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am 18. August 2003
Durch Zufall bin ich im Internet auf Musik-Files der Gruppe AGALLOCH gestoßen. Bereits beim ersten Hören der höchst eingängigen Lieder war klar, dass diese mir bis dato absolut unbekannte Truppe dabei war, ganz ordentlich am Thron meiner Lieblings-Alben zu rütteln und sich einen Platz ganz oben zu erkämpfen. Also schnell bei Amazon vorbeigeschaut und geguckt, was andere Leute zu diesen Ausnahmemusikern sagen. Dann der Schock: Lediglich das aktuelle Album THE MANTLE im Angebot, ihr bestes Album, das Debüt PALE FOLKLORE gar nicht mehr im Angebot, der Verkaufsrang 6-stellig und keine Kundenrezession zu diesem Werk!!! Und auch in der Rock Hard ist das Debüt noch nicht mal angecheckt worden! Himmel! Womit haben diese tollen Musiker das verdient!? Also, in der Hoffnung, dass dies irgendwer liest, hier ein paar Informationen, um euch (hoffentlich) auf diese leider in Deutschland sehr unbekannte Band aus Portland/USA neugierig zu machen.
Zuerst zur Musik. AGALLOCH spielen eine zu 100 % eigene Art von Musik, indem sie gekonnt diverse Stilarten (Black Metal, Rock, Klassik und sehr dezent auch Folk) vermischen und daraus eine atmosphärisch unglaublich dichte Klangwelt erschaffen, die den Hörer nicht mehr loslässt. Unweigerlich will man mit anderen Bands vergleichen, um dieser Aussage etwas mehr Substanz zu verleihen. Das ist jedoch alles andere als einfach. Wer es versucht, zitiert Bands wie Opeth, Amorphis oder My Dying Bride. Alle Tracks bewegen sich im Midtempo Bereich, ohne jedoch nur ein einziges Mal Langeweile aufkommen zu lassen. Unterstützt von Samples (Wind, Wolfsgeheul...), spärlich aber gekonnt eingesetzten Frauengesang und klassischen Instrumenten wie Klavier, Akustik Gitarre, sogar Geigen und Oboe (beim genialem Instrumental THE MISSHAPEN STEED), inszenieren die vier Musiker eine grandiose Huldigung an Mutter Natur. Folkloristische Elemente sind - trotz des Album-Titels - nicht das dominante Markenzeichen dieses Albums sondern nur dezent vorhanden.
Der Gesang bewegt sich im (scheinbar) krassen Gegensatz zur Instrumentalisierung. Wo man eigentlich eine "cleane" Gesangsstimme erwarten würde, faucht und flüstert Sänger John Haughm in bester Manier eines Jon Nödtveidt (DISSECTION) ins Mikrofon, was die ganze Musik dann auch wohl in den Bereich des Black Metals driften lässt. Zwar singt er zum Beispiel in "She Painted Fire Across The Skyline, Part III" und auch "As Embers Dress The Sky" in einer normalen Tonlage (was die ganze Sache noch abwechslungsreicher macht), die Black Metal Vocals dominieren jedoch deutlich. Allerdings haben die Texte inhaltlich soviel mit Satanismus zu tun wie eine Kuh mit Rollschuh fahren.
Summa summarum: Unglaublich melodische Musik mit extremem Vocals untermauert. In dieser Kombination habe ich so etwas noch nie gehört. Wer musikalisch auf die oben erwähnten Bands steht und sich wünscht, diese würden ab und zu mal einen Gang zulegen, der sollte hier auf jeden Fall reinhören. Einziges Manko ist für mich die Produktion. Beim Instrumental "The Misshapen Steed" ist im Hintergrund ein permanentes Rauschen zu hören, das leider etwas störend wirkt. Es scheint fast so, als habe die Band dieses Lied von einem analogen Klangträger direkt auf CD umgesetzt. Schade. Der Rest ist jedoch hervorragend abgemischt und alle Instrumente perfekt aufeinander abgestimmt.
Ein weiterer Grund das Album zu kaufen und nicht einfach die Lieder runterzuladen ist das mit vielen geschmackvollen Fotos ausgestattete Booklet der CD, dass wunderschöne Fotos einer verschneiter Winterlandschaften zeigt, alle (höchst poetischen) Texte und auch Fotos der Musiker enthält.
Wenn euch die Musik der Jungs gefällt, bitte KAUFEN und solch herausragende Musiker unterstützen!
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am 15. November 2015
Was für ein geniales Debüt Album aus dem Hause Agalloch!!!!!
Hätte ich nicht erwartet da es das letzte Album ist daß mir von Agalloch noch fehlte und meistens sind Debüt Alben noch etwas unausgereift da die Musiker in ihren Anfangsjahren noch am experimentieren und austüffteln ihrer Musik sind!
Aber nix da dieses Kunstwerk ist einfach vom allerfeinsten!
Folk Black Pagan Metal oder wie immer man es nennen kann!?
Es ist viel was diese Musik so wertvoll für mich macht!
Traumhafte Melodien mit sehr viel Gefühl runtergezockt und mit melancholie verfeinert daß man(n) das Gefühl hat man steht mitten in einer verschneiten Winterlandschaft irgendwo mitten in den Wäldern des Nordens! Aber hallo,hier Zocken keine Nordmänner!!!! Agalloch sind Amis, das muß man aber auch mal erst wissen weil diese Art von Musik meistens aus Norwegen etc kommt!
Aber das spielt auch keine Rolle denn was die Amerikaner hier auf CD gepresst haben ist ohne Übertreibung eines der besten Folk Black Alben die ich je gehört habe!
Die Stimme mal glasklar und voller Gefühl und dann wieder Kreischgesang vom allerfeinsten der aber absolut nicht aufgesetzt wirkt sondern immer perfekt zum Song und Feeling der Gitarren passt!
Besser kann man solche Musik nicht machen!
Jeder Song auf dieser CD ist eine Hymne!!!!!!
Die Produktion ist perfekt umgesetzt und passt wie Topf auf Deckel!
Ich find nichts aber auch gar nichts was ich an Pale Folklore zu bemängeln hätte!!!!
5 Sterne ohne wenn und aber und ein Aufruf an die Metalgemeinde dieses Album wenigstens mal gehört zu haben:-)
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am 5. April 2005
Nachdem ich gerade mal wieder so auf dem Trip bin, was hart & melodisch, aber mit richtig Druck ist, konnte ich nach der Beurteilung von Norbert Schill gar nicht anders, als die Scheibe sofort zu ordern. Insbesondere als Anathema-Fan der angeführten Scheiben war die Erwartung groß.
Aber dann doch ein leichtes Erschrecken, als ich die CD heute zum ersten Mal hörte. Und auch beim 2. Durchlauf jetzt wird es nicht viel besser. Klar sind die Sachen flüssig durchgestylt, was aber fehlt, sind mal die richtigen Ausbrüche. Es erinnert mich mehr an Empyrium und ähnliche Combos.
Für den Leser, der zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen ist, kann ich zur Zeit nur eine Band empfehlen: Moonsorrow!!! So etwas genial Geiles habe ich sehr sehr lange nicht gehört und sie stellen echt meine alten Götter Anathema um die Zeit von Alternative 4 voll in den Schatten. Da kommt dieser Druck, der einem bei entsprechend lautem Hören einfach voll erfasst und die Schädeldecke öffnet.
Fazit: "Pale Folklore" von Agalloch ist schon eine gute Scheibe, aber bei mir eben nur 4 Sterne. Es gibt eben schon Besseres (natürlich meine persönliche Meinung)...
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