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17
2,9 von 5 Sternen
Eye to Eye
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am 12. Mai 2013
1999 kam Eye To Eye der Scorpions heraus. Schon lange suchten die Scorpions nach ihrem Stil. Crazy World war zu kommerziell, auch wenn es große Erfolge feierte, war es eben kein wirklich tolles Scorpionsalbum. Face The Heat war wieder härter, aber irgendwie auch zu gewöhnungsbedürftig. Pure Instinct war dann fast ein reines Balladenalbum und somit auch nicht scorpionstypisch. Mit Eye To Eye schlagen die Scorpions dann aber einen Weg ein, der am weitesten von ihren Klassikern entfernt ist. Die Musik ist irgendwie weniger von Gitarren, als von Computern bestimmt. Und die Scorpions sind bestimmt keine Elektro-Band, daher ist dieses Album das gewöhnungsbedürftigste aller Scorpionsalben.

An der Besetzung hat sich ebenfalls etwas geändert. Am Schlagzeug sitzt jetzt nicht mehr Curt Cress, sondern wie schon auf der vorherigen James Kottak. Sein Schlagzeugspiel ist gut für die Band. Klaus Meine als Sänger singt öfters auch mal tiefer, ansonsten singt ähnlich wie immer. Bei den Fotos zu dem Album hat Klaus aber seine Mütze nicht auf. Rudolf Schenker als Gitarrist hat zumindest musikalisch nicht mehr viel zu sagen. Seine Gitarre rockt nicht mehr richtig. Nur an den Kompositionen beteiligte er sich wie immer sehr. Matthias Jabs als Lead Gitarrist spielt auch keine so große Rolle. Eye to Eye ist aber das Album, auf dem er am meisten komponiert hat. Ralph Rickermann spielt hier sein letztes Studioalbum mit den Scorpions ein. Sein Basspiel braucht man nicht zu kritisieren, aber auch nicht sonderlich zu loben.

Zur Musikart habe ich schon das meiste geschrieben. Es ist eben moderner und mehr am Computer gemacht, als mit den Instrumenten. Es ist viel weniger Härte dabei und man fragt sich manchmal, ob das wirklich noch die Scorpions sind. Der Balladenanteil ist hier relativ hoch, was ich weder gut noch schlecht finde. Viele Songs sind poppig und der Zeit angepasst, in der sie geschrieben wurde. Bei den Songs werde ich nicht jeden erklären, sondern nur die, die ich erwähnenswert halte.

"Mysterious" (5:28) ist ein guter Rock-beziehungsweise Rockpopsong, der wie der Name schon sagt leicht mystisch ist und einen guten Refrain hat. Das Ende zieht sich aber zu lange hin.

"To Be No. 1" (3:57) finde ich besser, als viele behaupten. Klar, der Song ist unglaublich poppig und computergesteuert, aber der refrain rockt gut und außerdem bleibt die Melodie im Ohr. Er wurde die erfolgreichste Single vom Albem.

"10 Light Years Away" (3:53) ist eine Ballade, die mich ebenfalls durch tolle Melodien überzeugt. Der Song ist akustisch und die Gitarren spielen sich schön durch den Song.

"Mind Like A Tree" (5:34) ist der härteste Song der Platte. Er ist recht düster und sorgt für eine gelungene, harte Abwechslung, zwiscehn den vielen Balladen.

"Eye To Eye" (5:05) ist wieder ein Ballade und ist den Vätern von Klaus Meine und Rudolf Schenker gewidmet. Der Song hat nur ein Problem, nämlich, dass er wieder zu lang geworden ist.

"What You Give You Get Back" (5:02) ist noch eine Ballade, die eigentlich etwas kischig geworden ist, mich aber doch etwas an die tollen Balladen erinnert, die die Scorpions früher einmal schrieben. Er ist schön gefühlvoll gesungen.

"Aleyah" (4:20) ist wieder düster und rockig und auch wenn es erst etwas komisch anmutet ist es ein wirklich guter Song. Der Refrain gefällt mir gut bei diesem Lied.

"A Moment In A Million Years" ist die Ballade zum Abschluss. Das komplette Stück ist von einem Klavier untermalt. Ich finde den Song schön und gefühlvoll, auch wenn ich die Singleversion mit Gitarren besser finde. Aber ein sehr gelungener Abschluss.

