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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterschätzt...
1984 stiegen Deep Purple dem berühmten Phönix gleich aus der Asche von Rainbow, Whitesnake (die in veränderter Besetzung weitermachten) und Gillan (der ein Jahr mit Black Sabbath überbrückte), und das sogar in der Mk II-Version. "Perfect Strangers" war ein Werk aus einem Guß, und die anschließende Tournee war ein einziger Triumphzug...
Veröffentlicht am 3. Mai 2007 von Frankie Eyes

versus
5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Purple im Gewand der 80er
Als das Album damals erschien, waren sich viele noch nicht sicher, ob es qualitativ dem Reunion-Album "Perfect Strangers" das Wasser reichen kann. Mit Abstand von einigen Jahren jedoch muß man festhalten daß hier das Songwriting zum Teil doch zu wünschen übrig läßt. Purple versuchen hier bei einigen Stücken wie z. B...
Veröffentlicht am 30. Juni 2002 von Gerhard Gösebrecht


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterschätzt..., 3. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: The House of Blue Light (Audio CD)
1984 stiegen Deep Purple dem berühmten Phönix gleich aus der Asche von Rainbow, Whitesnake (die in veränderter Besetzung weitermachten) und Gillan (der ein Jahr mit Black Sabbath überbrückte), und das sogar in der Mk II-Version. "Perfect Strangers" war ein Werk aus einem Guß, und die anschließende Tournee war ein einziger Triumphzug. Danach schien die Sonne schon nicht mehr so hell. Einige Bandmitglieder (wir alle wissen welche) hatten schon wieder Probleme miteinander. Vielleicht ist "House of Blue Light" deswegen so ein (wie der von mir geschätzte Kollege Child in Time schon bemerkte, erstaunlich gutes) Stückwerk geworden.

Wie schon beim grandiosen Comeback drei Jahre zuvor saß Bassist Roger Glover wieder im Produzentensessel. Das Ergebnis klingt etwas konstruiert, was vielleicht (wahrscheinlich) daran lag, daß sich einige Bandmitglieder aus dem Weg gingen und nicht mehr gemeinsam musiziert wurde. Viele Songs fühlen sich an wie Fragmente, die aber meistens irgendwie - z.B. durch einen eingängigen Refrain - zusammengehalten werden. Beispiele: "The Unwritten Law", "Call of the Wild", "Dead Or Alive". "The Spanish Archer" rockt ohne Ende und ist ein Hinweis darauf, daß Ritchie seine Charts-Ambitionen hintenangestellt hat und immer noch ein echter Rocker in ihm steckt.

Schwächelndes wie "Hard Lovin' Woman" (was war "Hard Lovin' Man" doch für ein Supersong) zeigt aber auch auf, daß nicht mehr alles blau war im Hause DP.

Für mich der Höhepunkt ist "Strangeways", das bedauerlicherweise nie live gespielt wurde - wohl deswegen, weil es ein reines Studioprodukt mit vielen Effekten ist. Hier kommt endlich auch Jon Lord zu seinem (auf diesem Album seltenen) Recht, wenn auch nicht an seiner geliebten Hammond.

Man vermißt ein wenig das entspannte Miteinander, das noch auf "Perfect Strangers" hörbar war. Trotzdem ist "House of Blue Light" ein gutes Album geworden und nur das drittschlechteste der Mk II (nach "The Battle Rages On" und "Who Do You Think We Are").

