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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende, schön gestaltete Referenzaufnahmen, 29. Mai 2001
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Kodaly (Orchesterwerke) (Audio CD)
Fricsay, der wie kein anderer in Deutschland für seine ungarischen Landsleute Bartok und Kodaly eintrat, hat Referenzaufnahmen mit Musik dieser Komponisten hinterlassen. Einige der wichtigsten Stücke sind bereits in den Originals der DG neu digitalisiert erschienen. Am meisten fasziniert unter den Stücken von Kodaly die Janos-Suite, eine späte Großtat von Fricsay in Stereo. Schön plastisch und lebendig musiziert, mit spannender Binnenstruktur, auch wenn die einzelnen Sätze der Partitur an manchen Stellen nicht so ganz zusammenpassen wollen. Der Psalmus mit Haefliger ist ebenso ein Wiederhören wert. Die CD zeigt jedenfalls einen großartigen Fricsay mit neu zu entdeckenden Kompositionen in vorbildlicher Überspielung.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Authentische Aufnahmen, 9. November 2006
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Kodaly (Orchesterwerke) (Audio CD)
Der ungarische Dirigent Ferenc Fricsay war auf vielen musikalischen Gebieten zu Hause, seine besondere Liebe galt neben Mozart seinen Landsleuten Béla Bartok und Zoltán Kodály. Seine bedeutenden Kodály-Einspielungen für die DGG sind hier auf einer CD zusammengefaßt, und man kann den Stücken bescheinigen, daß sie zwar auf jüngeren Aufnahmen deutlich besser klingen, aber interpretatorisch brauchen sie keinen Vergleich zu scheuen. Leider entstanden sie überwiegend in den Jahren 1953 und 1954, wurden also noch in Mono aufgezeichnet, nur die Háry-János-Suite aus 1961 erklingt in sehr guter und räumlicher Stereo-Qualität. Sie eröffnet denn auch den Reigen, und man kann dem Dirigenten, der zum Zeitpunkt der Aufnahme schon von seiner unheilbaren Krankheit deutlich gezeichnet war, nur bescheinigen, daß er eine Interpretation vor uns erstehen läßt, die in ihrer Energie und Klarheit nicht zu überbieten ist. Auch die übrigen Kompositionen halten musikalisch jedem Vergleich stand. Besonders der Psalmus hungaricus wird mit elementarer Wucht und Präzision geboten. Der Dirigent fordert allen Mitwirkenden, dem Tenor Ernst Haefliger, dem Chor (bestehend aus RIAS-Kammerchor und dem St. Hedwigs-Chor) sowie seinem Hausorchester, dem RIAS Symphonie-Orchester Berlin, das Letzte ab und wird herrlich belohnt. Alle Verehrer Ferenc Fricsays sollten an dieser CD nicht achtlos vorbeigehen, selbst wenn sie nicht gerade ausgesprochene Liebhaber von Kodálys Musik sind.
Die Klangaufbereitung mit dem "Original-Image Bit-Processing" ist den alten Aufnahmen gut bekommen; auch die Mono-Stücke klingen gut durchhörbar und rauscharm (man mache die Probe bei den Marosszéker Tänzen oder den Tänzen aus Galánta). Der Psalmus mit seinem großen Chor- und Orchesterapparat leidet natürlich ein wenig an der veralteten Technik, aber auch hier hat die DGG alles versucht, um eine gute Durchhörbarkeit zu erreichen. Das Booklet ist, wie gewöhnlich bei den Ausgaben der "Originals", von hoher Qualität. Der ungarische Originaltext des Psalmus ist enthalten, mit Übersetzung in deutsch, französisch und englisch. Besser geht es nicht.
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