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Kundenrezensionen

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am 18. September 2004
Hänsel und Gretel ist die schönste Märchenoper, die es gibt und besonders zur Weihnachtszeit ist diese herrliche Musik unverzichtbar. Schon sehr viele Generationen sind mit dieser Märchenoper aufgewachsen und vor allem wurde mit dieser Oper bei vielen Kindern der Grundstein für die Liebe zur Oper gelegt. Die Besetzung ist im großen und ganzen stimmig, einzig und allein die Tontechnik ist ein Manko.
Helen Donath singt die Gretel. Sie gestaltet die Rolle des kleinen und mutigen Mädchens wunderbar. Ihre Stimme ist leicht in der Höhe und klingt jugendlich. Auch die Dramatik kommt nicht zu kurz. Besonders schön gelungen ist der Abendsegen und auch der Anfang der Oper, wo viele der bekanntesten Kinderlieder ihren Ursprung finden, ist sehr schön und kindgerecht gelungen. Donath klingt nicht nach großer Diva, sondern nach einem kleinen Mädchen, welches ihr eigenes Leben riskiert, um das ihres Bruders zu retten. Wirklich eine ganz tolle Besetzung für diese Rolle und ich persönlich finde, dass selbst Elisabeth Schwarzkopf hier nicht mithalten kann.
Anna Moffo, die große Koloratursopranistin, singt hier die Partie des Hänsel. Ich hätte ihr die Rolle anfangs gar nicht zugetraut, denn wenn man ihre Aufnahmen von "La Traviata" oder "Lucia di Lammermoor" kennt, kann man sich nicht vorstellen, dass die selbe Stimme in der Lage ist eine Mezzorolle glaubhaft und vor allem stimmlich überzeugend zu gestalten. Die Stimme klingt in der Tiefe sicher und kräftig und die Mittellage klingt zeitweise betörend schön. Auch als Darstellerin überzeugt sie mich völlig. Ihre Stimme hat, ähnlich wie bei Helen Donath, auch nach zahlreichen Karrierejahren etwas jugendliches behalten und besonders wenn Moffo singt "Ich bin der stolze Hans" dann glaubt man ihr das einfach.
Der Vater wird vom wunderbaren Dietrich Fischer Dieskau gesungen. Er ist sowohl als Sänger als auch als Darsteller völlig überzeugend. Besonders wenn er seiner Frau erzählt, dass im Wald die böse Knusperhexe wohnt. Er ist ein ganz großer Sänger und für mich gibt es keinen anderen Interpreten dieser Rolle! Charlotte Berthold ist eine sehr laute und vor allem keifende Mutter. Auch ihr nimmt man die Wut über die Ungehorsamkeit ihrer Sprösslinge vollkommen ab. Christa Ludwig ist als Hexe großartig und auch wirklich furchteinflößend. Wenn sie ihren Hexenritt singt, können einem schon mal die Haare zu Berge stehen. Sie ist eine wirklich brilliante Darstellerin dieser Rolle, denn sie ist wirklich eine furchteinflößende und abgrundtiefböse Knusperhexe. Sandmännchen und Taumännchen werden von Lucia Popp und Arleen Auger gesungen. Beide machen ihre Sache sehr gut.
Das Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Kurt Eichhorn ist sehr gut. Alles ist stimmig und besonders die Ouvertüre entführt den Hörer sofort ins Märchenland und macht Lust auf mehr! Auch der Tölzer-Knabenchor ist hervorragend. Machen sie sich, oder ihren Kindern eine Freude und bestellen sie diese wunderbare Einspielung der herrlichen Märchenoper. Einzig und Allein die Technik ist ein wenig übertreiben, denn das richtige Maß an Hall wurde nicht gefunden. Aber auch das ist wieder Geschmackssache.
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am 26. Dezember 2010
für mich.- Das Orchester Romantik und Wohlklang pur, genau richtig für dieses Genre. Die Besetzung durchwegs sehr gut bis großartig: H.Donath perfekt jungdramatisch, A.Moffo echtes 'Bubentimbre' und ausdruckstark, Ch. Ludwig sensationell kommödiantisch bei aller Stimmschönheit. Alle anderen komplettieren mehr als zufriedenstellend wobei mir persönlich Ch.Berthold etwas zu 'keifend' und D.Fischer-Dieskau etwas zu 'betulich' ist. Ein Gustostück die wunderbare L.Popp (selber später eine großartige Gretel) als Taumännchen.
