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am 20. Februar 2007
Bach selbst hatte das Auftragswerk Aria mit verschiedenen Variationen genannt. Erst etwa 50 Jahre nach dessen Tod, durch die erste Bach-Biografie Forkles "ueber Johann Seb. Bachs Leben, Werk..." kam man auf die Bezeichnung Goldberg Variationen, die heute einem breiten Publikum bekannt ist.
Die ungeheuerliche Genialität Bachs, die diesem Werk innewohnt, entzieht sich letztlich, trotz vieler mehr oder weniger guter, erhellender und kluger Versuche in Essays, mathematischen Analysen, musikwissenschaftlichen Betrachtungen etc. der Beschreibung oder Beschreibbarkeit. Man muss sie im Spielen wahrnehmen, sie hören, diese ein-und anleitende Aria und die symmetrischen Verläufe der Variationen.
Der Klassik-CD Markt bietet eine Reihe empfehlenswerter, teils höchst unterschiedlicher Wiedergaben- sowohl auf dem Cembalo als auch auf dem modernen Flügel eingespielt. Klar ist jedem Hörer das der Klang des modernen Konzertflügels zu Zeiten Bachs nicht existent gewesen ist-dies schliesst jedoch eine gültige Interpretation auf einem solchen modernen Instrument keinesfalls aus.

Bei Rosalyn Tureck, der Grande Dame unter den grossen Bachinterpreten am modernen Flügel, ist alles klar und unmissverständlich zu einer weitatmenden musikalischen Lehrveranstaltung gefügt. Bach war von Beginn ihrer Karriere in frühen Kindertagen an ihr wichtigster musikalischer Lehrer und blieb es im Verlauf einer über siebzigjährigen Karriere. Von den zahlreichen Einspielungen der Variationen, die aus über einem halben Jahrhundert Plattengeschichte von der Amerikanerin vorliegen, die allesamt, so wie ihre Interpretationen des wohltemperierten Claviers, zu den Referenzeinspielungen gezählt werden dürfen, ist dies ihre letzte. Sie spielt sie hier, vierundachtzigjährig, einmal mehr in aller Ruhe und mit einer bestechenden Gewissheit so wie sie selbst sagt "als eine Lebenserfahrung". Jede Note hat hier ihren Raum und jede Wiederholung wird mit grösster Selbstverständlichkeit ausgeführt.
Turecks Haltung und pianistisch-interpretatorische Vorgehensweise mag etwas Pädagogisches gehabt haben-intelligent war ihr Bachspiel immer.
Und wenn hier über 90 Minuten die "Hohepriesterin" ihren Bach predigt, zudem mit den Vorzügen der modernen Aufnahmetechnik, 1998 in Hamburg eingefangen und die CD als CD pluscore so grosszügig mit einem aufschlussreichen und informativen Begleittext der Interpretin und den kompletten Noten ausgestattet ist, dann ist es einem geneigten Hörer geistig-sinlicher Genuss und freudvolle Bachlehrstunde.
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am 20. Februar 2002
Rosalyn Tureck geboren 1914 in den USA, legt mit dieser gelungenen Einspielung der Goldberg-Variationen, ihr Vermächtinis eines reifen Lebens ab.
Die Aufnahme aus dem Jahr 1999, im hohen Alter von 85 Jahren, zeigt die Abgeklärtheit und Weisheit einer lebenslangen Auseinandersetzung mit Bach.
Rosalyn Tureck spielt alle Wiederholungen der Variationen in meditativer Ambiance.
Legato vorhanden, aber werkgerecht eingesetzt. Sauber Pianoklang.
Keine unnötige Hast (Gould), keine affektive Ornamentik (Koopman) stören den Fluss, des sich ausbreitenden Kosmos dieses Meisterwerks.
Dennoch ist genug Kraft vorhanden, die Konzentration des Hörers aufrecht zu erhalten.
Die Gesamtzeit der Aufnahme ist über 92min (Gould 51min) - verteilt auf 2 CDs.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Beigabe des "plusscore-PC-Programmes".
Hier kann der Hörer auf dem PC die Partitur mitlesen, als Midi sogar mit Einzelstimmen arbeiten oder die Notenblätter nach Wunsch ausdrucken.
Eine tolle Produktion in bewährter DG (Deutsche Grammophon) Qualität.
H.-R. Schütz, Zürich
11 Kommentar|20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Juni 2007
Man höre sich doch nur einmal die "Aria" an. Mehr muß man zur Interpretation Turecks eigentlich nicht sagen. Sie hat etwas sinnliches, transzendentes, unbeschreibliches. Hören Sie selbst!
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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