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Kundenrezensionen

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am 16. Dezember 2001
Es ist echt eine tolle Leistung, sich als ausgeflippter Engländer 1971 in Frauenkleidern (siehe Cover) ins prüde Amerika zu begeben und dort zu versuchen, den Musikmarkt zu erobern. Leider ist es Bowie mit TMWSTW noch nicht so recht gelungen. Es stimmt, dass dieses Album sein rockigstes ist, doch das macht es gerade so interessant. Man kann hier deutlich die Vielfältigkeit seiner Musik spüren. Und es ist bestimmt niemandem auch nur annähernd so gut gelungen, über Verrücktheit, Angstzustände oder verfolgungswahn zu schreiben, wie Bowie. Mir persönlich gefallen The Man Who Sold The World und She Shook Me Cold (sein rockigster Song ever) am besten. Dieses Album hat, obwohl es schon 30 Jahre alt ist auf jeden Fall 5 sterne verdient. Ein Meilenstein der Rockmusik!
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TOP 1000 REZENSENTam 20. Juni 2016
Ich habe noch nie ein alberneres Cover von David Bowie gesehen als die Picture-Vinyl-LP von "The Man...".
Das Album würde ich mit 3 Sternen bewerten, da es sich um ein eher mäßiges Werk von ihm handelt, welches
zu einer Zeit entstand, wo er noch nicht so recht wusste, welche Musik er eigentlich machen möchte. Das
ist immer mein Eindruck beim Hören dieser Platte gewesen. Aber der Hauptgrund für meine Rezension die
eigentlich keine Rezension des Albums ist bezieht sich auf das dämliche Cover. So was würde ich mir nicht
in den Schrank stellen, da kann man sich für den "Gestalter" nur Fremdschämen.
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Ganz gleich, was für Material Bowie vor dem Gang in das Studio fertig hatte,
ganz gleich, was er gerade für Klamotten oder bevorzugte; und erst recht mir
völlig gleich sein damaliges (Pseudo?)-homosexuelles Image; es geht hier um großartige
Musik.Was da entstand, kann sich ohne Zweifel hören lassen. Vielleicht ist das
Album der große Sleeper im Katalog des Meisters; mir gefällt es besser als alle
Scheiben nach SCARY MONSTERS, besser als alles zwischen ZIGGY und STATION TO STATION.
Ich mag auch den Vorgänger SPACE ODDITY sehr. Bowie verfolgt hier, auf seinem
Album von 1970/71 den auf dem Vorgänger mit "Cygnet Commitee" vorbereiteten härteren,
beinah Prog-Rock orientierten Stil, den leider nur dieses eine Album bezeugt.
Bereits der Nachfolger HUNKY DORY wurde dann zur weihnachtlichen Zuckerwatte
(wenigstens teilweise); und mit ZIGGY verfolgte Bowie den für mich eher albernen
T. Rex - Glamrock. Eher langweilig (freilich alles gemessen an den höchsten Ansprüchen)
für mich auch die Nachfolger von ZIGGY. Somit bietet THE MAN WHO SOLD THE WORLD die
ideale Einstiegsdroge für Fans der Gruppen Genesis (1970-80), Yes, King Crimson, Pink
Floyd; und auch für Heavy-Metal-Fans. Die Musik ist aber nicht nur Gitarren-geladen; sie
ist auch auf der progressiven Höhe ihrer Zeit: Rhythmus-Wechsel, Tempi-Wechsel,
Verschachtelung verschiedener Fragmente in längeren Strukturen - großartig.

Das musikalische hohe Niveau kreiert David nicht zuletzt besonders durch den
Spielraum, den er seinem Gitarristen Mick Ronson gewährt; und wow! was daraus
entsteht, ist ganz große Klasse. Und wie genial harmonieren Ronson und der drummer
Mick Woodmansey hier miteinander. Auch die musikalische Untermalung von Wahnsinn
und Depression bei "All The Madmen" (diesmal besonders gekonnt durch die keyboards
von Ralph Mace) lässt mich immer wieder ein wenig gänsehäutig zurück. "After All"
ist mein Geheimtip auf dieser Platte, die mir beinah ähnlich gut gefällt wie
TRESPASS von Genesis.

In seinem Radio-Mehrteiler DER FAVORIT über David Bowie erläuterte Heinz-Rudolf
Kunze Anfang der 80er Jahre recht eindrucksvoll; wie Bowie's kommerzielle Ohnmacht
gleichzeitig textlich nietzscheanische Allmachtsfantasien gebaren.