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TOP 500 REZENSENTam 15. Juli 2003
Gäbe es nur diese einzige Aufnahme von Hänsel und Gretel, man könnte sehr gut damit leben.
Komischerweise aber gibt es gerade von dieser häufig etwas unterschätzten Oper so viele hervorragende Einspielungen wie von kaum einer anderen: Karajan (mit Schwarzkopf, Grümmer, Ilosvay, Metternich), Solti (Popp, Faßbaender, Schlemm, Berry), Tate (Bonney, von Otter, Lipovsek, Bär), Davis (Murray, Gruberova, Grundheber, Ludwig), um nur einige zu nennen.
Und so muss man feststellen, dass diese Aufnahme zwei Schönheitsfehler hat: Zum einen und vor allem die Tontechnik von 1971: Der Klang erinnert mehr an eine Pop-CD als an eine Opern-Aufnahme, so viel Hall stört hier ein sauberes Klangbild. Zudem hat die Regie gerade in den Szenen der Hexe auch noch Soundeffekte eingebaut, die in einer ernsthaften Opern-Produktion wirklich gar nichts zu suchen haben.
Dazu ist Anna Moffo als Hänsel eine Fehlbesetzung: Ihr fehlt zum einen das nötige Mezzo-Fundament, außerdem kämpft sie sehr mit der Sprache. Vor allem aber klingt sie nach Primadonna, nicht nach kleinem Jungen.
Und das ist schade, weil die übrigen Solisten hervorragend sind:
Allen voran Christa Ludwig ist eine überragende Hexe - keine platte Xantippe, sondern eine gefährliche, verführerisch böse Erscheinung.
Helen Donath ist eine entzückend jugendliche und ungekünstelte Gretel, Dietrich Fischer-Dieskau ein erfrischend natürlicher Besenbinder, Lucia Popp und Arleen Auger eine traumhafte Besetzung für Tau- und Sandmännchen. Charlotte Berthold kommt an die überragende Maria von Ilosvay nicht ganz heran, ist aber rollendeckend.
Das Münchner Rundfunkorchester unter Kurt Eichhorn spielt sauber und unauffällig, wenn es auch weder den Klangzauber der Wiener Philharmoniker unter Solti entwickelt noch das schroffe Temperament des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks unter Tate.
Alles in allem also eine gute Aufnahme, mit einem anderen Hänsel, vor allem aber einer besseren Klangregie hätte sie sehr gut sein können.
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am 21. September 2002
Die Geschichte von Hänsel und Gretel basiert auf dem gleichnamigen Märchen der Brüder Grimm, mit dem Unterschied, dass die Figur der Mutter leicht geschönt ist - zwar schickt sie ihre Kinder in den Wald, aber nicht mit der Absicht sie dort auszusetzen. Musikalisch macht sich der Einfluss von Wagner und Volksliedern (deutlich "Suse, liebe Suse", "Ein Männlein steht im Walde" oder als Zitat das leise warnende "Schwesterlein") bemerkbar.
Ich habe diese Oper das erste Mal gesehen als ich 6 Jahre war und diese Aufnahme muss zu dem besten gehören, was zurzeit erhältlich ist. Man bekommt den Eindruck, dass die Ausführenden Spaß an der Musik und Zusammenarbeit haben. Fischer-Dieskau fügt dem "Ralla-la" des Vaters einen Hauch von Schuberts Weltschmerz hinzu, Christa Ludwig gibt ein lustvoll schauriges Portrait einer Walkürenhaften Hexe und Helen Donath und Anna Moffo sind ein perfekt harmonierendes Geschwisterpaar. Die Aussprache von allen ist vorbildlich und verständlich. Sehr zu empfehlen.
