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Kundenrezensionen

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am 7. Februar 2002
Endlich gibt es das erste Jethro Tull Album in einer digital überarbeiteten Version. Wer hat sich nicht schon über die schlechte Qualität der ersten CD-Version geärgert?
Als Bonus gibts die Rückseite von A Song For Jeffrey namens One For John Gee.
Außerdem als Bonustracks Love Story und Christmas Song, zwei Tracks des Living In The Past Albums, welches bisher auch nur in einer miserablen CD-Qualität vorlag, wenn man nicht das Glück hat eine der begehrten MFSL-CD's zu besitzen. Einen Stern mehr hätte es gegeben, wenn die erste Tull (bzw. Jethro Toe) Single draufgewesen wäre mit Sunshine Day und Aeroplane.
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am 20. Dezember 2005
1968 erschien diese Platte von einer damals nur Insidern bekannten Band, die sich in England durch Liveauftritte einen bescheidene Reputation erworben hatte und durch ihre ungewöhnliche Besetzung auffiel, denn wo gab es in der Rockmusik sonst eine Querflöte??
Das Debüt der ersten Inkarnation von Jethro Tull (Ian Anderson sagt heute: Wir waren eine kleine Bluesband - keine besonders gute!) klang für mich damals schon sensationell und aufregend. Heute, nach 38 Jahren Jethro Tull, hat die Platte immer noch ihre Reize.
Sicher, sie ist tatsächlich noch sehr dem Bluesboom der damaligen Zeit verhaftet, dafür stehen Nummern wie It's Breaking Me Up oder Some Day The Sun Won't Shine For Me sowie das Cream-Cover (oder war's umgekehrt?) Cat's Squirrel. Aber man hört schon die Genialität späterer Zeiten heraus in Stücken wie My Sunday Feeling (immer noch ein Live-Klassiker), Serenade To A Cuckoo (starke Jazz-Einflüsse) und besonder Beggar's Farm mit der Flöten-Explosion am Schluss (mein Lieblings-Song dieser Platte).
Hervorzuheben sind neben den allgegenwärtigen Flöten-Tönen aber auch die instrumentalen Leistungen von Bassmann Glenn Cornick und Drummer Clive Bunker. Mick Abrahams, der superbe Gitarrist der Band, stand hier noch neben Ian Anderson gleichwertig als Leader, sogar als Mitkomponist und Sänger, verabschiedete sich aber gleich nach dieser Platte, weil er sich mit Anderson nicht auf die neue Richtung einigen konnte, die Ian vorschwebte (mehr Folk-Einflüsse, reichere Instrumentierung, größere musikalische Spannweite).
Interessant sind auch Titelgebung und Cover: This Was - so war es mal: seltsamer Name für eine Debüt-Platte! Auf den Cover-Fotos waren die Band-Mitglieder als alte Männer geschminkt, dabei waren sie eben mal alle knapp über 20!! Vorgriff auf ihren späteren Hit Living In The Past?
This Was ist natürlich in erster Linie der Vorläufer kommender Perlen wie Stand Up, Aqualung oder Thick As A Brick, steht aber auch für sich genommen gut da. Mit Sicherheit ist die Scheibe mehr als ein Sammlerstück für Vollständigkeits-Fanatiker.
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HALL OF FAMEam 29. August 2002
Neben Ian Anderson scheint 1968 Mick Abrahams eine stark prägende Persönlichkeit gewesen zu sein. Seine Blues-Gitarre prägt das Album mindestens genauso als der (in der Rock Musik damals) neue Querflötensound.
- Abrahams bestreitet sogar die Lead Vocals auf "Cat Squirrel",
- "Some day the sun won't shine", hier teilt er sich mit Anderson den Gesang. Der kauzige Bandleader wird die nächsten Jahrzehnte den Gesangspart nicht mehr an jemand anderen abgeben (Anderson selbst hielt anfangs von seinen Vocals keine großen Stücke).
