsinnig toller Sänger, Komponist, Schauspieler, ... nein sein Auftreten (manche würden es als Attitüde bezeichnen, ich nicht) und sein Mut zur Verwandlung stellt er seit Jahrzehnten unter Beweis.

Dieses Album, mit meinem Lieblingssong (Queen Bitch) ist einfach BOWIE durch und Durch ;-)

Ein wahrer Ohrenschmaus und eine Ode an die Musik ;-)
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. November 2011
Was für ein Hammer-Album von Bowie Ende 1971 veröffentlicht mit einer künstlerischen und musikalischen Bandbreite, die seinesgleichen sucht. David Bowie auf dem ersten kreativen Höhepunkt seiner noch so jungen Karriere unmittelbar vor seinem internationalen Durchbruch mit Rick Wakeman am Klavier. Genial verspielte Pop-Songs wie "Changes", "Oh, you pretty things" wechseln sich mit bittersüssen Balladen wie "Life on mars" und Rock'n Roll-Hämmer wie "Queen bitch" auf der Über-Scheibe ab und machen sie zu etwas ganz besonderen. Jeder Titel der Scheibe ist ein absoluter Volltreffer, nach einem Ausfall sucht mann hier vergebens. Das vierte Studioalbum von David Bowie ist aus heutiger Sicht ein absolutes Meisterwerk, dass in jeder anspruchsvollen Pop/Rocksammlung einen Ehrenplatz einnehmen sollte und nach Bowies internationalen Durchbruch mit "Ziggy Stardust" Mitte 1972 bis auf Platz 3 der Album-Charts, bzw. mit der Single "Life on mars" ein Jahr später bis auf Platz 3 der englischen Single-Charts kletterte.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. September 2001
Man spürt den Einfluß von Marc Bolan auf Bowie in dem Song "Star Man". Ende 71 war T.Rex mit ihren seltsamen Singles und den märchhaften Lyriken in den europäischen Charts sehr erfolgreich. Bowie hatte ähnliches ästhetisches androgynes Empfinden und machte Songs wie "Holy Holy" die ganz nach seinem Schulfreund Marc klangen. Diese Zeit mit dieser (hier für Bowie-Verhältnisse recht unschuldigen) androgynen Stimmung dauerte leider nicht lange. Das Cover zeigt auch diesen Geist der Poster im Jugendstil (viel gekonnter als das Cover von "Sold the World") von Marc Bolan, die in vielen Kinderzimmern diese Monate hingen. Die Songs sind ganz anders als der abgehobene "Heavy"-Vorgänger "The Man who sold the world", sie kommen bezwingend leicht und melodiös daher. "kooks" hat einen schönen Refrain und ist dem neuen Kind gewidmet. "Pretty Things" hat eine interessante Piano-Figur und klingt in der Lyrik so, als würde sich Bowie mit den ganz jungen Teenagern der Zeit inkorporieren, wie diese die Erwachsenenwelt sehen. "
"Bewlay Brothers" klingt irgendwie okkult an Text, hat aber eine schöne Stimmung, wie an einem freundlichen lichten Herbstabend. Eines der seltsamsten Lieder Bowies und eines der schönsten in Melodie und Instrumente. Ähnlich mystische geht es bei "Quicksand" zu, das eine ruhige Melodie mit esoterischem Text bietet.
Man hört auch , wie gut es war, Mick Ronson zu engagieren, der die akustischen Gitarren ebenso originell beherrscht wie die Gibson Les Paul, die aber nur auf einem einzigen Song "heavy" klingen darf "Queen Bitch". Der Song klingt etwas aufgesetzt und oberflächlich nach Lou Reed und stört das lichte Gesamtkonzept ein wenig, "Fill your Heart hat eine mitreißende Saxophonmelodie, "Andy Warhol" scheint den Maler beim Anhören etwas verärgert zu haben, da es sich um die Passivität des Künstlers (in seinen Gesten und Sprechen) lustig macht.
Für junge wie alte Bowie-Liebhaber eines der schönsten Alben, wo es kaum langweilige Tracks, für mich subjektiv als damaliges Kind auch eine schöne Erinnerung an die damalige Zeitstimmung, wo nicht zuletzt auch Marc Bolan und D.Bowie Einfluß auf die Teenager von damals hatten.
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden