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5.0 von 5 Sternen Finnlands Nationalalbum, 11. Februar 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Tuonela (Audio CD)
Finnland hat schon jede Menge Metalbands hervorgebracht und wird das auch ohne Zweifel weiterhin tun. Amorphis jedoch sind wohl eine der besten Bands des hohen Norden. Anfang der 90er als Death Metal Band gegründet, legten mit sie Tales from the thousand Lakes ein von vielen anerkanntes Album hin. 2 Alben später schließlich wurde 1999 Tuonela veröffentlicht, das nicht mehr als Death Metal bezeichnet werden kann, jedoch auch die alten Fans begeistern konnte und neue gewinnen. Bis auf Ausnahmen ist der Gesang rein, die Musik ist melodischer. Man kann es als konsequente Weiterentwicklung des Vorgängers Elegy bezeichnen.
Die Lieder sind alle auf hohem Niveau. Das Eröffnungsstück The Way weiß durch einen genialen Refrain zu gefallen und geht nicht mehr so leicht aus dem Ohr.
Das nachfolgende Stück Morning Star rockt einfach nur, unterlegt von einem Keyboard, das irgendwie an die 70er erinnert, aber kein Stück alt klingt.
Mit Nightfall tritt zum ersten Mal der Gastmusiker dieses Albums in Erscheinung, was man denn auch gleich an den für Metal eher unüblichen Saxophonpassagen hört, aber keineswegs unpassend klingen.
Es folgt der Titeltrack Tuonela. Zu dem braucht man nur zu sagen, dass dies das erste Lied war, das ich von Amorphis kannte und ich mich danach gleich nach weiterer Musik der Band umgesehen habe. Eins meiner absoluten Lieblingslieder. Auch hier gibt es wieder Saxophoneinlagen zu erlauschen.
Diesem schließt sich nahtlos Greed an, das als einziges noch and Death Metal Zeiten der Band erinnert. Zweifellos nichts für Leute, die den Gesang nicht mögen. Ansonsten geht das Lied gut ab.
An dieses schließt sich mit Divinity ein weiterer Hammer an, der unglaublich ins Ohr geht, besonders das Keyboardsolo. Auf Amorphis' offizieller Seite ist ein Video zum Runterladen bereitgestellt.
Shining kann da nicht ganz mithalten, ist jedoch alles in allem ein schönes Lied, das es eben bei DER Konkurrenz schwer hat mitzuhalten.
Ähnlich verhält es sich mit Withered, obwohl auch dieses ein sehr gelungener Song ist.
Relativ ruhig geht es in Rusty Moon zu. Nichtsdestotrotz eines der besten Lieder des Albums. Klingt ein wenig, als hätte Ian Anderson seine Finger mit drin, da statt des Saxophons diesmal Querflöte ertönt und ein geniales Solo hinlegt.
Thematisch irgendwie verwandt, musikalisch aber ganz anders das letzte Stück, Summer's End. Wenn man es hört, bedauert man, dass das Album danach zu ende sein wird.
Alles in allem eine der besten CDs (rein subjektiv versteht sich), die ich je gehört habe. Allerdings nicht für Parties geeignet, da die Stücke doch alle etwas melancholisch gestimmt sind.
Absolut empfehlenswert!
Anspieltips: The Way, Tuonela, Rusty Moon
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Tuonela
Tuonela von Amorphis (Audio CD - 2006)
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