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5.0 von 5 Sternen Sternstunden des Hardrocks
Etwas unbegreiflich ist für mich die Tatsache, das hier keine Kritik für 2 ganz tolle Hardrockscheiben vorliegt. Da fühl ich mich als alter Krokusfan und Kenner direkt verpflichtet, diese 2 heißen Eisen weiterzuempfehlen!
Kommen wir zu dem oft unterbewerteten, ja mittlerweile schon fast vergessenen Output Stampede:
Nach der...
Veröffentlicht am 9. Dezember 2009 von Daufratshofer

versus
3.0 von 5 Sternen Gutes Package 2er untergegangener Krokus-Alben
Im Doppelpack die beiden erfolglosesten Krokus-Scheiben. Sind beide wiklich so schlecht ? - Nein, eigentlich nur in einer Zeit erschienen als echter Heavy Rock nicht mehr in die Zeit passte, und darum sind auch beide Scheiben gnadenlos untergegangen.
Neu-Sänger PeterTanner, dessen Stimme ein Mittelding zwischen Brian Johnson und Robert Plant vermittelt, setzt...
Vor 4 Monaten von Rhinoman veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sternstunden des Hardrocks, 9. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Stampede/to Rock Or Not to Be (Audio CD)
Etwas unbegreiflich ist für mich die Tatsache, das hier keine Kritik für 2 ganz tolle Hardrockscheiben vorliegt. Da fühl ich mich als alter Krokusfan und Kenner direkt verpflichtet, diese 2 heißen Eisen weiterzuempfehlen!
Kommen wir zu dem oft unterbewerteten, ja mittlerweile schon fast vergessenen Output Stampede:
Nach der Veröffentlichung des Heart Attack Albums 1988 und einer anschließenden Tour brach die Originalbesetzung von Krokus auseinander. 2 Jahre später brachte Gründungsmitglied - Gitarrist Fernando von Arb mit jungen Musikern (Peter Tanner - Vocals, Many Maurer - Lead Guitar, Peter Haas am Schlagzeug und Tony Castell an der Rythmusgitarre (wirkte später auch auf den Alben Rock The Block, Hellraiser mit)ein neues Krokusalbum namens STAMPEDE heraus.Das Ergebnis war aller erste Sahne:

Peter Tanner erwies sich als äußerst starker Sänger, der mich sehr an Brian Johnson von AC/DC erinnert - nur einen noch größeren Stimmumfang besitzt und an der Leadgitarre bewegt sich Many Mauerer irgendwo zwischen Angus Young (AC/DC) und den beiden Judas Priest Gitarristen K.K. Downing und Glenn Timpton. Fernando von Arb wechselt auf dem Album erstaunlicherweise mit Ausnahme einiger Akustikgitarren von der Gitarre zum Baß und zimmert mit Tony Castell und Peter Haas ein gewaltiges Rythmusfundament. Doch kommen wir zu den Stücken:

Stampede:
Eine starke Doublebassnummer im Stile von Headhunter - brillantes Solo von Many Maurer

Electric Man: Midtemposong, schwerer Groove, der mächtige Refrain hat Ohrwurmqualität.

Rock `n Roll Gypsy: straighter Rocker - geht gut in das Ohr

Shotgun Boogie: schöne schnelle, straighte Nummer

Nova-Zano - Strophenteil mit ziemlichen Led Zeppelin Einflüssen und tollen eingängigen Refrain

Street Love: Schneller Fetzer; man merkt immer wieder Einflüsse von AC/DC, die wirken aber nicht störend, Refrain kann sofort mitgesungen werden

Good Times: Wiedermal richtiger Midtempogroove, Song geht gleich mit einem richtig geilen Riff los, Peter Tanner singt herrlich dreckig, zwischen den abgehackten Gitarrenakkorden in den Strophen hört man den Bass geradelinig durchwummern und wenn ich das Teil im Auto hab, dann wird man schon fast gezwungen den Refrain mitzusingen - Good Times Coming, Bad Times Coming - Feel The Heat In The Street - tolle Hymne - macht einfach nur Spaß die Nummer.

She drives me crazy: Geiler Gitarrenriff, Song startet mit einem AC/DC mäßigen Solo, Midtempogroove, Many Mauerer mit starken Solo und wieder röhrt Peter Tanner so herrlich dreckig, als wenn es dafür beim Einsingen eine Dreckzulage seitens der Plattenfirma gegeben hat.

In The Heat Of The Night: Sicherlich einer der Höhepunkte des Album: Eine Halbballade im Stile von Here I Go Again (Whitesnake) mit ein bißchen Screaming In The Night (Headhunter CD) Feeling - Peter Tanner beweißt hier seine ganze Klasse als Sänger - bei den langen hohen Schreien kommt richtig Gänsehaut Feeling auf und der Refrain ist eine einzige Hymne, unterlegt von einem tollen Gitarrenriff.

Rythm Of Love: Interessante, gekonnte Rythmusarbeit - der Takt wird hier versetzt - hier wird es progressiv - schwierig zu spielen aber hier meisterlich präsentiert, im Midtempo gehalten

Wasteland: Eine sehr schnelle Nummer zum Abschluß - rockt voll ab und Many Mauerer spielt wieder klasse Girarrensolos.

Fazit: Wurde damals für mich unverständlicher Weise sehr verrissen, steht trotz anderen Sängers sowie den anderen neuen Musikern in keinster Weise Alben wie HEADHUNTER, HEART ATTACK, ONE VICE AT TIME, HARDWARE oder METAL RANDEZ-VOUS nach.

