Kundenrezensionen


10 Rezensionen
5 Sterne:
 (2)
4 Sterne:
 (5)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen A Song For Jeffrey and One For John Gee
Endlich gibt es das erste Jethro Tull Album in einer digital überarbeiteten Version. Wer hat sich nicht schon über die schlechte Qualität der ersten CD-Version geärgert?
Als Bonus gibts die Rückseite von A Song For Jeffrey namens One For John Gee.
Außerdem als Bonustracks Love Story und Christmas Song, zwei Tracks des Living In The...
Veröffentlicht am 7. Februar 2002 von Jay Jay

versus
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Urwüchsig und originell, aber noch nicht so "Tull"
Jethro Tull waren zu ihren Anfangszeiten eine von vielen Bluesbands Ende der Sechziger, von ihrem typischen klassischen und folkloristischen Anleihen ist hier noch nicht viel zu hören, zumindest nicht auf den regulären Songs des Albums. Der Boss in der Band damals war offensichtlich noch nicht Anderson, welcher eh nicht viel von seinen Gesangstalenten hielt und...
Veröffentlicht am 11. Mai 2003 von Thomas K-Bär


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen A Song For Jeffrey and One For John Gee, 7. Februar 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Endlich gibt es das erste Jethro Tull Album in einer digital überarbeiteten Version. Wer hat sich nicht schon über die schlechte Qualität der ersten CD-Version geärgert?
Als Bonus gibts die Rückseite von A Song For Jeffrey namens One For John Gee.
Außerdem als Bonustracks Love Story und Christmas Song, zwei Tracks des Living In The Past Albums, welches bisher auch nur in einer miserablen CD-Qualität vorlag, wenn man nicht das Glück hat eine der begehrten MFSL-CD's zu besitzen. Einen Stern mehr hätte es gegeben, wenn die erste Tull (bzw. Jethro Toe) Single draufgewesen wäre mit Sunshine Day und Aeroplane.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr als ein Vorläufer?, 20. Dezember 2005
Von Ein Kunde
1968 erschien diese Platte von einer damals nur Insidern bekannten Band, die sich in England durch Liveauftritte einen bescheidene Reputation erworben hatte und durch ihre ungewöhnliche Besetzung auffiel, denn wo gab es in der Rockmusik sonst eine Querflöte??
Das Debüt der ersten Inkarnation von Jethro Tull (Ian Anderson sagt heute: Wir waren eine kleine Bluesband - keine besonders gute!) klang für mich damals schon sensationell und aufregend. Heute, nach 38 Jahren Jethro Tull, hat die Platte immer noch ihre Reize.
Sicher, sie ist tatsächlich noch sehr dem Bluesboom der damaligen Zeit verhaftet, dafür stehen Nummern wie It's Breaking Me Up oder Some Day The Sun Won't Shine For Me sowie das Cream-Cover (oder war's umgekehrt?) Cat's Squirrel. Aber man hört schon die Genialität späterer Zeiten heraus in Stücken wie My Sunday Feeling (immer noch ein Live-Klassiker), Serenade To A Cuckoo (starke Jazz-Einflüsse) und besonder Beggar's Farm mit der Flöten-Explosion am Schluss (mein Lieblings-Song dieser Platte).
Hervorzuheben sind neben den allgegenwärtigen Flöten-Tönen aber auch die instrumentalen Leistungen von Bassmann Glenn Cornick und Drummer Clive Bunker. Mick Abrahams, der superbe Gitarrist der Band, stand hier noch neben Ian Anderson gleichwertig als Leader, sogar als Mitkomponist und Sänger, verabschiedete sich aber gleich nach dieser Platte, weil er sich mit Anderson nicht auf die neue Richtung einigen konnte, die Ian vorschwebte (mehr Folk-Einflüsse, reichere Instrumentierung, größere musikalische Spannweite).