"A song for Jeffry" war die Singleauskopplung. Ein typischer früher Tull Song: seltsamer Gesang (verzerrt wie ein Greis), die Mundharmonika und die Blues-Gitarre geben ein gutes Riff, die Flöte gibt ein ungewohntes Intro und einen plötzlichen Schluß. Mit diesem Song stellte sich der ungewöhnliche Tull-Sound im Radio 1968 vor. Ein guter Titel, für einen Hit wohl zu progressiv. Die "eigentliche" Single Version ist auf "Living in the past".
-- "Dharma for one" gefällt mit am besten, wegen der temperamentvollen Flöte, die die Melodielinie wie Soli des Songs beherrscht. Auf "Living in the past" ist live davon ein ganz anderer Titel entstanden, beide gehören zu Tulls Sternstunden.
"one for John Gee" war die B-Seite von "Jeffrey".
"Serenade for a Cuckoo" von Roland Kirk inspiriert (Jethro Tull hatten mit dem begabten Jazz-Flötist ein gemeinsames Konzert im Fillmore West, ich schreibe lieber nicht, wen der Impressario Bill Graham von beiden Acts favorisierte ...). Diesen jazzigen und experimentellen Aspekt hätte ich gerne von den späteren Tull öfter gehört.
Nicht zu vergessen ist auch der Bass von Glenn Cornick und das originelle Schlagzeugspiel von Clive Bunker. Beide verliesen die Gruppe vor "Aqualung" und prägten den frühen Sound mit.
"Christmas Song" ist etwas später geschrieben, eine Ballade, weniger Blues-lastig , stärkeres kommerzielles Potential als "This Was".
"Love Song" mit seinen exotischen Percussions (wie originell war Bunker auf auf "Fat Man") ländlicher Atmosphäre und seltsamen Flöten-Riff war in einer anderen Version auch auf "Living in the Past".
Die Gruppe wußte bereits, daß sie ihren Stil verändern würde, deshalb der seltsame Titel für das Debüt. Evtl. wären sie mit dem Blues-Sound Insidertip geblieben für ein Club-Publikum, wie z.B. Mick Abrahams "Bloodwyn Pig". Mit dem Cover - verkleidet als alte Männer - legten sie einen ersten Stein für ihr Methusalem-Image (auch z.B. das Cover von "Aqualung"). Der 21-jährige Ian Anderson wurde - gemäß seinen Worten - damals von einer Zollbeamtin auf 40 Jahre geschätzt.
Das Werk ist für Blues-Liebhaber und Tull-Fans empfehlenswert. Der Durchbruch kam ein Jahr später mit "Stand Up".
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TOP 500 REZENSENTam 8. Oktober 2007
Ich muß was unternehmen, meine Vorredner halten sich zu sehr zurück! ;-)

Wenn man diese Platte völlig vorurteilsfrei und losgelöst vom restlichen Tull-Oeuvre betrachtet, dann ist sie nicht weniger als ein Geniestreich!

Von der Produktion und Umsetzung kommt sie völlig antiquiert und fast schon mittelalterlich daher, und gerade das macht einen riesigen Teil der Faszination dieses Albums aus. Sicher, die späteren Alben kamen bei der breiten (ähem) Masse stärker an, aber ist das ein Qualitätsmerkmal? Oft ist doch das Gegenteil der Fall. Wie hier auch, wie ich finde. This was ist sowas von reich an mystischen und mysteriösen Feelings, das es eine Freude für den anspruchsvollen Zuhörer ist. Wenn man wirklich noch mit der Seele Musik zu hören versteht, dann ist dieses nicht weniger als ein Wunderwerk. Man wird es völlig aufsaugen und lieben.
Das gilt auch für den Nachfolger Stand up, auch wenn das wieder eine ganz andere Klangästhetik hat.
Bitte reinhören und dann entscheiden.
Bei Gefallen wünsche ich die allerschönsten Momente damit. :-)
Grüße
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TOP 1000 REZENSENTam 14. Juni 2015
Das Debut der britischen Rocker rund um den uneingeschränkten Mastermind Ian Anderson erschien 1968 und ist das einzige Album der Band,in dem Anderson genau diesen Status eben nicht besitzt.
Abweichend von späteren Gepflogenheiten ist Anderson hier nicht der alleinige Komponist und Chef der Truppe.