Auch das mystische und recht lange "Yellow Butterfly" gefällt mir. "Obession" beginnt erst ganz schön wird dann aber zu pop-elektronisch. "Skywriter" ist ähnlich ohne Höhepunkte. "Freshly Squeezed" ist auch zu modern und der Refrain ist gar nicht eingängig. "Priscilla" ist gar nicht so schlecht. Es rockt wenigsten einigermaßen. Auch "Du Bist So Schmutzig" ist in Ordnug, zeigt es doch den Mut der Scorpions ein deutsches Lied aufzunehmen. Es gibt auch einen Rapteil auf Englisch auf dem James Kottak singt.

Insgesamt ist das Album sehr abwechslungsreich, aber hat keine Chance gegen die großen Klassiker der Scorpions. Es folgt ein Album mit Orchester, eine nur akustisches Album, bis dann mit Unbreakable die Scorpions endlich zu ihrem Sound zurückfinden. Ich gebe hierfür gute 3 Sterne.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. November 2009
Hier muss mal eine Lanze für die Scorpions gebrochen werden: "Eye To Eye" ist nicht so schlecht wie allenthalben verlautbart wird. Im Gegenteil: Es ist sogar richtig gut! Ich verstehe, dass die Anhänger des Stampfrocks, der den Scorpions zum Markenzeichen avancierte, hier ihre Schwierigkeiten haben, aber wer sich öffnet für eine Band, die nach fast 30jähriger Karriere ein Experiment wagt, wird mitunter feststellen dass es kein Naturgesetz gibt, das dieses per se zum Scheitern verurteilt, bloß weil hier Drumloops die einstigen Gitarrengewitter zurück gedrängt und die Band in ihrem Nach-Vorne-Rock ausgebremst haben.

Ich habe selbst lange einen Bogen um dieses Album gemacht und es mir erst zugelegt, als ich den restlichen Katalog der Hannoveraner vervollständigt hatte. Und das auch nur nach Probehören im Plattenladen, nachdem ich so viel Negatives darüber gehört und selbst einen kleinen Kulturschock erlitten hatte, als ich mir gleich bei Erscheinen die Singleauskopplung "To Be No. 1" als Maxi-CD zulegte. Dieser Plastikpop, so meinte ich, sei der Scorpions nicht würdig, und dass sie sich sogar erdreisten, "superstar" auf "wunderbar" zu reimen, sprengte mein Fassungsvermögen, und wenn sie im Refrain dreimal losrockten.

Entnervt legte ich die Single beiseite, und staunte so einige Jahre später bei besagtem Probehören des Albums nicht schlecht: Zugegebenermaßen hatte das, was ich hörte, außer Klaus Meines Stimme mit den Scorpions nicht viel gemein, aber gleich der Opener, der Pop-Rocker "Mysterious", kam so verschmitzt daher, dass ich nicht umhin kam, anerkennend zu nicken. Kurzum, ich kaufte die CD, und holte nach, was ich 1999 bei ihrem Erscheinen übergangen hatte: Ich hörte sie mir mehrmals an, von vorne bis hinten. Und wieder. Und wieder. Und fragte mich, warum sie bloß so verteufelt wird?

Gut, jedermanns Geschmack ist das hier sicher nicht, aber wer vorlaut "Popmüll" und "Verrat an der eigenen Sache" schreit, der verkennt meines Erachtens die hohe künstlerische Qualität von "Eye To Eye". Denn hier handelt es sich keineswegs um einen Ausrutscher à la "wollen wir doch mal sehen, ob wir mit ein paar Hitproduzenten und Songschreibern auf unsere alten Tage noch auf dem Cover der Bravo landen", sondern ein wohlüberlegtes, ausgeklügeltes Unterfangen, und das spiegelt sich in den Songs wieder. Sie alle sind abwechslungsreich und vielschichtig, natürlich reine Studiobasteleien, aber man merkt ihnen an, dass die Musiker mit nicht weniger Herzblut zu Werk gegangen sind als bei ihren größten Klassikern. Sie muss die Herausforderung gereizt haben, die Verstärker mal nicht immer bis zum Anschlag aufzudrehen und sich auf unbekanntem Terrain auszutoben. Das Album zeichnet sich durch eine unglaubliche Kreativität und Intensität aus, die nur durch künstlerische Freiheit erreicht wird.
Zum Beispiel der Titelsong, der sich mit dem Verlust eines geliebten Menschen befasst und den das Duo Meine & Schenker ihren Vätern gewidmet hat. Und gerade durch das ungewohnte Soundgerüst, diesen federleichte Beinahe-Reggea, entfaltet der Song seine ganz eigene Wirkung.

