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am 22. August 2011
Wer glaubt, den ersten Satz zu kennen, der lasse sich von dieser Aufnahme eines Besseren belehren! Celibidache leuchtet die inneren Strukturen, die harmonischen wie thematischen Zusammenhänge dieser Musik aus, wie keiner vor ihm. Genial, wie bereits die Einleitung in A atmosphärisch alles Nachfolgende antizipiert. Genial auch, wie der vom punktierten Rhythmus geprägte Satz dann nie schroff, gar hart klingt, sondern immer nur ... Musik ist. Musikalisch logisch werden hier die eher lyrischen und gegensätzlich martialischen Themen dieses Satzes in ein kohärentes Ganzes integriert. So, und nicht anders muss es meines Erachtens klingen. Das Molto vivace (d-Moll) ist der vielleicht kontroverseste Satz. Doch beim oberflächlichen Verdikt ("zu langsam") darf man nicht stehenbleiben. Es ist, als ob dieses Scherzo sich rückwärts- wie vorwärtstastend in die Stimmungen des Eingangssatzes sowie der nachfolgenden Sätze einfühlt. Wer ein lärmend-zackiges Scherzo erwartet wird enttäuscht; wer die Musik erleben will, wird erstklassig bedient. Der dritte Satz, das Adagio molto e cantabile schwebt, unschuldig, wahrhaftig. Die nacheinander einsetzenden Instrumente: Pure Klangmagie. Ein Satz, wie geschaffen für diesen feinfühligsten aller Dirigenten. Der vierte Satz (Presto; Allegro assai; Andante maestoso; Allegro energico, sempre ben marcato; Allegro ma non tanto; Prestissimo) gerät unter Celibidache's Leitung zu einem differenzierten Klangwunder; selten wurde das Freudenthema so echt und tief empfunden, von Sängern wie Orchester. Besonders der vierte Teil des Finalsatzes, als Doppelfuge ausgearbeitet, dürfte auch die "Mathematiker" unter den Klassikhörern vollends überzeugen.

Daher die Bitte an Liebhaber dieser Symphonie: Unvoreingenommen anhören, diese Aufnahme vereint tiefste Emotion und Wahrhaftigkeit mit Durchhörbarkeit und steter logischer Stringenz.
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am 18. August 2006
Konrad von Abel über seinen Lehrer Celibidache: "Celibidaches Konzert war nicht einfach eine andere "Interpretation", nein, da war das auf einmal eine andere Symphonie, etwas grundsätzlich Anderes ! Es war eine ganze Welt, die sich da geöffnet hat".

Für mich hatte und hat die Einspielung der BP unter Fricsay bis heute Reverenzcharakter, doch gerade in diesem Moment höre ich diese grandiose Einspielung mit den MP unter Celibidache wahrscheinlich bereits zum vierten, oder fünften Male und mein Urteil lautet: GENIE! Ich weiss nicht wann ich letztmalig solche Gänsehaut bekommen habe. Meine intellektuellen und emotionalen Ansprüche werden mit dieser Aufnahme aufs Volle befriedigt. 5 Sterne in Worten: Fünf! Herr Celibidache, ich danke ihnen dafür.
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am 26. März 2001
Wer diese CD zum ersten Mal auflegt, sollte unbedingt mit dem 3.Satz beginnen. Seit Furtwängler hat kein Dirigent mehr derart klangschön, breit und ästhetisch dieses Musikstück dirigiert. Celibidache führt die Münchner Philharmoniker durch die ganze Symphonie gewohnt präzise und mit einem satten Wohlklang. Einzig die solistischen Herren-Gesangsleistungen trüben etwas den totalen Musikgenuss: Tenor und Bass bekunden einige Mühe mit den hohen Tönen und klingen dementsprechend hohl und angestrengt. Trotzdem hat diese Aufnahme 5 Sterne verdient: Wegen Celibidache, den Münchner Philharmonikern und dem Chor, welcher im 4.Satz trotz zusätzlicher Tempoverlangsamung die keineswegs leichte Aufgabe bravourös meistert. Wer einmal Beethoven's 9. als Meditation und dadurch als musikalische Reise Reise ins Ich kennenlernen möchte, dem oder der sei diese CD bestens zu empfehlen.
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