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am 3. April 2016
Eine stimmige und gelungene Einspielung mit einem Dirigenten, der ein Gespür für die märchenhafte Interpretation dieser Oper hat. Das Münchner Rundfunkorchester lässt Kurt Eichhorn ausdrucksstark, aber wohltuend ohne Effekthascherei der "Großen Oper" spielen. Und er hat dazu eine erstklassige Sängerbesetzung mit Gefühl für die "einfache" zauberhaft-kindliche Rolleninterpretation. Helen Donath als Gretel singt in berührender Kindlichkeit - großartig, Anna Moffo ist ein burschikoser Hänsel, singt auch überzeugend gut in deutscher Sprache (die Kritik an ihrer angeblichen Undeutlichkeit kann ich nicht nachvollziehen) und harmoniert stimmlich bestens mit Helen Donath. Dietrich Fischer-Diskau ist ein Vater in stimmlicher Bestform - ein musikalischer Genuss, Christa Ludwig ist als Hexe ein Erlebnis, stimmlich und darstellerisch. Beste Sängerqualität bis zu Sandmännchen und Taumännchen (herrlich Lucia Popp). Einziger kleiner Kritikpunkt ist der übertriebene Hall der Aufnahme - hier waren die Toningenieure etwas übermotiviert.
Wer also eine märchenhafte Einspielung dieser Oper sucht und Wert legt auf wirklich schöne Stimmen , dem sei diese Aufnahme wärmstens empfohlen. Mein Favorit ist diese Einspielung (mit komplettem Textheft!)
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am 6. Januar 2009
Diese Aufnahme hört man am Besten im Dunkeln, mit geschlossenen Augen. Eichhorn bringt sein Orchester schon mit der Ouvertüre auf spätromantische Touren. Es geht schnurstracks in den tiefen Wald, dröhnende Hörner, eine rhythmisch gut geölte Angelegenheit. Das ist nicht wirklich innovativ, aber steht im Dienst einer guten Sache. Kein intellektueller Ballast stört hier, sondern der Versuch, wirklichen Klangzauber zu entfalten. Mit Erfolg. Zwar stören auch mich die technischen Mätzchen ein wenig, der Hall nimmer Überhand, aber wie gesagt: Augen zu und hinweggeträumt ins Märchenland. Donath ist eine bezaubernde Gretel, Moffo keine Glücksbesetzung als Hänsel, zweifelsohne. Und dann kommt der eigentliche Grund, warum Eltern ihre Kinder in diese für Kinder überhaupt nicht geeignete Oper schleifen: Die Hexe. Knappe 20 Minuten gestaltet sie die Szene, aber wer eine Ludwig kennt weiß, dass sie sich was dabei denkt. Angeblich habe sie mit der Figur nix anfangen können, bis der gute Rat kam: "Dann sing sie eben geil". Das macht Ludwig auch - Psychologen reiben sich die Hände. Endlich hat jemand erkannt, was "Auf, wach auf, mein Jüngelchen, zeig mir dein Züngelchen" wirklich bedeutet. Herrlich! Dass das Hexeneinmaleins mit Tontechnik entfremdet wird, mag stören. Mich nicht wirklich. Ach ja: Nicht vergessen werden soll Lucia Popp als Taumännchen. Ein Traum!!!
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am 11. Juni 2014
Lange gesucht und jetzt gefunden! Sehr schöne Aufnahme mit Liedern, die Erinnerungen wach werden lassen. Immer wieder gern gehört; vor allem zur Weihnachtszeit.
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am 5. März 2003
ich habe diese "hänsel und gretel" aufnahme gekauft, weil es die einzige komerzielle aufnahme meiner ersten primadonna charlotte berthold ist. sie war ein bühnentier!!! und diese sind ja sehr oft zu kurz gekommen bei den offiziellen schallplatten aufnahmen. ausserdem eine wunderschöne frau mit einer unverwechselbaren stimme. vielen treuen fans in zürich und
münchen unvergessen. der hänsel der moffo ist vielleicht nicht ganz so kerlig, aber aller andern sind luxus besetzung. für mich ist diese aufnahme weihnachten.
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am 16. Dezember 2002
Insgesamt ist es eine gute Gesamteinspielung. Sie hat ein paar Nachteile. Erstens ist sie sehr hallig aufgenommen. Zweitens ist Anna Moffo mehr eine Diva als ein "Hänsel". Letztlich ist auch die Mutter nur Durchschnitt. Ansonsten gibt es nichts an der Aufnahme auszusetzen. Die Aufnahmetechnik ist ja auch nicht wirklich wichtig, und Moffo ist nicht die einzige am Markt, die kein Junge ist. Und gesungen wird gut.
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am 31. Januar 2009
Es bringt Spaß dieser Oper zu folgen. Und macht Freude darauf, sie einmal live zu erleben, nur leider nicht in dieser Besetzung. Tolle Sänger!
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