Auch dass man sich mit "Du Bist So Schmutzig" erstmals traute, einen deutschsprachigen Song aufzunehmen, der noch dazu mit einem (englischsprachigen) Nu-Metal-Rap von Neu-Schlagzeuger James Kottak daherkommt, zeugt außerdem vom Experimentierwillen der Musiker. Am streitbarsten bleibt wohl "To Be No. 1", weil es die größte Abkehr vom eigenen Sound darstellt, obwohl der Refrain ganz gut losrockt. Ich habe irgendwann den selbstironischen Witz, den digitalen Charme dieser Nummer begriffen, und seitdem kann ich sie einfach nur noch genießen. Mit "Mind Like A Tree" ist dann doch immerhin eine Nummer enthalten, die in die Hardrock-Ecke schielt, hier hat mich nur immer der etwas dumpfe Klang gestört, wo der Rest des Albums doch glasklar produziert ist. Eine schöne Melange aus Stampfrock-Duktus und einer gleichzeitigen Abkehr vom eigenen Wiedererkennungswert, nicht nur weil sphärische Keyboards den Mittelteil überlagern, sondern weil die Scorpions aus ihren gewohnten Melodiemustern ausbrechen. Das zieht sich wie ein roter Faden durchs Album, beinahe jedes Lied verfügt musikalisch (produktionstechnisch sowieso) über ungewohnte Elemente. Das Paradoxe: Es sind eben jene Studiospieleren, die aus einer 08/15-Ballade wie "What You Give U Get Back" erst wirklich hörenswert machen.
Klar, nicht jeder Song ist ein Überflieger, in der zweiten Hälfte finden sich die sperrigen Titel "Yellow Butterfly" und "Freshly Squeezed", und hier wäre in der Tat weniger mehr gewesen, dennoch zumindest interessant und somit hörenswert, und als Gesamtwerk betrachtet erreicht man durch die neu eingeschlagenen Wege, was sowohl Produktion als auch Komposition angeht, eine ungewohnte, gleichzeitig unerreichte Dichte und Substanz. "Aleyah" ist noch so ein Song, der auf allen Disziplinen siegt und für ein Rappeln in der Kiste sorgt, so herrlich und unbeschwert hat man die Scorpions noch selten rocken gehört, in dieses Horn stößt auch "Priscilla".

Man kann von Klangwelten sprechen, die Lieder sind so vielschichtig arrangiert, dass es immer etwas zu entdecken gibt, und die Gitarren, die naturgemäß weniger im Vordergrund stehen, üben sich zusehends in feinen Zwischentönen und nuancierter Klangmalerei. Natürlich ist der Bombast der Scorpions nicht völlig flöten gegangen, sich aber niemals zur Brachialgewalt auswächst wie auf "Alien Nation" oder "Rock You Like A Hurricane". Dies ist eine andere, subtilere Welt, in der sich die Scorpions leider wohler gefühlt zu haben scheinen als ihre Fans.

Im Nachhinein kann man natürlich erleichtert aufatmen und feststellen, dass die Scorpions seit 2004 wieder zum traditionellen Hardrock zurückgekehrt sind. Aber gerade im Vergleich fällt auf, dass eben jenes "back to the roots"-Album "Unbreakable" zwar nicht schlecht, aber irgendwie auch etwas langweilig, na, sagen wir: eindimensional daherkommt. Warum also "Eye To Eye" nicht in aller Gelassenheit als das betrachten, was es ist: Eine Ausnahmeerscheinung. Mir selbst geht nichts über ein fettes Gitarrenriff, und Drumloops haben bei mir stets Misstrauen verursacht, aber ein Album wie dieses zeigt mir, dass es auf die Art und Weise der Anwendung ankommt, und hier kann ich meine helle Freude an all den Studiospielereien haben. Und wenn dabei so ein Hammersong wie "10 Light Years Away" heraus kommt, der mich in seinem sehnsüchtigen Selbstfindungsschmerz unglaublich berührt, dann ist das allein die Anschaffung wert.

