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TOP 500 REZENSENTam 11. März 2006
Jeder hat ja so seine eigene Vorstellung einer Oper, aber bei aller Vorliebe für eine bestimmte Einspielung ist es doch völlig unakzeptabel, eine andere dafür in Grund und Boden zu stampfen, und dann ausgerechnet diese hier, die ich für eine der allerbesten Dirigentenleistungen Giulinis halte. Der Dirigent hat in seiner Einspielung die Absicht verwirklicht, viele falsche Töne und Auszierungen, die sich im Laufe der Zeit in die Interpretation eingeschlichen haben, aber keineswegs in der Original-Partitur anzutreffen sind, auszumerzen und einen authentischen Rigoletto vorzulegen. Placido Domingo ist bestimmt nicht der ideale Herzog, aber gerade in dieser Aufnahme leistet er Überdurchschnittliches. Man spürt geradezu, daß hier ein erfahrener und behutsamer Orchesterchef mit ihm gearbeitet hat. An Ileana Cotrubas und Piero Cappuccilli finde ich nichts auszusetzen, und in Kurt Moll verfügt die Aufnahme über einen Monterone, der nicht seinesgleichen hat. Der Chor der Wiener Staatsoper und die Wiener Philharmoniker sind traditionsreiche, erstklassige Formationen und über alles Lob erhaben. Ich finde die Einspielung rundum gelungen, mit den üblichen kleinen Abstrichen, die man bei fast jeder Aufnahme machen kann. Ich habe Vergleiche angestellt mit Callas/Gobbi/Serafin (EMI), R.Peters/Björling/Perlea (RCA), Scotto/Bergonzi/Kubelik (DGG), Paliughi/Tagliavini/Questa (Cetra), Moffo/Kraus/Solti (RCA) und Erna Berger/Warren/Cellini (RCA) sowie Rita Streich/Metternich/Fricsay (deutsch gesungen) und muß sagen, daß alle Einspielungen Stärken und Schwächen aufweisen, aber Giulinis Aufnahme kann es auf ihre Art mit allen genannten mühelos aufnehmen. Klanglich ist die im September 1979 entstandene Produktion allen anderen hier genannten deutlich überlegen, und das von der DGG beigelegte Textbuch ist von hervorragender Qualität. Es bringt eine ausführliche Einführung in das Werk und das Libretto auch in deutscher Übersetzung. So sei sie jedem Liebhaber dieser Oper wärmstens empfohlen.
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TOP 500 REZENSENTam 26. Mai 2004
Diese Aufnahme gehört für mich zu den großen Einspielungen des Rigoletto neben den Aufnahmen unter Serafin (EMI, Callas, di Stefano, Gobbi), Solti (Moffo, Kraus, Merrill) und Bonynge (Sutherland, Pavarotti, Milnes).
Ihr größtes Plus ist das geschlossene Ensemble: Hier sind auch sämtliche Nebenrollen perfekt besetzt. Als Beispiel sei nur Kurt Moll in der winzigen Rolle des Monterone genannt, bei dem der Fluch im ersten Akt endlich einmal so bedrohlich klingt, wie es sich gehört.
Das wird noch verstärkt durch den besten Chor und vor allem das beste Orchester aller Aufnahmen. So präzise, energisch und glanzvoll wie von den Wiener Philharmonikern habe ich nicht nur die Ouverture noch nie gehört.
Das alles wäre natürlich völlig sinnlos, wenn die Sänger der drei Hauptrollen dieses Niveau nicht halten würden. Aber sie tun es:
Ileana Cotrubas ist eine sehr verletzliche, jugendliche und zarte Gilda - die beste Rolle ihrer leider kurzen Kariere. Nach der unübertroffenen Maria Callas ist sie für mich die beste Rollenvertreterin, weil die großen Konkurrentinnen - v. a. Sutherland und Scotto - mir zu reif klingen.
Placido Domingo fehlte für den Herzog von Mantua - wie vielen intelligenten Tenören - etwas die Leichtigkeit, der naive Machismo. In dieser Rolle finde ich Instinktsänger wie Pavarotti oder di Stefano meist überzeugender. Trotzdem singt Domingo gewohnt stilsicher und elegant, ist insbesondere im Liebesduett sehr überzeugend.
Und schließlich Piero Cappuccilli in der Titelrolle: Der Italiener war in den 70ern als Verdi-Bariton unersätzlich - stets bombensicher, perfekt vorbereitet und ausdrucksvoll in jeder Rolle. Seine Stimme war nicht strahlend und rund wie die von Bastianini oder Merrill, sondern eher körnig und rau. Das wusste er aber als Ausdrucksmittel zu nutzen, gerade in den Vater-Szenen der Oper. Nach Tito Gobbi vielleicht der überzeugendste Rigoletto auf Platte.
Fazit: Meine Lieblingsaufnahme ist und bleibt die Callas-Aufnahme der EMI. Wer aber die Callas nicht mag, empfindlich auf scharfe Töne oder Unsauberkeiten im Orchester reagiert, dem sei diese Einspielung wärmstens empfohlen.