Interessant sind auch Titelgebung und Cover: This Was - so war es mal: seltsamer Name für eine Debüt-Platte! Auf den Cover-Fotos waren die Band-Mitglieder als alte Männer geschminkt, dabei waren sie eben mal alle knapp über 20!! Vorgriff auf ihren späteren Hit Living In The Past?
This Was ist natürlich in erster Linie der Vorläufer kommender Perlen wie Stand Up, Aqualung oder Thick As A Brick, steht aber auch für sich genommen gut da. Mit Sicherheit ist die Scheibe mehr als ein Sammlerstück für Vollständigkeits-Fanatiker.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen This was different from the future, 29. August 2002
Von 
silbertanne4 "silbertanne" (Offenbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Neben Ian Anderson scheint 1968 Mick Abrahams eine stark prägende Persönlichkeit gewesen zu sein. Seine Blues-Gitarre prägt das Album mindestens genauso als der (in der Rock Musik damals) neue Querflötensound.
- Abrahams bestreitet sogar die Lead Vocals auf "Cat Squirrel",
- "Some day the sun won't shine", hier teilt er sich mit Anderson den Gesang. Der kauzige Bandleader wird die nächsten Jahrzehnte den Gesangspart nicht mehr an jemand anderen abgeben (Anderson selbst hielt anfangs von seinen Vocals keine großen Stücke).
"A song for Jeffry" war die Singleauskopplung. Ein typischer früher Tull Song: seltsamer Gesang (verzerrt wie ein Greis), die Mundharmonika und die Blues-Gitarre geben ein gutes Riff, die Flöte gibt ein ungewohntes Intro und einen plötzlichen Schluß. Mit diesem Song stellte sich der ungewöhnliche Tull-Sound im Radio 1968 vor. Ein guter Titel, für einen Hit wohl zu progressiv. Die "eigentliche" Single Version ist auf "Living in the past".
-- "Dharma for one" gefällt mit am besten, wegen der temperamentvollen Flöte, die die Melodielinie wie Soli des Songs beherrscht. Auf "Living in the past" ist live davon ein ganz anderer Titel entstanden, beide gehören zu Tulls Sternstunden.
"one for John Gee" war die B-Seite von "Jeffrey".
"Serenade for a Cuckoo" von Roland Kirk inspiriert (Jethro Tull hatten mit dem begabten Jazz-Flötist ein gemeinsames Konzert im Fillmore West, ich schreibe lieber nicht, wen der Impressario Bill Graham von beiden Acts favorisierte ...). Diesen jazzigen und experimentellen Aspekt hätte ich gerne von den späteren Tull öfter gehört.
Nicht zu vergessen ist auch der Bass von Glenn Cornick und das originelle Schlagzeugspiel von Clive Bunker. Beide verliesen die Gruppe vor "Aqualung" und prägten den frühen Sound mit.
"Christmas Song" ist etwas später geschrieben, eine Ballade, weniger Blues-lastig , stärkeres kommerzielles Potential als "This Was".
"Love Song" mit seinen exotischen Percussions (wie originell war Bunker auf auf "Fat Man") ländlicher Atmosphäre und seltsamen Flöten-Riff war in einer anderen Version auch auf "Living in the Past".