Und wenn man die - von Rudolf Schenker auf dem Cover angedeuteten - Scheuklappen ablegt und einen Blick nach links oder rechts riskiert, wird man sich vielleicht einlassen können auf die faszinierende Reise, die dieses Album für den geneigten Hörer bereit hält. Von jeder anderen Band als den Scorpions veröffentlicht (mal abgesehen von AC/DC), wäre es als ein Meisterwerk bejubelt worden, und das ist das traurige Schicksal von "Eye To Eye" - dabei ist es gut, wirklich richtig gut, und somit in jeder Beziehung eine Ausnahmeerscheinung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. März 2010
Nicht Scorpions-typisch, aber absolut klasse!
Gutes Songwriting, hohe Spielfreude und interessante Produktion.
Endlich mal nicht die ewig gleiche Platte der Scorpions (nur unter anderem Namen dafür schlechter und langweiliger als die Top-Alben aus den 80ern), sondern echt mal was neues und anderes!
Diese Platte macht mir richtig Spass und gute Laune!
Für jeden Nicht-die-hard-Rocker eine absolute Kaufempfehlung!
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am 20. Februar 2014
Mit "Eye To Eye" legen die Scorpion's 1999 ein Album vor , das noch nicht einmal AOR Hörer begeistern kann.
Unerträglich ist vor allem der Einsatz von Drumprogramming. Hiermit werden teilweise gute Strukturen der Song's zerstört und das letzte bisschen rockige Kreativität versaut! Der einzige Lichtblick mit Niveau ist "10 Light Years Away". Eine poppige Ballade die vom Foreigner - Bandleader Mick Jones komponiert und mit eingespielt wurde. Erwähnenswert sind noch die Stücke "Mind Like A Tree" und "Skywriter". Der Rest ist belanglos und klingt nach schon tausendfach gehört an. Man verwendet harmonische Wendungen wie es Queen gerne taten oder Power Riff's a la Rammelstein...
Fazit: Eine gestandene Band sollte seiner Basis treu bleiben und nicht krampfhaft den "neuen" Trends hinterher laufen...
Klanglich ganz gut abgemischt und auf CD gebannt...
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. März 2012
Das Album ist relativ schwer zu bewerten um Ihm wirklich gerecht zu werden. Aus der Sicht eines Hard Rockers der sich auf ein weiteres Hardrock-Album der Scorpions freut ist die Benotung allerdings klar, denn hier gibt es keinen Rock zu hören, keine bratenden Gitarren und kein richtiges Schlagzeug -- hier gibt es nur reine Pop-Elemente unc Nu-Metal-Hardcore zu hören, die mit allerlei Computer-Kram noch aufgepusht werden. Also für die eigentliche Zielgruppe ist dies kein Album, eher für Depeche Mode-Fans die mit so viel technischen Spielereien etwas anfangen können.Das einzig positive, das mir an diesem Album auffällt ist die Tatsache dass Klaus Meine teilweise wieder ohne Mütze unterwegs war, das hat zumindest hoffen lassen. Vielleicht ist das Album gar nicht mal so schlecht für irgendwelche Techno-Freaks, aber für mich als lupenreinen Rocker absolut unbrauchbar -- das geht gar nicht. Ich frage mich wirklich was das soll und was sich die Jungs dabei gedacht haben. Stehen die jetzt echt auf so einen Kram -- sind Sie jetzt auch Alle homosexuell geworden und rennen in rosa Kleidchen rum ? -- Dreht sich die Erde in die falsche Richtung?? -- Oder was ist überhaupt los ?? -- Also ich verstehe die Welt nicht mehr !- Ist das wirklich das was die Scorpions schon immer mal machen wollten und bisher noch nie durften ?? -- Sind das wirklich dieselben Scorpions die mal Alben wie "Animal Magnetism" und "Blackout" heraus gebracht haben -- Dagegen ist St.Anger von Metallica noch harmlos ! -- Das ist absolut durchgeknallt!! Hier muss man sich einfach die Sinnfrage stellen??
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Erinnert Ihr Euch noch an die J. Geils Band? Deren Sänger hiess Peter Wolf, und der ist jetzt Produzent von den Scorpions und genauso klingt die neue Scorps-Scheibe auch. Frech, spritzig, modern und aufgeräumt. Kein Heavy-Bombast-Sound, sondern tolle schnelle Lieder, locker und leicht arrangiert und produziert. Machen richtig Spass die neuen Scorpions. Wäre toll, wenn sie so weitermachen. Auch wenn ihre Zeit leider schon lange vorbei ist.
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am 31. März 2013