Auch Mick Abrahams,der nach "This Was" die Band verließ,komponierte eifrig mit,auch sind einige Stücke Gemeinschaftskompositionen zweier oder gar mehrerer Musiker;ein Track ist von einem Roland Kirk,ein Track ein von Abrahams arrangiertes Traditionel.
Abrahams spielte Gitarre und sang (!) sogar auch mal.Clive Bunker saß am Schlagzeug und Glen Cormick spielte die Baßgitarre.
Anderson selbst spielte,was damals sehr ungewöhnlich war,Querflöte,dazu Mundharmonika,Klavier und sang.
Die Musik ist hier noch stark am Blues und auch mal Jazz orientiert,auch progressive Elemente werden in dieser letztendlich Rockmusik ausgemacht.
Bläserarrangements durch David Palmer runden die Sache ab,jedoch kann man hier keineswegs von einem genialen Debut sprechen.
Wieviel Luft nach oben in der Qualität vorhanden war,zeigte geradezu brutal der großartige Nachfolger "Stand Up".
Dennoch kann auch "This Was" punkten,ohne wirklich zu begeistern.
Im nachhinein ist es gut,daß Anderson den internen Machtkampf mit Abrahams,der beim Blues bleiben und die Flöte aus der Musik nehmen wollte,gewonnen hat.
Insgesamt bleibt ein nun wirklich nicht perfektes, aber ansprechendes Album,das auf manches schon dezent hinweist,was da noch in naher Zukunft kommen sollte.
Die hier geweckten Erwartungen sollten aber,wie wir heute wissen,auf grandiose Weise übertroffen werden.
Mit der Klangqualität kann man,berücksichtigt man das Alter der Aufnahme und die finanziellen Umstände damals,soweit zufrieden sein.
Es gab damals auf Vinyl auch eine Mono-Version der Musik.
Die erste CD klang,wie die anderen von JT,im Vergleich zur Schallplatte schlecht,trotz hoher Dynamik.
Überdeutliche Besserung brachte die Remaster-Version 2001,die neben einem deutlich frischeren,transparenteren Klangbild,noch mit drei Bonustiteln glänzte.
Zum 40jährigen Jubiläum der Scheibe brachte man 2008 dann eine Sammler-Edition ("40th Anniversary") heraus,die reichlich Extras bietet.
Zunächst einmal ist das Album von Peter Mew neu remastered worden (für mich ohne Klanggewinn,eher im Gegenteil),dann werden da diverse BBC-Sessions,die alte Mono-Abmischung und ein neuer Mix der Stereo-Version,dazu noch weitere Bonustracks und mehr geboten.
Ich persönlich bevorzuge jedoch klar den 2001-Remaster,da dieser für mich schlicht am besten klingt,aber das ist vielleicht Geschmackssache, und das restliche Bonusmaterial ist ja für viele wohl auch recht interessant.
Die Aussteuerung sämtlicher CDs ist OK,nichts clippt,auch die Dynamikwerte sind,obwohl ständig etwas gesenkt,immer noch gut bis noch OK.
2014 kam das Album dann noch mal auf Vinyl in den Handel.
