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am 5. Juni 2004
Horace Silver ist mit großer Sicherheit einer der stilbildenden Pianisten des Jazz der 50/60er Jahre. Seine Mischung aus hektischen Be-Bop Riffs, erdigem Soul und Gospel, sowie sein untruegbares Gespür für ‚Funk' katapultierten den Pianisten und Komponisten Silver aufs Jazz Olymp. Zusammen mit dem Drummer Art Blakey, dem frühen Miles Davis und Sonny Rollins, ist Silver einer der wichtigsten Bandleader des Hard-Bops, also jener anspruchsvollen aber dennoch eingängigen Jazz Richtung, die Hirn und Tanzbein gleichermaßen fordert. Silver's Kompositionen sind grundsätzlich gut gelaunt und funky --- ganz im Sinne des Titels eines seiner zahlreichen Alben: Jazz has a sense of humor.
Auf dem Klassiker ‚Song for my father, der nun hier als Teil der brillanten RVG Remasterreihe von Blue Note Records vorliegt, findet man Silver's bekanntestes Stück: Song for my father. Viele Hörer werden den Song wiedererkennen, denn sein Piano Riff ist von Steely Dan in ‚Ricky, don't lose my number und den Londoner Jazz Rappern US 3 in Eleven Long Years genutzt worden. Der Song ist eine Hommage an Silver's portugiesischen Vater, der auch auf dem Albumcover abgebildet ist, und besticht durch seine tanzbare Vermischung von Jazz sowie spanisch-lateinamerikanischer Musikkultur. Obwohl diese Titelstück schon allein ein Grund für den Erwerb dieser CD wäre, sollte man aber auch die anderen Stücke des Albums lobend erwähnen. Die Qualität der Aufnahmen ist sehr hoch was nicht zuletzt Silver's kraftvollem Pianospiel und Joe Henderson's Tenorsaxophon zu verdanken ist. Silver's Gruppe spielt auf hohem Niveau ohne allerdings zu irgendeinem Zeitpunkt allzu kopflastig zu klingen. In anderen Worten: diese Musik ist ‚hot'. Die Spielfreude der Musiker ist groß und Silver's clevere Songideen durchweg eingängig. Ohrwurmfaktor garantiert! Ob auf den ruhigeren Stücken oder den rollenden Hard-Bop Nummern --- diese Musiker verstehen ihr Geschäft. Ein exzellentes Album, das gerade für Einsteigern in die Jazzszene sehr geeignet ist und eingefleischten Jazzfans ebenso gefallen wird. Mit dieser CD kann man wirklich nicht viel falsch machen. Der Sound ist sehr gut, und Blue Note Records hat eine Menge Bonustracks aus den Archiven beigesteuert, die von hoher Qualität sind. Mein Tipp: Silver's Trio Version von Que Pasa.
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TOP 1000 REZENSENTam 5. Oktober 2014
Den großen kommerziellen Erfolg dieses Albums hätte man sich eigentlich gar nicht erwartet, stellt es doch zwei unterschiedliche Horace Silver Gruppen nebeneinander, einerseits das ursprüngliche Horace Silver Quintet mit Blue Mitchell (tp) und Junior Cook (ts), von dem 6 Tracks aus dem Oktober 1963 und Januar 1964 stammen; andererseits die Nachfolge-Formation mit Carmell Jones (tp) und Joe Henderson (ts) mit den restlichen vier Tracks vom Oktober 1964, darunter auch der Titelsong. Schon auf der Original Blue Note LP (BLP 4185) waren Aufnahmen von beiden Gruppen gemischt worden, so als wollte man nicht länger warten und alles Material verwerten.

Horace Silver, einer der Gründungsmitglieder der Jazz Messengers (die erste LP 1953 hieß "Horace Silver and TheJazz Messengers“, von Art Blakey keine Rede) und einer der Begründer des "funky“ Pianostils, hatte bei Blue Note eine Reihe schöner und einfallsreicher Hardbop-Alben herausgebracht. "Song For My Father“ wurde neben "Blowin‘ the Blues Away“ die Krönung dieser langen Reihe.

Stilistisch liegen die beiden Gruppen nicht so weit auseinander, immerhin spielen sie mit einer Ausnahme ("The Kicker“) durchgehend Kompositionen des Leaders ein. Der unterlegt seine Hardbop-Nummern mit interessanten, aber nicht dominanten exotischen Rhythmen, so etwa bei "Calcutta Cutie“ oder "Que Pasa“. Ebenso bei "Song For My Father“, das ein gutes, aber nicht aufdringliches Bossa Nova-Fundament hat (Silver’s Vater stammte von den Kapverdischen Inseln, daher der vielleicht etwas konstruierte Bossa-Bezug). Henderson’s Solo swingt angemessen in diesem Rhythmus mit einer Leichtigkeit, die er nicht immer hatte. Silver’s geniales Piano wurde Vorlage für viele schlechte Cover-Versionen.

Der zweite Höhepunkt des Albums ist Henderson’s "The Kicker“, ein definitives Statement in Tenorsaxophon Anfang der 60er.

Junior Cook hatte nicht Henderson’s Potential, aber in seinen Soli hört man soliden Hardbop, ohne Wenn und Aber. Von den beiden Trompetern gefällt mir persönlich Blue Mitchell besser, den ich für einen der weit Unterschätzten jener Zeit halte. Er klingt locker, entspannt und jederzeit auf der Höhe, Carmell Jones macht zeitweise einen etwas verkrampften Eindruck, was schade ist, denn auch er hatte viel Potential, das er auch anderweitig unter Beweis stellte.

Für mich ein Muss in jeder Jazzsammlung.
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. Dezember 2007
Mit dieser Platte kann man tatsächlich nicht sehr viel falsch machen. Sie grooved, sie swingt, sie shuffled. Das Titelstück ist ein veritabler Ohrwurm und damit noch nicht einmal alleine auf dieser Scheibe. Dazwischen gibt es auch Nummern, die straight-ahead gehen wie "the Kicker". Joe Hendersons Tenorsaxophonsolo auf dem ersten Stück ist Legende und damit dürften eingentlich auch schon alle Ingredienzien für eine gute Blue Note Scheibe beisammen sein. Das sind sie auch.
Und gerade darin liegt leider auch das Mittelmass der Platte. Sie ist zu eingängig, zu wenig kantig, einen Hauch zu perfekt zum 100%igen Klassiker. Dieser Eindruck könnte Horace Silver nach den ersten Tagen im Studio wohl auch beschlichen haben, denn er hat kurzerhand seine ganze Band ausgetauscht. Möglicherweise weil es einfach nicht mehr so gehen wollte wie in den Jahren zuvor? Etwas von dem magischen Groove vorhergehender Veröffentlichungen funktioniert nicht mehr so richtig, schlägt mich hier nicht mehr so in den Bann.
Mit dieser Platte kann man einfach wirklich nicht viel verkehrt machen - aber wenn man Tonträger kauft, um etwas besonder richtig zu machen, dann ist "Song for my Father" auch nicht zwangsläufig die erste Liga. Meiner Meinung nach waren die früheren Scheiben des Pianisten und Bandleaders deutlich inspirierter und spannender. Aber das ist sicherlich Geschmackssache.
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am 1. August 2014
Spannende Kompositionen und kontrollierte Soli, in denen jeder Ton eine Bedeutung hat. So muss Jazz klingen.
Die Rezension ist laut Amazon zu kurz, aber mit diesem letzten Satz geht's sich aus.
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