Dass was die Jungs hier abliefern ist einfach gigantisch - und 14 Jahre nach dem Erscheinen wird einem erst bewusst, wie weit die damals ihrer Zeit voraus waren. Anspieltips sind das wuchtige "Mind like a tree", das hypnotische "Freshly squeezed" und das Crossover "Du bist so schmutzig".
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Januar 2004
Es ist unmöglich, was ich immer wieder zu hören habe, dass die Scorpions heutzutage zu kommerziell und zu soft und zu angepasst seien. Man kann doch nicht ernsthaft erwarten, dass Musiker nach 35 Jahren immer noch dieselbe Musikmachen wie früher, Musik braucht auch ihre Entwicklung. Die Scorpions haben eine Entwicklung gemacht, und das, was dabei heraus kam, ist nun mal anders als der von vielen Fans gewünschte klassische Scorpions Stil der sogenannten Golden Years(1979-1989). Technisch wesentlich ausgereifteres Schlagzeugspiel brachte frischen Wind in die etwas festgefahrenen Scorpions. Die Songs sind aussagekräftig, und haben einfach musikalische Substanz. Highlights sind für mich, dass deutschsprachige Du bist so schmutzig, A moment In a Million Years, Aleyah und Skywriter. Nur 4 Sterne, weil To be Nr 1 und Mind like aa Tree, doch etwas stumpfsinnig wirken. Aber für alle Scorpions Fans, die neuem aufgeschlossen gegenüber stehen, ist der Kauf zu empfehlen.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. August 2003
„Eye To Eye" ist sicherlich eines der schwächsten Scorpions-Alben, keine Frage.
Ehemaligen Stärken der Gruppe waren sowohl in den 70ern als auch in den 80ern die Mischung aus hartem melodischem Rock und erstklassigen Balladen.
Davon ist bei „Eye To Eye", wie schon bei „Crazy World" (1990), „Face The Heat" (1993) und „Pure Instinct" (1996), nicht mehr viel zu spüren.
Es dominieren verkappte Popsongs ohne Power („To Be No.1"), dumpfe Stampfer-Rhytmen („Mind Like A Tree") und einfallslose Rockverschnitte ohne wirkliche Härte („Priscilla").
Ehrliche, harte Rocksongs vergangener Zeiten („Hurricane", „No One Like You", „Zoo", etc.) sind auf „Eye To Eye" nicht vorhanden. Diese Platte rockt definitiv gar nicht !!!
Was die CD ein wenig aufwertet sind die wenigstens überdurchschnittlichen Balladen, auch wenn es hier wiederum nicht an die alten Meisterwerke („Still Loving You", „Wind Of Change", „Fly People Fly"...) heranreicht. „Eye To Eye", „What U Give U Get Back" und
„10 Lightyears Away" sind wohl noch die besten Songs des Albums. Schöne Melodien und gute Arrangements erinnern ein wenig an große Zeiten. „A Moment In A Million Years" ist leider nur in der Klavier-Version auf der CD, die Single-Version mit Gitarren ist viel besser!
Fazit: Gute Rocksongs sucht der Fan auf dieser CD vergebens. Wer nur diese eeine CD von den Scorpions kennt, findet sie natürlich klasse. Als Besitzer aller Alben seit 1972 kann ich jedoch nur von „Eye To Eye" abraten. Kauft euch die genialen 80er-CDs „Blackout" und „Love At First Sting" oder die genialen Frühwerke wie „Lovedrive" (1979) oder „Fly To The Rainbow" (1974). Die sind deutlich besser.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Februar 2006
Gleich vorweg ich bin eigentlich ein "uralter Scorpions Fan" dessen Lieblingsscheiben die LOVEDRIVE und die TOKIO TAPES sind.
Diese Rezession schreibe ich, weil ich mit der EYE II EYE eine wahre Überraschung im positiven Sinne erfuhr.
... aber auch das gleich vorweg mit den beiden o.g. Scheiben hat die EYE II EYE kaum etwas gemeinsam. Dennoch hat sie für mich gegenüber den Veröffentlichen der Vorjahre eine unheimliche Spielfreude, die die Scorpions in einer z.T. Scorpions-untypischenArt ausleben. Der ein oder andere mag es als "kommerziell" beschreiben. An Kommerz glaube ich aber hier beim besten Willen nicht, da die Scorpions mit dieser Scheibe voll aus dem recht gleichbleibenden - aber von Erfolg geprägten - Songwerk der davorliegenden Jahre ausbricht.
Also für diejenigen, die einmal unvoreingenommen die Scorpions ganz anders erleben möchte: HÖRT DOCH MAL REIN !
Meine Anspieltips: Aleyah (mind. bis 2x Refrain hören!) !!!, Du bist so schmutig, Eye to eye /geile gefühlvolle Balade der anderen Art, mit Gitarren fast schon wie bei den Dire Straits), To be No. 1.
Ach eh ich's vergesse, richtig geile unter die Haut gehende Refrains wie bei ANOTHER PIECE OF MEAT oder LOVEDRIVE gibt's auf dieser Scheibe auch seit langem mal wieder.
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