Noch ein Zusatz: Wer die Original-LP besitzt und der Meinung ist, daß er die CD nicht braucht... derjenige braucht sie doch! Einige Songs sind auf der LP gekürzt. Besonders die längere Version von "Strangeways" muß man einfach haben. Aber aufgepaßt: Nicht jede CD-Veröffentlichung hat die längeren Versionen, siehe Anmerkungen (danke Till Hanisch).
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen besser als sein ruf!, 6. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: The House of Blue Light (Audio CD)
gut, das vorgaengerwerk "perfect strangers" wird immer wieder zum vergleich genommen. verstaendlich, aber es wird hier trotzdem mit zweierlei mass gemessen.
das vorgaengeralbum ist halt schon was besonderes. fuer viele (wie auch mich..) ueberraschend dass es was neues gibt, und dann noch mit der legendaerren mark II besetzung. da kann das nachfolgewerk gar nicht rankommen...
zugegeben die songs sind hier nicht ganz so knallig. aber "bad attitude", das fetzige "mad dog" oder der hammerausstieg "dead or alive" sind verdammt gute songs. dazwischen das etwas schraege "mitzie dupree" oder "strangeways". solch dinge fehlen beim vorgaenger komplett.
und - (siehe meine kritik fuer "perfect strangers") die scheibe davor war gut, aber sehr altmodisch produziert. das teil haett von anfang der 70er sein koennen. also da gabs die auf-sicher-gehn-nummer.
weiterhin spielt bei dem "house of blue light" endlich wieder ian paice abwexlungsreicher als bei dem werk davor. da wars wirklich nur takt halten.
die bandbreite des sounds ist hier auch hoerbar. eben nicht stehen geblieben sein bei den 70ern.
ein grund warum die scheibe vielleicht nicht so gezuendet hat, sind die krawalle, die sich nach der reunion ja einstellen mussten.
vorne dran ritchie blackmore der recht bald ian gillan aus der band gemoppt hat. und dass die kreative phase damit wohl etwas behindert war, ist auch zu hoeren.
schliesslich war dies die letzte studio cd mit ian gillan als saenger.
nach ihm kam ex-rainbow shouter joe lynn turner. der leider weder altersmaessig noch von der grundausrichtung der musik zum rest der truppe gepasst hat.
daher gabs mit ihm nur eine studio scheibe, dananch die obligatorische tour + dann kam ian gillan wieder.
also - sauber produziert, von der musikalischen umsetzung her deutlich einfallsreicher als das vorgaengerwerk. aber die querelen in der band sind spuerbar.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen sie konnten es eigentlich immer, 17. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: The House of Blue Light (Audio CD)
Eine Platten- oder CD Sammlung ohne mindestens einer Deep Purple Scheibe kann und darf man nicht als ernstzunehmend betrachten. So sagt man und so wird es dann wohl auch sein. Wer kennt sie nicht die großen Meilensteine In Rock", Machine Head", Fireball" oder Perfect Stranger". Oder wer breitet nicht sofort seinen Gebetsteppich aus wenn die Sprache auf Made In Japan" zu sprechen kommt?
Und gerade deshalb ist es so komisch das es dennoch Scheiben von Deep Purple gibt die im Grunde genommen alles haben was ein tolles Album ausmacht, aber die so gut wie keinerlei Erwähnung und Aufmerksamkeit bekommen. The House Of The Blue Light" ist eine dieser Scheiben und wenn man sich mal richtig entspannt und versucht zu analysieren woran das liegt dann kommt man irgendwann auf den Schluss das es nur einen Grund gibt. Und der heißt hier Perfect Stranger". Dieses übermächtige Reunionwerk hätte mit nichts, aber auch wirklich gar nichts übertroffen werden können und deshalb hat man damals auch versucht weniger am Stil des Songwritings als an der Produktion und am Sound etwa zu verändern.
Und Herr Glover hat hier tatsächlich eine vorbildliches, wenn auch etwas zu glattes Soundbild zusammengeschustert.
Gut, die Herren waren mit ihren dicken Rockstarhintern endgültig aus den 70ern raus und in den 80ern angekommen, aber weil eine Produktion z.B. für Journey perfekt klingt muss es nicht auch unbedingt das I-Tüpfelchen für Purple sein.
Also kann man festhalten das das Scheitern der Scheibe nicht an Songs wie The Unwritten Law", Mad Dog" oder Hard LovinŽ Woman" liegt sondern an ein paar nebensächlichen Kleinigkeiten, welche summiert dem Gesamtbild eher unzuträglich waren.
Wer jedoch Lust auf eine ausgefeilte und liebevoll ausgearbeitete Hardrockscheibe mit tollem Gitarrenspiel von Richard Blackmore, feinem Gesang von Stimmbandgott Ian Gillan und etwas uncoolen Hammond-Keys von Jon Lord hat, der darf dieses blaugefärbte Bonbon aus dem CD Süssigkeitenland erstehen ohne später am schlechten Gewissen oder schlechten Geschmack zu ersticken.
Dies hier ist kein Klassiker aber dennoch eine angenehme Abwechslung zu den ewig gleichen Classic Rock Scheiben die man sonst so auf seinem Plattenteller am rotieren hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Haus des blauen Lichts, 21. März 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: The House of Blue Light (Audio CD)
The House of Blue Light ist das zweite Album nach ihrem Comeback. Leider ist das Album sehr unterschätzt und es werden kaum mehr Songs davon gespielt. Damals war es eigentlich recht erfolgreich. Die Band geht hier nicht mehr so auf Nummer sicher und probiert auch Neues aus. Das Album ist nicht so gut wie Perfect Strangers, aber besser als z.B Stormbringer. Eingespielt wurde es in der MkII-Besetzung. Erschienen ist The House...1987.

