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am 28. März 2005
Mit ihrem dritten Longplayer New Picnic Time erreichten Pere Ubu 1979 ihren Höhepunkt. Bereits im ersten Stück Have Shoes Will Walk ( The Fabulous Sequel ) ruft uns Sänger David Thomas good bye zu und verschwindet mit Siebenmeinlenstiefeln in Klängen, die man als Psychedelic Blues Rock bezeichnen könnte, wenn man das Wort Avantgarde in dem Sinne voranstellt, dass hier etwas, bis dahin tatsächlich ungehörtes, entstanden ist. In Small Dark Cloud erleben wir ein Picnic, wie seit Pink Floyds Ummagumma nicht mehr, jedoch mit weitaus weniger Idyll. Bei One Less Worry dreht David Thomas bei dem Versuch durch, Bilder gerade an die Wand zu hängen und mit ihm seine ganze Manschaft. Die spielt letztmalig in Originalbesetzung mit Tom Herman an der Gitarre wie aus einem Guß. Jedes der fünf Bandmitglieder trägt mit jeweils eigenen Tempo, Melodik und Rhythmik seinen Teil zu diesem Rock'n Roll Kunstwerk bei. Es gibt sicherlich Menschen, die in dieser Musik nur Krach oder Geräusch wahrnehmen, Ich kann New Picnic Time, trotz des etwas befremdlichen Glaubensbekenntisses von David Thomas's Kingdom Come am Ende, nach wie vor nur als eine beispiellose Grenzüberschreitung würdigen.
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Dies ist die wirklich unbeschreibliche dritte LP von "Pere Ubu", die mich beim ersten Hören irgendwann in den 80zigern völlig verstört zurückließ, vielleicht vergleichbar mit dem Erlebnis wenn man zum erstem Mal "Trout Mask Replica" von Captain Befheart hört. Aber mit dem DEM hat David Thomas nichts zu tun, aber für uns Hörer geht das schon in eine vergleichbare Richtung. Dieses Album war nochmal eine Steigerung zum ebenfalls grandiosen "Dub Housing" Album und ein weiterer Schritt in Richtung freie "Improvisation und Wahnsinn".
Es bricht förmlich schon im ersten Song "Have shoes will walk" wie es noch auf dem Vinyl heißt- auf der CD nur noch
"The Fabulous Sequel" über uns herein " Oh, it's me again" platzt aus David Thomas heraus aus dem wohl dosiertem Chaos.
"A Small Dark Cloud" scheint aus vogelähnlichen Lauten zu bestehen und David sucht "The Fly in the Oitment" und imitiert die
Vogellaute und singt mit sich selbst im Chor, seltsame Sounds von Allen Ravenstines Synthie und "Polterdrums" von Scott Kraus begleiten dieses "Industrial/ambientmässige" Stück. "Small was fast" dreht dann wieder auf und wird durch hypnotische background vocals und David Thomas beschwörende Gesänge getragen, wieder "Vogelsynthies" und rollende Bässe über durchgedrehten Drums. "All The Dogs are Barking" ist wieder deutlich ruhiger und läßt die stotterende Stimme von Herrn Thomas deutlich zwischen Gitarrenlicks, fernen Ethno drums und Piano/Synthietupfern "durchschlüpfen". Großes Kino.
"One Less Worry" ist der Beginn der B-Seite, wenn man von Vinylformat ausgeht und bei solchen Bands wie "Pere Ubu" merkt man so was und die Songs wurden in einer bestimmten Reihenfolge angeordnet. Hier ist Thomas wieder in seinem Element und dreht immer mehr ab, je länger das Stück dauert, die Stimme zieht alle Register und überschlägt sich förmlich, er imitiert die Soundlandschaften und gibt alle möglichen "Geräusche" von sich. "Make Hay" ist fast schon ein solides New Wave Stück mit Bass und Drums sowie fließenden Gitarren, wenn da nicht wieder der ungewöhnliche Gesang wäre, verschiedene Ebenen werden ausgefüllt, flüstern und "Hay" background Stimmen, die dann intensiv übersungen werden. "Goodbye" ist wieder recht atmosphärisch und so ruhig, das man die einzelen Bestandteile erkennen kan, aber die Summe ist hier mal wieder mehr als die einzelen Bestandteile, es wird so was wie ein Gong benutzt und auch andere Schlaginstrumente, die von einer flüssigen, teilweise recht gefälligen Gitarre begleitet werden, wäre so was wie ein Anspieltipp.
"Voice Of Sand" ist soundorientiert/industrial und recht bedrohlich: Thomas flüstert über verstörende Geräusche,ähnlich nannte Thomas seine erste Solo LP mit den "Pedestrians" "The Sound of Sand", das Thema schien ihm zu Gefallen. Der Abschlußtrack "Kingdom Come" ist wieder etwas normaler und insoweit schräg weil er "Jehova Kingdoms Comes" heraufgeschwört.
Religiöse Ausrichtung oder nicht- lassen wir mal offen.
Tolle Album- eins der "Besten" dieser Überband, aber wirklich keine leichte Kost !
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