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am 11. Mai 2003
Jethro Tull waren zu ihren Anfangszeiten eine von vielen Bluesbands Ende der Sechziger, von ihrem typischen klassischen und folkloristischen Anleihen ist hier noch nicht viel zu hören, zumindest nicht auf den regulären Songs des Albums. Der Boss in der Band damals war offensichtlich noch nicht Anderson, welcher eh nicht viel von seinen Gesangstalenten hielt und das Spielen der Querflöte gerade erst erlernte, sondern Gitarrist Mick Abrahams, dessen Spiel Zweifelsohne von Jimi Hendrix und Eric Clapton (als dieser noch bei Cream spielte) beeinflusst war. Abrahams soll sogar versucht haben, Anderson dazu zu überreden, das Flötenspiel aufzugeben und ihm den Gesang zu überlassen, was bedeutet hätte, dass Anderson sich nur noch auf die Mundharmonica
hätte beschränken müssen und Tull nicht zu der grandiosen und innovativen Band geworden wäre, welche später Musikgeschichte schrieb. Daher beschlossen Anderson und der Rest der Band, für welche schon feststand, dass es nicht beim musikalisch limitierten Blues bleiben würde, Abrahams rauszuschmeissen. Daher markiert THIS WAS nur einen temporären Abschnitt in der Geschichte von Tull. Hervorzuheben sind das genial groovende
A SONG FOR JEFFREY mit Andersons verzerrtem, näselnden Gesang, der kommerzielle Bonustrack LOVE STORY und das sehr bewegende und rührende A CHRISTMAS SONG, einem der ersten folkloristisch und klassisch orientierten Songs von Tull, in welchem sich bereits die zukünftige musikalische Richtung der Band abzeichnete. Trotz ihrer Genialität rechtfertigen diese Songs nicht unbedingt einen Kauf von THIS WAS, da diese auch auf dem
72er Album LIVING IN THE PAST zu finden sind, einen Sampler mit etlichen bis dato unveröffentlichten Songs. Auch nicht übel ist das Instrumental DHARMA FOR ONE, auf welchem Schlagzeuger Clive Bunker seine Talente zur Schau stellte, auch dieser Song ist auf LIVING IN THE PAST vertreten, allerdings als zehnminütige und ungleich melodischere und dramatischere Liveversion mit Gesang und Hammondorgel. Daher ist THIS WAS nur eingefleischten Bluesrockfreunden zu empfehlen, welche eher auf Led Zeppelin oder Cream stehen. Den typischen Jethro Tull - Sound repräsentiert dieses Album nicht. Die Nachfolgealben STAND UP oder BENEFIT waren da schon besser, weil variabler. A SONG FOR JEFFREY widmete Anderson seinem langjährigem Schulfreund Jeffrey Hammond-Hammond, welcher etwa drei Jahre später Glenn Cornick am Bass ablösen sollte und dann selbst bei Tull spielte. GANZ NETT!
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am 21. September 2012
Vorweg: wer Jethro Tull mag und "This Was" nicht hat, braucht mir nichts über diese Band erzählen. Ich höre nicht zu. Das Debutalbum (1968) mit der Originalbesetzung Ian Anderson, Glenn Gornick, Clive Bunker und Mick Abrahams (wurde nach seinem unverständlichen Abgang durch Martin Barre ersetzt), war sofort und ohne jede Diskussion Kult für Leute wie mich. Das ging eine ganze Zeit so weiter bis, tja, bis Alben wie "Heavy Horses", "Songs from the Woods", "Bursting out" usw., meiner Ungeduld nach einer Jethro Tull Neuerscheinung ein sanftes Ende bereiteten. Aber zuvor gab es jene Alben, die garantiert nicht aus meiner LP-Sammlung verschwinden werden, allesamt Klassiker und bis heute staubfrei in der Rille: "Benefit", "Stand Up", "Aqualung", "A Passion Play","Living in the Past" und "Thick as A Brick".
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am 1. April 2001
Dieses Debütalbum lässt den Stil der Band über viele Jahre hinaus mehr als nur erahnen. Aber auf diesem Album findet sich kaum Rock, ganz im Gegensatz zu Aqualung z.B. Dafür umfasst es ein sehr weites Spektrum, das rockig-schnelle Instrumental "Dharma for one", das jazzige Flötenstück "Serenade To A Cuckoo", das Country-Blues-artige "It's Breaking Me Up", Hendrix-verwandt im Sound "Cat's Squirrel" und der folk-bluesige "A Song for Jeffrey", ein wahrer Tull-Klassiker. Eine Auswahl, auf die Jethro Tull noch oft zurückgreifen sollte, bis Ian Anderson Anfang der Achtziger nur noch Synth-Streicher zu bieten hatte. Für die Fans der folkrockenden Version ein Muss, schon der Vollständigkeit halber.