Das Remaster befreit uns in der Tat von dem ein wenig scheppernden Klang der Ausgabe von 1990.
Aber: Es integriert eben leider nicht die 4 Bonus-Tracks von damals:

10. Lightning Frightening
11. Holy Holy
12. Moonage Daydream (Early version)
13. Hang Onto Yourself (Early Version)
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am 19. April 2015
Mit "The Man Who Sold the World" brach David Bowie nach dem Album "Man of Words/Man of Music" (später wiederveröffentlicht als "Space Oddity") zu neuen musikalischen Ufern auf. Er wandte sich auf seinem dritten Album in Richtung Hardrock und Blues-Rock.

Damit markiert es den ersten großen Stilbruch in der Karriere von David Bowie. Und Bowie hat solche Stilbrüche auch später immer wieder vollzogen, blieb nie auf eine Musikrichtung festgelegt und arbeitete auch immer wieder mit neuen Musikern zusammen, um seine Ideen umzusetzen.

Das Album wurde 1970 von Tony Visconti, der auch Bass, Piano und Gitarre spielte, produziert. Es ist das erste Bowie-Album mit Mick Ronson als Lead-Gitarristen und mit dem Schlagzeuger Woody Woodmansey.

Das Album beginnt mit dem surrealen Gitarrenstück "The Width of a Circle". Als ich das erste Mal vor ca. 25 Jahren das Intro dieses Stückes gehört habe, hat es mich sofort in seinen Bann gezogen. Es beginnt mit einem Gitarren-Feedback; darauf folgt eine Akustikgitarre; danach setzt dann wieder die verzerrte Leadgitarre ein. Bowie setzt mit dem Gesang erst nach ca. einer Minute ein. Dadurch wird eine enorme Spannung aufgebaut. Nach der zweiten Strophe folgt ein Solo von Mick Ronson. Mich erinnert "The Width of a Circle" entfernt an Led Zeppelin und Cream. Auf dem "Ziggy Stardust-Live-Album" findet man eine phantastische Live-Version von diesem Lied.

"All the Madmen" beginnt dagegen regelrecht verhalten; anfangs sparsam instrumentiert folgt man Bowies markantem Gesang. Danach wird die Musik von einem kräftigen Basslauf getragen.

"Black Country Rock" ist eine Bluesrock-Nummer, die mich etwas an Jimi Hendrix erinnert - vielleicht an Cross Town Traffic. Darauf folgt mit "After All" wieder eine Nummer mit "gebremstem Schaum". Auch hier bleibt die Musik dezent im Hintergrund, auf Bowies Gesang antwortet ein Chor. Der Rhythmus wird vom Bass vorgegeben, phasenweise wird ein Becken zart angeschlagen. Bei konzentriertem Zuhören kann man im Hintergrund die eine oder andere feine Nuance entdecken.

Mit dem "Running Gun Blues" folgt dann wieder ein kraftvoller Bluesrock. Thematisch hätte der Song in den Soundtrack von "Apocalypse Now" oder "Full Metal Jacket" gepasst. Es geht um einen Soldaten und um schreckliche Kriegshandlungen; in der zweiten Strophe erfährt man, dass der Krieg beendet wurde, man dem Soldaten aber sein Gewehr nicht weggenommen hat und sich dessen Gewalt nun gegen Zivilisten richtet.

Das folgende Stück bildet zunächst einen musikalischen und thematisch Kontrast. In "Saviour Machine" geht es um einen Computer, der nach dem Willen seines Erfinders den Krieg verhindern soll, sich dann aber gegen seinen Erfinder wendet. Die Geschichte erinnert mich an HAL9000 den Computer aus Kubricks "2001", aber auch an die "Weltvernichtungsmaschine" aus Dr. Strangelove.

Das Titelstück klingt für mich heute noch ebenso spannend wie vor 25 Jahren. Von "The Man Who Sold the World" gibt es auch eine interessante Coverversion von Nirvana auf dem Unplugged-Album - für diejenigen, die sich auf diesem Wege einen Zugang zu diesem Bowie-Album verschaffen wollen.