Die Gruppe wußte bereits, daß sie ihren Stil verändern würde, deshalb der seltsame Titel für das Debüt. Evtl. wären sie mit dem Blues-Sound Insidertip geblieben für ein Club-Publikum, wie z.B. Mick Abrahams "Bloodwyn Pig". Mit dem Cover - verkleidet als alte Männer - legten sie einen ersten Stein für ihr Methusalem-Image (auch z.B. das Cover von "Aqualung"). Der 21-jährige Ian Anderson wurde - gemäß seinen Worten - damals von einer Zollbeamtin auf 40 Jahre geschätzt.
Das Werk ist für Blues-Liebhaber und Tull-Fans empfehlenswert. Der Durchbruch kam ein Jahr später mit "Stand Up".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Urwüchsig und originell, aber noch nicht so "Tull", 11. Mai 2003
Jethro Tull waren zu ihren Anfangszeiten eine von vielen Bluesbands Ende der Sechziger, von ihrem typischen klassischen und folkloristischen Anleihen ist hier noch nicht viel zu hören, zumindest nicht auf den regulären Songs des Albums. Der Boss in der Band damals war offensichtlich noch nicht Anderson, welcher eh nicht viel von seinen Gesangstalenten hielt und das Spielen der Querflöte gerade erst erlernte, sondern Gitarrist Mick Abrahams, dessen Spiel Zweifelsohne von Jimi Hendrix und Eric Clapton (als dieser noch bei Cream spielte) beeinflusst war. Abrahams soll sogar versucht haben, Anderson dazu zu überreden, das Flötenspiel aufzugeben und ihm den Gesang zu überlassen, was bedeutet hätte, dass Anderson sich nur noch auf die Mundharmonica
hätte beschränken müssen und Tull nicht zu der grandiosen und innovativen Band geworden wäre, welche später Musikgeschichte schrieb. Daher beschlossen Anderson und der Rest der Band, für welche schon feststand, dass es nicht beim musikalisch limitierten Blues bleiben würde, Abrahams rauszuschmeissen. Daher markiert THIS WAS nur einen temporären Abschnitt in der Geschichte von Tull. Hervorzuheben sind das genial groovende
A SONG FOR JEFFREY mit Andersons verzerrtem, näselnden Gesang, der kommerzielle Bonustrack LOVE STORY und das sehr bewegende und rührende A CHRISTMAS SONG, einem der ersten folkloristisch und klassisch orientierten Songs von Tull, in welchem sich bereits die zukünftige musikalische Richtung der Band abzeichnete. Trotz ihrer Genialität rechtfertigen diese Songs nicht unbedingt einen Kauf von THIS WAS, da diese auch auf dem
72er Album LIVING IN THE PAST zu finden sind, einen Sampler mit etlichen bis dato unveröffentlichten Songs. Auch nicht übel ist das Instrumental DHARMA FOR ONE, auf welchem Schlagzeuger Clive Bunker seine Talente zur Schau stellte, auch dieser Song ist auf LIVING IN THE PAST vertreten, allerdings als zehnminütige und ungleich melodischere und dramatischere Liveversion mit Gesang und Hammondorgel. Daher ist THIS WAS nur eingefleischten Bluesrockfreunden zu empfehlen, welche eher auf Led Zeppelin oder Cream stehen. Den typischen Jethro Tull - Sound repräsentiert dieses Album nicht. Die Nachfolgealben STAND UP oder BENEFIT waren da schon besser, weil variabler. A SONG FOR JEFFREY widmete Anderson seinem langjährigem Schulfreund Jeffrey Hammond-Hammond, welcher etwa drei Jahre später Glenn Cornick am Bass ablösen sollte und dann selbst bei Tull spielte. GANZ NETT!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mystischer Folk-Blues-Rock der absoluten Oberklasse!!!, 8. Oktober 2007
Von 
Toshé "Toshé" (Inner Outer Space) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Ich muß was unternehmen, meine Vorredner halten sich zu sehr zurück! ;-)