Bei TO ROCK OR NOT TO BE, das 1995 erschien, war die Originalbesetzung, angeführt von Supershouter Marc Storace, wieder fast zusammen.Die einzige Ausnahme bildete Many Mauerer, der auf diesem Album anstatt zur Leadgitarre zu greifen, den Bass spielt. Originalbassist und Gründungsmitglied Chris von Rohr produzierte lieber GOTTHARD, anstatt mit seinen alten Bandkollegen ein Album aufzunehmen. Aber auch ohne Chris von Rohr gelang es der Besetzung von HARDWARE und ONE VICE AT TIME eine starke Langrille einzuspielen: Da wären zum Beispiel der bärenstarke Titeltrackfetzer To Rock Or Not To Be, das groovige Lion Heart mit super Gitarrensolo von Fernando von Arb (Angus Young hätte es nicht besser gespielt), schnelle geradlinige Songs ala Natural Blonde oder Talking Like A Shotgun,das vom Refrain sehr eingängige Flying Through The Night, die megageile Halbballade In The Dead Of Night oder die Nummern You Ain`t Guts To Do It (das ist AC/DC Boogie in Reinkultur), Wagon Gone hätte auch auf jedes AC/DC Album gepaßt. Leicht bluesig wird es bei Soul To Soul,etwas gewöhnungsbedürftig ist die Nummer Stop The World - ein für mich schwächerer Song; Stormy Nights klingt wie wenn Led Zeppelin auf AC/DC treffen - der Refrain ist wieder mega eingängig. Mit You Ain`t Seen Nothin Yet gibt es als Bonustrack noch eine Coverversion von BACHMAN/TURNER/OVERDRIVE.

TO ROCK OR NOT TO BE ist ein tolles Comeback der fast Originalbesetzung von Krokus und kann an die alten Zeiten anknüpfen - allerdings erreicht man die Klasse des HEADHUNTER Albums nicht ganz.

Fazit: Für KROKUS Fans und Bekenner 2 unverzichtbare Scheiben; AC/DC Fans dürften hier auch Gefallen finden, sowie alle Hardrockfans, die auf handwerklich gut gemachten, melodiösen, mal ein bißchen bluesigen, mal mit etwas metallischen Einflüssen, gepaart mit tollen Gesang versehenden Hardrock stehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Total unterbewertet, 25. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Stampede/to Rock Or Not to Be (Audio CD)
Da kann ich meinem Vorschreiber nur Recht geben, diese 2 Veröffentlichungen wurden damals m.E. zu Unrecht total zerrissen, z.B bei Stampede "alles nur kopiert" usw., ausserdem ist fast kein RICHTIGER Krokusser mehr dabei, ja bei Stampede.
Da war ja auch nur noch von Arb in der Truppe und sogar ein neuer Sänger, na und???
Die Platte hört sich nach Krokus an und das zählt, genauso bei To rock or not to be, aber da habe ich eine eigene Rezension geschrieben.
Und beide im Doppelpack ist eh super!
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3.0 von 5 Sternen Gutes Package 2er untergegangener Krokus-Alben, 16. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Stampede/to Rock Or Not to Be (Audio CD)
Im Doppelpack die beiden erfolglosesten Krokus-Scheiben. Sind beide wiklich so schlecht ? - Nein, eigentlich nur in einer Zeit erschienen als echter Heavy Rock nicht mehr in die Zeit passte, und darum sind auch beide Scheiben gnadenlos untergegangen.
Neu-Sänger PeterTanner, dessen Stimme ein Mittelding zwischen Brian Johnson und Robert Plant vermittelt, setzt den meist dreckigen bluesigen Hardrock auf Stampede gut in Szene. Marc Storace vergessen machen, schafft er zwar nicht, er bringt aber seine eigene Note mit ein. Auf dem Album gibt es Led Zeppelin-mässiges("Nova-Zano"), AC/DC-mässiges("Shotgun Boogie","Rhythm of Love","She drives ne crazy") typischer verschwitzter treibender Strassenrock("Electric Man","Street Love") aber auch schnellen Doubelbass-Powermetal("Stampede","Wasteland"), zu hören. Das ganze Album ist ohne Ausfälle sehr gut durchhörbar - kein Klassiker, aber doch gut gelungen. "Rocknroll Gypsy" ist noch so ein kleiner Single-geeigneter Gassenhauer 4/5

Obwohl auf To Rock or not be Alt-Sänger Marc Storace mit seiner markanten Stimme wieder da ist, und man sich somit gleich wieder heimisch fühlt, strahlt das Album auf mich nur noch recht bedingt das alte Feeling der Heavy Rock-Recken aus - vieles hört sich doch recht verkrampft und lahm an, als ob man es verlernt hätte knackige schmissige Heavy Rock-Riffs zu schreiben, und man es daher etwas gediegener, langsamer angehen lässt. Man hört sich auf dem Album oft nach AC/DC an, allerdings vielleicht eher nach deren schwächeren späteren Alben wie Blow up your Video oder Fly on the Wall. Die ersten 5 soliden Boogie-Hardrock-Songs des Albums können noch gut überzeugen, die restlichen 7 Songs pendeln dann zwischen überflüssig("Stop the World","Doggy Style"), und belanglos("Soul to Soul","Wagon Gone").
Gerade wegen des hinteren überflüssigen Teils ein eher schwaches, wenn auch cooles Krokus-Album 3/5

Falsch machen kann man mit dem Set eigentlich nichts. Durchaus empfehlenswert
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