"The Man Who Sold the World" ist für mich ein sehr, sehr gutes Bowie-Album. Wer Rockmusik, die zwischen etwa 1968 und 1974 entstanden ist, und harte Gitarrenriffs mag, dem wird dieses Album sicher gefallen.
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am 20. Juni 2003
Langsam entwickelte sich etwas ..
War der Vorgänger "Space Oddity" noch blass, erschien als nächstes mit diesem Album das erste eigenständige Werk von Bowie.
Erstmals ist Mick Ronson zu hören, mit dem Bowie ja noch einige Erfolge vor sich hatte.
Der Titeltrack ist noch das Lied mit dem leichtesten Zugang, aber gerade durch die Verrücktheit von "All The Madmen" und "After All" erhält dieses Album seinen Charme.
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am 26. Oktober 2001
Sicherlich ein recht schwer zu verdauendes Stück David Bowie, aber ein dennoch hochinteressantes. Für echte Verehrer des Meisters gibt es mit "All The Madmen" und dem Titelsong zwei echte Fan-Klassiker, und "After All" nicht zu mögen, ist einfach unmöglich. Für Bowie-Freaks ist das Album Pflicht, für Einsteiger aber nur eingeschränkt zu empfehlen.
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am 11. Mai 2011
"The Man Who Sold The World" ist ein einzigartiges Album. David Bowie ist düster und visionär, jedes Lied umfasst eine eigene Welt, die Texte sind eine wahre Inspirationsquelle für Geschichtenschreiber. Die Melodien sind abwechslungsreich und eingängig. Die Arrangements sind einfallsreich und ausgefeilt. Und nicht zuletzt kann Bowie hier seine brillante Stimme richtig ausreizen.
Die Bandbreite der Stile reicht von hartem Rock, schweren bluesigen Titeln und beinahe tranceartigen Balladen. Wunderschön ist der eingängige Titelsong.
Dass dieses Album dennoch weniger populär ist als "Ziggy Stardust" oder "Heroes", liegt vielleicht daran, dass Produzent Toni Visconti hier noch nicht optimal arbeiten konnte, dass die Scheibe keinen Hit beinhaltete und zwei Jahre vor dem großen Durchbruch erschien. Veröffentlicht wurde sie zuerst 1970 als Nachfolger des Folk-lastigen Debutalbums "Space Oddity" (1969). Bowies langjähriger Wegbegleiter, die Gitarrenlegende Mick Ronson, ist hier zum ersten Mal mit von der Partie.
Für mich ist es immer noch DAS Studioalbum von David Bowie.
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am 13. Juni 2011
"The Man Who Sold the World" ist Bowies Album über seine älteren Bruder Terry, der damals wegen Schizophrenie in eine Klinik eingewiesen wurde. Die psychische Bedeutung dieses Verhältnis habe ich sehr genau beschrieben in meinem Buch David Bowie - Station to Station: Borderline-Motive eines Popstars. Der Titelsong selbst und auch "All The Madmen" handeln vermutlich von Terry. Es ist insgesamt ein sehr persönliches, wildes Album, in dem viele von Bowies Albträumen erstmals deutlich formuliert werden. Es setzt schon deutliche Akzente im Gender-Bereich, wie das Cover schon zeigt. Es ist die unmittelbare Vorstufe zu Ziggy Stardust.
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HALL OF FAMEam 5. September 2002
- Width Of A Circle soll das einzig fertiggeschriebene Track Bowies gewesen sein. Der Rest wurde im Studio geschrieben. Der Text ist eine radikale Wende zum Vorgänger-Album, Computer-Albträume, Nervenheilanstalten, Amokläufer mit Gewehren, ... Bowie, der textlich schon viel probiert hatte, schien sich nun die Rolle des Unheilspropheten zu arrettieren. Die Gitarre Ronsons ist ein Beitrag zu einem der allerersten Heavy-Metal Alben und erinnert an Tony Iommy.
- All The Madmen ist ruhiger, soll angeblich über Bowie Bruder handeln, der in der Nervenheilanstalt war.
- Black Country Rock klingt schwermetallig und (wieder) ein wenig nach den damals erfolgreicheren T.Rex.
- After All ist fast meditativ
- Running Gun Blues gefällt mir am besten. Das MG-artige Gitarrenriff Ronsons prägt den Song.
- Saviour Machine zeigt plötzlich eine der besten Gesangsleistungen Bowies, es geht wieder um Zukunftsangst, George Orwell.
- She Shook Me Cold hat ein bleischweres Riff
- The Man Who Sold The World ist der eingängigste Titel, mit seinem fließenden Keyboard und Refrain. Aber Hitparadenniveau hatte es nicht.
- The Supermen: die Choräle scheinen aus dem Grab oder der Irrenanstalt zu kommen. Vielleicht der schrägste und ausgeflippteste Track, den Bowie jemals auf eine LP presste. Die Platte war damals nicht erfolgreich, Käufer von Black Sabbath`Paranoid empfanden "The Man who sold the world" wohl zu schräg und das Cover zu tuntig.
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am 23. August 2014
Bowie und Freund Marc Bolan haben den Londoner GLAMROCK erfunden - keine Frage.
Aber erst mit dem näüchsten Album Ziggy Stardust wurde der neue Kult spruchreif.
Das ursprüngliche Cover von THE MAN WHO SOLD THE WORLD ist weit orgineller und passender zu den meist genialen Glam & Rocksongs dieser Scheibe. Warum wurde das ausgetauscht ???
Ein ewiger GEHEIMTIP !
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