Wenn man diese Platte völlig vorurteilsfrei und losgelöst vom restlichen Tull-Oeuvre betrachtet, dann ist sie nicht weniger als ein Geniestreich!

Von der Produktion und Umsetzung kommt sie völlig antiquiert und fast schon mittelalterlich daher, und gerade das macht einen riesigen Teil der Faszination dieses Albums aus. Sicher, die späteren Alben kamen bei der breiten (ähem) Masse stärker an, aber ist das ein Qualitätsmerkmal? Oft ist doch das Gegenteil der Fall. Wie hier auch, wie ich finde. This was ist sowas von reich an mystischen und mysteriösen Feelings, das es eine Freude für den anspruchsvollen Zuhörer ist. Wenn man wirklich noch mit der Seele Musik zu hören versteht, dann ist dieses nicht weniger als ein Wunderwerk. Man wird es völlig aufsaugen und lieben.
Das gilt auch für den Nachfolger Stand up, auch wenn das wieder eine ganz andere Klangästhetik hat.
Bitte reinhören und dann entscheiden.
Bei Gefallen wünsche ich die allerschönsten Momente damit. :-)
Grüße
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viel Folk, viel Blues, die Ursprünge, 1. April 2001
Rezension bezieht sich auf: This Was (Audio CD)
Dieses Debütalbum lässt den Stil der Band über viele Jahre hinaus mehr als nur erahnen. Aber auf diesem Album findet sich kaum Rock, ganz im Gegensatz zu Aqualung z.B. Dafür umfasst es ein sehr weites Spektrum, das rockig-schnelle Instrumental "Dharma for one", das jazzige Flötenstück "Serenade To A Cuckoo", das Country-Blues-artige "It's Breaking Me Up", Hendrix-verwandt im Sound "Cat's Squirrel" und der folk-bluesige "A Song for Jeffrey", ein wahrer Tull-Klassiker. Eine Auswahl, auf die Jethro Tull noch oft zurückgreifen sollte, bis Ian Anderson Anfang der Achtziger nur noch Synth-Streicher zu bieten hatte. Für die Fans der folkrockenden Version ein Muss, schon der Vollständigkeit halber.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen This Was? Fortunately not..., 21. September 2012
Rezension bezieht sich auf: This Was (Audio CD)
Vorweg: wer Jethro Tull mag und "This Was" nicht hat, braucht mir nichts über diese Band erzählen. Ich höre nicht zu. Das Debutalbum (1968) mit der Originalbesetzung Ian Anderson, Glenn Gornick, Clive Bunker und Mick Abrahams (wurde nach seinem unverständlichen Abgang durch Martin Barre ersetzt), war sofort und ohne jede Diskussion Kult für Leute wie mich. Das ging eine ganze Zeit so weiter bis, tja, bis Alben wie "Heavy Horses", "Songs from the Woods", "Bursting out" usw., meiner Ungeduld nach einer Jethro Tull Neuerscheinung ein sanftes Ende bereiteten. Aber zuvor gab es jene Alben, die garantiert nicht aus meiner LP-Sammlung verschwinden werden, allesamt Klassiker und bis heute staubfrei in der Rille: "Benefit", "Stand Up", "Aqualung", "A Passion Play","Living in the Past" und "Thick as A Brick".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Frühwerk der Band, noch mit vielen Blues- und Jazz- Einflüssen!, 24. November 2011
Von 
Das Album trägt den programmatischen Titel "This was" = etwa: "so war es (früher)". Der Titel könnte einerseits auf das Methusalem- Image der Band anspielen; andererseits könnte es eher auf die Stilarten sich beziehen, von der die Band hier noch Anleihen macht: es herrscht hier vor allem (teils klassischer) Blues (-Rock) vor; aber auch Jazz ist durchaus zu hören. So gesehen könnte man das Album meist durchaus noch sogar früheren Datums halten! - Kaum eine Spur von den späteren, äußerst progressiven und vor allem vielfältigen und innovativen Sounds und Rhythmen der Band!
Anzeichen der Band für ihre zukünftige Musik geben Songs wie "Dharma for One" oder "
"This was" könnte also auch durchaus bedeuten, dass die Band sich hier mit ihren alten, eher klassischen Stilrichtungen vom Publikum verabschiedet, und sich bereits auf dem Abflug zu neuen Ufern befindet. Man könnte das auch als Qualitätsmerkmal unterstellen! Hat die Band von diesem Album selber nicht so viel gehalten?
Zumindest scheinen Jethro Tull hier vllt. Image- Mäßig, aber wohl noch lange nicht musikalisch auf dem Höhepunkt ihres Schaffens zu sein. Um so erstaunlicher, wie schnell man sich hinterher (immer wieder) geändert hat!

Hier sind also noch die verblüffenden Wurzeln von Jethro Tull zu hören.
In welche Richtung die Zukunft gehen würde, deuten Songs wie "Dharma for One", "Song for Jeffrey" oder "Love story" an, Songs, die viele Hörer hier wohl (auch ich) zum Besten auf der Scheibe zählen würden. Bezeichnenderweise sind genau diese drei Songs später von der Band (mindestens) noch einmal aufgenommen worden; wobei diese neueren Versionen jeweils meiner MEinung nach besser geworden sind als diejenigen auf dieser Scheibe (wobei "Love Story" auch hier schon überzeugt; ich halte ihn für den besten Song auf dieser Platte).

