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am 28. August 2000
Randy Newman hat sich Zeit gelassen. Seine lange Krankheit und der Mißerfolg seines "Faust" bei Kritikern und Publikum sind wohl die Hauptgründe, warum wir 11 Jahre auf ein weiteres reguläres Studioalbum warten mußten. Dafür stimmt an "Bad Love" aber auch wirklich alles: Aufwendig arrangierte Stücke wie "My Country" und "The Great Nations of Europe" wechseln sich mit ruhigen Liebesliedern voller Schmerz und Sehnsucht ab (z. B. "Every Time it Rains" oder "I Miss You", welches er in Gedenken an seine Ex-Frau geschrieben hat). Sicher, es braucht Zeit, sich mit seiner Musik auseinanderzusetzen. Songs wie "Shame" (aus der Sicht eines alternden, verbitterten Rockstars, der sich in ein junges Mädchen verliebt hat) oder "Better Off Dead" (das von einer unglücklichen Liebe handelt) sind -wie es die Titel schon andeuten- nichts, was man im Autoradio während der Fahrt höhrt und mitgröhlen kann, sondern Stücke, über die man sich mehr als einmal Gedanken machen kann. Ein weiterer bemerkenswerter Titel ist "Big Hat, No Cattle", mit dem sich Newman nach dem selben Prinzip, mit dem er es schon bei "The Masterman and Baby J" (Land of Dreams, 1988) bezüglich Rap getan hat, über Countrysongs lustig macht, indem er einfach selber einen solchen Song schreibt. Nur, daß inhaltlich selbstverständlich die Ideale der Country-Szene ad absurdum geführt werden ("I lied to my dear mother, now I`m lying to my wife", "I took my little family by my side and i lied, lied, lied..."). Fazit: ein brilliantes Album, erstaunlich ruhig und daher auch ziemlich unkommerzionell (als ob es Randy Newman jemals auf Kohle abgesehen hätte :), zynisch, ironisch und wahnsinnig ehrlich.
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am 13. Dezember 1999
Fast alle Jahre wieder passiert das gleiche Spiel: dann steigt ein gewisser Randy Newman nach längerer Pause wie Phönix aus der Asche empor und schafft das, wovon unsere so zahlreichen Boygroups ein Leben lang wohl nur träumen können: er verbindet wahren Anspruch mit echter Musikalität, und das fernab jeglicher Hitparadenschielerei. Seit 30 Jahren im Geschäft, bleibt sich Newman mit BAD LOVE - seinem insgesamt 9. Studioalbum (neben Filmmusiken wie AWAKENINGS oder RAGTIME und seinem All-Star Musical, FAUST) - weiterhin selbst treu. Wie fast immer, liefert er auch diesmal 12 Songs unterschiedlicher Stimmung ab, schlüpft dabei in verschiedene Rollen, ohne die bei ihm übliche Portion Selbstironie - wie in "I'm Dead (But I Don't Know It)" - auszusparen, und demonstriert einmal mehr seine außergewöhnlichen Fähigkeiten als Komponist, Arrangeur und Pianist mit unverwechselbarem Ton. So gerät etwa "Shame," das Selbstporträt eines gerade verlassenen Frauenverächters, zum jazzig-angehauchten Ohrenschmaus, bei dem die Instrumentierung (Bläser, Shuffle-Drums, Frauen-Chor und Piano) meisterlich das Drama eines sich selbst erniedrigenden Mannes unterstreicht. Jeder Ton sitzt dabei schlichtweg am rechten Platz. Ähnlich brilliant ist dem Songwriter seine eigene Version eines Scheidungsvermeidungsprogrammes in "The One You Love" sowie das im Bossa-Nova-Rhythmus gehaltene "Better Off Dead" als Warnung vor blinder, unerwiderter Liebe geraten. Seinen Hang zum musikalischen Cabaret entfaltet Newman im ironisch-bissigen Abgesang auf die zerstörerischen Errungenschaften 'moderner' Zivilisationen, "The Great Nations of Europe," oder in "Big Hat, No Cattle," seiner Country-Parodie, in der - wie auf dem 74er Konzeptalbum GOOD OLD BOYS - die Rednecks-Mentalität aufs Korn genommen wird. BAD LOVE überzeugt insgesamt durch ebenso intelligente wie unterhaltsame Qualitäten von newmantypisch-zeitlosem Wert. Mein Album des Jahres 1999 und seit dem Erscheinen von LAND OF DREAMS (1988) für mich das schönste Vorweihnachtsgeschenk. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 11. November 1999