Relativ bekannt wurde das damals oft live gespielt "Dead Or Alive", das ich gerne noch hör und für mich der Höhepunkt des Albums ist. Auch "Bad Attitude" gefällt mir gut. Bei "The Unwritten Law" hört man, dass die Band sich etwas verändert hatte. Ein toller Song ist auch "The Spanish Archer". Leider wurde es nicht live gespielt. "Mad Dog" gefällt mir, weil er einfach richtig rockt und eine eingängige Melodie hat. "Strangeways" (mit vielen Effekten) und das leicht kommerzielle "Call Of The Wild" können mich auch überzeugen. Der Rest der Songs ist auch größtenteils gut, nur "Black And White" kann mich nicht überzeugen. Schade, dass Purple heute eigentlich keine Songs mehr von diesem Album spielt. Ich habe nichts gegen das Album und weiß nicht warum es nicht so bekannt geworden ist.

5 Sterne sind etwas zu viel, aber gute vier Sterne und eine Kaufempfehlung gebe ich gerne ab, denn The House...ist echt gut und Fans von Deep Purple sollte dieses Album unbedingt haben.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Haus des blauen Lichtes - Oder das ungeschriebene Gesetz eines oftmals übersehenen Albums, 10. März 2012
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The House of Blue Light (Audio CD)
Musik ist ja bekanntlich Geschmacksache. Was dem Einen gefällt, gefällt dem Anderen weniger oder überhaupt nicht. Und was der Eine gut findet, findet der Andere weniger gut, oder vielleicht sogar schlecht. Es ALLEN Recht zu machen, ist bekanntlich etwas, das niemand kann. Auch nicht, und vor allem nicht Deep Purple, die aufgrund ihrer vielen Streitigkeiten untereinander, und den daraus resultierenden Line-Up-Wechseln ständig ihre Fans verunsicherten und dadurch regelmäßig mit unterschiedlicher Musik konfrontierten. So auch mit dem Album - The House Of Blue Light - das durchaus an den musikalischen Trend der damaligen Zeit Mitte der Achtziger angepasst wurde, und deshalb sehr viele AOR- und Stadion-Rock-Elemente enthält. Vielen alteingesessenen Fans gefiel diese musikalische Ausrichtung aber überhaupt nicht gut, denn ihnen fehlten die klassischen Rockelemente der Siebzieger Jahre, aber vor allem die energiegeladenen und berühmt-berüchtigten instrumentalen Duelle zwischen Blackmore und Lord.

Ebenfalls bemängelt wurde, dass das Album keinen richtig großen Singlehit abwarf, denn weder - Bad Attitude - noch - Call Of The Wild - konnten sich vielversprechend in den Charts platzieren. So ist - The House Of Blue Light - ähnlich wie seinerzeit - Stormbringer - ein typisches Album "Album", ohne Hit, aber auch ohne große Schwächen, denn es enthält zehn zeitlose und durchweg sehr gute Hard-Rock-Songs, bei denen man jederzeit die markanten Eckpfeiler der Deep-Purple-Musik unverkennbar heraushören kann.

Erwähnenswert wäre in diesem Zusammenhang vielleicht noch, dass das Album - The House Of Blue Light - obwohl es keinen richtigen Singlehit enthält in Deutschland Platz 1 der Album-Charts erreichte, welches Privileg bisher nur den "großen" Alben aus den Siebzigern - In Rock, Fireball, Machine Head - und - Burn - genießen konnten. So bleibt es ein ungeschriebenes Gesetz, dass dieses großartige Album oftmals im Blauen Licht hinter der leicht geöffneten Tür übersehen wird.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Purple im Gewand der 80er, 30. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: The House of Blue Light (Audio CD)
Als das Album damals erschien, waren sich viele noch nicht sicher, ob es qualitativ dem Reunion-Album "Perfect Strangers" das Wasser reichen kann. Mit Abstand von einigen Jahren jedoch muß man festhalten daß hier das Songwriting zum Teil doch zu wünschen übrig läßt. Purple versuchen hier bei einigen Stücken wie z. B. "Call of the wild" oder "The unwritten law" einen Hit zu landen; das ganze geht aber dann nach hinten los. Zudem klingt das Werk weitgehend zu überladen und überproduziert, da fehlt Lockerheit und Spontanität.
Andererseits weist das Album aber auch einige Glanzpunkte auf. "Bad Attitude", das spielfreudige "Spanish Archer" das unkonventionelle "Strangeways" oder das bluesige "Mitzi Dupree" sind Stücke, die es verdient gehabt hätten, ins Live-Programm aufgenommen zu werden. Was bei "Bad A." hin und wieder geschah.
Insgesamt nicht nur für Purple-Anhänger auf jedenfall hörenswert, denn mehr als die Hälfte der Songs sind letzlich gut bis befriedigend.
Völlig unverständlich ist, daß bei Veröffentlichung der "Remastered-Ausgabe" die kürzeren LP-Versionen der einzelnen Tracks verwendet wurden.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Keiner mag die Scheibe heute mehr..., 23. Juli 2006
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The House of Blue Light (Audio CD)
...und das obwohl sie eine der erfolgreichsten Platten von Purple überhaupt war (meines Wissens nach 6 oder 7 Wochen in Deutschland auf Platz 1). Auch Ian Gillan mag die Platte nicht, deshalb spielen die Jungs wohl auch keine Songs von "House" mehr - schade! Ich jedenfalls würde gerne mal wieder "Bad attitude", "Dead or alive" oder "The unwritten law" live sehen und hören! Roger Glover sagte damals "Perfect stangers war auf Nummer sicher, jetzt wird wieder was Neues probiert". Bei Songs wie "Strangeways und The unwritten law" kann man das gut nachvollziehen. "Mitzie Dupree" dagegen ist ein einfaches Lied, welches in kurzer Zeit eingespielt wurde. Ganz besonders gut gefällt mir "Spanish archer". Der Spanier ist wohl noch nie live gespielt worden? Sehr Schade.
Mit "Blue light" von `87 haben Purple jedenfalls gezeigt, dass ihr Comeback keine Eintagsfliege war und daher von mir 4 Sterne.

P.S.: Ich habe gerade das Buch "Deep Purple - Die Geschichte einer Band" gelesen. Wenn das stimmt was dort steht ist es ein kleines Wunder, dass das Album so gut geworden ist, da sich die Herren bei den Aufnahmen `86 schon wieder spinnefeind waren.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solides Rock-Album, 25. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: The House of Blue Light (Audio CD)
Das zweite Album nach der Reunion konnte den hohen Erwartungen der Fans und Kritiker, die durch "Perfect Stranger" geweckt wurden, leider nicht gerecht werden. Trotzdem lieferten Deep Purple mit "The House of Blue Light" ein solides Rock-Album in typischer Deep Purple-Manier, mit entsprechendem Wiedererkennungswert ab. Mir persönlich gefallen insbesondere die ersten 2 Stücke "Bad Attitude" und "The Unwritten Law" sehr gut. Insgesamt gesehen lässt sich die Scheibe gut anhören und ist eine Kaufempfehlung wert!
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für den Preis in Ordnung, 3. März 2008
Rezension bezieht sich auf: The House of Blue Light (Audio CD)
Klar, zwischen dem Reunion-Album "Perfect Strangers" von 1984 und dessen Nachfolger hier liegen Welten. Das Geld für die CD ist aber beileibe nicht schlecht angelegt, denn mit "Bad attitude", "The unwritten law", "Call of the wild" und dem tadellosen "Dead or alive" liegen vier erstklassig daherrockende Lieder vor. Die restlichen Songs sind zwar auch ganz ordentlich und das Reinhören in jedem Fall wert, im Vergleich zum sonstigen Deep-Purple-Repertoire aber nicht der ganz große Wurf. Unterm Strich bleibt mit "The House Of Blue Light" zwar kein weltbewegendes, aber immerhin noch gutklassiges Rockalbum, welches hier zum Preis einer CD-Single erhältlich ist. Und das reicht allemal für eine Kaufempfehlung.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundertüte, 9. Februar 2011
Von 
Thomas Max "Max" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The House of Blue Light (Audio CD)
Ein stark unterschätztes Album! Wie so häufig nach einem großen Erfolg, begleitet von reichlich Medien-Hype (die Purple-Reunion und das Album Perfect Strangers), ebbt die Begeisterung danach ab, man wendet sich anderen Sensationen zu und eine Band in solch einer Situation hat eigentlich keine Chance. Meines Erachtens hätte diese Scheibe mindestens ebensoviel Aufmerksamkeit verdient wie Perfect Strangers, denn sie gleich bei näherer Betrachtung einer Wundertüte. Zwingende Melodien, knackige Grooves, grandiose Virtuosität, gewagte Experimente, inspirierte und geistreiche Texte, Tradition und Innovation - noch heute komme ich immer mal wieder auf einen kleinen Besuch ins Haus des blauen Lichts und entdecke spannende Ecken.
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The House of Blue Light
The House of Blue Light von Deep Purple (Audio CD - 2000)
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