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am 24. November 2011
Das Album trägt den programmatischen Titel "This was" = etwa: "so war es (früher)". Der Titel könnte einerseits auf das Methusalem- Image der Band anspielen; andererseits könnte es eher auf die Stilarten sich beziehen, von der die Band hier noch Anleihen macht: es herrscht hier vor allem (teils klassischer) Blues (-Rock) vor; aber auch Jazz ist durchaus zu hören. So gesehen könnte man das Album meist durchaus noch sogar früheren Datums halten! - Kaum eine Spur von den späteren, äußerst progressiven und vor allem vielfältigen und innovativen Sounds und Rhythmen der Band!
Anzeichen der Band für ihre zukünftige Musik geben Songs wie "Dharma for One" oder "
"This was" könnte also auch durchaus bedeuten, dass die Band sich hier mit ihren alten, eher klassischen Stilrichtungen vom Publikum verabschiedet, und sich bereits auf dem Abflug zu neuen Ufern befindet. Man könnte das auch als Qualitätsmerkmal unterstellen! Hat die Band von diesem Album selber nicht so viel gehalten?
Zumindest scheinen Jethro Tull hier vllt. Image- Mäßig, aber wohl noch lange nicht musikalisch auf dem Höhepunkt ihres Schaffens zu sein. Um so erstaunlicher, wie schnell man sich hinterher (immer wieder) geändert hat!

Hier sind also noch die verblüffenden Wurzeln von Jethro Tull zu hören.
In welche Richtung die Zukunft gehen würde, deuten Songs wie "Dharma for One", "Song for Jeffrey" oder "Love story" an, Songs, die viele Hörer hier wohl (auch ich) zum Besten auf der Scheibe zählen würden. Bezeichnenderweise sind genau diese drei Songs später von der Band (mindestens) noch einmal aufgenommen worden; wobei diese neueren Versionen jeweils meiner MEinung nach besser geworden sind als diejenigen auf dieser Scheibe (wobei "Love Story" auch hier schon überzeugt; ich halte ihn für den besten Song auf dieser Platte).

Dennoch halte ich dieses ALbum nicht für das Schlechteste der Band (die Schlechtesten waren die jüngsten der Band). Auch kann ich mich für die Blues- und Jazz- SOunds durchaus noch begeistern, weil ich diese Musik ebenfalls mag.
Einige Fans der "eigentlichen", späteren "ERfolgs- JEthro- Tull" werden möglicherweise für diese Musik aber kaum mehr als ein müdes Lächeln übrig haben.
Ich bin dennoch der Meinung, dass Jethro Tull auch diese Musik damals schon ziemlich gut beherrscht haben, auch wenn sie da noch nciht ganz "In ihrem Element" gewesen sind.

Dass diese Art von Musik durchaus auch heute noch- auch unter den jüngeren Hörern - noch durchaus ihre Fans haben kann, zeigt auch die Renaissance dieser Musik in den letzten Jahren: AMY WINEHOUSE z.B. hätte an diesem Album bestimmt ihre große Freude gehabt!
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Vielleicht in Abwandlung des Titels einer damals sehr bekannten englischen Fernsehsendung namens "This Is" nannten Jethro Tull ihr Debütalbum THIS WAS. Diese allererste Tull-Scheibe, aufgenommen für umgerechnet etwa 900 Euro, war noch in fast jeder Hinsicht eine 'billige Sache'. Sie verbreitete ein manchmal leicht jazziges, zumeist aber bluesiges Feeling; sogar zwei absolut pure, simple Bluesnummern gibt es hier zu hören ("Some Day the Sun Won't Shine for You", "It's Breaking Me Up").

Abgesehen vom Auftaktsong "My Sunday Feeling" und "Beggar's Farm" finden sich auf THIS WAS keine Titel, die einen tieferen Eindruck hinterlassen. Trotzdem - und obwohl Jethro Tull hier noch nicht wirklich Jethro Tull waren - mag ich dieses Album, irgendwie.

Die remasterte Ausgabe von 2001 klingt urwüchsig und kraftvoll. Sie enthält mit dem unauffälligen "One for John Gee", der großartigen frühen Single "Love Story" und dem herrlichen "Christmas Song" drei Bonustracks. Alles natürlich längst bekannter Stoff.
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