Randy Newman veröffentlicht seine Alben nicht am Fließband, seine letzte CD, "Faust", erschien vor 4 Jahren. Ein Haupteil seiner Arbeit in der Zwischenzeit besteht im Komponieren von Filmmusiken. Er hat dadurch aber die Fähigkeit, kompakte Lieder zu schreiben keineswegs verloren. Hinter "Faust" stand eine witzige Idee, deren Umsetzung letztlich allerdings nicht überzeugen konnte. Ein wesentlicher Grund dafür war das relativ mittelmäßige Songmaterial. "Bad Love" ist in fast jeder Beziehung ein besseres Album. Musik, Text und Arrangement ergänzen sich vorzüglich und viele Melodien setzen sich im Kopf fest, beispielsweise "My Country". Die Themen sind die alten: Liebe - mit und ohne Ironie -, der "Amerikanische Traum", der amerikanische Süden, alternde Rockstars usw. Die Musik variiert von sparsamer Klavierbegleitung (I miss you) bis zu rockigen Tönen (I'm dead). Der Einsatz von Streichern erfolgt geschmackvoll und zeugt von der großen Erfahrung im Schreiben von Soundtracks. Insgesamt eines der besten Alben von Randy Newman, und damit eines der herausragenden Veröffentlichungen dieses Jahres!
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TOP 1000 REZENSENTam 23. Juni 2007
Ich habe mir "Bad Love" aufgrund der positiven Amazon-Rezensionen zugelegt, ohne jedoch zu viel zu erwarten. Denn man kennt das Problem: Irgendwann sind die Song-Writer ausgebrannt und erreichen ihre alt bekannte Leistung nicht mehr, die Ideen gehen aus.

Zum meiner Überraschung nicht so bei "Bad Love". Der Inhalt der CD ist für einen Spontan-Ohrwurm vielleicht zu komplex, die Freude an den Titeln lässt jedoch nicht lange auf sich warten. Ich höre "Bad Love" seit DREI Wochen nonstop im Auto, ohne die CD jemals gewechselt zu haben. Sie wird einfach nicht langweilig.

Meine Favoriten sind "Shame", "I Want Everyone To Like Me" und "Better Off Dead". Aber auch das Lied über Karl Marx ("The World Isn't Fair") ist nicht zu verachten. Die CD bekommt aus meiner Sicht eine klare Kaufempfehlung, Enttäuschung ausgeschlossen.
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am 22. November 1999
Nach seinem Exkurs zu "Faust", den er zusammen mit anderen namhaften Künstlern vertont hat, ist auf dieser CD wieder Randy Newman allein und mit seinen chrakteristischen Songs zu hören. Vielleicht nicht mehr ganz so schön "schief" wie früher schon einmal, auch nicht so exzentrisch, aber immer noch gut für melancholische Momente!
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am 26. Februar 2015
Erst spät bin ich ein Fan von Randy Newman geworden. Aber besonders diese CD hat es mir angetan. Tolle Texte, tolle Songs. Die Vortragsweise und die Stimme von Randy Newman ist allerdings nicht jedermanns Sache. Ich brauchte wahrscheinlich deswegen auch annähernd 40 Jahre, um sie heute zu mögen.
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am 5. Oktober 2013
Wunderbare CD, hinreißend schöne Texte, typische Newman-Kompositionen, - Klassiker für Newman-Fans. Schöne, sorgfältige Aufnahmen, ich hab die CD sehr genossen!
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