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am 16. Februar 2013
"Ein Kunde" scheint von den hohen Tönen besessen zu sein. Die meisten wurden übrigens gar nicht von Verdi komponiert. Sie sind auch gar nicht so wichtig. Eine Oper besteht aus mehr. Cotrubas klingt überhaupt nicht angestrengt. Domingo phrasiert ausgesprochen musikalisch und lyrisch, eher leicht und "sprechend" Er ist ein sehr verführerischer Herzog - weniger der Macho vielleicht! Das Orchester spielt hervorragend - zur Abwechslung mal ein Top-Orchester. Man hört Details der Partitur, die man in vielen anderen Aufnahmen vermisst. Das Dirigat ist vielleicht nicht sehr drängend und weniger auf billige Effekte ausgelegt, dafür bemüht Verdi's Musik feinfühlig und genau umzusetzen. Vielleicht fehlt dafür etwas an "Drive" aber die Melodien werden schön ausgekostet.
Für "Ein Kunde" scheint dies alles zu wenig zu sein. Oper ist aber nicht ein Gesangs-Zirkus - wer singt am höchsten? Gröbere und pauschale Rigoletto Aufnahmen gibt es mahr als genug. Sie wären evtl mehr nach den Geschmack von "Ein Kunde".
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am 10. Februar 2016
Von dieser Einspielung kann man nur schwärmen: eine Sängerbesetzung mit Klasse und Niveau bis in die Nebenpartien, dazu die Wiener Philharmoniker unter Carlo Maria Giulini und alle zusammen in Verdi-Hochform. Kein reißerischer, vordergründig effekthaschender Rigoletto, sondern ein fein ausbalancierter, mit Gefühl und Emotionen - hinreißend und einfühlsam gesungen von den Ausnahme-Künstlern Ileana Cotrubas, Domingo, Cappuccili und Kurt Moll - herrlich orchestriert von den Wiener Philharmonikern unter Maestro Giulini. Eine perfekte Opernproduktion.

PS: wer es lieber betont effektvoll und schnell mag, dem sei die Solti-Aufnahme mit tollen Sängern (Robert Merrill, Anna Moffo und Alfredo Kraus) empfohlen. Am besten beide Aufnahmen kaufen und vergleichen.
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am 1. März 2016
Wäre es nach der 1. Scheibe gegangen, hätte ich 5 Punkte gegeben, weil ich Giulini für den besten Verdi-Dirigenten halte. Die zweite Scheibe war nicht anzuhören - ganz kaputt. Die Kassette war aber als "sehr gut" verkauft worden. Der Verkäufer - Medimops - zeichnet sich auch dadurch aus, dass er die Kosten für die Rücksendung nicht übernimmt, trotz des korrekten Ausdrucks. Schon einmal musste ich eine Bestellung bei dieser Firma zurückschicken - ein fleckiges, bekritzeltes Buch. Nie wieder Medimops kann ich nur sagen.
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am 20. Dezember 2013
Schade, so eine Aufnahme durch technische Mängel zu zerstören ist traurig. Zumal es sich auch noch um eine CD der Deutschen Grammophon handelt. Der MP3 Mitschnitt zeigt die gleichen Mängel. Ich habe die CD wieder zurück geschickt.
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am 12. Dezember 2013
bin von der cd voll begeistert, gute Qualität, Preis-Leistungsverhältnis voll ok. Eigentlich nervt die Beschreibung mit mindestens 20 Worten, aber was soll es.
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am 2. März 2015
Einer der schlechtesten Rigoletto Einspielungen überhaupt langweilig, uninspiriert ganz schlechtes Klangbild.
Man hätte Domingo die Rolle des verführerischen Herzogs ende 60er Anfang 70er Jahre singen lassen sollen zur Zeit wie er den Don Carlos mit Giulini oder Il Trovatore mit Mehta aufgenommen hat.
Meine Persönliche Referenzaufnahme ist der Pavarotti / Bonynge Rigoletto sehr gut gefällt mir auch die Callas Aufnahme so wie auch die Bergonzi / Kubelik Aufnahme mit Fischer Dieskau.
Diese CD nicht kaufen!
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am 1. April 2005
Der mieseste aller Rigolettos!
Domingos Stimme ist für den Herzog zu schwer, klingt schwammig, lässt jede (auch ausdrucksmäßige) Leichtigkeit vermissen. Das Questa o quella habe ich so stumpf und unschön phrasiert noch nie gehört. Der faule Herr schenkt sich obendrein nicht nur die Accuti an den Wiederholungsenden, sondern sogar Höhen während Arien (Ella mi fu rapita) und Duetten. Und eine Cabaletta ist nicht notwendig, wenn man sie nicht hinauf singen kann!
Cappuccilli, für mich einer der besten Rigolettos der letzten Jahrzehnte, will (oder muss) es ihm gleich tun und schenkt sich ebenso die meisten Höhen. Es bleiben ein paar ausdrucksstarke Phrasen in der Mittellage - aber das ist für einen Studio-Rigeletto viel zu wenig. Ileana Cotrubas habe ich an der Wiener Staatsoper auch unzählige Male besser gehört als hier, sie klingt steif und angestrengt. Die Gehörgänge verdreht's einem vollends beim hinunter gesungenen Schluss des Vendetta-Duetts - das klingt schlicht falsch.
Giulini, ein sonst von mir hoch geschätzter Dirigent, verbricht hier eine lähmend langweilige, uninspirierte Wiedergabe von Verdis melodisch wohl eingebungsvollster Partitur.
Finger weg von dieser CD!!!
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