Dennoch halte ich dieses ALbum nicht für das Schlechteste der Band (die Schlechtesten waren die jüngsten der Band). Auch kann ich mich für die Blues- und Jazz- SOunds durchaus noch begeistern, weil ich diese Musik ebenfalls mag.
Einige Fans der "eigentlichen", späteren "ERfolgs- JEthro- Tull" werden möglicherweise für diese Musik aber kaum mehr als ein müdes Lächeln übrig haben.
Ich bin dennoch der Meinung, dass Jethro Tull auch diese Musik damals schon ziemlich gut beherrscht haben, auch wenn sie da noch nciht ganz "In ihrem Element" gewesen sind.

Dass diese Art von Musik durchaus auch heute noch- auch unter den jüngeren Hörern - noch durchaus ihre Fans haben kann, zeigt auch die Renaissance dieser Musik in den letzten Jahren: AMY WINEHOUSE z.B. hätte an diesem Album bestimmt ihre große Freude gehabt!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine 'billige Sache', 25. Mai 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vielleicht in Abwandlung des Titels einer damals sehr bekannten englischen Fernsehsendung namens "This Is" nannten Jethro Tull ihr Debütalbum THIS WAS. Diese allererste Tull-Scheibe, aufgenommen für umgerechnet etwa 900 Euro, war noch in fast jeder Hinsicht eine 'billige Sache'. Sie verbreitete ein manchmal leicht jazziges, zumeist aber bluesiges Feeling; sogar zwei absolut pure, simple Bluesnummern gibt es hier zu hören ("Some Day the Sun Won't Shine for You", "It's Breaking Me Up").

Abgesehen vom Auftaktsong "My Sunday Feeling" und "Beggar's Farm" finden sich auf THIS WAS keine Titel, die einen tieferen Eindruck hinterlassen. Trotzdem - und obwohl Jethro Tull hier noch nicht wirklich Jethro Tull waren - mag ich dieses Album, irgendwie.

Die remasterte Ausgabe von 2001 klingt urwüchsig und kraftvoll. Sie enthält mit dem unauffälligen "One for John Gee", der großartigen frühen Single "Love Story" und dem herrlichen "Christmas Song" drei Bonustracks. Alles natürlich längst bekannter Stoff.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das war Jethro Tull - kaum zu glauben!, 10. Februar 2006
Auch wenn man berücksichtigt, dass auch Jethro Tull irgendwo haben anfangen müssen - in diesem Fall beim Blues - bleibt doch deprimierend wenig übrig, wenn ich Bilanz ziehe: ein paar mehr oder weniger ausgeklügelte Riffs, mitunter recht scheußlicher Gesang, unmotivierte Flöten- und Gitarrensoli, einfallslose Melodien. Auch für den Blues-Background sicher keine besonders originelle Platte. Einige der Songs wurden für die DVD ,Living With The Past', in der Originalbesetzung von 1968 eingespielt, klingen dort aber wesentlich besser.
Bereits der erste Song ,My Sunday Feeling' (immerhin noch im Live-Programm der Band) ist symptomatisch für die ganze Platte: ein Blues-Riff mit Flöteneinsprengseln und Bluesgesang, ansonsten wenig interessant. Ein bisschen origineller kommen vielleicht ,Beggars Farm' und ,A Song For Jeffrey' (immerhin ein Klassiker) daher, bei denen musikalisch ein bisschen mehr passiert. Die Dorfmusikanten-Bläser in ,Move On Alone' gehen gerade mal als mittelmäßiger Witz durch. Bei ,Serenade To A Cuckoo' fehlt mir ein einprägsames Thema - so erschöpft es sich in klassisch-bluesigen Impros, die nicht richtig losgehen. Der Rest ist nervig bis unerträglich, besonders das Gitarrengedudel in ,Cat's Squirrel'. ,Dharma For One' wird schlicht totgetrommelt.
Bezeichnenderweise haben sich Jehtro Tull in der Folgezeit immer mehr vom Blues gelöst (freilich ohne ihn völlig aufzugeben), sonst hätte man sie sicher bald wieder vergessen. Schließlich waren sie nicht so kommerziell wie Taste oder so bodenständige Boogie-Klopfer wie Status Quo. Tulls Blues-Feeling war jazzorientiert und progressiv, hätte deshalb höchstens Cream- und Hendrix-Fans ansprechen können - wenn sie besser gewesen wären.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

This Was
This Was von Jethro Tull (Audio CD - 1990)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen